Arbeitsschutz als absolute Schranke für Befristungen
Gesundheitsrisiken aufgrund (vermeidbarer) Beschäftigungsunsicherheit erkennen - Gesunde Arbeitsbedingungen ohne Befristung durch Mitbestimmung erreichen- Autor:innen:
- Verlag:
- 2012
Zusammenfassung
Gesundheitsschutz durchsetzen – Befristungen verhindern
Auch 25 Jahre nach dem ersten Beschäftigungsförderungsgesetz ist der befristete Arbeitsvertrag keine Brücke in eine Normbeschäftigung. Im Gegenteil: Er verhindert sie.
Darüber hinaus macht die mit den Befristungen einhergehende Angst vor Arbeitslosigkeit eine wachsende Zahl von Menschen krank. Zwischen gesetzlich zulässigen Befristungen und der Pflicht des Arbeitgebers Gesundheitsgefährdungen zu vermeiden, besteht daher ein Spannungsfeld.
Sinkt in einem Betrieb die Zahl der Befristungen, verringern sich auch die Gesundheitsrisiken für die Beschäftigten. Die Durchsetzung unbefristeter Verträge ist damit eine Arbeitsschutzmaßnahme im Sinne des Arbeitsschutzgesetzes. Betriebs- und Personalräte können deshalb im Rahmen ihrer Mitbestimmung zum Arbeitsschutz die Zahl der Befristungen verringern.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2012
- Copyrightjahr
- 2012
- ISBN-Print
- 978-3-8329-7442-8
- ISBN-Online
- 978-3-8452-3529-5
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 276
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 14Autor:innen:
- Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 15 - 16Autor:innen:
- Befristete Beschäftigung – Jobs mit schlechter Perspektive Kein Zugriff Seiten 17 - 19Autor:innen:
- Befristete Arbeitsverträge – Beschäftigung mit Verfallsdatum Kein Zugriff Seiten 19 - 21Autor:innen:
- Der Aufbau dieser Arbeit Kein Zugriff Seiten 21 - 22Autor:innen:
- Die breite öffentliche Debatte in Deutschland entwickelte sich erst zur Jahrtausendwende Kein Zugriff Seiten 23 - 25Autor:innen:
- Autor:innen:
- Die Re-Individualisierung sozialer Risiken Kein ZugriffAutor:innen:
- (Des-)Integrationspotentiale der Erwerbsarbeit Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Verschärfung der Beschäftigungsunsicherheit durch die Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/09 Kein Zugriff Seiten 31 - 32Autor:innen:
- Autor:innen:
- Eine arbeitsrechtliche Betrachtung Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Kriterien für eine Einordnung Kein ZugriffAutor:innen:
- Abgrenzungsmerkmale und deren innere Abhängigkeit Kein ZugriffAutor:innen:
- Die soziale Verunsicherung – Arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse Kein Zugriff Seiten 39 - 43Autor:innen:
- Befristete Beschäftigung – Ein erhöhtes Unfallrisiko Kein Zugriff Seiten 43 - 44Autor:innen:
- Befristete Beschäftigung – Ein erhöhtes Erkrankungsrisiko Kein Zugriff Seiten 44 - 47Autor:innen:
- Die soziale Verunsicherung – Eine Aufgabe für den Arbeitsschutz! Kein Zugriff Seiten 47 - 48Autor:innen:
- Befristet Beschäftigte gemessen an der Gesamtbeschäftigung Kein Zugriff Seiten 49 - 55Autor:innen:
- Befristungsverteilung nach Geschlecht Kein Zugriff Seiten 55 - 57Autor:innen:
- Befristungsverteilung nach Lebensalter Kein Zugriff Seiten 57 - 58Autor:innen:
- Befristungsverteilung nach familiärem Status Kein Zugriff Seiten 58 - 59Autor:innen:
- Befristungsverteilung nach Qualifizierung Kein Zugriff Seiten 59 - 60Autor:innen:
- Befristungsverteilung nach Neueinstellung Kein Zugriff Seiten 60 - 61Autor:innen:
- Befristungsverteilung nach staatsbürgerlichem Status Kein Zugriff Seiten 61 - 62Autor:innen:
- Befristungsverteilung nach Betriebsgröße Kein Zugriff Seiten 62 - 63Autor:innen:
- Befristungsverteilung nach Branche Kein Zugriff Seiten 63 - 66Autor:innen:
- Die Befristungsstatistik Kein Zugriff Seiten 66 - 68Autor:innen:
- Autor:innen:
- Empirische Einwände Kein ZugriffAutor:innen:
- Personalabteilungen orientieren sich oft nicht am Arbeitsrecht Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Entscheidung für befristete Beschäftigung in Unternehmen Kein Zugriff Seiten 77 - 78Autor:innen:
- Desintegrationswirkung der befristeten Beschäftigung Kein Zugriff Seiten 78 - 83Autor:innen:
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- Wahrscheinlichkeit des Verbleibs in prekärer Beschäftigung Kein ZugriffAutor:innen:
- Arbeitslosigkeitsrisiko und befristete Beschäftigung Kein ZugriffAutor:innen:
- Die befristete Beschäftigung – ein Beschäftigungserschwernis Kein Zugriff Seiten 90 - 90Autor:innen:
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- Rodriguez (2002) Kein ZugriffAutor:innen:
- Kivimäki, Vahtera, Virtanen, Elovainio, Pentti und Ferrie (2003) Kein ZugriffAutor:innen:
- Kraut und Walld (2003) Kein ZugriffAutor:innen:
- Goudswaard und de Nanteuil (2000) Kein ZugriffAutor:innen:
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- Hecker, Galais und Moser (2006) Kein ZugriffAutor:innen:
- Fuchs und Conrads (2003) Kein ZugriffAutor:innen:
- Swart und Mächler (2000) Kein ZugriffAutor:innen:
- Gash, Mertens und Gordo (2006) Kein ZugriffAutor:innen:
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- Kloft und Schröter (2011) Kein ZugriffAutor:innen:
- Gundert und Hohendanner (2011) Kein ZugriffAutor:innen:
- Fazit Kein ZugriffAutor:innen:
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- Menschengerechte Gestaltung der Arbeit, § 2 Abs. 1 ArbSchG Kein Zugriff Seiten 137 - 141Autor:innen:
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- Die Wirkung psychischer Beanspruchungen Kein Zugriff Seiten 143 - 144Autor:innen:
- Die Entstehung von psychischer Fehlbeanspruchung Kein Zugriff Seiten 144 - 145Autor:innen:
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- Der psychologische Arbeitsvertrag Kein ZugriffAutor:innen:
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- Die Einführung der sachgrundlosen Befristung Kein Zugriff Seiten 168 - 170Autor:innen:
- Die Ausweitung der sachgrundlosen Befristung Kein Zugriff Seiten 170 - 171Autor:innen:
- Europarechtliche Bedenken gegen die Umsetzung Kein Zugriff Seiten 171 - 173Autor:innen:
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- Leitbild bleibt die unbefristete Beschäftigung Kein ZugriffAutor:innen:
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- Die Präklusionswirkung des § 17 TzBfG Kein ZugriffAutor:innen:
- Tendenz zu einer Ausweitung der Befristungsmöglichkeiten Kein Zugriff Seiten 179 - 181Autor:innen:
- Die Grundrechtecharta Kein Zugriff Seiten 181 - 183Autor:innen:
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- Als Pflicht zur Gefahrenabwehr formulierter Betriebsschutz Kein ZugriffAutor:innen:
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- Technische Lösungsansätze standen im Vordergrund Kein ZugriffAutor:innen:
- Gefahrreduzierung nach Maßgabe der »Natur des Betriebes« Kein ZugriffAutor:innen:
- Der aufsichtsorientierte Arbeitsschutzansatz Kein ZugriffAutor:innen:
- Ein später Start Kein Zugriff Seiten 192 - 192Autor:innen:
- Inhalt und Struktur des ArbSchG Kein Zugriff Seiten 192 - 193Autor:innen:
- Garantiepflicht des Arbeitgebers nach dem ArbSchG Kein Zugriff Seiten 193 - 195Autor:innen:
- Der Gesundheitsbegriff des ArbSchG Kein Zugriff Seiten 195 - 196Autor:innen:
- Arbeitsschutz als betriebliche Querschnittsaufgabe Kein Zugriff Seiten 196 - 198Autor:innen:
- Der Gestaltungsauftrag an den Arbeitgeber – ein verfahrens- und handlungsorientierter Ansatz des ArbSchG Kein Zugriff Seiten 198 - 201Autor:innen:
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- Das Schutzniveau des ArbSchG Kein Zugriff Seiten 203 - 203Autor:innen:
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- Genereller und gruppenorientierter betrieblicher Handlungsbedarf Kein ZugriffAutor:innen:
- Beschäftigtengruppenbezogene Maßnahmen und deren Ausrichtung – betriebliche Mitbestimmung Kein ZugriffAutor:innen:
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- Befristet Beschäftigte als Risikogruppe Kein ZugriffAutor:innen:
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- Die Grundpflichten – eine staatlich überwachte Privatverantwortung Kein Zugriff Seiten 211 - 212Autor:innen:
- Die Durchsetzung der Grundpflichten Kein Zugriff Seiten 212 - 213Autor:innen:
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- Maßnahmen, §§ 2 Abs. 1, 3 S. 1, 4 ArbSchG Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Gefährdungsbeurteilung, § 5 ArbSchG Kein ZugriffAutor:innen:
- Dokumentation, § 6 ArbSchG Kein ZugriffAutor:innen:
- Übertragung von Aufgaben, § 7 ArbSchG Kein ZugriffAutor:innen:
- Zusammenarbeit mehrerer Arbeitgeber, § 8 ArbSchG Kein ZugriffAutor:innen:
- Besondere Gefahren, § 9 ArbSchG Kein ZugriffAutor:innen:
- Erste Hilfe Maßnahmen, § 10 ArbSchG Kein ZugriffAutor:innen:
- Wunschuntersuchungen, § 11 ArbSchG Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Aufgabenübertragung, § 13 Abs. 2 ArbSchG Kein ZugriffAutor:innen:
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