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Das Verhältnis der Nahezu-100%-Vermutung aus dem EU-Kartellrecht zur Weisungsfreiheit des Vorstands einer Aktiengesellschaft

Authors:
Publisher:
 2021

Keywords



Bibliographic data

Copyright year
2021
ISBN-Print
978-3-8487-8358-8
ISBN-Online
978-3-7489-2744-0
Publisher
Nomos, Baden-Baden
Series
Kölner Schriften zum Europarecht
Volume
69
Language
German
Pages
280
Product type
Book Titles

Table of contents

ChapterPages
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis No access Pages 1 - 18
    1. A. Einleitung und Problemstellung No access
    2. B. Stand der Forschung No access
    3. C. Gang der Darstellung No access
        1. 1. Verhaltenszurechnung im Farbstoffkartell No access
        2. 2. Anwendung der wirtschaftlichen Einheit im Rahmen des Missbrauchs einer marktbeherrschenden Stellung No access
        3. 3. Nichtanwendbarkeit der Kartellrechtsnormen (sog. Konzernprivileg) infolge des Bestehens einer wirtschaftlichen Einheit No access
        4. 4. Zusammenfassung No access
        1. 1. Zurechnung unabhängig von möglichen Jurisdiktionsfragen No access
        2. 2. Verknüpfung der wirtschaftlichen Einheit mit dem Unternehmensbegriff No access
        3. 3. Zurechnung infolge der Beeinflussung der Geschäftspolitik No access
        4. 4. Relatives Verständnis der wirtschaftlichen Einheit No access
        5. 5. Vermeintliche Doppelfunktion der wirtschaftlichen Einheit No access
        6. 6. Wirtschaftliche Einheit zur Bestimmung der Zugehörigkeit von Rechtsubjekten im Unternehmen No access
        7. 7. Zwischenergebnis No access
        1. 1. Vollständige Gesellschaftsbeteiligung als widerlegbare Vermutung des Bestehens einer wirtschaftlichen Einheit No access
        2. 2. Mehrstufige wirtschaftliche Einheiten als Konsequenz der Anknüpfung an den Unternehmensbegriff No access
        3. 3. Quantitative Erweiterung der 100 %-Vermutung zur Nahezu-100 %-Vermutung No access
        4. 4. Personelle Verflechtung als Möglichkeit der Einflussnahme No access
        5. 5. Zusammenfassung No access
        1. 1. Anforderungen an das fehlende autonome Verhalten des Rechtssubjekts innerhalb einer wirtschaftlichen Einheit No access
        2. 2. Gesamtschuldnerische Haftung für die Zahlung der Geldbuße als Ausdruck einer von Rechts wegen eintretenden Wirkung des Unternehmensbegriffs No access
        3. 3. Widerlegungsvoraussetzungen der Nahezu-100 %-Vermutung No access
      1. V. Zusammenfassung No access
          1. a. Wortlaut nach dem deutschen Verständnis No access
          2. b. Wortlaut im Vergleich mit anderen Sprachen No access
            1. aa. Selbständigkeit eines Gemeinschaftsunternehmens gem. Art. 3 Abs. 4 FKVO No access
            2. bb. Kontrollbegriff gem. Art. 3 Abs. 2 FKVO No access
            3. cc. Verbundklausel gem. Art. 5 Abs. 4 lit. b FKVO No access
            4. dd. Zwischenergebnis No access
          1. b. Konzernprivileg als Begründung für die Nichtanwendbarkeit des Art. 101 AEUV No access
          2. c. Vergleich mit der Zurechnung im Innenverhältnis einer juristischen Person No access
          1. a. Herleitung des Telos aus dem Unionsrecht unter Berücksichtigung der Rechtsprechung und der Literatur No access
          2. b. Auswirkungen auf die Bestimmung des fehlenden autonomen Verhaltens einer Gesellschaft innerhalb der wirtschaftlichen Einheit No access
      1. II. Rechtliche Einflussnahme und innerer Zusammenhang als Mindestvoraussetzung der wirtschaftlichen Einheit No access
      2. III. Zusammenfassung No access
        1. 1. Nahezu-100 %-Vermutung als Beweiserleichterung zum Nachweis der wirtschaftlichen Einheit No access
        2. 2. Inhaltlicher Bezugspunkt der Vermutungsfolge No access
        3. 3. Zusammenfassung No access
        1. 1. Nahezu-100 %-Vermutung als Ausdruck einer Wahrscheinlichkeitsaussage No access
        2. 2. Nahezu 100 %-Vermutung als Ergebnis von Zweckmäßigkeitserwägungen No access
        3. 3. Zusammenfassung No access
          1. a. Beweislast No access
          2. b. Beweismaß No access
              1. (1) Deutsches Recht No access
              2. (2) Unionsrecht No access
              1. (1) Deutsches Recht No access
              2. (2) Unionsrecht No access
                1. (a) Gesetzliche Vermutungen No access
                2. (b) Richterrechtliche Beweislastumkehr No access
              1. (2) Tatsächliche Vermutungen No access
              2. (3) Unwiderlegbare Vermutungen No access
                1. (a) Gesetzliche normierte Regelungen der Beweislast No access
                2. (b) Vermutungen mit eigens geschaffenen Widerlegungsanforderungen No access
              1. (2) (Tatsächliche) Vermutungen im Rahmen der Beweiswürdigung No access
              2. (3) Unwiderlegbare Vermutungen No access
            1. aa. Deutsches Bußgeldrecht No access
            2. bb. Europäisches Bußgeldrecht No access
          3. f. Zwischenergebnis No access
            1. aa. Indizienbeweis No access
              1. (1) Bestätigung durch GA Kokott und Kommission No access
              2. (2) Sichtweise des EuGH No access
              3. (3) Zusammenfassung No access
          1. b. Nahezu-100 %-Vermutung als Beweislastumkehr No access
          2. c. Zusammenfassung No access
          1. a. Auslegung und richterrechtliche Rechtsfortbildung No access
          2. b. Nahezu 100 %-Vermutung als Ergebnis richterrechtlicher Auslegung No access
        1. 1. Bestimmung der Zulässigkeitsvoraussetzungen No access
        2. 2. Vergleichbarkeit des den jeweiligen Vermutungen unterliegenden Sachverhalts No access
        3. 3. Übertragbarkeit der Zulässigkeitsvoraussetzungen auf die Nahezu-100 %-Vermutung No access
        1. 1. Möglichkeit des Beweises des Gegenteils (Widerlegbarkeit) No access
        2. 2. Wahrung der Verteidigungsrechte No access
        3. 3. Angemessenheit des mit der Vermutung verfolgten Ziels No access
        4. 4. Zusammenfassung No access
        1. 1. Anknüpfung an Gesellschaftsbeteiligung als vermeintlicher Verstoß gegen das Gesetzlichkeitsprinzip No access
        2. 2. Gesellschaftsbeteiligung als Mittel der Beweisführung No access
        1. 1. Kritik aus der Literatur No access
        2. 2. Stellungnahme No access
          1. a. Trennungsprinzip bzw. Grundsatz der persönlichen Verantwortlichkeit juristischer Personen No access
          2. b. Ausnahmen des Trennungsprinzips im deutschen Aktiengesetz No access
        1. 2. Beeinträchtigung des Ziels der effektiven Kartellbekämpfung durch die Schaffung eines Anreizes zur zentralistischen Unternehmensführung No access
        2. 3. Interessensabwägung No access
      1. IV. Verstoß gegen die Unschuldsvermutung gemäß Art. 48 Abs. 1 GRCh No access
      2. V. Verstoß gegen den Bestimmtheitsgrundsatz gemäß Art. 49 Abs. 1 GRCh No access
      3. VI. Zusammenfassung No access
        1. 1. Eigenverantwortliche Leitung durch den Vorstand No access
        2. 2. Reichweite und Bedeutung der Eigenverantwortung No access
        3. 3. Leitungstätigkeit als Ermessensaufgabe No access
          1. a. Normative Leitungsaufgaben No access
            1. aa. Planung und Koordinierung des aktienrechtlichen Unternehmens No access
              1. (1) Investitionen und Finanzausstattung No access
              2. (2) Führungspostenbesetzung No access
            2. cc. Legalitätskontrolle No access
          2. c. Zwischenergebnis No access
        4. 5. Mitleitungsfunktion des Aufsichtsrats No access
        1. 1. Die Geschäftsführung als übergeordneter Begriff jeglichen Handels des Vorstands No access
          1. a. Funktionale Aufgabenverteilung No access
          2. b. Spartenbezogene Aufteilung No access
          3. c. Gestaltungsgrenzen No access
        2. 3. Subsidiäre Geschäftsführungskompetenz gem. § 119 Abs. 2 AktG No access
        1. 1. Beschlussfähigkeit in jeglichem der Hauptversammlung zustehenden Kompetenzbereich No access
          1. a. Gesetzliche Besonderheiten No access
          2. b. Stimmrechtsbindungsverträge No access
            1. aa. Bestellung der Mitglieder des Aufsichtsrats gem. §§ 119 Abs. 1 Nr. 1, 101 Abs. 1 S. 1 AktG No access
            2. bb. Verwendung des Bilanzgewinns gem. §§ 119 Abs. 1 Nr. 2, 174 AktG No access
            3. cc. Entlastung der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats gem. §§ 119 Abs. 1 Nr. 4, 120 AktG No access
            4. dd. Bestellung eines Abschlussprüfers gem. § 119 Abs. 1 Nr. 5 AktG, § 318 HGB No access
            1. aa. Satzungsänderungen gem. §§ 119 Abs. 1 Nr. 6, 179 Abs. 1 AktG als Einschränkung des § 76 Abs. 1 AktG No access
            2. bb. Auflösung der Gesellschaft gem. §§ 119 Abs. 1 Nr. 9, 262 Abs. 1 Nr. 1, 2 AktG No access
              1. (1) Verpflichtung zur Übertragung des ganzen Gesellschaftsvermögens gem. § 179a AktG No access
              2. (2) Zustimmung und Änderung eines Unternehmensvertrags gem. §§ 293, 295 AktG No access
              3. (3) Eingliederungsbeschluss gem. § 319 AktG No access
              4. (4) Übertragung von Aktien gegen Barabfindung gem. § 327a AktG No access
              5. (5) Verschmelzungsbeschluss gem. § 65 UmwG No access
              6. (6) Zwischenergebnis No access
            1. aa. Vertrauensentzug gegenüber dem Vorstand gem. § 84 Abs. 3 S. 2 AktG No access
            2. bb. Abberufung von Aufsichtsratsmitgliedern gem. § 103 Abs. 1 AktG No access
            3. cc. Festsetzung der Aufsichtsratsvergütung gem. § 113 Abs. 1 AktG No access
          1. d. Zwischenergebnis No access
        1. 1. Anwendungsvorrang im Unionsrecht No access
        2. 2. Berücksichtigung der Wertungen des nationalen Gesellschaftsrechts mangels Bestehens einer Kollisionslage No access
              1. (1) Kausale Verkettung zwischen Bestellung des Aufsichtsrats und Bestellung des Vorstands No access
                1. (a) Anwendungsbereich des Mitbestimmungsgesetzes No access
                2. (b) Mindestmaß an persönlicher Unabhängigkeit des Vorstands No access
              2. (3) Zwischenergebnis No access
                1. (a) Anerkennung der mittelbaren Einflussnahme beim Kontrollerwerb gem. Art. 3 Abs. 2 FKVO No access
                2. (b) Erfüllung des Merkmals der personellen Verflechtung im Steuerrecht beim Rechtsinstitut der Betriebsaufspaltung No access
                3. (c) Kein hinreichendes Indiz für die tatsächliche Ausübung eines bestimmenden Einflusses im Rahmen der wirtschaftlichen Einheit No access
                4. (d) Zwischenergebnis No access
              1. (2) Beeinflussung der Zusammensetzung des Vorstands als unzureichende Grundlage der Nahezu-100 %-Vermutung No access
            1. aa. Gesamtschau einzelner der Hauptversammlung zukommender Rechte No access
            2. bb. Bewertung der einzelnen Rechte No access
          1. a. Weisungsrecht nach § 308 AktG und § 323 Abs. 1 AktG als Grundlage der Nahezu-100 %-Vermutung No access
          2. b. § 311 AktG als Anknüpfungspunkt einer aktienrechtlichen Grundlage der Nahezu-100 %-Vermutung No access
            1. aa. Beweiserleichterung nach §§ 311, 317 AktG No access
            2. bb. Übertragung auf die Nahezu-100 %-Vermutung No access
        1. 3. Zusammenfassung No access
        1. 1. Allgemeine Anwendbarkeit der Nahezu-100 %-Vermutung infolge der Widerlegbarkeit No access
          1. a. Berücksichtigung sämtlicher wirtschaftlicher, organisatorischer und rechtlicher Verbindungen zwischen den Gesellschaften No access
          2. b. Verbotsnorm als fehlender Nachweis des jeweils verbotenen Verhaltens No access
        2. 3. Zusammenfassung No access
  2. Kapitel 4: Ergebnis in Thesenform No access Pages 262 - 268
  3. Literaturverzeichnis No access Pages 269 - 280

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