Der Vertragsbegriff im europäischen Internationalen Privatrecht
Ein Beitrag zur Abgrenzung der Verordnungen Rom I und Rom II- Autor:innen:
- Reihe:
- IUS EUROPAEUM, Band 48
- Verlag:
- 2010
Zusammenfassung
In der Europäischen Union ist im Jahr 2009 ein einheitliches Kollisionsrecht für Schuldverhältnisse in Kraft getreten. Dieses ist auf zwei Rechtsakte verteilt: die Rom I-Verordnung über das auf vertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht sowie die Rom II-Verordnung über das auf außervertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende Recht. Damit wird die Frage, was einen Vertrag im Sinne des europäischen Kollisionsrechts konstituiert, zum zentralen Abgrenzungsmoment des Anwendungsbereichs beider Verordnungen.
Der Verfasser entwickelt in seiner Arbeit ein einheitliches Vertragskonzept für das europäische Kollisionsrecht. Zunächst wird aufgezeigt, dass dem Wortlaut der Verordnungen eine Definition für den Begriff des Vertrages nicht entnommen werden kann. Nach der sich anschließenden rechtsvergleichenden Betrachtung verschiedener Vertragskonzepte stellt sich heraus, dass auch die Übernahme eines bestehenden Modells nicht unproblematisch ist.
Im letzten Teil stellt der Autor ein eigenes Vertragskonzept vor, das unterschiedliche vertragstheoretische Ansätze kombiniert und den Anforderungen an einen einheitlichen kollisionsrechtlichen Vertragsbegriff gerecht wird.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2010
- Copyrightjahr
- 2010
- ISBN-Print
- 978-3-8329-5493-2
- ISBN-Online
- 978-3-8452-2401-5
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- IUS EUROPAEUM
- Band
- 48
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 205
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 10Autor:innen:
- Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 11 - 16Autor:innen:
- Ausgangslage: Kein einheitlicher Vertragsbegriff im europäischen IPR Kein Zugriff Seiten 17 - 18Autor:innen:
- Die Verordnungen Rom I und Rom II Kein Zugriff Seiten 18 - 20Autor:innen:
- Aufbau und Ziel der Arbeit Kein Zugriff Seiten 20 - 21Autor:innen:
- Anwendungsbereich Rom I: Vertragliche Schuldverhältnisse Kein Zugriff Seiten 22 - 25Autor:innen:
- Anwendungsbereich Rom II: Außervertragliche Schuldverhältnisse Kein Zugriff Seiten 25 - 26Autor:innen:
- Fazit: Vertragsbegriff entscheidend zur Abgrenzung der Anwendungsbereiche von Rom I und Rom II Kein Zugriff Seiten 26 - 26Autor:innen:
- Der Auslegungskanon: grammatisch, systematisch, teleologisch, historisch Kein Zugriff Seiten 27 - 29Autor:innen:
- Verschiedene Sprachfassungen: Auslegungshilfe und Auslegungshürde Kein Zugriff Seiten 29 - 30Autor:innen:
- Keine Lösung des Sprachenproblems durch Rückgriff auf allgemeine Rechtsgrundsätze und Rechtsvergleichung Kein Zugriff Seiten 30 - 32Autor:innen:
- Stärkere Betonung der historischen Auslegung Kein Zugriff Seiten 32 - 34Autor:innen:
- Qualifikation nach der lex fori Kein Zugriff Seiten 34 - 37Autor:innen:
- Qualifikation nach der lex causae Kein Zugriff Seiten 37 - 37Autor:innen:
- Rechtsvergleichende Qualifikation Kein Zugriff Seiten 37 - 38Autor:innen:
- Funktionelle Qualifikation Kein Zugriff Seiten 38 - 39Autor:innen:
- Fazit: Grad der Autonomie des IPR für die Wahl der Qualifikationsmethode entscheidend Kein Zugriff Seiten 39 - 40Autor:innen:
- Das Schuldverhältnis im engen Sinne Kein Zugriff Seiten 41 - 42Autor:innen:
- Das Schuldverhältnis im weiten Sinne Kein Zugriff Seiten 42 - 43Autor:innen:
- Schuldverhältnis im Sinne von Obligation Kein Zugriff Seiten 43 - 45Autor:innen:
- Fazit: Schuldverhältnis i.S.d. Rom-Verordnungen eng zu verstehen Kein Zugriff Seiten 45 - 45Autor:innen:
- Europäisches Privatrecht – Begriff und Bedeutung Kein Zugriff Seiten 46 - 49Autor:innen:
- Die Rechtsakte des europäischen Privatrechts Kein Zugriff Seiten 49 - 51Autor:innen:
- Kein einheitlicher Vertragsbegriff für das gesamte europäische Privatrecht Kein Zugriff Seiten 51 - 52Autor:innen:
- Fazit: Kein Gleichlauf mit Vertragsbegriff des europäischen Privatrechts Kein Zugriff Seiten 52 - 52Autor:innen:
- Europäisches Schuldvertragsrecht – Begriff und Bedeutung Kein Zugriff Seiten 52 - 54Autor:innen:
- Kein einheitlicher europäischer Schuldvertragsbegriff Kein Zugriff Seiten 54 - 55Autor:innen:
- Keine Bindung an CISG, UNIDROIT Principles, PECL und DCFR Kein Zugriff Seiten 55 - 58Autor:innen:
- Fazit: Kein Gleichlauf mit einem europäischen Schuldvertragsbegriff Kein Zugriff Seiten 58 - 59Autor:innen:
- Die EuGVVO als Fortentwicklung des EuGVÜ Kein Zugriff Seiten 59 - 61Autor:innen:
- Vorzüge eines Gleichlaufs der Vertragskonzepte Kein Zugriff Seiten 61 - 63Autor:innen:
- Keine Beschränkung der EuGVVO auf Schuldverträge Kein Zugriff Seiten 63 - 64Autor:innen:
- Autor:innen:
- Die Entwicklung der Rechtsprechung des EuGH zu Art. 5 Nr. 1 EuGVÜ/EuGVVO Kein ZugriffAutor:innen:
- Verträge aufgrund Kontrahierungszwangs Kein ZugriffAutor:innen:
- Einseitige Leistungsversprechen Kein ZugriffAutor:innen:
- Vorvertragliche Schuldverhältnisse Kein ZugriffAutor:innen:
- Vertragsrückabwicklung Kein ZugriffAutor:innen:
- Wertpapiere, Vereinsrecht, Familienrecht, trusts Kein ZugriffAutor:innen:
- Unterschiedliche Ziele von Art. 5 Nr. 1 EuGVVO und Kollisionsrecht Kein ZugriffAutor:innen:
- Fazit: keine Übernahme des Vertragsbegriffs von Art. 5 Nr. 1 EuGVVO Kein ZugriffAutor:innen:
- Entstehungsgeschichte des EVÜ Kein Zugriff Seiten 84 - 85Autor:innen:
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- Fazit: Keine Übernahme des EVÜ-Vertragsbegriffs Kein Zugriff Seiten 94 - 95Autor:innen:
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- Grundlage: willensbasierte vertragliche Haftung Kein ZugriffAutor:innen:
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- Vertragliche Haftung aufgrund Vertrauens Kein ZugriffAutor:innen:
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- Römisches Recht: Typenzwang Kein Zugriff Seiten 107 - 109Autor:innen:
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- Das naturrechtliche Versprechenskonzept Kein ZugriffAutor:innen:
- Das Versprechen in den europäischen Privatrechtsordnungen Kein ZugriffAutor:innen:
- Das Versprechen im europäischen Zivilprozessrecht Kein ZugriffAutor:innen:
- Das Versprechen in den PECL Kein ZugriffAutor:innen:
- Vor- und Nachteile des Versprechensmodells Kein ZugriffAutor:innen:
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- Wortlaut „Vertrag“ Kein ZugriffAutor:innen:
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- Gewinnzusage im Zusammenhang mit Warenbestellung Kein ZugriffAutor:innen:
- Isolierte Gewinnzusage Kein ZugriffAutor:innen:
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- Literatur Kein Zugriff Seiten 185 - 205Autor:innen:





