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Sammelband Kein Zugriff

Sozialwirtschaft - mehr als Wirtschaft?

Steuerung - Finanzierung - Vernetzung
Herausgeber:innen:
Verlag:
 03.03.2010

Zusammenfassung

Die Gesellschaft ist lebensnotwendig auf Grundlagen wie Vertrauen und Solidarität angewiesen, die Staat und Markt allein nicht schaffen und erhalten können. Es ist Aufgabe der Sozialwirtschaft, bei der Produktion dieses gesellschaftlichen Mehrwerts mitzuwirken. Das ist ein Ergebnis des 6. Kongresses der Sozialwirtschaft, der im Jahre 2009 in Magdeburg stattfand. Soziale Dienste und Einrichtungen müssen zwar, wie jedes Unternehmen, wirtschaftlich arbeiten, aber ihre Daseinsberechtigung erhalten sie erst dadurch, dass sie Menschen in prekären Lebenslagen helfen, ihre Notsituationen zu überwinden.

Der 6. Kongress der Sozialwirtschaft beschäftigte sich deshalb unter dem Haupttitel „Sozialwirtschaft - mehr als Wirtschaft?“ mit der Frage nach dem „Alleinstellungsmerkmal“ sozialer Träger. Nachgegangen wurde der Frage, ob sich durch die Ökonomisierung in den letzten Jahren die Unterschiede zwischen gewerblichen, kommunalen und gemeinnützigen Anbietern abgeschliffen haben. Der verstärkte Wettbewerb habe jedoch, so die Ansicht von Referenten und Kongressteilnehmern, eher zu einer Besinnung auf die je spezifischen Potenziale geführt.

Die Sozialwirtschaft zählt zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen in der Bundesrepublik Deutschland. Der Anteil der Anbieter von Sozial- und Gesundheitsleistungen an der Bruttowertschöpfung beträgt circa 152 Milliarden Euro. Das sind rund sieben Prozent der gesamten Bruttowertschöpfung.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2010
Erscheinungsdatum
03.03.2010
ISBN-Print
978-3-8329-5257-0
ISBN-Online
978-3-8452-2222-6
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Edition Sozialwirtschaft
Band
27
Sprache
Deutsch
Seiten
284
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
  2. Vorwort des Herausgebers Kein Zugriff Seiten 9 - 10 Gerhard Timm
  3. Grußwort Kein Zugriff Seiten 11 - 14 Freifrau Schenck zu Schweinsberg
  4. Was bedeutet es, das Wirtschaften im sozialen Bereich ziviler zu gestalten? Ist Sozialwirtschaft mehr als Wirtschaft? Kein Zugriff Seiten 15 - 30 Bernd Halfar
  5. Die absolute Ökonomisierung verhindern Kein Zugriff Seiten 31 - 36 Sr. Edith-Maria Magar
  6. Traue der Wirtschaft mehr zu Kein Zugriff Seiten 37 - 40 Bernd Meurer
    1. Intelligente Assistenzsysteme für alte und behinderte Menschen – Mehrwert für die Sozialwirtschaft? Kein Zugriff Seiten 41 - 48 Wolfgang Meyer, Viktor Grinewitschus
    2. Angebotsentwicklung und Prozessinnovation am Beispiel der Verknüpfung von Arbeitsförderungs- und Eingliederungshilfeangeboten zu innovativen Dienstleistungen Kein Zugriff Seiten 49 - 56 Axel Pulm, André Peters
    3. Angebotsentwicklung und Prozessinnovation am Beispiel der AWO-Bezirksverband Baden e. V. Kein Zugriff Seiten 57 - 78 Klaus Dahlmeyer
    1. Implementierung von Konzept und Praxis von Corporate Governance im Deutschen Caritasverband (DCV) und im Diakonischen Werk (DW) der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD) Kein Zugriff Seiten 79 - 86 Niko Roth, Christopher Bangert
    2. Implementierung von Konzept und Praxis von Corporate Governance im DCV und im DW der EKD – Zwischenbilanz und künftige Akzente Kein Zugriff Seiten 87 - 92 Wolfgang Teske
    3. Corporate Governance in Unternehmen und Verbänden der Sozialwirtschaft Kein Zugriff Seiten 93 - 106 Hermann Schoenauer
    4. Forum 2 „Corporate Governance in Unternehmen und Verbänden der Sozialwirtschaft“ Zusammenfassung der Diskussion im Forum 2 Kein Zugriff Seiten 107 - 112 Christopher Bangert
    1. Die richtigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finden: erfolgreiche Personalrekrutierung in der Sozialwirtschaft Kein Zugriff Seiten 113 - 120 Michael Baldus
    2. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an die Organisation binden: konsequente Personalbindung für sozialwirtschaftliche Organisationen Kein Zugriff Seiten 121 - 130 Lutz Schumacher
    3. Talentmanagement bei Lufthansa Kein Zugriff Seiten 131 - 134 Michael Christ
    1. Sozialwirtschaftliche Unternehmen der Wohlfahrtspflege: Ist die Wirtschaftsform angesichts neuer Finanzierungsbedingungen noch zukunftsfähig? Kein Zugriff Seiten 135 - 142 Dietmar Krüger
    2. Finanzkraft durch Werteorientierung stärken Kein Zugriff Seiten 143 - 148 Oswald Menninger
    3. Sozial gewidmetes Kapital: Finanzierungsquellen, Finanzierungsinstrumente Kein Zugriff Seiten 149 - 156 Wolfgang Wasel
    4. Sozialwirtschaftliche Unternehmen der Wohlfahrtspflege im Kontext staatlicher Steuerung, Wettbewerb und verbandlicher Arbeit Kein Zugriff Seiten 157 - 164 Dominik H. Enste
    5. Finanzierung sozialwirtschaftlicher Unternehmen der Wohlfahrtspflege Kein Zugriff Seiten 165 - 166 Wolfgang Schoepffer
    1. Einbindung bürgerschaftlichen Engagements: Neuland (?) und Gewinn für privat-gewerbliche Leistungsanbieter Kein Zugriff Seiten 167 - 170 Herbert Mauel
    2. Bürgerschaftliches Engagement heute: Produktionsmittel zur Erstellung sozialer Dienstleistungen Kein Zugriff Seiten 171 - 174 Stephan F. Wagner, Beate Häring
    3. Engagierte Organisationen. Welche Faktoren begünstigen Engagierte in sozialen Diensten und Einrichtungen? Kein Zugriff Seiten 175 - 182 Holger Backhaus-Maul
    1. Glaubwürdigkeit als Erfolgsfaktor Kein Zugriff Seiten 183 - 190 Ina Epkenhans
    2. Das Unternehmen Mensch zwischen Sozialisierung der Ökonomie und Ökonomisierung des Sozialen Kein Zugriff Seiten 191 - 196 Klaus-Dieter Tichy
    3. Kapitalorientierte Unternehmenssteuerung – über die Nachhaltigkeit unternehmerischen Handelns Kein Zugriff Seiten 197 - 202 Jörg Fingerle-Beckensträter
    1. Die CBT – Erfolgsgeheimnisse eines innovativen Sozialunternehmens der Caritas Kein Zugriff Seiten 203 - 218 Franz J. Stoffer
    2. Qualitätsgestützte Dienstleistungsentwicklung aus einer Hand mit AWO-Profil: Verbands- und Unternehmensentwicklung der AWO-Nordhessen Kein Zugriff Seiten 219 - 232 Michael Schmidt
    3. Privat-gewerblich und sozial – wie geht das? Das Konzept eines privaten Trägers im Bereich der Hilfen für Menschen mit Behinderungen Kein Zugriff Seiten 233 - 244 Achim Helfrich
    4. Der neue Mehrwert der Sozialwirtschaft durch die Quartiersnahe Versorgung Kein Zugriff Seiten 245 - 264 Bodo de Vries
    5. Schlusswort Kein Zugriff Seiten 265 - 268 Berthold Becher
  7. Die Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 269 - 284

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