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Monographie Kein Zugriff

Wirtschaftliche Tätigkeit der öffentlichen Hand als Anwendungsvoraussetzung des europäischen und des deutschen Kartellrechts

Autor:innen:
Verlag:
 2011

Zusammenfassung

Die Untersuchung widmet sich der Frage, inwieweit die Mitgliedstaaten und ihre Untergliederungen aufgrund der Ausübung einer wirtschaftlichen Tätigkeit als Unternehmen und damit als Adressaten der Art. 101 f. AEUV zu gelten haben. Der Gerichtshof weicht in neueren Entscheidungen zu diesem Thema zunehmend von seiner ursprünglichen Definition des Unternehmens ab, die auf die hypothetische Erbringbarkeit einer Leistung durch Private abstellte. Eine konzeptionelle Abstimmung dieser neueren Rechtsprechung mit den bisherigen Grundsätzen ist dabei nur schwer auszumachen.

Das Werk untersucht die Rechtsprechung des EuGH zur Auslegung des EU-kartellrechtlichen Unternehmensbegriffs in Bezug auf die öffentliche Hand eingehend und zeigt deren Schwächen auf. Anschließend wird ein eigener Vorschlag für die Auslegung des Unternehmens präsentiert. Schließlich geht der Autor noch der Frage nach, ob eine europarechtskonforme Auslegung des Unternehmensbegriffs im deutschen Kartellrecht in jedem Fall zwingend geboten ist, oder ob vielmehr dort, wo die deutsche Rechtsprechung das Unternehmen herkömmlich anders ausgelegt hat als der EuGH, auch zukünftig Raum für eine eigenständige Auslegung verbleibt.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2011
Copyrightjahr
2011
ISBN-Print
978-3-8329-6193-0
ISBN-Online
978-3-8452-2791-7
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Wirtschaftsrecht und Wirtschaftspolitik
Band
252
Sprache
Deutsch
Seiten
190
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 12
    Autor:innen:
    1. Fragestellung Kein Zugriff Seiten 13 - 14
      Autor:innen:
    2. Gang der Untersuchung Kein Zugriff Seiten 14 - 15
      Autor:innen:
  2. Die wirtschaftliche Tätigkeit der öffentlichen Hand aus der Sicht des deutschen und des europäischen Rechts Kein Zugriff Seiten 16 - 18
    Autor:innen:
    1. Der Unternehmensbegriff im europäischen Kartellrecht Kein Zugriff Seiten 19 - 26
      Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Kartellrechte, die weder das Unternehmen legaldefinieren, noch eine dynamische Verweisung enthalten Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Kartellrechte mit Legaldefinition des Unternehmens Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Kartellrechte mit dynamischer Verweisung auf EU-Recht Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Der persönliche Anwendungsbereich des Kartellrechts in Nicht-EU-Staaten Kein Zugriff Seiten 31 - 32
        Autor:innen:
      1. Sinn und Zweck des europäischen Wettbewerbsrechts Kein Zugriff Seiten 32 - 36
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Erforderlichkeit einer weiten Auslegung des Begriffs des Unternehmens Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. Die Praxis des EuGH Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Odudus Konzept einer strikten Trennung von Grundfreiheiten und Wettbewerbsrecht Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Zugrundeliegendes Problem: Das Verhältnis des Ziels der Binnenmarktverwirklichung zum Ziel der Effizienzsteigerung Kein Zugriff
            Autor:innen:
          4. Fazit: Wichtige Unterscheidungsfunktion der wirtschaftlichen Tätigkeit, aber keine Weichenstellung Kein Zugriff
            Autor:innen:
          5. Autor:innen:
            1. Die Abgrenzung von privatem und hoheitlichem Handeln im Anschluss an das Michel-Gutachten Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Kritik an der Rechtsprechung Kein Zugriff
              Autor:innen:
            3. Alternativen zur Lösung des BGH Kein Zugriff
              Autor:innen:
          6. Die Bedeutung der Abgrenzung von öffentlichem und privatem Recht im französischen Kartellrecht Kein Zugriff
            Autor:innen:
    2. Zum Vergleich: Der funktionale Auftraggeberbegriff des Vergaberechts Kein Zugriff Seiten 52 - 55
      Autor:innen:
    3. Zwischenergebnis Kein Zugriff Seiten 55 - 56
      Autor:innen:
  3. Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Das Anbieten von Leistungen auf einem Markt Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Das Höfner-Urteil: Ein hypothetischer Test Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Resümee Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Autor:innen:
          1. Staatliches Imperium als Ausgangspunkt Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Die Entscheidungen Eurocontrol und Diego Cali Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Typisch hoheitlicher Charakter Kein Zugriff
            Autor:innen:
          4. Das Kriterium der Trennbarkeit Kein Zugriff
            Autor:innen:
          5. Autor:innen:
            1. Das Erheben von Gebühren Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Autor:innen:
              1. Die Regulierung von Märkten in Abgrenzung zur Teilnahme am Marktgeschehen Kein Zugriff
                Autor:innen:
              2. Regulierung durch Konzessionen Kein Zugriff
                Autor:innen:
              3. Regulierung durch Unternehmensvereinigungen Kein Zugriff
                Autor:innen:
            3. Autor:innen:
              1. Unterricht Kein Zugriff
                Autor:innen:
              2. Forschung und Entwicklung Kein Zugriff
                Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. Unterschiedliche Ausprägungen des Solidarprinzips Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Autor:innen:
            1. Poucet und Pistre Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Fédération Française des Sociétés d’Assurances (FFSA) Kein Zugriff
              Autor:innen:
            3. Albany, Brentjens und Drijvende Bokken Kein Zugriff
              Autor:innen:
            4. Cisal Kein Zugriff
              Autor:innen:
            5. AOK Bundesverband Kein Zugriff
              Autor:innen:
            6. Kattner Stahlbau Kein Zugriff
              Autor:innen:
          3. Autor:innen:
            1. Die graduelle Berücksichtigung von Ausprägungen des Solidarprinzips Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Der Umfang staatlicher Regulierung und Aufsicht Kein Zugriff
              Autor:innen:
        3. Autor:innen:
          1. Nachfrage als neutrale Betätigung Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Zum Vergleich: Die Debatte um den wirtschaftlichen Charakter der Nachfragetätigkeit in Deutschland Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Die Behandlung des Problems durch die nationale Rechtsprechung und Verwaltung Kein Zugriff
            Autor:innen:
          4. Autor:innen:
            1. Zweifrontentheorie aufgrund des funktionalen Unternehmensverständnisses Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Analogie zum privaten Verbrauch Kein Zugriff
              Autor:innen:
            3. Keine Gefahr schädlicher Auswirkungen des Nachfrageverhaltens auf den Wettbewerb Kein Zugriff
              Autor:innen:
            4. Vereinbarkeit mit dem Vergaberecht Kein Zugriff
              Autor:innen:
          5. Fazit Kein Zugriff
            Autor:innen:
      3. Zwischenergebnis Kein Zugriff Seiten 127 - 128
        Autor:innen:
      1. Erfüllung einer öffentlichen Aufgabe Kein Zugriff Seiten 129 - 132
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Die übereinstimmende Auslegung von Grundfreiheiten und Wettbewerbsrecht Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Zulässigkeit der Übertragung von Art. 45 Abs. 4 und 51 AEUV auf das Wettbewerbsrecht Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. Hoheitliche Tätigkeit: Das Bereitstellen öffentlicher Güter Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Konkrete Anwendung Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Zwischenergebnis Kein Zugriff
          Autor:innen:
      1. Sozialversicherungen als öffentliches Gut? Kein Zugriff Seiten 143 - 144
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Möglichkeit der Berücksichtigung wettbewerbsfremder Aspekte im Rahmen des Unternehmensbegriffs Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Zwei Möglichkeiten der Rücksichtnahme: Alles-odernichts-Prinzip oder Abwägung Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Art. 106 Abs. 2 AEUV als vorzugswürdige Lösung Kein Zugriff
          Autor:innen:
      1. Keine Analogiefähigkeit der Ausnahme für private Nachfrage Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. Das Anbieten öffentlicher Güter rechtfertigt keine Ausnahme für die Nachfragetätigkeit Kein Zugriff Seiten 149 - 149
        Autor:innen:
      3. Zwischenergebnis Kein Zugriff Seiten 149 - 149
        Autor:innen:
    1. Zusammenfassung: Vorschlag für eine Definition der wirtschaftlichen Tätigkeit der öffentlichen Hand Kein Zugriff Seiten 149 - 150
      Autor:innen:
    1. Unterschiedliche Auslegung des Unternehmens auf Ebene des deutschen bzw. des EU-Rechts Kein Zugriff Seiten 151 - 154
      Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Unterschiedliches Verständnis des Art. 3 Abs. 2 der VO Nr. 1/2003 in Bezug auf divergierende Unternehmensbegriffe Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. Wortlaut Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Systematik Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Historisch Kein Zugriff
            Autor:innen:
          4. Sinn und Zweck Kein Zugriff
            Autor:innen:
        3. Zwischenergebnis Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Autor:innen:
          1. Unbeachtlichkeit der EuGH-Rechtsprechung zur Vorlagepflicht in diesem Zusammenhang Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Das Problem der gespaltenen Auslegung Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Vermutung für eine europaorientierte Auslegung Kein Zugriff
            Autor:innen:
          4. Zwischenergebnis Kein Zugriff
            Autor:innen:
        2. Europarechtskonforme Auslegung aufgrund der Verweisung in § 2 Abs. 2 S. 1 GWB? Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Autor:innen:
          1. Wortlaut Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Systematik Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Sinn und Zweck Kein Zugriff
            Autor:innen:
          4. Historisch Kein Zugriff
            Autor:innen:
        4. Zwischenergebnis Kein Zugriff
          Autor:innen:
        5. Übertragbarkeit dieser Ergebnisse auf das Unternehmen in anderen Teilen des GWB Kein Zugriff
          Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Hoheitliche Tätigkeiten Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Rein soziale Tätigkeiten Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Beschaffungstätigkeit Kein Zugriff Seiten 173 - 174
        Autor:innen:
    2. Ergebnis Kein Zugriff Seiten 174 - 175
      Autor:innen:
  4. Thesen Kein Zugriff Seiten 176 - 178
    Autor:innen:
  5. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 179 - 190
    Autor:innen:

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