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Die Rückschlagsperre als Instrument zur gemeinschaftlichen Haftungsverwirklichung

Eine Analyse im Spannungsfeld zwischen Einzel- und Gesamtvollstreckung
Autor:innen:
Verlag:
 2012

Zusammenfassung

Im Vorfeld der Insolvenzeröffnung kommt es regelmäßig in nicht unerheblichem Umfang zu Einzelzwangsvollstreckungsmaßnahmen ins Vermögen des späteren Insolvenzschuldners. In Zusammenschau mit anderen anfechtungsrelevanten Vermögensverschiebungen in dieser kritischen Phase führt dies zum Ausverkauf der potentiellen Insolvenzmasse noch vor Verfahrenseröffnung und stellt damit eine Gefahr für jede am Grundsatz der gemeinschaftlichen Haftungsverwirklichung orientierten Haftungsabwicklung dar. Die Rückschlagsperre des § 88 InsO erklärt deshalb in Ergänzung zum System der Insolvenzanfechtung alle Sicherungen für unwirksam, die ein Insolvenzgläubiger im letzten Monat vor dem Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens oder danach am zur Insolvenzmasse gehörenden Vermögen durch Zwangsvollstreckung erlangt.

Die Studie untersucht neben den dogmatischen Grundlagen zum einen das Verhältnis der Rückschlagsperre zur Inkongruenzanfechtung. Zum anderen analysiert sie Tatbestand und Rechtsfolgen der aktuellen Fassung umfassend und kritisch und zeigt schließlich Möglichkeiten und Reformansätze auf, um die Rückschlagsperre schlüssig in die Systematik der Insolvenzordnung einzufügen.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2012
Copyrightjahr
2012
ISBN-Print
978-3-8329-6486-3
ISBN-Online
978-3-8452-4060-2
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Schriften des Ernst-Jaeger-Instituts für Unternehmenssanierung und Insolvenzrecht
Band
2
Sprache
Deutsch
Seiten
203
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 14
    Autor:innen:
    1. Problemeinführung Kein Zugriff Seiten 15 - 16
      Autor:innen:
    2. Gang der Darstellung Kein Zugriff Seiten 16 - 17
      Autor:innen:
      1. Gegenstand des Prioritätsprinzips Kein Zugriff Seiten 18 - 19
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Regelungen anderer Rechtsordnungen Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Motive des Gesetzgebers Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. Verfassungsrechtliche Bedenken Kein Zugriff Seiten 21 - 24
        Autor:innen:
      4. Abschließende Würdigung Kein Zugriff Seiten 24 - 25
        Autor:innen:
      1. Einleitung Kein Zugriff Seiten 25 - 26
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Ausgangslage im Fall der Insolvenz Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Normierung eines Gesamtvollstreckungsverfahrens unter Geltung des Gläubigergleichbehandlungsgrundsatzes Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Absicherung des Grundsatzes der par condicio creditorum in der InsO Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. Autor:innen:
          1. Historischer Ursprung Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Die Konkursordnung von 1877 Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Der Gläubigergleichbehandlungsgrundsatz in der Reformdiskussion Kein Zugriff
            Autor:innen:
          4. Bewertung der historischen Entwicklung des Grundsatzes gleichmäßiger Gläubigerbefriedigung Kein Zugriff
            Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. Einleitung Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Ausgangspunkt: Insolvenzrecht als Haftungsrecht Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Autor:innen:
            1. Rückgriff auf den Gleichheitssatz des Art. 3 I GG Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Betonung des Außenverhältnisses Kein Zugriff
              Autor:innen:
          4. Autor:innen:
            1. Ausgangspunkt: Das Innenverhältnis der Gläubiger Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Ausgleich des Gläubigereinflusses als Grund der Gleichbehandlung Kein Zugriff
              Autor:innen:
            3. Verhältnismäßige Befriedigung als Folge der Ausgleichshaftung Kein Zugriff
              Autor:innen:
            4. Zeitpunkt der Entstehung der Ausgleichshaftung Kein Zugriff
              Autor:innen:
            5. Schlussfolgerungen Häsemeyers Kein Zugriff
              Autor:innen:
          5. Autor:innen:
            1. Schwächen der „Billigkeitstheorie“ Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Autor:innen:
              1. Unterschiedlicher Gläubigereinfluss Kein Zugriff
                Autor:innen:
              2. Ursächlichkeit als unzureichender Anknüpfungspunkt für die Haftungsbegründung Kein Zugriff
                Autor:innen:
            3. Autor:innen:
              1. Ausgangslage Kein Zugriff
                Autor:innen:
              2. Autor:innen:
                1. Entstehung der Gemeinschaft Kein Zugriff
                  Autor:innen:
                2. Rechtliche Qualifikation der Gemeinschaft Kein Zugriff
                  Autor:innen:
                3. Folge der Gemeinschaft Kein Zugriff
                  Autor:innen:
      4. Abschließende wertende Betrachtung des Grundsatzes der Gläubigergleichbehandlung Kein Zugriff Seiten 54 - 56
        Autor:innen:
    1. Einleitung und Regelungsgehalt des § 88 InsO Kein Zugriff Seiten 57 - 58
      Autor:innen:
      1. Einleitung Kein Zugriff Seiten 58 - 62
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Autor:innen:
          1. Ursprüngliche Auffassung des Reichsgerichts Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Ablehnende Haltung Henckels Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Wandel in der Begründung von Rechtsprechung und h.M. Kein Zugriff
            Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. Autor:innen:
            1. Die Auffassung Paulus Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Die Auffassung Marotzkes Kein Zugriff
              Autor:innen:
            3. Der Standpunkt Foerstes Kein Zugriff
              Autor:innen:
          2. Autor:innen:
            1. Die Auffassung des AG Hagen Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Die Position des AG Kerpen Kein Zugriff
              Autor:innen:
        3. Differenzierende Ansicht: Die Ansicht Jacobys Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Autor:innen:
          1. Autor:innen:
            1. Die ursprüngliche Auffassung des Reichgerichts und ihre Schwächen Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Die normzweckorientierte Bewertung des Bundesgerichtshofs und der herrschenden Meinung Kein Zugriff
              Autor:innen:
          2. Die Kongruenzlösung in der Literatur Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Die Kongruenzlösung des AG Kerpen und des AG Hagen – Die Verfassungswidrigkeit der inkongruenten Deckung Kein Zugriff
            Autor:innen:
          4. Die differenzierende Ansicht Jacobys Kein Zugriff
            Autor:innen:
          5. Autor:innen:
            1. Ausgangspunkt: der Wortlaut des § 131 I InsO Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Systematische Auslegung Kein Zugriff
              Autor:innen:
            3. Historische Auslegung Kein Zugriff
              Autor:innen:
      3. Eigenständiger Zweck des § 88 InsO gegenüber dem Anfechtungsrecht Kein Zugriff Seiten 90 - 92
        Autor:innen:
      1. Konkursordnung Kein Zugriff Seiten 92 - 92
        Autor:innen:
      2. Vergleichsordnung Kein Zugriff Seiten 92 - 93
        Autor:innen:
      3. Gesamtvollstreckungsordnung Kein Zugriff Seiten 93 - 95
        Autor:innen:
      4. Kritik an den früheren Konzeptionen Kein Zugriff Seiten 95 - 96
        Autor:innen:
      5. Autor:innen:
        1. Erster Bericht der Kommission für Insolvenzrecht Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Referentenentwurf Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Regierungsentwurf Kein Zugriff
          Autor:innen:
      1. Betroffene Gläubiger Kein Zugriff Seiten 99 - 100
        Autor:innen:
      2. Betroffenes Vermögen Kein Zugriff Seiten 100 - 100
        Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. Zwangsvollstreckungsmaßnahmen Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. Autor:innen:
            1. Herrschendes Verständnis zur Einbeziehung von Befriedigungen Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Kritik an dem Verständnis der herrschenden Meinung Kein Zugriff
              Autor:innen:
            3. Die Vorgängerregelung der §§ 28, 87, 104 VglO als Anhaltspunkt für ein verändertes Normverständnis? Kein Zugriff
              Autor:innen:
            4. Autor:innen:
              1. Argumente aus der Literatur Kein Zugriff
                Autor:innen:
              2. Argumente der Rechtsprechung Kein Zugriff
                Autor:innen:
            5. Stellungnahme zur Einbeziehung von im Vollstreckungswege erlangten Befriedigungen in den Tatbestand der Rückschlagsperre Kein Zugriff
              Autor:innen:
          2. Autor:innen:
            1. Herrschendes Verständnis zur Einbeziehung von rechtsgeschäftlich erlangten Deckungen Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Kritik an dem Verständnis der herrschenden Meinung Kein Zugriff
              Autor:innen:
            3. Gründe für die Nichteinbeziehung von freiwillig erlangten Deckungen in die Vorgängerregelung der VglO Kein Zugriff
              Autor:innen:
            4. Autor:innen:
              1. Die Zuhilfenahme staatlicher Verfahren in der Krise als Grund für die Differenzierung Kein Zugriff
                Autor:innen:
              2. Verfahrensrechtliche Aspekte Kein Zugriff
                Autor:innen:
              3. Rechtfertigung unter Vertrauensschutzgesichtspunkten Kein Zugriff
                Autor:innen:
              4. Die Rechtsfolge der haftungsrechtlich-dinglichen Unwirksamkeit als Grund für die Differenzierung Kein Zugriff
                Autor:innen:
            5. Eigene Stellungnahme zum Ausschluss von rechtsgeschäftlich erlangten Deckungen aus dem Tatbestand der Rückschlagsperre Kein Zugriff
              Autor:innen:
        3. Folgerungen für die Norminterpretation Kein Zugriff
          Autor:innen:
      4. Zeitlicher Anwendungsbereich des § 88 InsO Kein Zugriff Seiten 125 - 129
        Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Autor:innen:
          1. Bloßes Verwertungsverbot Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Zeitlich relative Unwirksamkeit Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Die Auffassung des Bundesgerichtshofs in seinem Urteil vom 03.08.1995 Kein Zugriff
            Autor:innen:
          4. Übertragbarkeit der Rechtsprechung zu § 7 III 1 GesO auf § 88 InsO Kein Zugriff
            Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. Argumente der herrschenden Meinung Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Bestätigung dieser Auffassung durch das Urteil des Bundesgerichtshofs vom 19.01.2006 Kein Zugriff
            Autor:innen:
        3. Autor:innen:
          1. „Relative Unwirksamkeit“ Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. „Absolute Unwirksamkeit“ Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Autor:innen:
            1. Wortlautargument Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Historische Auslegung Kein Zugriff
              Autor:innen:
            3. Teleologische Auslegung Kein Zugriff
              Autor:innen:
            4. Autor:innen:
              1. Meinungsstand: Die Rückschlagsperre als rückwirkende Verfügungsbeschränkung Kein Zugriff
                Autor:innen:
              2. Stellungnahme Kein Zugriff
                Autor:innen:
              3. Absolute Unwirksamkeit als Folge der Qualifizierung als Verfügungsbeschränkung? Kein Zugriff
                Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Kein Wiederaufleben der Sicherheiten mit Freigabe Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Wiederaufleben der Sicherheiten mit Freigabe – „absolute schwebende Unwirksamkeit“ Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Autor:innen:
          1. Wortlaut Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Analyse der Gesetzesmaterialien Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Teleologische Erwägungen Kein Zugriff
            Autor:innen:
          4. Verfassungsrechtliche Wertungen Kein Zugriff
            Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. Teleologische Reduktion des § 88 InsO? Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. Der Regelungsgehalt von § 185 II BGB Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Autor:innen:
            1. Autor:innen:
              1. Regelungslücke Kein Zugriff
                Autor:innen:
              2. Planwidrigkeit der Regelungslücke Kein Zugriff
                Autor:innen:
              3. Autor:innen:
                1. Sachpfändung Kein Zugriff
                  Autor:innen:
                2. Forderungspfändung Kein Zugriff
                  Autor:innen:
              4. Stellungnahme: grundsätzliche Anwendbarkeit auf Zwangsverfügungen Kein Zugriff
                Autor:innen:
            2. Autor:innen:
              1. Regelungslücke Kein Zugriff
                Autor:innen:
              2. Planwidrigkeit der Regelungslücke Kein Zugriff
                Autor:innen:
              3. Vergleichbarkeit der Sach- und Interessenlage? Kein Zugriff
                Autor:innen:
        3. Vereinbarkeit dieses Ergebnisses mit § 89 InsO? Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Übertragbarkeit des Ergebnisses auf andere Beendigungstatbestände Kein Zugriff
          Autor:innen:
        5. Autor:innen:
          1. Wirkung ex-tunc oder ex-nunc? Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Rang der wiederauflebenden Sicherheiten Kein Zugriff
            Autor:innen:
      4. Autor:innen:
        1. Autor:innen:
          1. Autor:innen:
            1. Entstehen einer Eigentümergrundschuld analog § 868 I ZPO Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Erlöschen der Zwangssicherungshypothek Kein Zugriff
              Autor:innen:
            3. Stellungnahme Kein Zugriff
              Autor:innen:
          2. Autor:innen:
            1. Verwendung der noch vorhandenen Buchposition Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Löschung der Zwangshypothek und Neueintrag Kein Zugriff
              Autor:innen:
            3. Autor:innen:
              1. Verfahren bei noch eingetragenen Zwangshypotheken Kein Zugriff
                Autor:innen:
              2. Verfahren bei bereits gelöschten Zwangshypotheken Kein Zugriff
                Autor:innen:
            4. Autor:innen:
              1. Kritik an der Auffassung des Bundesgerichtshofs Kein Zugriff
                Autor:innen:
              2. Wiederaufleben mit dem ursprünglichen Rang als Folge des § 879 II BGB Kein Zugriff
                Autor:innen:
        2. Die Pfändung beweglicher Sachen Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Die Pfändung von Forderungen oder sonstigen Vermögensrechten Kein Zugriff
          Autor:innen:
      5. Autor:innen:
        1. Schutz des guten Glaubens des vollstreckenden Gläubigers? Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Wirkung der Rückschlagsperre gegenüber Rechtsnachfolgern des Gläubigers Kein Zugriff
          Autor:innen:
    1. Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse der Arbeit Kein Zugriff Seiten 190 - 191
      Autor:innen:
      1. Gemeinschaftliche Haftungsverwirklichung Kein Zugriff Seiten 191 - 191
        Autor:innen:
      2. Vorteile der Rückschlagsperre gegenüber der Insolvenzanfechtung Kein Zugriff Seiten 191 - 192
        Autor:innen:
      3. Rückschlagsperre contra Vertrauensschutz der Gläubiger Kein Zugriff Seiten 192 - 194
        Autor:innen:
      1. Dauer der Rückschlagsperrfrist Kein Zugriff Seiten 194 - 195
        Autor:innen:
      2. Rechtsfolgen der Rückschlagsperre Kein Zugriff Seiten 195 - 196
        Autor:innen:
  2. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 197 - 203
    Autor:innen:

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