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Kollektivverträge im EU-Betriebsübergangsrecht

Die Aufrechterhaltung von in Kollektivverträgen vereinbarten Arbeitsbedingungen gemäß der EU-Betriebsübergangsrichtlinie 2001/23/EG
Authors:
Publisher:
 2020


Bibliographic data

Copyright year
2020
ISBN-Print
978-3-8487-7922-2
ISBN-Online
978-3-7489-2310-7
Publisher
Nomos, Baden-Baden
Series
Arbeitsrechtliche Schriften
Volume
3
Language
German
Pages
398
Product type
Book Titles

Table of contents

ChapterPages
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis No access Pages 1 - 18
    1. 1. Kapitel: Die praktische Relevanz und der rechtliche Rahmen No access
    2. 2. Kapitel: Forschungsstand und Forschungsfrage No access
    3. 3. Kapitel: Gang der Untersuchung No access
        1. I. Unterschiede in Hinblick auf Beteiligungsformen auf Seiten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer No access
        2. II. Unterschiede in Hinblick auf die Rechtstechnik der Geltung im individuellen Arbeitsverhältnis No access
        3. III. Unterschiede in Hinblick auf das Verfahren bis zum Zustandekommen No access
        4. IV. Systematisierung: Typen kollektiver Vereinbarungen in den EU-Mitgliedstaaten No access
      1. B. Unionsrechtsautomes Begriffsverständnis oder Verweis auf das innerstaatliche Recht? No access
        1. I. Wortlaut und Entstehungsgeschichte der Betriebsübergangsrichtlinie als Ausgangspunkte der Begriffsbildung No access
          1. 1. Binnensystematik der Betriebsübergangsrichtlinie No access
          2. 2. Die Verwendung des Begriffs im Primär- und Sekundärrecht der EU No access
          1. 1. Die Wirkungsweise von Kollektivverträgen in den Arbeitsbeziehungen als Anknüpfungspunkt von Art. 3 Abs. 3 BÜRL No access
          2. 2. Die Bedeutung rechtsvergleichender Überlegungen für die Begriffsbestimmung No access
          1. 1. Der Ausgleich eines Machtungleichgewichts als traditionelle Erklärung des Kollektivvertrags No access
            1. a) Das Arbeitsverhältnis als Existenzgrundlage No access
            2. b) Unterwerfung unter die Organisationsmacht des Arbeitgebers und Informationsasymmetrie No access
            3. c) Kritik am Paradigma des Machtungleichgewicht im Arbeitsverhältnis No access
        2. V. Die zur Erlangung eines Kollektivvertrags erforderlichen Machtressourcen No access
          1. 1. Das machttheoretische Konzept des Kollektivvertrags als Ausgangspunkt No access
          2. 2. Kennzeichen des Kollektivvertrags i.S.v. Art. 3 Abs. 3 BÜRL No access
        1. I. Koalitionsbasierter Kollektivvertrag mit Wirkung nur für Mitglieder (Typ 1) No access
        2. II. Koalitionsbasierter Kollektivvertrag mit Wirkung auch für Nichtmitglieder (Typ 2) No access
        3. III. Für allgemeinverbindlich erklärte koalitionsbasierte Kollektivverträge (Typ 3) No access
        4. IV. Unverbindliche, allenfalls über Bezugnahmeklauseln im Arbeitsvertrag geltende koalitionsbasierte Kollektivverträge (Typ 4) No access
        5. V. Belegschaftsbasierte Kollektivverträge (insbes. Betriebsvereinbarungen, Typ 5) No access
        6. VI. Nur zwischen den Kollektivparteien durchsetzbare Kollektivverträge (Typ 6) No access
        7. VII. Atypische Inkraftsetzung der Vereinbarung (mitbestimmte Arbeitgeberordnung und Beschluss eines joint committee) No access
      2. E. Ergebnisse zum Begriff des Kollektivvertrags gemäß Art. 3 Abs. 3 BÜRL No access
      1. A. Die Repräsentativität des Kollektivvertrags für das betreffende Arbeitsverhältnis als Voraussetzung der Aufrechterhaltung nach Art. 3 Abs. 3 BÜRL No access
        1. I. Normative Wirkung nur für Gewerkschaftsmitglieder No access
        2. II. Normative Wirkung unabhängig von der Gewerkschaftsmitgliedschaft No access
        3. III. Allgemeinverbindlichkeitserklärung No access
        4. IV. Weitergeltung und Aufrechterhaltung von Kollektivverträgen No access
        5. V. Zwischenergebnis zur Einordnung staatlicher Regelungen als Geltungsgrund des Kollektivvertrags im Arbeitsverhältnis No access
        1. I. Der Diskussionsstand No access
        2. II. Der Gegenmachtansatz als Ausgangspunkt für die Einordnung als kollektivvertragliche Geltung gemäß Art. 3 Abs. 3 BÜRL No access
        3. III. Bezugnahmeklauseln als Substitut für die unmittelbare Wirkung von koalitionsbasierten Kollektivverträgen (Typ 4) No access
        4. IV. Bezugnahmeklauseln als Substitut der erga-omnes-Wirkung von Kollektivverträgen (Typ 1) No access
        5. V. Bezugnahmeklauseln als Substitut für die fehlende Bindung des Arbeitgebers an den Kollektivvertrag (Typ 2) No access
        6. VI. Zwischenergebnisse und Systematisierung zur Einordnung von Bezugnahmeklauseln als Geltungsgrund von Kollektivverträgen im Arbeitsverhältnis No access
      1. A. Auslegungsvarianten für den Begriff der Arbeitsbedingungen No access
      2. B. Wortlaut No access
        1. I. Verhältnis von Art. 3 Abs. 1 und Abs. 3 BÜRL No access
        2. II. Verwendung des Begriffs „Arbeitsbedingungen“ in Art. 4 Abs. 2 BÜRL No access
        3. III. Verwendung des Begriffs „Arbeitsbedingungen“ in antidiskriminierungsrechtlichen Richtlinien No access
        4. IV. Verwendung des Begriffs „Arbeitsbedingungen“ in weiteren Richtlinien No access
        1. I. Folgerungen aus dem Gegenmachtprinzip No access
        2. II. Interesse des Erwerbers an Vereinheitlichung der Arbeitsbedingungen No access
        3. III. Vermeintlicher Schutz der negativen Kollektivvertragsfreiheit No access
      3. E. Ergebnisse und Systematisierung zu den aufrechtzuerhaltenden Arbeitsbedingungen eines Kollektivvertrags No access
      1. A. Der Grundsatz des rechtsbezogenen Bestandsschutzes No access
        1. I. Keine Rechtsnachfolge in die kollektivvertragliche Rechtsstellung No access
        2. II. Kein automatischer Übergang kollektivvertraglich vereinbarter Rechte und Pflichten auf den Erwerber No access
        3. III. Beibehaltung der Arbeitsbedingungen in tatsächlicher Hinsicht No access
          1. 1. Anspruch der Beschäftigtenvertretung auf Durchführung des Kollektivvertrags No access
          2. 2. Transformation des kollektivvertraglichen Anspruchs in eine öffentlich-rechtliche Pflicht No access
          3. 3. Übertragung von Anwartschaften gegenüber Sozialkassen No access
        4. V. Zusammenfassung und Systematisierung No access
      1. A. Die Rechtsprechung des EuGH zur statischen Aufrechterhaltung als Richtlinienvorgabe – Rechtssache Werhof No access
      2. B. Die statische Aufrechterhaltung als Konsequenz des Prinzips des rechtsbezogenen Bestandsschutzes No access
      3. C. Die Aufrechterhaltung von im Kollektivvertrag angelegten, nach dem Betriebsübergang eintretenden Veränderungen No access
      1. A. Mindestvorgabe aus Art. 3 Abs. 1 BÜRL: Beibehaltung der Dynamik No access
      2. B. Mindestvorgabe aus Art. 3 Abs. 3 BÜRL: statische Aufrechterhaltung des Veräußerer-Kollektivvertrags No access
      3. C. Verschiedene Möglichkeiten für das Verhältnis von Art. 3 Abs. 1 und Abs. 3 BÜRL bei Bezugnahmeklauseln No access
        1. I. Der Spielraum bei der Umsetzung von Art. 3 Abs. 1 und Abs. 3 BÜRL No access
        2. II. Generelle Günstigkeit der dynamischen Aufrechterhaltung? No access
        3. III. Beachtung beider Vorschriften unter jeweiliger Berücksichtigung des Günstigkeitsprinzips No access
        4. IV. Der Maßstab zur Bestimmung der Günstigkeit gemäß Art. 8 BÜRL No access
        5. V. Fälle nicht bestimmbarer Günstigkeit No access
      4. E. Die Zulässigkeit vertraglich vereinbarter Entdynamisierungsabreden, insbes. in Gleichstellungsklauseln No access
      5. F. Zwischenergebnis und Systematisierung zu den Mindestvorgaben der Betriebsübergangsrichtlinie für die Aufrechterhaltung dynamischer Bezugnahmeklauseln No access
        1. I. Heranziehung der Grundrechte der Grundrechtecharta und Geltungsbereich No access
            1. a) Keine die Grundrechtsbeeinträchtigung ausschließende Einwilligung durch den Erwerb des Betriebs No access
            2. b) Beeinträchtigung des Schutzbereichs der Vertragsfreiheit gemäß Art. 16 GRC – keine „negative Tarifvertragsfreiheit“ No access
            3. c) Keine Anwendung der Berufsfreiheit, Art. 15 GRC No access
          1. 2. Grundrechte des Veräußerers No access
          2. 3. Grundrechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer No access
          3. 4. Grundrechte der Koalitionen No access
          4. 5. Zusammenfassung No access
        2. III. Verletzung des Wesensgehaltes der unternehmerischen Freiheit des Erwerbers, Art. 16 i.V.m. Art. 52 Abs. 1 S. 1, 2. Halbs. GRC No access
          1. 1. Geeignetheit No access
          2. 2. Erforderlichkeit No access
          3. 3. Verhältnismäßigkeit No access
        3. V. Einordnung des Ergebnisses in die Debatte in der Literatur und in den Stand der Rechtsprechung (Urteile Alemo-Herron und Asklepios) No access
        4. VI. Zwischenergebnis zur Vereinbarkeit der Richtlinienvorgabe zur Aufrechterhaltung von dynamischen Bezugnahmeklauseln mit EU-Primärrecht No access
        1. I. Der Schutzbereich der Niederlassungsfreiheit No access
        2. II. Beeinträchtigung: Diskriminierungs- oder Beschränkungsverbot? No access
        3. III. Ergebnis zur Vereinbarkeit der dynamischen Aufrechterhaltung mit Grundfreiheiten No access
        1. I. Anwendbarkeit von Grundfreiheiten No access
        2. II. Anwendbarkeit von sonstigem Richtlinienrecht No access
        3. III. Anwendbarkeit der Grundrechtecharta der EU No access
        1. I. Entscheidungen zur Betriebsübergangsrichtlinie – Rechtssachen Alemo-Herron und Asklepios No access
          1. 1. Die Rechtsprechung des EuGH vor Inkrafttreten der Grundrechtecharta No access
          2. 2. Die Einstufung nach Erlass der Grundrechtecharta – Åkerberg-Fransson und nachfolgende Urteile No access
          3. 3. Neuere Entscheidungen des EuGH auf dem Gebiet der Sozialpolitik No access
          4. 4. Zwischenergebnisse zur Einordnung der Urteile Alemo-Herron und Asklepios in das bisherige Fallrecht des EuGH No access
        1. I. Delegation der Rechtssetzungskompetenz zum Erlass günstigerer Regelungen oder Anerkennung der mitgliedstaatlichen Rechtssetzungskompetenz? No access
          1. 1. Der Wortlaut und die Entstehungsgeschichte von Art. 153 AEUV als Ausgangspunkt No access
            1. a) Gewährleistung einer Teilautonomie der Mitgliedstaaten zur Ausgestaltung ihrer Sozialsysteme No access
            2. b) Gewährleistung des allgemeinen arbeitsrechtlichen Günstigkeitsprinzips No access
            3. c) Sicherung der sozialpolitischen Grundausrichtung der EU – sozialpolitische solange-Formel No access
            4. d) Ergebnisse zu den Funktionen des Mindestschutzprinzips im Arbeitsrecht der EU No access
          2. 3. Teilbarkeit der Grundrechtsprüfung einer einzelnen Umsetzungsmaßnahme No access
          3. 4. Ergebnisse zur Reichweite des Grundrechtsschutzes im Bereich sozialpolitischer Richtlinien der EU No access
        2. III. Einschlägigkeit der Grundsätze für die Betriebsübergangsrichtlinie trotz abweichender Kompetenzgrundlage No access
      1. D. Keine grundrechtskonforme Auslegung der Betriebsübergangsrichtlinie No access
      2. E. Zusammenfassung zur Vereinbarkeit der dynamischen Aufrechterhaltung mit grundrechtlich geschützten Arbeitgeberbelangen No access
      1. A. Die Kündigung des Veräußerer-Kollektivvertrags No access
        1. I. Ablauf als jede Form der Beendigung des Veräußerer-Kollektivvertrags No access
        2. II. Kein Ablauf des Kollektivvertrags bei bloßem Wegfall der Bindung des Veräußerers an den Kollektivvertrag No access
        1. I. Änderung des Veräußerer-Kollektivvertrags No access
        2. II. Wiederaufleben eines zum Zeitpunkt des Betriebsübergangs verdrängten Kollektivvertrags No access
        3. III. Verdrängung eines zum Zeitpunkt des Betriebsübergangs geltenden Kollektivvertrags No access
      2. D. Besonderheiten bei Bezugnahmeklauseln No access
      3. E. Rechtsfolge: Entfallen der Pflicht des Erwerbers zur Aufrechterhaltung No access
      1. A. Praktische Bedeutung der Ablösung No access
        1. I. Anforderungen an den ablösenden Kollektivvertrag (insbes. „Überkreuzablösung“) No access
        2. II. Kollektivarbeitsrechtlicher Geltungsgrund des ablösenden Kollektivvertrags, insbesondere bei Bezugnahmeklauseln No access
        3. III. Kongruenz der Regelungsgegenstände No access
        1. I. Die Grundsatzentscheidung für das Ablösungsprinzip No access
        2. II. Die Einschränkungen des EuGH für die verschlechternde Ablösung von Kollektivverträgen (Rechtssache Scattolon) No access
          1. 1. Das Verbot des Rechtsmissbrauchs im EU-Arbeitsrecht No access
          2. 2. Das objektive Element der rechtsmissbräuchlich herbeigeführten Ablösung des Kollektivvertrags No access
          3. 3. Das subjektive Element der rechtsmissbräuchlich herbeigeführten Ablösung von Kollektivverträgen No access
          4. 4. Ergebnisse zum Rechtsmissbrauch als Maßstab für die Beurteilung der Zulässigkeit einer verschlechternden Ablösung No access
          1. 1. Die Problematik No access
          2. 2. Eingriff in den Schutzbereich der kollektiven Vereinigungsfreiheit No access
          3. 3. Rechtfertigung des Eingriffs No access
          4. 4. Ergebnisse zur Vereinbarkeit des Anreizes zum Gewerkschaftsaustritts bei einer verschlechternden Ablösung mit Grundrechten der Gewerkschaften No access
    1. 3. Kapitel: Die Begrenzung der Pflicht zur Aufrechterhaltung auf ein Jahr, Art. 3 Abs. 3 UAbs. 2 BÜRL No access
  2. Fünfter Teil: Fazit mit Hinweisen zu Umsetzungsdefiziten im deutschen Recht No access Pages 349 - 364
  3. Literaturverzeichnis No access Pages 365 - 394
  4. Register No access Pages 395 - 398

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