
Offener Dialog
Die Vielfalt der Stimmen im Netz- Autor:innen:
- |
- Verlag:
- 2022
Zusammenfassung
Das Buch beschreibt eine Methode, die in Finnland längst erfolgreich ist: Therapieplanung und Kommunikation finden im gemeinsamen Gespräch zwischen behandelndem Team und der Person in der Krise sowie seinem sozialen Netzwerk statt. Die Neuausgabe reflektiert auch Erfahrungen mit der Umsetzung des Konzepts im deutschen Hilfesystem.
Ein Mensch kommt in den Krisendienst oder die psychiatrische Klinik. Umgehend und niedrigschwellig wird sein komplettes Netzwerk aus Angehörigen, Freund*innen, Arbeitgeber*innen aktiviert und zu einem gemeinsamen Gespräch mit dem behandelnden Team eingeladen, um in einem »Offenen Dialog« gemeinsam darüber nachzudenken, wodurch die Handlungskompetenz des Menschen in der Krise gestärkt werden kann.
Bedürfnisorientierung, Mobilität sowie eine spezielle, dialogische Kommunikation in der Therapie sind drei der besonderen Prinzipien dieses Konzepts, das Hospitalisierung vermeiden hilft und die Chancen der Integration ins Arbeitsleben erhöht.
Schlagworte
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2022
- ISBN-Print
- 978-3-96605-160-6
- ISBN-Online
- 978-3-96605-165-1
- Verlag
- PsyVer, Köln
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 241
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 19
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 20 - 26
- Vernetzung in der psychosozialen Arbeit bedeutet, Grenzen zu überwinden Kein Zugriff
- Unser Anliegen und Vorgehen Kein Zugriff
- Drei wegweisende Fragen Kein Zugriff
- Es kommt alles anders ... oder: Veränderungen finden in Gegenwart der Klienten statt Kein Zugriff
- Praxisbeispiel: »Ich werde sie töten ...« Kein Zugriff
- Von multi-institutionellen Problemen zu grenzüberwindenden Dialogen – Auf der Suche nach Konzepten Kein Zugriff
- Metakommunikation: Akteure definieren gegenseitige Beziehungen Kein Zugriff
- Problemdefinition: Es gibt ebenso viele Probleme wie Akteure Kein Zugriff
- Verteilung der Verantwortung: Die Akteure regulieren ihre Stressbelastung Kein Zugriff
- Isomorphe Prozesse: Interaktionsmuster werden wahrscheinlich wiederholt Kein Zugriff
- Fazit: Was monologische Netzwerkversammlungen begünstigt Kein Zugriff
- Eine Reaktion erfolgt sofort Kein Zugriff
- Das soziale Netzwerk einbeziehen Kein Zugriff
- Sich flexibel auf die Bedürfnisse einstellen Kein Zugriff
- Verantwortung übernehmen Kein Zugriff
- Psychologische Kontinuität gewährleisten Kein Zugriff
- Unsicherheit tolerieren Kein Zugriff
- Dialogik Kein Zugriff
- Wie läuft das konkret? Therapieversammlung als gemeinsames Erstaunen Kein Zugriff
- Wie lassen sich Vielstimmigkeit und Toleranz von Unsicherheiten steigern? Kein Zugriff
- Wer eine Netzwerkversammlung aufsucht, bittet um Hilfe Kein Zugriff
- Die Moderierenden des Dialogs und ihre Aufgaben Kein Zugriff
- Der Gedanke an die Gegenwart in der nahen Zukunft Kein Zugriff
- Sich erinnern, was geschehen ist und geholfen hat Kein Zugriff
- Die Reduzierung von Sorgen Kein Zugriff
- Zwei Fragen an die Mitarbeitenden Kein Zugriff
- Skizzierung des Hilfeplans und der Zusammenarbeit der professionellen Helfenden Kein Zugriff
- Gemeinsame Faktoren ... Kein Zugriff
- ... und unterscheidende Faktoren Kein Zugriff
- Grundelemente des Dialogischen Kein Zugriff
- Dialogik, Vielstimmigkeit und soziale Sprachen Kein Zugriff
- Vom Problemmanagement zur gemeinsamen Erfahrung Kein Zugriff
- Der Raum zwischen den Menschen als orientierendes Zentrum Kein Zugriff
- Die Schaffung einer neuen gemeinsamen Sprache Kein Zugriff
- Raum für die Ungewissheit und neue Ideen schaffen Kein Zugriff
- Eine Gemeinschaft herstellen Kein Zugriff
- Praxisbeispiel: Zwei Arten von Schizophrenie Kein Zugriff
- Unsicherheit tolerieren Kein Zugriff
- Ressourcenblockade und Ko-Evolution Kein Zugriff
- Praxisbeispiel: Ein gewalttätiger, fürsorglicher Vater Kein Zugriff
- Empfehlungen Kein Zugriff
- Mit dem Dialog in der psychotischen Krise beginnen Kein Zugriff
- Praxisbeispiel: Die Vergewaltiger kommen Kein Zugriff
- Das Team antwortet auf der Sprachebene der Familie Kein Zugriff
- Symbolische Sprache und gute Ergebnisse Kein Zugriff
- Dialog über Gewalt Kein Zugriff
- Positiver Verlauf – reflektierender Dialog über Gewalt Kein Zugriff
- Schlechter Verlauf – das Team antwortet nicht Kein Zugriff
- Es gibt nichts Schlimmeres, als ohne Antwort zu bleiben Kein Zugriff
- Offener Dialog bei psychotischen Erstmanifestationen Kein Zugriff
- Stichproben und Methoden Kein Zugriff
- Die Behandlung beginnt frühzeitig Kein Zugriff
- Behandlungsprozesse im sozialen Netzwerk statt Hospitalisierung Kein Zugriff
- Symptome bilden sich zurück und die Arbeitsaufnahme wird möglich Kein Zugriff
- Die Behandlung gelingt nicht immer und muss weiterentwickelt werden Kein Zugriff
- Praxisbeispiele Kein Zugriff
- Schlussfolgerungen für eine neue Praxis Kein Zugriff
- Evidence-based research« und die Eindimensionalität der Forschung Kein Zugriff
- Neue Formen der Herrschaftskultur brauchen kontrollierte Studien Kein Zugriff
- Foren für eine besser kontextualisierte Forschung Kein Zugriff
- Wie kann erfolgreiche Praxis verallgemeinert werden? Kein Zugriff
- Macht und Empowerment Kein Zugriff
- Die freiwillige »Unterwerfung« Kein Zugriff
- Nachwort: Stand der Dinge aus versorgungspolitischer Sicht Kein Zugriff Seiten 212 - 220
- Literatur Kein Zugriff Seiten 221 - 233
- Leseprobe: Matthias Heißler – Psychiatrie ohne Betten Kein Zugriff Seiten 234 - 241




