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Richard Martin Honig (1890-1981) - Leben und Frühwerk eines deutschen Juristen jüdischer Herkunft

Zugleich ein Beitrag zur Entwicklung der modernen Lehre von der objektiven Zurechnung
Autor:innen:
Reihe:
Studien zum Strafrecht, Band 49
Verlag:
 2011

Zusammenfassung

Bedeutende Autoren wie Roxin sehen in Richard Honig einen Vorläufer der modernen Lehre von der objektiven Zurechnung. Demgegenüber erscheint bereits bei oberflächlicher Lektüre seines Beitrags zweifelhaft, ob Honig nicht vielmehr als Wegbereiter des Finalismus anzusehen ist. Eine intensive Auseinandersetzung mit Honig war allein aus diesem Grunde überfällig und dringend geboten.

Honigs persönlicher Werdegang stand unter einem denkbar ungünstigen Stern. Als politisch unliebsamer Wissenschaftler, der zudem noch jüdischer Herkunft war, verlor er als einer der ersten Göttinger Universitätslehrer nach der "Machtergreifung" Hitlers seine Professur. Das hatte nicht nur zur Folge, dass er zunächst im Exil Zuflucht suchen musste, sondern auch, dass sein wissenschaftliches Werk in Deutschland zunächst an Beachtung verlor und von ihm weder fortgeführt noch verteidigt werden konnte.

In wissenschaftlicher Hinsicht wird Honig nicht nur mit dem teleologischen Rechtsgutsbegriff, sondern auch mit dem Begriff der objektiven Zurechnung in Verbindung gebracht. Der Autor zeigt auf, welche seiner Gedanken zutreffend, welche aber auch inadäquat aufgegriffen wurden.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2011
Copyrightjahr
2011
ISBN-Print
978-3-8329-6010-0
ISBN-Online
978-3-8452-2924-9
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Studien zum Strafrecht
Band
49
Sprache
Deutsch
Seiten
202
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 14
    Autor:innen:
  2. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 15 - 16
    Autor:innen:
  3. Einleitung Kein Zugriff Seiten 17 - 18
    Autor:innen:
      1. Geburt, Kindheit und Jugend Kein Zugriff Seiten 19 - 19
        Autor:innen:
      2. Studium, juristischer Vorbereitungsdienst und Promotion Kein Zugriff Seiten 19 - 20
        Autor:innen:
      3. Habilitation und Ernennung zum außerordentlichen Professor Kein Zugriff Seiten 20 - 22
        Autor:innen:
      4. Erste Publikationen und Ernennung zum ordentlichen Professor Kein Zugriff Seiten 22 - 25
        Autor:innen:
      5. Autor:innen:
        1. Türkei Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. Turbulente Jahre Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Der Ruf an die Göttinger Universität nach Kriegsende Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Das zähe Rehabilitationsverfahren Kein Zugriff
            Autor:innen:
          4. Neue Schaffensfreude und Forschungsaufenthalte in Deutschland Kein Zugriff
            Autor:innen:
      6. Endgültige Rückkehr nach Deutschland Kein Zugriff Seiten 39 - 39
        Autor:innen:
      1. Einführung Kein Zugriff Seiten 39 - 40
        Autor:innen:
      2. Positivistischer Naturalismus und kausal-mechanisches Denken Kein Zugriff Seiten 40 - 41
        Autor:innen:
      3. Gründe für das positivistische Weltbild Kein Zugriff Seiten 41 - 42
        Autor:innen:
      4. Autor:innen:
        1. Das Verbrechen als naturnotwendiger Krankheitsprozess Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Verlust der Sinndimension menschlichen Handelns und die Konsequenzen für den Verbrechensaufbau Kein Zugriff
          Autor:innen:
      5. Autor:innen:
        1. Wilhelm Windelband und Heinrich Rickert Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Das wertbeziehende Verfahren Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Der Methodendualismus: Wert- und Wirklichkeitsbetrachtung Kein Zugriff
          Autor:innen:
      6. Autor:innen:
        1. Autor:innen:
          1. Lask Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Radbruch Kein Zugriff
            Autor:innen:
        2. Neuralgische Punkte der südwestdeutschen Wertphilosophie Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Autor:innen:
          1. Die Handlung Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Der Tatbestand Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Rechtswidrigkeit und Schuld Kein Zugriff
            Autor:innen:
      7. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 59 - 60
        Autor:innen:
      1. Der Vorentwurf von 1909 und der Gegenentwurf 1911 Kein Zugriff Seiten 61 - 62
        Autor:innen:
      2. Der Kommisionsentwurf von 1913 und der Entwurf 1919 Kein Zugriff Seiten 62 - 63
        Autor:innen:
      1. Kapitel 1: Rechtsvergleichend-historische Einführung Kein Zugriff Seiten 63 - 64
        Autor:innen:
      2. Kapitel 2: Methodische Grundlegung Kein Zugriff Seiten 64 - 67
        Autor:innen:
      3. Kapitel 3 – 7: Kritisch-historischer Teil Kein Zugriff Seiten 67 - 72
        Autor:innen:
      4. Kapitel 8: Die teleologische Rechtsgutstheorie Kein Zugriff Seiten 72 - 77
        Autor:innen:
      5. Kapitel 9: Die einwilligungsfähigen Delikte Kein Zugriff Seiten 77 - 79
        Autor:innen:
      6. Kapitel 10: Die Anforderungen an eine wirksame Einwilligung Kein Zugriff Seiten 79 - 80
        Autor:innen:
      1. Der teleologische Rechtsgutsbegriff unter der neukantianisch geprägten Strafrechtslehre Kein Zugriff Seiten 80 - 84
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Die Kritik der sog. „Kieler Schule“ Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Die Antwort der sog. „Marburger Richtung“ Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Das Einlenken der Kieler Schule Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. Der teleologische Rechtsgutsbegriff als Sündenbock Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. „Überdehnung“ Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. „Vergeistigung“ Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. „Positivierung“ Kein Zugriff
            Autor:innen:
        3. Die Ansicht der heute herrschenden Lehre Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Autor:innen:
          1. Lagodny und Appel Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Hörnle Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Weigend Kein Zugriff
            Autor:innen:
      1. Die Wirkung der Schrift Kein Zugriff Seiten 102 - 103
        Autor:innen:
      2. Der „Charakter“ der Schrift Kein Zugriff Seiten 103 - 104
        Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. Die etatistische Rechts(guts-)auffassung Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Der neukantianische Methodendualismus Kein Zugriff
          Autor:innen:
    1. Einführung Kein Zugriff Seiten 111 - 112
      Autor:innen:
      1. Methodische Grundlegung Kein Zugriff Seiten 112 - 113
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Die Trennung von imputatio facti und imputatio juris Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Die Tat als teleologisches Ganzes Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Die Möglichkeit des Wissens Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Das Abstrahieren vom konkret Handelnden Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. Autor:innen:
          1. Rechtsverständnis und dialektische Methode Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Autor:innen:
            1. Abstraktes Recht Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Moralität, Imputation und Differenzierung von Handlung und Tat Kein Zugriff
              Autor:innen:
            3. Sittlichkeit Kein Zugriff
              Autor:innen:
          3. Die empirisch-psychologisch geprägte Interpretation Larenz’ Kein Zugriff
            Autor:innen:
          4. Autor:innen:
            1. Das Verbrechen als gerichtliche Handlung Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Die Willensschuld als normativer Begriff Kein Zugriff
              Autor:innen:
        2. Ergebnis Kein Zugriff
          Autor:innen:
      4. Autor:innen:
        1. Die praktische Legitimation Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Die normlogische Legitimation Kein Zugriff
          Autor:innen:
      5. Autor:innen:
        1. Die Unterlassungsdelikte Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Die Begehungsdelikte Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Die Teilnahme Kein Zugriff
          Autor:innen:
      1. Überblick Kein Zugriff Seiten 141 - 144
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Die Werthaftigkeit des Seins und die „sachlogischen Strukturen“ Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Die Intentionalität des Denkens und die finale Handlungslehre Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Autor:innen:
          1. Das Verhältnis von Tatbestand und Handlung Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Der Vorsatz und die personale Unrechtslehre Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Die Fahrlässigkeit Kein Zugriff
            Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. Haftungsgrundlage und Haftungsvoraussetzung – oder: Das Objekt der Wertung und die Wertung des Objekts Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Das erste Adäquanzurteil Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Das zweite Adäquanzurteil Kein Zugriff
          Autor:innen:
      4. Autor:innen:
        1. Die Rolle des Handlungsbegriffs Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Die Integrierung der objektiven Bezweckbarkeit in das unerlaubte bzw. rechtlich missbilligte Risiko Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Die Realisierung des missbilligten Risikos im Erfolg Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Subjektives bei der objektiven Zurechnung – Das Problem des Sonderwissens als Symptom eines inter-systematischen Streits? Kein Zugriff
          Autor:innen:
      5. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 180 - 182
        Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Der objektive Tatbestand Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Der subjektive Tatbestand Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Rechtswidrigkeit Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Schuld Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Der objektive Tatbestand Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Der subjektive Tatbestand Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Rechtswidrigkeit und Schuld Kein Zugriff
          Autor:innen:
  4. Literatur Kein Zugriff Seiten 189 - 200
    Autor:innen:
  5. Archivalien Kein Zugriff Seiten 201 - 202
    Autor:innen:

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