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Monographie Kein Zugriff

Unrecht und Beteiligung

Zur Kritik des Tatherrschaftsbegriffs
Autor:innen:
Verlag:
 2009

Zusammenfassung

Das deutsche Strafgesetzbuch differenziert in den §§ 25 ff. zwischen verschiedenen Beteiligungsformen. Jeder strafrechtliche Vorwurf macht deshalb eine Abgrenzung von unmittelbarer, mittelbarer und Mittäterschaft sowie Anstiftung und Beilhilfe erforderlich.

Als Methode hat sich hierfür die sogenannte Tatherrschaftslehre in Literatur und Rechtssprechung weitestgehend durchsetzen können. Die Arbeit unterzieht verschiedene Ausprägungen des Tatherrschaftsbegriffs einer kritischen Analyse. Im Mittelpunkt steht dabei der berühmte Tatherrschaftsbegriff Claus Roxins. Aufgrund der herausgearbeiteten Schwächen plädiert der Autor letztlich für eine Wiederbelebung der Diskussion um einen Einheitstäterbegriff.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2009
ISBN-Print
978-3-8329-4209-0
ISBN-Online
978-3-8452-1359-0
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Kieler Rechtswissenschaftliche Abhandlungen (NF)
Band
58
Sprache
Deutsch
Seiten
231
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei Kein Zugriff Seiten 2 - 4
  2. Vorwort Kein Zugriff Seiten 5 - 6
  3. Inhaltsübersicht Kein Zugriff Seiten 7 - 8
  4. Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 9 - 14
  5. Einführung Kein Zugriff Seiten 15 - 17
    1. Ursprünge des Begriffs der „Tatherrschaft“ Kein Zugriff Seiten 18 - 19
        1. Welzels fi naler Handlungsbegriff Kein Zugriff
          1. Einheitstäter im Bereich der Fahrlässigkeit Kein Zugriff
          2. Finale Tatherrschaft im Bereich der Vorsatzdelikte Kein Zugriff
      1. Maurach Kein Zugriff Seiten 26 - 28
      2. Gallas Kein Zugriff Seiten 28 - 30
    2. Die Ablehnung der subjektiven Theorie Kein Zugriff Seiten 30 - 31
        1. Der dialektische Begriff der Zentralgestalt als Leitprinzip Kein Zugriff
        2. Der „offene“ Täterbegriff Kein Zugriff
        1. Der begrenzte Anwendungsbereich der Tatherrschaftslehre Kein Zugriff
          1. Die unmittelbare Täterschaft als Handlungsherrschaft Kein Zugriff
            1. Willensherrschaft kraft Nötigung Kein Zugriff
            2. Willensherrschaft kraft Irrtums Kein Zugriff
            3. Willensherrschaft kraft organisatorischer Machtapparate Kein Zugriff
            4. Mittelbare Täterschaft in sonstigen Fällen Kein Zugriff
          2. Die Mittäterschaft als funktionelle Tatherrschaft Kein Zugriff
        2. Die Zentralfi gur bei den Pfl ichtdelikten Kein Zugriff
        3. Die Zentralfi gur bei den eigenhändigen Delikten Kein Zugriff
        4. Zusammenfassung Kein Zugriff
      1. Der sekundäre Begriff der Teilnahme Kein Zugriff Seiten 42 - 43
        1. Zentralgestalt, offener Täterbegriff und Beschreibung Kein Zugriff
        2. Systematische Einordnung der Zentralgestalt als Tatbestandsverwirklichung Kein Zugriff
        3. Tatherrschaftslehre und Vorsatz Kein Zugriff
          1. Handlungsherrschaft als eigenhändige Vornahme der Tatbestandshandlung Kein Zugriff
            1. Konkretisierung als eigenkörperlich unmittelbare Vornahme der Tatbestandshandlung Kein Zugriff
              1. Die Frage der Zurechenbarkeit Kein Zugriff
                1. Lehre von der gesetzmäßigen Bedingung Kein Zugriff
                2. Risikoerhöhungslehre Kein Zugriff
                3. Zwischenergebnis Kein Zugriff
              1. Die Mitwirkung Dritter Kein Zugriff
              2. Zwischenfazit Kein Zugriff
              3. Die Mitwirkung des Opfers Kein Zugriff
              4. Fazit Kein Zugriff
            1. Relevanz der „Herrschaft“ bei Roxin Kein Zugriff
            2. Einheitlicher oder uneinheitlicher Herrschaftsbegriff Kein Zugriff
            3. Zum Vorwurf der Zirkelschlüssigkeit durch Rotsch Kein Zugriff
              1. Die Handlung (und der Handlungserfolg) Kein Zugriff
              2. Der Kausalverlauf Kein Zugriff
              3. Der Erfolg Kein Zugriff
                1. Der maßgebende Einfl uss auf Hergang und Erfolg der Tat Kein Zugriff
                2. Das Ablaufs- und Hemmungsvermögen Kein Zugriff
                3. Die Möglichkeit, dem Geschehen die entscheidende Wendung zu geben Kein Zugriff
                4. Die Tatmacht Kein Zugriff
                5. Die Willensunterordnung Kein Zugriff
                6. Fazit Kein Zugriff
                1. Determinierter Kausalverlauf Kein Zugriff
                2. Probabilistisches Herrschaftsverständnis Kein Zugriff
              1. Zwischenergebnis Kein Zugriff
            1. Verantwortungsprinzip als „Überleitungstatbestand“ Kein Zugriff
            2. Verantwortungsprinzip und limitierte Akzessorietät Kein Zugriff
            3. Verantwortungsprinzip und Entscheidungsfreiheit Kein Zugriff
              1. Die vorsätzliche Herbeiführung eines entschuldigenden Notstandes Kein Zugriff
              2. Die Ausnutzung einer bestehenden Notlage Kein Zugriff
              1. Nötigung zur Selbstschädigung und zur Selbsttötung Kein Zugriff
              2. Nötigung eines rechtmäßig handelnden Werkzeuges Kein Zugriff
            4. Verantwortungsprinzip und Begriff der Zentralgestalt Kein Zugriff
            5. Fehlende Konkretisierung der Nötigungsherrschaft Kein Zugriff
              1. Abgrenzung zur unmittelbaren Täterschaft Kein Zugriff
              2. Ausnutzung eines Irrtums Kein Zugriff
                1. Bezugspunkt der Irrtumsherrschaft Kein Zugriff
                2. Relevanz und Konkretisierung des Herrschaftselements Kein Zugriff
              3. Exkurs: Abgrenzung zum Unterlassen Kein Zugriff
              1. Das (fehlende) Hemmungsmotiv als Kriterium der Irrtumsherrschaft Kein Zugriff
              2. Teleologische Korrektur in Sonderfällen Kein Zugriff
              3. Zwischenfazit Kein Zugriff
            1. Das Werkzeug im Entschuldigungsirrtum gem. § 35 Abs. 2 Kein Zugriff
              1. Täuschung über die Unrechtshöhe Kein Zugriff
              2. Täuschung über qualifi kationsbegründende Umstände Kein Zugriff
              3. Täuschung über die Identität des Opfers Kein Zugriff
            2. Der zur Selbstschädigung führende Irrtum Kein Zugriff
            1. Zur Sicherheit der Tatbestandsverwirklichung Kein Zugriff
            2. Zur Fungibilität bei Spezialisten Kein Zugriff
            3. Zur fehlenden Beherrschung des Einzelfalls Kein Zugriff
            4. Zur Struktur der Organisationsherrschaft Kein Zugriff
            5. Zu Wirtschaftsunternehmen, Rechtsgelöstheit und Weiterentwicklung Kein Zugriff
          1. Zur Willensherrschaft bei Benutzung Unzurechnungsfähiger oder Jugendlicher Kein Zugriff
          2. Zwischenergebnis zu Bezugspunkt und Beschaffenheit der Willensherrschaft Kein Zugriff
          1. Zum gemeinsamen Tatplan Kein Zugriff
          2. Zur gemeinsamen Ausführung Kein Zugriff
          3. Zum wesentlichen Beitrag Kein Zugriff
            1. Positive Erheblichkeit Kein Zugriff
            2. Zur Unbestimmtheit des offenen Täterbegriffs Kein Zugriff
            3. Das Element der „Herrschaft“ als Kriterium der Mittäterschaft Kein Zugriff
            4. Mitwirkung und Kausalität Kein Zugriff
      1. Zur Täterschaft bei eigenhändigen Delikten Kein Zugriff Seiten 171 - 173
      2. Zur Täterschaft bei Pfl ichtdelikten Kein Zugriff Seiten 173 - 179
      3. Der Tatherrschaftsbegriff Roxins: ein Zwischenfazit Kein Zugriff Seiten 179 - 180
      1. Zuständigkeit nach Jakobs Kein Zugriff Seiten 180 - 184
      2. Das Autonomieprinzip von Renzikowski Kein Zugriff Seiten 184 - 186
        1. Mittelbare Täterschaft Kein Zugriff
        2. Mittäterschaft Kein Zugriff
      3. Dringlichkeit nach Stein Kein Zugriff Seiten 197 - 198
      4. Entscheidungsträgerschaft nach M. Heinrich Kein Zugriff Seiten 198 - 201
      5. Tatherrschaft als Herrschaft über den Grund des Erfolges nach Schünemann Kein Zugriff Seiten 201 - 203
        1. Der materielle Täterbegriff Kein Zugriff
        2. Der strafrechtliche Täterbegriff Kein Zugriff
        3. Kritik an der Differenzierung Kein Zugriff
    1. Unrecht und Beteiligung Kein Zugriff Seiten 214 - 216
    2. Zurechnung und Beteiligung Kein Zugriff Seiten 216 - 220
    3. Fazit: „Einheitstäter“ und Beteiligung Kein Zugriff Seiten 220 - 222
  6. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 223 - 231

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