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Monographie Kein Zugriff

Das Paradox der Arbeitgeberverbände

Von der Schwierigkeit, durchsetzungsstarke Unternehmensinteressen kollektiv zu vertreten
Autor:innen:
Verlag:
 2011

Zusammenfassung

Arbeitgeberverbänden kommt eine herausragende Bedeutung für die deutschen Arbeitsbeziehungen zu. Gemeinsam mit den Gewerkschaften sind sie ein zentraler Pfeiler im System der Verbandstarifverträge und tragen somit dazu bei, die Arbeitsbedingungen und Entlohnung von Millionen Beschäftigten zu gestalten. Wenig ist bislang darüber bekannt, wie die dezidierten, starken Interessen der einzelnen Mitgliedsunternehmen zu einer kollektiven Verbandspolitik verschmolzen werden. Auf Basis einer quantitativen Analyse von 358 Arbeitgeberverbandssatzungen sowie qualitativer Informationsquellen kommt Behrens in dieser Studie zu dem Schluss, dass die Ausgangsinteressen durch die Verbände nicht einfach zusammengefasst, sondern aktiv bearbeitet werden – paradoxerweise erscheinen die kumulierten Interessen am Ende »schwächer« als die Einzelinteressen. Die Bearbeitung von Interessen greift auf innerverbandliche Regelungen zurück, die letztlich auch Einfluss auf die weitere Entwicklung der Verbände ausüben. Wie der Autor am Beispiel der Einführung von Mitgliedschaften ohne Tarifbindung (OT) zeigt, unterstützen statuarische Teilhaberechte der Mitglieder die Verbände dabei, sich verbandspolitisch neu auszurichten.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2011
Copyrightjahr
2011
ISBN-Print
978-3-8360-8730-8
ISBN-Online
978-3-8452-6955-9
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung (HBS)
Band
130
Sprache
Deutsch
Seiten
240
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
  2. Vorwort Kein Zugriff Seiten 9 - 12
  3. 1 Einleitung Kein Zugriff Seiten 13 - 18
    1. 2.1 Effektivität und Legitimität bei Weitbrecht (1969) Kein Zugriff
    2. 2.2 Zielfindung und Zielverfolgung bei Child et al. (1973) Kein Zugriff
    3. 2.3 Mitgliedschafts- versus Einflusslogik bei Schmitter/Streeck (1981) Kein Zugriff
    4. 2.4 Mitgliedersolidarität versus Effektivität bei Traxler (1986) Kein Zugriff
    5. 2.5 Ökonomische versus politische Logik bei H. Weber (1987) Kein Zugriff
    6. 2.6 Diskussion und kritische Würdigung Kein Zugriff
    1. 3.1 Die Politik der Interessenbearbeitung Kein Zugriff
    2. 3.2 Interessenbearbeitung und Teilhabe Kein Zugriff
    3. 3.3 Umprogrammierung der Interessenvertretung durch Arbeitgeberverbände Kein Zugriff
    1. 4.1 Forschungsstand Kein Zugriff
      1. 4.2.1 Unterordnungsmodell: Instrument der Hypothesenbildung Kein Zugriff
      2. 4.2.2 Validierungsinstrument Kein Zugriff
      3. 4.2.3 Kontextualisierungsansatz: Vertiefung des Erklärungsgehalts Kein Zugriff
      1. 4.3.1 Grundgesamtheit Kein Zugriff
      2. 4.3.2 Erhebungsstrategien und -methoden Kein Zugriff
      3. 4.3.3 Auswertungsstrategie Kein Zugriff
      4. 4.3.4 Beschreibung der „WSI-Datenbank Arbeitgeberverbände (2006)“ Kein Zugriff
      1. 5.1.1 Regionale und fachliche Abgrenzung Kein Zugriff
      2. 5.1.2 Weitere Abgrenzungskriterien Kein Zugriff
      3. 5.1.3 Die Bedeutung der Vetopunkte Kein Zugriff
      1. 5.2.1 Verschwiegenheitsklauseln Kein Zugriff
      2. 5.2.2 Interessenbrokering Kein Zugriff
      3. 5.2.3 Interessenisolierung und Vetopunkte Kein Zugriff
      1. 5.3.1 Stimmrechtsverteilung Kein Zugriff
      2. 5.3.2 Stimmrechtsquoten Kein Zugriff
      3. 5.3.3 Stimmrechtsübertragung Kein Zugriff
      4. 5.3.4 Interessengewichtung und Vetopunkte Kein Zugriff
      1. 5.4.1 Stehende Ausschüsse Kein Zugriff
      2. 5.4.2 Ausschüsse und Arbeitskreise in der Praxis Kein Zugriff
      3. 5.4.3 Interessenaktivierung und Vetopunkte Kein Zugriff
      1. 5.5.1 Verbreitung von Schiedsgerichten Kein Zugriff
      2. 5.5.2 Konfliktschlichtung und Vetopunkte Kein Zugriff
    1. 6.1 Differenzierung der Interessenbearbeitung Kein Zugriff
    2. 6.2 Ausstattung mit Vetopunkten Kein Zugriff
    3. 6.3 Vetopunkte und Verbandspolitik Kein Zugriff
    1. 7.1 Ursprünge der Mitgliedschaft ohne Tarifbindung Kein Zugriff
      1. 7.2.1 Ausgestaltung des Stufenmodells: Antragsberechtigter Kreis Kein Zugriff
      2. 7.2.2 Ausgestaltung des Stufenmodells: Wechselkriterien Kein Zugriff
      3. 7.2.3 Ausgestaltung des Stufenmodells: Übergangsregeln Kein Zugriff
      1. 7.3.1 Nutzung durch Unternehmen Kein Zugriff
      2. 7.3.2 Gewährung der OT-Optionen durch die Verbände Kein Zugriff
      1. 7.4.1 Organisationssicherungsstrategie Kein Zugriff
      2. 7.4.2 Legalisierungsstrategie Kein Zugriff
      3. 7.4.3 Tarifpolitisches Druckmittel Kein Zugriff
      4. 7.4.4 Exit-Strategie Kein Zugriff
      1. 7.5.1 Holz- und Kunststoffverarbeitung Kein Zugriff
      2. 7.5.2 Mitgliedschaft ohne Tarifbindung im Groß- und Außenhandel Kein Zugriff
      3. 7.5.3 Papier-, Druck- und Baustoffindustrie Kein Zugriff
      4. 7.5.4 Einführung der Mitgliedschaft ohne Tarifbindung in der Metallindustrie Kein Zugriff
      5. 7.5.5 Einzelhandel Kein Zugriff
      6. 7.5.6 Zwischenfazit Kein Zugriff
      1. 7.6.1 Abhängige Variable Kein Zugriff
      2. 7.6.2 Unabhängige Variable Kein Zugriff
      3. 7.6.3 Multivariables Modell Kein Zugriff
      4. 7.6.4 Diskussion Kein Zugriff
    1. 8.1 Die Bearbeitung „harter“ Interessen Kein Zugriff
    2. 8.2 Strukturelle Grundbedingungen der Umprogrammierung von Arbeitgeberverbänden Kein Zugriff
    3. 8.3 Folgen der Umprogrammierung: Destabilisierung durch Organisationssicherung? Kein Zugriff
  4. Literatur Kein Zugriff Seiten 225 - 236
  5. Verzeichnis der Abbildungen und Tabellen Kein Zugriff Seiten 237 - 240

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