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Wege zu einer Ethik

Neue Ansätze aus Theologie und Recht zwischen modernen Herausforderungen und islamischer Tradition
Herausgeber:innen:
Verlag:
 2023

Zusammenfassung

An die islamisch-theologischen Studien in Deutschland werden regelmäßig Anfragen gerichtet, die auf den Beitrag der „islamischen Ethik“ für die Gegenwart abzielen. Dabei stellt sich die Frage, wie zeitgenössische ethische Fragen mit Rücksicht auf die islamisch-theologische Tradition beantwortet werden können. Das vorliegende Buch präsentiert zunächst vier Ethikkonzeptionen von Gelehrten unterschiedlicher theologischer Ausrichtung aus der islamischen Geschichte. Darauf folgt die Besprechung von vier zeitgenössischen Beispielen aus dem Bereich der Sexualethik, in der diese Ansätze für ihre Besprechung fruchtbar gemacht werden. Mit Beiträgen vonFatma Akan Ayyildiz, Bahattin Akyol, Dr. Mehrdad Alipour und Selma Schwarz.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2023
ISBN-Print
978-3-8487-8967-2
ISBN-Online
978-3-7489-3241-3
Verlag
Ergon, Baden-Baden
Reihe
Theologie, Bildung, Ethik und Recht des Islam
Band
7
Sprache
Deutsch
Seiten
260
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 1 - 6 Download Kapitel (PDF)
  2. EinführungSeiten 7 - 14 Download Kapitel (PDF)
  3. Download Kapitel (PDF)
      1. 1. Einleitung
      2. 2. Ṭāšköprīzāde und sein historischer Kontext
      3. 3. Die Leib-Seele-Dichotomie
      4. 4. Begriffsbestimmung des ḫuluq und Habitualisierung des Charakters
      5. 5. Die Veranlagung (mizāǧ) und die natürliche Sittlichkeit
      6. 6. Veränderbarkeit des Charakters
      7. 7. Ethische Urteile
      8. 8. Konklusion
      9. Bibliographie
      1. Einleitung
        1. A. Historischer Kontext und Struktur des Werks
        2. B. Adab und seine Bedeutungsentwicklung
        3. C. Adab und Ethik
        4. D. Adab bei al-Māwardī
        1. A. Bedeutung des Begriffs ṣalāḥ
        2. B. Ṣalāḥ bei al-Māwardī
        3. C. Ulfa als wichtigste Bedingung für das Wohlergehen des Menschen
        4. D. Maʿrūf: Die moralisch gute Handlung
      2. Fazit
      3. Bibliographie
        1. Introduction
        2. Šarīf al-Murtaḍā
        3. Before Revelation
        4. Assessment of Goodness and Evilness
        5. Moral Assessment and Šīʿī Doctrine
        6. Taxonomy of Acts
        7. Šarīf al-Murtaḍā’s Approach on ḥaẓr and ibāḥa
        8. Critiquing Proscribed Position
        9. Defending Permitted Position
        10. Conclusion and Further Discussion
        11. Bibliography
      1. Einleitung
      2. 1. Der Begriff der Ethik
      3. 2. Zusammenhang von islamischem Recht und Ethik
      4. 3. Verortung der Person al-Ġazālīs und dessen ethischer Diskussion
        1. 4.1 Muʿtazilitische Theorie zu taḥsīn und taqbīḥ
        2. 4.2 Ašʿarītische Theorie zu taḥsīn und taqbīḥ
      5. 5. Al-Ġazālīs Argumentation zur Erkenntnis des moralischen Wertes
      6. 6. Al-Ġazālīs Begründung einer Handlungstheorie
      7. 7. Konzept des taklīf (religiöse Verpflichtung)
      8. 8. Prinzip des maṣlaḥa (Gemeinwohl)
      9. 9. Schlussfolgerung
      10. Bibliographie
  4. Download Kapitel (PDF)
        1. 1. Einleitung
        2. 2. Polygamie in Deutschland: Rechtslage und Wertevorstellungen
          1. 3.1 Ṭāšköprīzāde als Richter in einem einheitlichen Rechtssystem
          2. 3.2 Ṭāšköprīzāde als Moralphilosoph und die Option einer sich wandelnden und umwandelnden Gesellschaft
        3. 4. Weitere Historisierung
        4. 5. Auswertung und Gegenwartsbezug
        5. Bibliographie
        1. Einleitung
          1. 1. Der Begriff „Ehe“
          2. 2. Die Ehe als Vertrag
            1. a) Liebe
            2. b) Treue
            3. c) Verantwortung
            4. d) Finanzielle Vorteile
            5. e) Religiöse Gründe: Göttlicher Segen (baraka)
            1. a) Die rechtliche Perspektive: Ehe als Vertrag (ʿaqd an-nikāḥ)
            2. b) Adab-Perspektive: Ehe als Verbundenheit (ulfa)
          1. 2. Ehe zwischen Normativität und Realität: Versuch einer Kontextualisierung
          1. 1. Moderne Ehe und al-Māwardīs nikāḥ im Vergleich
          2. 2. Ethische Neubetrachtung der Ehe als Verbundenheit im Lichte des Konzepts des Wohlergehens
        2. Fazit
        3. Bibliographie
      1. Introduction
      2. The Articulation of Homosexuality
      3. Genealogy of Homosexuality in Early Muslim Societies
      4. Effeminacy and Mannish-ness
      5. Male Active Pederasty
      6. Male ‘Pathological’ Passivity
      7. Senior Female Same-Sex Sexual Behaviours with Her Female Slave or a Virgin Girl
      8. Comparing and Contrasting Homosexuality and Pre-Homosexual Categories
      9. Legal Concepts of Liwāṭ and Siḥāq
      10. The Exertion of the Principle of Permissibility (aṣālat al-ibāḥa) to Homosexuality
      11. Conclusion
      12. Sources
      1. Einleitung
      2. 1. Verortung der Intergeschlechtlichkeit in der Sexualethik
        1. 1.1 Intergeschlechtlichkeit in der Gegenwart
        2. 1.2 Die Kategorie ḫunṯā im 11. Jahrhundert
      3. 3. Intergeschlechtlichkeit und ḫunṯā im Vergleich
      4. 4. Anwendbarkeit der Kategorie ḫunṯā auf Intergeschlechtlichkeit
      5. 5. Schlussfolgerung
      6. 6. Bibliographie

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