
Das pädagogisch-therapeutische Milieu in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
Trauma- und Beziehungsarbeit in stationären Einrichtungen- Autor:innen:
- Verlag:
- 2020
Zusammenfassung
Verlässliche Beziehungen gestalten
Gewalterfahrungen, Vernachlässigung und Missbrauch – etwa 80 % der Kinder in stationären Jugendhilfeeinrichtungen haben traumatische Erfahrungen gemacht, viele davon benötigen deshalb psychiatrische Hilfen.
Prof. Dr. Silke Birgitta Gahleitner verknüpft das praxiserprobte, erfolgreiche Behandlungskonzept des pädagogisch-therapeutischen Milieus mit der aktuellen Forschung zu Bindung, Trauma und Beziehungsgestaltung. Sie schafft damit wertvolle Grundlagen zur Bewältigung der Herausforderungen in der stationären Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.
Die Autorin vertritt eine biografieorientierte Arbeitsweise, die den Erfahrungen der Betroffenen viel Raum gibt. Zahlreiche Fallbeispiele zeigen, wie pädagogisches und therapeutisches Arbeiten verbunden werden können, um Orientierung und verlässliche Beziehungen für die Kinder und Jugendlichen zu schaffen.
Auch der Umgang mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen wird durch einen Beitrag in das Konzept einbezogen. Mit der konsequent traumapädagogisch orientierten Perspektive und vielen konkreten Vorschlägen zur beziehungs- und traumasensiblen Diagnostik und Intervention bietet dieses Buch somit Hilfestellung für die Begleitung schwer belasteter und schwer erreichbarer junger Menschen.
Schlagworte
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2020
- ISBN-Print
- 978-3-96605-104-0
- ISBN-Online
- 978-3-96605-116-3
- Verlag
- PsyVer, Köln
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 160
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Danksagung Kein Zugriff Seiten 7 - 7
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 8 - 12
- Was wirkt? Kein Zugriff
- Beziehung als Schlüsselfaktor für einen Neuanfang Kein Zugriff
- Wozu wird das »pädagogisch-therapeutische Milieu« gebraucht? Kein Zugriff
- Woher kommt das »pädagogisch-therapeutische Milieu«, und wie lässt es sich charakterisieren? Kein Zugriff
- Das »pädagogisch-therapeutische Milieu« in der stationärenKinder- und Jugendarbeit heute Kein Zugriff
- Alltag und Lebenswelt Kein Zugriff
- Bindung und Beziehung Kein Zugriff
- Veränderungsrelevante Momente Kein Zugriff
- Qualität in der stationären Kinder- und Jugendarbeit bedeutet »schützende Inselerfahrungen« herstellen Kein Zugriff
- Komplexe Störungen fachkompetent wahrnehmen Kein Zugriff
- Traumafolgestörungen Kein Zugriff
- Traumabewältigung Kein Zugriff
- Ressourcenorientierte Unterstützung Kein Zugriff
- Soziale Netzwerke Kein Zugriff
- Innerinstitutionelle Zusammenarbeit Kein Zugriff
- Interinstitutionelle Zusammenarbeit Kein Zugriff
- Qualifizierte Vernetzungsarbeit bietet und benötigt Ressourcen Kein Zugriff
- Zum Beispiel Nathalie Kein Zugriff
- Erster Schritt: Klassifikatorische Diagnostik Kein Zugriff
- Zweiter Schritt: Biografiediagnostik Kein Zugriff
- Dritter Schritt: Lebensweltdiagnostik Kein Zugriff
- Die Nutzung psychosozialer Diagnostik zur Interventionsplanung Kein Zugriff
- Psychosoziale Diagnostik und Hilfeplanung Kein Zugriff
- Erster Schritt: Umfassend Sicherheit herstellen Kein Zugriff
- Zweiter Schritt: Trauma- und Problembewältigung unterstützen Kein Zugriff
- Dritter Schritt: Integration in den Lebensalltag nach der Einrichtung Kein Zugriff
- Traumaarbeit muss interdisziplinär und einrichtungsübergreifend organisiert werden Kein Zugriff
- Abschließende Überlegungen: Anerkennung, Würde und Respekt als grundlegende Paradigmen der stationären Kinder- und Jugendarbeit Kein Zugriff Seiten 125 - 130
- Literatur Kein Zugriff Seiten 131 - 160




