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Monographie Kein Zugriff

Institutionenwandel durch evolutorisches Lernen

Ursachen- und Prozessanalyse der Wahlsystemreform in Neuseeland von 1993
Autor:innen:
Verlag:
 2014

Zusammenfassung

Institutionen lernen und erlangen durch Wandel Stabilität in der Veränderlichkeit ihrer Umwelt. Wie und warum sich derlei Lernen bei Parlamenten konkret vollzieht, untersucht die vorgelegte Studie am Fall der neuseeländischen Wahlsystemreform von 1993, als das relative Mehrheitswahlrecht durch die personalisierte Verhältniswahl nach deutschem Vorbild ersetzt wurde. Dazu werden Wahlsysteme analytisch als institutionelle Mechanismen des Parlaments aufgeschlossen, was Umbauten an diesen tragenden Elementen des Verfassungsgefüges vor dem Hintergrund parlamentarischer Funktions- bzw. Passungsdefizite als Institutionenwandel auf der Grundlage anpassenden evolutorischen Lernens verständlich macht.

Die Untersuchung wendet sich an all jene mit empirischem Interesse für diese in Ablauf sowie Ergebnis unerwartete Reform, adressiert darüber hinaus jedoch einen Interessiertenkreis für institutionelle Lern- und Entwicklungsprozesse sowie deren prinzipielle Logik.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2014
Copyrightjahr
2014
ISBN-Print
978-3-8487-1190-1
ISBN-Online
978-3-8452-5279-7
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Studien zum Parlamentarismus
Band
22
Sprache
Deutsch
Seiten
277
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 14
    Autor:innen:
    1. Ausrichtung und Verortung des Erkenntnisinteresses Kein Zugriff Seiten 15 - 19
      Autor:innen:
    2. Wahlsystemreformen und institutionelle Lernprozesse als Gegenstand politikwissenschaftlicher Forschung Kein Zugriff Seiten 19 - 28
      Autor:innen:
    1. Erklärungsansätze für Wahlsystemreformen Kein Zugriff Seiten 29 - 35
      Autor:innen:
      1. Parlamente als rahmengebende Institutionen Kein Zugriff Seiten 35 - 39
        Autor:innen:
      2. Parlament und Wahlsystem: Nebeneinander zweier Institutionen? Kein Zugriff Seiten 39 - 42
        Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. Institution und Funktionserfüllung Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Parlamentsfunktionen Kein Zugriff
          Autor:innen:
      1. Institutionelle Mechanismen und die Erfüllung parlamentarischer Funktionen Kein Zugriff Seiten 51 - 55
        Autor:innen:
      2. Wahlsystem – ein institutioneller Mechanismus des Parlaments Kein Zugriff Seiten 55 - 60
        Autor:innen:
      3. Analytischer Mehrwert Kein Zugriff Seiten 60 - 61
        Autor:innen:
    2. Wahlsystemreformen als Prozesse institutionellen Wandels Kein Zugriff Seiten 61 - 66
      Autor:innen:
      1. Institutionelle Strukturmerkmale und ihre Tradierung Kein Zugriff Seiten 67 - 75
        Autor:innen:
      2. Evolutionsalgorithmus als analytisches Paradigma Kein Zugriff Seiten 75 - 81
        Autor:innen:
      3. Asymmetrie institutioneller Architektur und pfadabhängige Gerichtetheit institutioneller Wandelungsprozesse Kein Zugriff Seiten 81 - 90
        Autor:innen:
      1. Reformen als Prozesse institutionellen Lernens im Lichte evolutionärer Institutionentheorie Kein Zugriff Seiten 90 - 100
        Autor:innen:
      2. Prozessablauf institutionellen Lernens Kein Zugriff Seiten 100 - 104
        Autor:innen:
      3. Einflussfaktoren institutioneller Lernprozesse Kein Zugriff Seiten 104 - 112
        Autor:innen:
    1. Quellen der institutionellen Form Kein Zugriff Seiten 113 - 115
      Autor:innen:
      1. Demokratiegebot, Parlamentssouveränität und Mandatsnorm als Fundament Kein Zugriff Seiten 115 - 118
        Autor:innen:
      2. Parlamentarisches Regierungssystem und ‚cabinet government’ Kein Zugriff Seiten 118 - 119
        Autor:innen:
      3. Adversative Konkurrenzdemokratie mit hoher Fraktionsdisziplin Kein Zugriff Seiten 119 - 122
        Autor:innen:
      4. Staatsform der parlamentarisch-konstitutionellen Monarchie Kein Zugriff Seiten 122 - 123
        Autor:innen:
      5. Fusionierende Gewaltenverschränkung Kein Zugriff Seiten 123 - 126
        Autor:innen:
      6. Selbstverständnis als Mehrheitsdemokratie mit Westminster- Prägung Kein Zugriff Seiten 126 - 130
        Autor:innen:
      7. Relatives ‘First-Past-the-Post‘ Mehrheitswahlsystem Kein Zugriff Seiten 130 - 135
        Autor:innen:
      8. Referenden als politisch-legitimatorischer Bypass und Variation des klassischen Westminster-Pfades Kein Zugriff Seiten 135 - 137
        Autor:innen:
      9. Strukturen und Orientierungen der parlamentarischen Interaktion Kein Zugriff Seiten 137 - 138
        Autor:innen:
      1. Aufbrechen gesellschaftlicher Homogenität und gemeinsamer Wertvorstellungen Kein Zugriff Seiten 139 - 145
        Autor:innen:
      2. Kulturelle Emanzipation und Herausbildung einer eigenen nationalen Identität Kein Zugriff Seiten 145 - 148
        Autor:innen:
      3. Ökonomischer Wandel Kein Zugriff Seiten 148 - 153
        Autor:innen:
    1. Zeitliche Aspekte der Veränderungsprozesse und resultierende Nischenturbulenz Kein Zugriff Seiten 153 - 155
      Autor:innen:
    2. Neuseelands Zweiparteiensystem Kein Zugriff Seiten 155 - 160
      Autor:innen:
      1. Alternanz der Regierungsverantwortung Kein Zugriff Seiten 161 - 166
        Autor:innen:
      2. Kleinparteien im Spannungsverhältnis gewachsenen Wählerrückhalts und parlamentarischer Unterrepräsentation Kein Zugriff Seiten 166 - 171
        Autor:innen:
      3. Künstliche Mehrheitsbildung infolge systemimmanenter Verzerrungen Kein Zugriff Seiten 171 - 175
        Autor:innen:
      4. Bruch der Mandatsnorm Kein Zugriff Seiten 175 - 180
        Autor:innen:
      1. Verdichtung der praktizierten institutionellen Form des Parlaments zu einer ‚elective dictatorship’ Kein Zugriff Seiten 180 - 184
        Autor:innen:
      2. Defizitäre Funktionserfüllung als Ursache einer institutionellen Passungslücke Kein Zugriff Seiten 184 - 192
        Autor:innen:
      3. Parlamentarische Passungslücke als Auslöser institutionellen Lernens Kein Zugriff Seiten 192 - 196
        Autor:innen:
    1. Strukturelle Anlagen des Lernprozesses aus der institutionellen Form des Parlaments Kein Zugriff Seiten 197 - 204
      Autor:innen:
      1. Designer Kein Zugriff Seiten 204 - 206
        Autor:innen:
      2. Campaigner Kein Zugriff Seiten 206 - 207
        Autor:innen:
      3. Entscheider Kein Zugriff Seiten 207 - 208
        Autor:innen:
      4. Medien Kein Zugriff Seiten 208 - 210
        Autor:innen:
      1. Akteure Kein Zugriff Seiten 210 - 214
        Autor:innen:
      2. Akteurskonstellation und Situationsstruktur Kein Zugriff Seiten 214 - 216
        Autor:innen:
      3. Praktizierte Interaktionsformen Kein Zugriff Seiten 216 - 218
        Autor:innen:
      1. individuelle bzw. institutionelle Defizitwahrnehmung Kein Zugriff Seiten 218 - 221
        Autor:innen:
      2. Phasen und Stationen der Defizitbearbeitung Kein Zugriff Seiten 221 - 230
        Autor:innen:
      3. Institutionalisierung des Lernergebnisses Kein Zugriff Seiten 230 - 238
        Autor:innen:
      1. Unfall – die ‚versehentliche’ Reform Kein Zugriff Seiten 239 - 243
        Autor:innen:
      2. Design – die ‚geplante’ Reform Kein Zugriff Seiten 243 - 244
        Autor:innen:
      3. Evolution – die ‚lernend-anpassende’ Reform Kein Zugriff Seiten 244 - 255
        Autor:innen:
    1. Gestalterkenntnis als Leitlinie und Erkenntnismehrwert der Analyse Kein Zugriff Seiten 255 - 258
      Autor:innen:
  2. Literatur Kein Zugriff Seiten 259 - 276
    Autor:innen:
  3. Autorennotiz Kein Zugriff Seiten 277 - 277
    Autor:innen:

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