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Sammelband Kein Zugriff

Rigidität und Flexibilität im Arbeitsrecht

Mannheimer Arbeitsrechtstag 2011
Herausgeber:innen:
Verlag:
 2012

Zusammenfassung

Die Rigidität im Arbeitsrecht nimmt zu. Das beginnt bei der Einstellung. Hier führen das AGG und die angekündigte BDSG-Novelle zu einer dramatischen Verrechtlichung. Wie kann das Personal trotzdem diskriminierungsfrei ausgewählt werden? Wie lassen sich Fähigkeiten und Fertigkeiten von Bewerbern rechtssicher beurteilen? Was gilt für "background-checks", mit denen ihr soziales Umfeld aufgehellt werden soll?

Auch die Vertragsgestaltung sieht sich vor größerer Rigidität. Seit der Schuldrechtsreform stehen Klauseln aller Art auf dem Prüfstand. Wie lässt sich vor diesem Hintergrund die geschuldete Tätigkeit transparent, angemessen und doch flexibel regeln? Kann eine Arbeitszeit nach dem Arbeitsanfall vereinbart werden? Wie steht es mit flexiblen Vergütungsregeln nach dem Erfolg (Zielvereinbarungen und Zielvorgaben)?

Zuweilen entfällt Rigidität auch wieder. Dann muss die neu gewonnene Flexibilität sinnvoll geordnet werden. Das gilt z.B. für das Tarifrecht, wo nach der Aufgabe des Grundsatzes der Tarifeinheit praxistaugliche Regelungen für den tarifpluralen Betrieb entwickelt werden müssen. Und auch für das Ausscheiden aus Altersgründen heißt es, flexiblere Regeln zu finden, da starre Altersgrenzen in Konflikt mit dem AGG und den ihm zugrundeliegenden EG-Richtlinien geraten können.

Dass sich Unternehmen in die Zeitarbeit flüchten, verwundert wenig. Aber ist die Beschäftigung von Leiharbeitnehmern der Königsweg aus arbeitsrechtlicher Rigidität? Wo lauern neue Gefahren? Wie lassen sich Fallstricke vermeiden?

Die Beiträge:

Datenschutz, Diskriminierungsschutz, Compliance - Wie frei ist der Arbeitgeber bei der Einstellung? (RA Reiner Grüning, Head of Labor Law and Legal, BASF SE, Ludwigshafen), Tätigkeitsregelungen: Transparent, angemessen und doch flexibel (Prof. Dr. Ulrich Tödtmann, Universität Mannheim), Die Arbeitszeit richtet sich nach dem Arbeitsanfall (RA Marcus Bodem, Kanzlei ECOVIS HMW, Berlin), Flexible Vergütung nach Erfolg (PräsArbG Frank Woitaschek, Frankfurt), Neue Freiheiten – Bezugnahmeklauseln für den tarifpluralen Betrieb (RiBAG Malte Creutzfeld, Erfurt), Ausscheiden aus Altersgründen: rigide oder flexibel? (Prof. Dr. Raimund Waltermann, Universität Bonn), Zeitarbeit: Königsweg aus arbeitsrechtlicher Rigidität? (RA Dr. Mark Lembke, LL. M. (Cornell), Kanzlei Greenfort Frankfurt).


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2012
ISBN-Print
978-3-8329-6604-1
ISBN-Online
978-3-8452-3508-0
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Mannheimer Schriften zum Unternehmensrecht
Band
35
Sprache
Deutsch
Seiten
153
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 6
  2. Einführung in das Thema Kein Zugriff Seiten 7 - 10 Frank Maschmann
  3. Datenschutz, Diskriminierungsschutz, Compliance – Wie frei ist der Arbeitgeber bei der Einstellung? Kein Zugriff Seiten 11 - 30 Reiner Grüning
  4. Tätigkeitsregelungen: Transparent, angemessen und doch flexibel Kein Zugriff Seiten 31 - 48 Ulrich Tödtmann
  5. Die Arbeitszeit richtet sich nach dem Arbeitsbedarf Kein Zugriff Seiten 49 - 74 Marcus Bodem
  6. Flexible Vergütung nach Erfolg Kein Zugriff Seiten 75 - 92 Frank Woitaschek
  7. „Neue Freiheiten“? – Bezugnahmeklauseln bei betrieblicher Tarifpluralität Kein Zugriff Seiten 93 - 104 Malte Creutzfeldt
  8. Ausscheiden aus Altersgründen: Rigide oder flexibel? Kein Zugriff Seiten 105 - 118 Raimund Waltermann
  9. Zeitarbeit: Königsweg aus arbeitsrechtlicher Rigidität? Kein Zugriff Seiten 119 - 152 Mark Lembke
  10. Autorenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 153 - 153

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