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Monographie Kein Zugriff

Ein Organisationsmodell zur Regulierung der Rating-Agenturen

Ein Beitrag zur regulierten Selbstregulierung am Kapitalmarkt
Autor:innen:
Verlag:
 2009

Zusammenfassung

Rating-Agenturen nehmen am Kapitalmarkt durch die Bündelung von kapitalmarktrechtlich relevanten Informationen und der Verfügbarmachung ihrer Ergebnisse mittels einfacher Ratingsymbole eine bedeutende Aufgabe wahr. Da sie jedoch die dem Markt zuletzt innewohnenden Gefahren nicht in ihren Ratings abgebildet haben, werden sie für den Ausbruch der Finanzmarktkrise mitverantwortlich gemacht. Seither stehen sie in der Regulierungsdiskussion.

Hierzu leistet die Verfasserin einen wesentlichen Beitrag, indem sie – nach einer ökonomischen Darstellung der Rating-Tätigkeit – aus dem Verfassungsrecht allgemeine Grundsätze für staatliches Handeln am Ratingmarkt herleitet. Zum Ausgleich verfassungsrechtlicher Eingriffspflichten einerseits und ökonomischer Effektivität andererseits schlägt sie sodann ein verwaltungswissenschaftliches Organisationsmodell vor. Abgeleitet aus dem theoretischen Konzept der „regulierten Selbstregulierung“ und verknüpft mit dem konkreten Fall der Deutschen Prüfstelle für Rechnungslegung wird ein eigener begründeter rechtspolitischer Vorschlag zur Regulierung unterbreitet, der in Abgrenzung zu weiteren Regulierungsansätzen steht, die kritisch diskutiert werden.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2009
ISBN-Print
978-3-8329-4897-9
ISBN-Online
978-3-8452-1853-3
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Studien zum Bank- und Kapitalmarktrecht
Band
9
Sprache
Deutsch
Seiten
268
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 12
  2. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 13 - 18
  3. Einleitung Kein Zugriff Seiten 19 - 21
      1. Das Ratingverfahren und der Ratingvertrag Kein Zugriff Seiten 22 - 27
        1. Das Bestehen wirtschaftlicher Abhängigkeitsverhältnisse Kein Zugriff
        2. Die Einsparung von Personal Kein Zugriff
        3. Der Druck auftragsloser Ratings Kein Zugriff
        4. Die Abhängigkeit von Unternehmensinformationen Kein Zugriff
        5. Weitere Finanzierungsquellen für Rating-Agenturen Kein Zugriff
        6. Die marktbeherrschende Stellung dreier Rating-Agenturen Kein Zugriff
        7. Die Bonitätsprüfung als Betriebsgeheimnis Kein Zugriff
      2. Haftungsgrundsätze als ausgleichendes Korrektiv? Kein Zugriff Seiten 35 - 42
      3. Selbstregulierungskräfte des Marktes Kein Zugriff Seiten 42 - 47
            1. Der Funktionenschutz Kein Zugriff
            2. Der Anlegerschutz Kein Zugriff
          1. Der Kapitalmarkt in seinem dynamischen Umfeld Kein Zugriff
          1. Abbau von Informationsasymmetrien Kein Zugriff
          2. Flexibilität der Rating-Agenturen Kein Zugriff
          3. Ressourcennutzung Kein Zugriff
          4. Zwischenergebnis Kein Zugriff
            1. Die Regulatorische Inbezugnahme der Ratings im Rahmen der Eigenkapitalvorschriften nach Basel II Kein Zugriff
              1. Das öffentliche Interesse als begriffsprägendes Merkmal einer öffentlichen Aufgabe Kein Zugriff
              2. Die Möglichkeit privater Trägerschaft und das Kriterium der Fremdnützigkeit als Parameter einer öffentlichen Aufgabe Kein Zugriff
              3. Die besondere Bedeutung der Aufgabe für das Wohl der Allgemeinheit Kein Zugriff
              4. Die Produktion eines öffentlichen Guts Kein Zugriff
          1. Sonderstellung der Rating-Agenturen als „privat-öffentliche Intermediäre“ Kein Zugriff
      1. Zwischenergebnis Kein Zugriff Seiten 84 - 87
        1. Die Kehrseite der Privatisierung Kein Zugriff
          1. Staatliche Garantenstellung bei privater Schlechterfüllung Kein Zugriff
            1. Die Ratingtätigkeit im Rahmen von Basel II Kein Zugriff
            2. Die einfache Bonitätsprüfung außerhab von Basel II Kein Zugriff
        1. Die Grundrechte der Marktakteure Kein Zugriff
        2. Schutzbedarf Kein Zugriff
          1. Aufladung der Schutzpflichten durch sozialstaatliche Garantien und den besonderen Systemschutz am Kapitalmarkt Kein Zugriff
          2. Die Schutzpflichten als Instrument des Gewährleistungsstaates Kein Zugriff
            1. Die Grundrechte der Rating-Agenturen Kein Zugriff
            2. Verhältnismäßigkeit staatlicher Regulierungseingriffe Kein Zugriff
    1. Zwischenergebnis Kein Zugriff Seiten 128 - 131
        1. Definition regulierter Selbstregulierung Kein Zugriff
        2. Normativer Erklärungsgehalt der Diskussion der regulierten Selbstregulierung als verwaltungsrechtliches Endprodukt Kein Zugriff
          1. Rating-Agenturen als Beliehene Kein Zugriff
          2. Rating-Agenturen als Verwaltungshelfer Kein Zugriff
          3. Rating-Agenturen in der Konstruktion der Aufgabenprivatisierung Kein Zugriff
          4. Zwischenergebnis Kein Zugriff
        1. Ausgestaltung regulierter Selbstregulierung mithilfe des Privatrechts und des Öffentlichen Rechts als wechselseitige Auffangordnungen Kein Zugriff
        2. Ableitung allgemeiner Ausgestaltungsparameter zur regulierten Selbstregulierung Kein Zugriff
      1. Die geringe Intensität staatlicher Verantwortung Kein Zugriff Seiten 171 - 173
      2. Anforderung an Haftungsformen Kein Zugriff Seiten 173 - 177
      3. Europarechtstauglichkeit des Modells Kein Zugriff Seiten 177 - 178
    1. Zwischenergebnis Kein Zugriff Seiten 178 - 178
          1. Die Prüfung der Prüfstelle für Rechnungslegung auf der 1. Stufe Kein Zugriff
          2. Die Prüfung der BaFin auf der 2. Stufe Kein Zugriff
        1. Die Gründe für die Errichtung der Prüfstelle für Rechnungslegung Kein Zugriff
        2. Die Prüfstelle für Rechnungslegung als „Anerkannte Stelle“ Kein Zugriff
      1. Sicherstellung des öffentlichen Interesses Kein Zugriff Seiten 184 - 186
    1. Die Self-regulatory Organizations des Securities Exchange Acts von 1934 Kein Zugriff Seiten 186 - 187
    2. Übertragbarkeit des Modells der Prüfstelle für Rechnungslegung auf die Rating-Agenturen Kein Zugriff Seiten 187 - 189
      1. Die Akteure im neuen Ratingverfahren Kein Zugriff Seiten 190 - 192
      2. Die gesetzliche Normierung der Qualitätssicherung des Ratings unter Berücksichtigung des öffentlichen Interesses Kein Zugriff Seiten 192 - 195
      1. Das privatrechtliche Verhältnis zwischen der DPRA und den Rating-Agenturen Kein Zugriff Seiten 195 - 199
      2. Das Aufsichtsverhältnis zwischen der BaFin und der DPRA Kein Zugriff Seiten 199 - 203
      3. Das Verhältnis der Rating-Agentur zur BaFin Kein Zugriff Seiten 203 - 203
        1. Das Verhältnis der Rating-Agenturen zu den Emittenten Kein Zugriff
        2. Das Verhältnis der Rating-Agenturen zu den Anlegern Kein Zugriff
      1. Die besondere Gruppenverantwortlichkeit der gerateten Unternehmen Kein Zugriff Seiten 204 - 206
      2. Die besondere Gruppenverantwortung der Rating-Agenturen Kein Zugriff Seiten 206 - 208
    1. Zwischenergebnis Kein Zugriff Seiten 208 - 208
        1. Qualität, Integrität, Unabhängigkeit und Transparenz im Ratingverfahren Kein Zugriff
        2. IOSCO-Prinzipien als Selbstregulierungsansatz Kein Zugriff
      1. Verhaltensregulierung über das WpHG Kein Zugriff Seiten 214 - 217
      2. Der Vorschlag der Europäischen Kommission für eine Verordnung zur Regulierung der Rating-Agenturen am Kapitalmarkt Kein Zugriff Seiten 217 - 221
        1. Die CEBS-Leitlinien Kein Zugriff
        2. Die Anerkennung der Rating-Agenturen nach Basel II im Rahmen der SolvV Kein Zugriff
        1. Die Anerkennung als Nationally Recognized Statistical Rating Organization Kein Zugriff
        2. Der Credit Rating Agency Reform Act Kein Zugriff
    1. Zwischenergebnis Kein Zugriff Seiten 228 - 229
  4. Schlussfolgerung Kein Zugriff Seiten 230 - 231
  5. Zusammenfassende Thesen Kein Zugriff Seiten 232 - 239
  6. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 240 - 263
  7. Stichwortverzeichnis Kein Zugriff Seiten 264 - 268

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