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Monographie Kein Zugriff

Transnationale Unternehmensvereinbarungen

Zur Neuordnung der Arbeitsbeziehungen in Europa
Autor:innen:
Verlag:
 2011

Zusammenfassung

Im letzten Jahrzehnt haben europäische Unternehmensvereinbarungen als neuartiges Instrument der Erwerbsregulierung an Bedeutung gewonnen. Europäische Betriebsräte und Gewerkschaften handeln in zunehmenden Maß mit Unternehmen grenzübergreifende Vereinbarungen zu Themen wie Arbeitssicherheit, Gewinnbeteiligung und den Umgang mit Umstrukturierungen aus. Die Verhandlungsakteure stoßen dabei in einen wenig regulierten und noch kaum strukturierten Raum vor, so dass dessen Ordnung notwendigerweise Teil des Verhandlungsprozesses wird. Diese Studie zeichnet erstmals auf Grundlage empirischer Fallanalysen die Verhandlungsprozesse europäischer Unternehmensvereinbarungen detailliert nach. Ihr besonderes Augenmerk gilt dabei der Rolle und dem Zusammenspiel von Europäischen Betriebsräten und Gewerkschaften. Die Untersuchung vermittelt umfassende Einblicke in die Handlungsbedingungen und Akteursstrategien dieser im Entstehen begriffenen Neuordnung europäischer Unternehmensarbeitsbeziehungen. Die Autoren reflektieren ihre Befunde auch im Lichte der politikwissenschaftlichen Forschung zur europäischen Integration und liefern damit einen Diskussionsbeitrag, der über die arbeitspolitische Dimension hinausreicht.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2011
ISBN-Print
978-3-8360-8734-6
ISBN-Online
978-3-8452-6959-7
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung (HBS)
Band
134
Sprache
Deutsch
Seiten
264
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
  2. Vorwort Kein Zugriff Seiten 9 - 10
    1. 1.1 Gegenstand und Ziele der Untersuchung Kein Zugriff
    2. 1.2 Zur Entwicklungsdynamik transnationaler Konzernvereinbarungen Kein Zugriff
    1. 2.1 Zum Stand der Forschung Kein Zugriff
    2. 2.2 Der fallstudienbasierte Untersuchungsansatz Kein Zugriff
      1. 2.3.1 Europäisches Mehrebenensystem der Arbeitsbeziehungen Kein Zugriff
      2. 2.3.2 Verhandlungsräume einer Vereinbarungsordnung auf europäischer Unternehmensebene Kein Zugriff
      3. 2.3.3 Das Konzept der verhandelten Ordnung Kein Zugriff
      4. 2.3.4 Verhandlungskontext: Analyseraster einer europäischen Vereinbarungspolitik Kein Zugriff
      5. 2.3.5 Struktureller Kontext: Schalenmodell einer europäischen Vereinbarungspolitik Kein Zugriff
    1. 3.1 Politisch-ökonomische EU-Integrationsdynamik, EU-Governance und transnationale Arbeitsbeziehungen Kein Zugriff
    2. 3.2 Die suprastaatliche Initiative eines (optionalen) Rechtsrahmens Kein Zugriff
    3. 3.3 Konzernstrukturen und Managementstrategien Kein Zugriff
      1. 3.4.2 Das Verhältnis EBR und Gewerkschaften Kein Zugriff
      1. 3.5.1 Entstehungsgeschichte Kein Zugriff
      2. 3.5.2 Prozedurale und inhaltliche Ausgestaltung: Akteurspositionen und Ergebnisse Kein Zugriff
    1. 4.1 Der EBR als Pionier einer europäischen Vereinbarungspolitik – Der Fall Ford Kein Zugriff
    2. 4.2 Die deutsche EBR-Spitze als treibende Kraft einer europäischen Vereinbarungspolitik – Der Fall Daimler Kein Zugriff
    3. 4.3 Anerkennung des gewerkschaftlich beanspruchten Vetos beim Abschluss einer europäischen Unternehmensvereinbarung durch den EBR – Der Fall John Deere Kein Zugriff
    4. 4.4 Nichtanerkennung des gewerkschaftlichen Vetos beim Abschluss einer europäischen Unternehmensvereinbarung durch den EBR – Der Fall ABB Kein Zugriff
    5. 4.5 Mustergültige Anwendung des EMB-Verhandlungsverfahrens – Der Fall Areva Kein Zugriff
    6. 4.6 Alleinige Verhandlungsführerschaft des EMB – Der Fall ArcelorMittal Kein Zugriff
    7. 4.7 Zunehmende formale Anerkennung der Gewerkschaften im Verhandlungsprozess – Der Fall EADS Kein Zugriff
    8. 4.8 Erfolgreiche Intervention des IMB bei der Verhandlung einer Internationalen Rahmenvereinbarung – Der Fall Mahle Kein Zugriff
    9. 4.9 Europäische Vereinbarungspolitik in einem deutschen Chemieunternehmen – Der Fall Bayer Kein Zugriff
    10. 4.10 Europäische Vereinbarungspolitik in einer italienischen Bank – Der Fall UniCredit Kein Zugriff
      1. 5.1.1 Akteurskonstellationen und Repräsentationsverhältnisse der Verhandlungsparteien Kein Zugriff
      2. 5.1.2 Das Mehrebenenverhandeln europäischer Unternehmensvereinbarungen Kein Zugriff
      3. 5.1.3 Verhandlungsmacht und Machtbalance der Akteure Kein Zugriff
      4. 5.1.4 Relevanz der zu verhandelnden Gegenstände Kein Zugriff
    1. 5.2 Auf dem Weg zu einer verhandelten Ordnung europäischer Unternehmensarbeitsbeziehungen? Kein Zugriff
    2. 5.3 Die transnationale Vereinbarungspolitik auf Unternehmensebene und das europäische Mehrebenensystem der Arbeitsbeziehungen: Perspektiven der Europäisierung Kein Zugriff
  3. Literatur Kein Zugriff Seiten 249 - 258
  4. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 259 - 260
  5. Verzeichnis der Abbildungen und Tabellen Kein Zugriff Seiten 261 - 264

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