First Generation Students an deutschen Hochschulen
Selbstorganisation und Studiensituation am Beispiel der Initiative www.ArbeiterKind.de- Autor:innen:
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- Reihe:
- Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung (HBS), Band 167
- Verlag:
- 2014
Zusammenfassung
Die im Jahr 2008 gegründete Initiative www.ArbeiterKind.de hat innerhalb kürzester Zeit breiten Zulauf und bundesweite Bekanntheit erlangt. Ihr Ziel ist es, »Arbeiterkinder« – genauer: First Generation Students, also Studierende der ersten Generation, die nicht aus Akademikerfamilien stammen – an der Hochschule anzusprechen und in ihrem Studienverlauf zu unterstützen. Damit stößt sie in eine offensichtliche Lücke im deutschen Hochschulsystem, die bisher institutionell nicht abgedeckt wird. Was genau macht diese Initiative? Warum war sie so erfolgreich? Erreicht sie wirklich die anvisierte Studierendengruppe? Worin bestehen die spezifischen Probleme der First Generation Students, über welche Kompetenzen verfügen sie und welche Perspektiven verbinden sie mit der Hochschule? Was motiviert Menschen, sich ehrenamtlich in dieser Initiative zu engagierten? Solchen Fragen geht dieser Band auf Basis einer repräsentativen Online-Befragung der Mitglieder von www.ArbeiterKind.de sowie Gruppendiskussionen an verschiedenen regionalen Standorten der Initiative nach. Die Studie stellt die bisher umfassendste Untersuchung zu First Generation Students an deutschen Hochschulen dar.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2014
- ISBN-Print
- 978-3-8360-8767-4
- ISBN-Online
- 978-3-8452-6835-4
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung (HBS)
- Band
- 167
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 260
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Einleitung und Problemstellung Kein Zugriff Seiten 9 - 16
- 1.1 Begriffsbestimmungen Kein Zugriff
- 1.2 ‚Widening Participation‘ als Lücke im deutschen Hochschulsystem Kein Zugriff
- 2.1 Quantitative Fragebogenuntersuchung Kein Zugriff
- 2.2.1 Erste Erhebungsphase: Gruppendiskussionen anlässlich von Stammtischen Kein Zugriff
- 2.2.2 Zweite Erhebungsphase: (Fach)spezifische Gruppendiskussionen Kein Zugriff
- 2.2.3 Anonymisierung der Gruppendiskussionen Kein Zugriff
- 3.1 Entstehungsgeschichte Kein Zugriff
- 3.2 Struktur der Initiative Kein Zugriff
- 3.3 Begriffsverwendungen der Initiative Kein Zugriff
- 3.4.1 Die Webseite Kein Zugriff
- 3.4.2 Arbeit in lokale Gruppen Kein Zugriff
- 3.4.3 Trainings und Workshops für Mentorinnen/Mentoren Kein Zugriff
- 3.5 Finanzierung Kein Zugriff
- 3.6 Inhaltliche Positionen Kein Zugriff
- 4.1.1 Bildungshintergrund der Eltern Kein Zugriff
- 4.1.2 Migrationshintergrund Kein Zugriff
- 4.1.3 Die verschiedenen Qualifikationsgruppen der Mitglieder Kein Zugriff
- 4.1.4 Alter der Mitglieder Kein Zugriff
- 4.2.1 Das Alter der Studierenden Kein Zugriff
- 4.2.2 Die soziale Herkunft Kein Zugriff
- 4.2.3 Bildungswege der Studierenden bei ArbeiterKind.de Kein Zugriff
- 4.3 Zusammenfassung Kein Zugriff
- 5.1.1 Finanzierungsquellen im Vergleich Kein Zugriff
- 5.1.2 Erwerbsarbeit während der Vorlesungszeit Kein Zugriff
- 5.2 Beratungsbedarf Kein Zugriff
- 5.3.1 Passungsprobleme und Diskriminierungserfahrungen Kein Zugriff
- 5.3.2 Uni-Bluff und Selbstwertgefühl Kein Zugriff
- 5.3.3 Ansprechpersonen und elterliche Unterstützung Kein Zugriff
- 5.3.4 Das Leben in ‚zwei Welten’ Kein Zugriff
- 5.3.5 Generationale Veränderungen Kein Zugriff
- 5.3.6 Kompetenzen Kein Zugriff
- 5.4 Zusammenfassung Kein Zugriff
- 6.1.1 Ergebnisse der online-Befragung Kein Zugriff
- 6.1.2 Subjektiv benannte Gründe für das Engagement Kein Zugriff
- 6.2 Art und der Umfang der Aktivitäten Kein Zugriff
- 6.3.1 Offene versus feste Strukturen Kein Zugriff
- 6.3.2 Das Verhältnis zum ‚Berliner Büro‘ Kein Zugriff
- 6.3.3 Die Freiwilligkeit des Engagements Kein Zugriff
- 6.4 Der ‚Mentoren‘-Ansatz Kein Zugriff
- 6.5.1 (Partei)politische Zusammensetzung Kein Zugriff
- 6.5.2 Das Politikverständnis der Ehrenamtlichen Kein Zugriff
- 6.5.3 Strategische De-Politisierung Kein Zugriff
- 6.6.1 Intendierte Effekte: Abbau von Stereotypen und Sensibilisierung Kein Zugriff
- 6.6.2 Proletarisierende Mimesis Kein Zugriff
- 6.6.3 Nicht intendierte Effekte: Gefahr von Dominanzen durch Akademikerkinder Kein Zugriff
- 6.7 Zusammenfassung Kein Zugriff
- 7.1 Wer engagiert sich bei ArbeiterKind.de und warum? ArbeiterKind.de als modernes ehrenamtliches Engagement Kein Zugriff
- 7.2 Warum ist ArbeiterKind.de so erfolgreich? Widening Participation als Basisinitiative Kein Zugriff
- 7.3 Was ist ArbeiterKind.de? Die Initiative zwischen Sozialunternehmen, sozialer Bewegung und Selbsthilfegruppe Kein Zugriff
- 7.4 Wie erleben FGS die Situation an der Hochschule? Passungsprobleme als punktueller Entwicklungsprozess Kein Zugriff
- 7.5 Schlussfolgerungen für Bildungspolitik und Hochschulen Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff Seiten 239 - 254
- Verzeichnis der Abbildungen und Tabellen Kein Zugriff Seiten 255 - 256
- Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 257 - 260





