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De-Scripting Social Work

Technografische Fallstudien über die (Weiter-)Entwicklung von Fachsoftwaresystemen für die Soziale Arbeit
Autor:innen:
Verlag:
 2026

Zusammenfassung

Fachkräfte der Sozialen Arbeit arbeiten oft mit Fachsoftware. In dieser sind spezifische Rationalitäten eingeschrieben, mit denen sie in der Nutzung konfrontiert werden. Diese technografische GTM-Studie begleitete zwei Softwareunternehmen bei der (Weiter-)Entwicklung ihrer Fachsoftware. Sie macht sichtbar, welche konzeptionellen Überlegungen, sozialen Aushandlungen und informationstechnologischen Rationalitäten hinter den Anwendungen stehen und wie diese die Praxis der Sozialen Arbeit mitstrukturieren können. Die Forschungsschwerpunkte von Joshua Weber liegen an der Schnittstelle von Digitalisierung und Sozialer Arbeit mit dem Fokus auf Fachsoftware, Dokumentation und digitale Kompetenzen im Feld Sozialer Arbeit. Dieser Titel erscheint auch Open Access.

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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2026
Copyrightjahr
2026
ISBN-Print
978-3-7560-3385-0
ISBN-Online
978-3-7489-6348-6
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Digitalisierung und Digitalität in der Sozialen Arbeit | Digitalisation and Digitality in Social Work
Band
1
Sprache
Deutsch
Seiten
356
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Download Kapitel (PDF)
    1. Inhaltsverzeichnis
    2. Abbildungsverzeichnis
    3. Tabellenverzeichnis
  2. Download Kapitel (PDF)
    1. 1.1 Zur Funktionsweise von Computer und Software
    2. 1.2 Soziale Arbeit auf dem Weg in die Software
    3. 1.3 Interesse und Aufbau der Arbeit
  3. Download Kapitel (PDF)
    1. 2.1 Digitalisierung und Digitalität (in) der Sozialen Arbeit
      1. 2.2.1 Definitorische Annäherung
      2. 2.2.2 Hinweise zur Verbreitung
      3. 2.2.3 Funktionen und Zielsetzungen
      4. 2.2.4 Der Markt der Anbieter*innen
      1. 2.3.1 Erste Gehversuche der Computerunterstützung
      2. 2.3.2 Hinwendungen der Wissenschaft
      3. 2.3.3 Das Rationalisierungsversprechen EDV
      4. 2.3.4 Die Eroberung des Fachlichen
      1. 2.4.1 Beteiligung und Partizipation Sozialer Arbeit
      2. 2.4.2 Modellierung des Januskopfs: Fachsoftwaresysteme als Komplett-Lösung für alle
      3. 2.4.3 Fachsoftwaresysteme im Spiegel des New Public Managements
  4. Download Kapitel (PDF)
    1. 3.1 Fachsoftwaresysteme als Form von Technik
    2. 3.2 Softwareentwicklung als technische Trajektorie
    3. 3.3 Die Arena der Softwareentwicklung
    4. 3.4 Die zu entwickelnde Software als Grenzobjekt
    5. 3.5 Hervorbringungen Sozialer Arbeit im Kontext von Softwareentwicklung: Doing and Modelling Social Work
    6. 3.6 Zur Werdung des Fachsoftwaresystems: Trans-Sequentielle Analyse
    7. 3.7 Zwischenfazit: Grenzobjekt-im-Werden
  5. Download Kapitel (PDF)
      1. 4.1.1 Forschen als prozessuale Erkenntnistätigkeit
      2. 4.1.2 Grounded Theory Methodology
      3. 4.1.3 Das Prinzip der Iterativität
      1. 4.2.1 Das Softwareunternehmen Zurvan
      2. 4.2.2 Das Softwareunternehmen Pentimento
      3. 4.2.3 Das Softwareunternehmen Enodia
      1. 4.3.1 Technografische Einzelfallstudien
      2. 4.3.2 Fachsoftwaresystem-im-Werden: Artefaktanalyse
        1. 4.3.3.1 Feldprotokolle von Arbeitsepisoden
        2. 4.3.3.2 Tonbandaufzeichnungen von Arbeitsepisoden
        3. 4.3.3.3 Videoaufzeichnungen von Arbeitsepisoden
      3. 4.3.4 Ausfuhren aus Arbeitsepisoden: Dokumentationen
      4. 4.3.5 Erzählen über die Softwareentwicklung: Feldgespräche und Interviews
      5. 4.3.6 Datenkorpus
    1. 4.4 Datenauswertung
    2. 4.5 Reflexion der Entstehensbedingungen der Erkenntnisse
  6. Download Kapitel (PDF)
    1. 5.1 Das Fachsoftwaresystem als sichtbare Agentin in der Administration
    2. 5.2 Das Fachsoftwaresystem als unsichtbares Organ der sozialen Organisation
  7. Download Kapitel (PDF)
      1. 6.1.1 Die Technikstruktur des Bewilligungsworkflows
      2. 6.1.2 Bedeutungsmöglichkeiten des Workflows
      3. 6.1.3 Bewilligungsworkflows ‚all over the place‘
      4. 6.1.4 Informatisierung des Hierarchieprinzips und von Wertepositionen in der Leistungsgewährung
      5. 6.1.5 Die Software als obligatorischer Passagepunkt der Fallbearbeitung
      1. 6.2.1 Die Technikstruktur des Dialogfensters
      2. 6.2.2 Bedeutungsmöglichkeiten des Dialogfensters
      3. 6.2.3 Form follows function: Auswertungsgründe
      4. 6.2.4 Zum (kollektiven) Umgang der Fachkräfte mit den Lebensbereichen
      5. 6.2.5 Werbung für das Skript
      6. 6.2.6 Abwägung des Softwareunternehmens zwischen Auswertung und Mehrfachzuordnung
      1. 6.3.1 All should be data?
      2. 6.3.2 Informatische Verstärkung bestehender Formalisierungen
      3. 6.3.3 Informatisierbare Sezierungen des Sozialen
    1. 6.4 Das Fachliche gestalten, das Administrative bedienen: Der Entwicklungskorridor der Softwareentwicklung
  8. 7 Diskussion: Die Herstellung informationstechnischer Verarbeitbarkeit Sozialer Arbeit als Produktion mehrdeutiger EindeutigkeitSeiten 287 - 304 Download Kapitel (PDF)
  9. Download Kapitel (PDF)
    1. 8.1 Anknüpfungen: Rückbindung an den wissenschaftlichen Diskurs
    2. 8.2 Horizonte: Anschlussstellen für künftige Arbeiten
  10. 9 LiteraturSeiten 319 - 356 Download Kapitel (PDF)

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