Entkriminalisierung des Wirtschaftsrechts III
- Autor:innen:
- Reihe:
- Schriftenreihe Deutsche Strafverteidiger e.V., Band 41
- Verlag:
- 2014
Zusammenfassung
Das Wirtschaftsstrafrecht ist eine seit langem nach Quantität und Intensität zunehmende Materie. Die Gesetzgeber wie die Strafverfolgungsbehörden fördern diese Tendenz, motiviert vor allem durch die Vorstellung, damit etwas zur Steuerung der Wirtschaft beizutragen. Dass diese Aktivitäten auch das Gegenteil bewirken können, zeigt die Länge Verfahren, deren späte Abwicklung mit den aktuellen wirtschaftspolitischen Problemen kaum noch etwas zu tun hat. Viele Verfahrenseinstellungen sind die Folge und geben Anlass zu der Vermutung, dass schon mit der Behauptung eines Tatverdachts, selbst dann, wenn er sich nicht bestätigt, eine wichtige Aufgabe erfüllt werden soll. Das ist ökonomisch unsinnig und rechtlich unzulässig; das Strafprozessrecht kennt keine Verdachtsstrafe. Wie man diesen Bestrebungen vor allem aus interdisziplinären und grundgesetzlichen Perspektiven kritisch begegnen kann, möchte diese Aufsatzsammlung deutlich machen und setzt damit den schon in den ersten beiden Bänden eingeschlagenen Weg konsequent fort.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2014
- ISBN-Print
- 978-3-8487-1222-9
- ISBN-Online
- 978-3-8452-5306-0
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Schriftenreihe Deutsche Strafverteidiger e.V.
- Band
- 41
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 463
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 8
- Strafrechtliche Risiken in der medizinisch-akademischen Drittmittelforschung (unter Einbeziehung der Weiterbildung) Kein Zugriff Seiten 9 - 20
- Der Angestellte im Unternehmen – quasi ein Amtsträger? Der Verzicht auf die Gefährdung des Wettbewerbes in der geplanten Strafvorschrift des § 299 Abs. 1 Ziff. 2 StGB Kein Zugriff Seiten 21 - 34
- Ein Fall von Steuerstaatsnotstand? Kein Zugriff Seiten 35 - 38
- Aus Unrecht entsteht kein Recht – Eine Maxime des Völkerrechts zum deutsch-liechtensteinischen „Steuerskandal“ Kein Zugriff Seiten 39 - 44
- Desavouierung kartellrechtlicher Monopolverbote durch Strafvorschriften? Am Beispiel des neuen Hessischen Glücksspielgesetzes Kein Zugriff Seiten 45 - 52
- Warnung vor neuem Finanzstrafrecht Kein Zugriff Seiten 53 - 56
- „Systemtheorie“ und Wirtschaftsstrafrecht Kein Zugriff Seiten 57 - 74
- Risikomanagement und „Risikoerhöhungstheorie“ – auf der Suche nach Alternativen zu § 266 StGB Kein Zugriff Seiten 75 - 98
- Soziale Marktwirtschaft, Finanzmarktkrise und Wirtschaftsstrafrecht Kein Zugriff Seiten 99 - 104
- Regulierung, Selbstregulierung und Wirtschaftsstrafrecht. Versuch einer interdisziplinären Systematisierung Kein Zugriff Seiten 105 - 200
- Komplexität und Ambivalenzen Kein Zugriff Seiten 201 - 204
- Finanzmarktkrise, Risikomanagement und Strafrecht Kein Zugriff Seiten 205 - 230
- Auf der schiefen Ebene Kein Zugriff Seiten 231 - 234
- Strafbare Untreue auf den Finanzmärkten Kein Zugriff Seiten 235 - 238
- Wer sagt uns wirklich, was wir wissen können? Kein Zugriff Seiten 239 - 242
- Das problematische Verhältnis von Effizienz und Wettbewerb im Finanzmarkt Kein Zugriff Seiten 243 - 250
- Methodenfragen im Umgang mit der „Sachlogik des Finanzmarkts“ – Grenze oder Herausforderung juristischer Intervention? Kein Zugriff Seiten 251 - 326
- Anstiftung ist mehr Kein Zugriff Seiten 327 - 328
- The aggregative Model: Jenseits von Fiktionen und Surrogaten Kein Zugriff Seiten 329 - 372
- Interventionsrecht gegen Unternehmen? – Skizze eines neuen Haftungstypus Kein Zugriff Seiten 373 - 380
- Demokratie und Gemeinwohl im Wirtschaftsstrafrecht – Strukturen der Argumentation Kein Zugriff Seiten 381 - 420
- Grenzen der Kriminalisierung gemeinwohlriskanten unternehmerischen Handelns im Rahmen regulierter Selbstregulierungen Kein Zugriff Seiten 421 - 438
- Der archimedische Punkt der implikativen Unternehmensethik – Eine methodologische Fußnote Kein Zugriff Seiten 439 - 460
- Quellenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 461 - 463





