, um zu prüfen, ob Sie einen Vollzugriff auf diese Publikation haben.
Monographie Kein Zugriff

Das erlaubte Kausieren verbotener Taten - Regressverbot

Autor:innen:
Reihe:
Studien zum Strafrecht, Band 11
Verlag:
 2007

Zusammenfassung

Wann Förderungsverhalten zu einem fremden Delikt nicht die Voraussetzungen strafbarer Beteiligung erfüllt, wird gegenwärtig kontrovers diskutiert. Der Autor interpretiert diese praxisrelevante Zurechnungsfrage als Abgrenzung der Verantwortungsbereiche anhand der objektiven Bedeutung des sozialen Kontakts. Die Grenzziehung erfolgt daher durch Aufzeigen objektiver Kriterien: Ein Verhalten, dessen Bedeutung in seinem konkreten sozialen Kontext auf eine stereotyp-sozialadäquate Semantik verweist, ist strafrechtlich „neutral“ und keine Beteiligung (Regressverbot). Die strafrechtliche Zurechnung reagiert also auf die Anonymität und Komplexität sozialer Kontakte dadurch, dass die gesellschaftlich praktizierten Bedingungen, welche ein Förderungsverhalten – ohne Rekurs auf das Subjektive – als erlaubt riskant kennzeichnen, im Vorfeld der positivierten Beteiligungsregelung der §§ 25 ff. StGB Berücksichtigung finden. Die entwickelten Grundsätze werden anhand von Fallbeispielen verdeutlicht.

Der Autor war mehrere Jahre Gastwissenschaftler am Rechtsphilosophischen Seminar der Universität Bonn und ist nun als Universitätsdozent für Strafrecht und Rechtsanwalt in Lima (Peru) tätig.


Publikation durchsuchen


Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2007
ISBN-Print
978-3-8329-2667-0
ISBN-Online
978-3-8452-0304-1
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Studien zum Strafrecht
Band
11
Sprache
Deutsch
Seiten
222
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 12 José Antonio Caro John
  2. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 13 - 14 José Antonio Caro John
  3. Einleitung Kein Zugriff Seiten 15 - 19 José Antonio Caro John
      1. Die Äquivalenztheorie Kein Zugriff Seiten 20 - 26 José Antonio Caro John
      2. Die Lehre von der Unterbrechung des Kausalzusammenhangs Kein Zugriff Seiten 26 - 30 José Antonio Caro John
      3. Die Franksche Formulierung des Regressverbots Kein Zugriff Seiten 30 - 32 José Antonio Caro John
      1. José Antonio Caro John
        1. Die Handlung als vom Willen beherrschbares Tun Kein Zugriff José Antonio Caro John
        2. Die Steuerbarkeit des gesetzten Kausalverlaufs Kein Zugriff José Antonio Caro John
        3. Der subjektiv eindeutig deliktische Sinnbezug Kein Zugriff José Antonio Caro John
      2. José Antonio Caro John
        1. Der objektiv eindeutig deliktische Sinnbezug Kein Zugriff José Antonio Caro John
        2. Die Solidarisierung mit fremdem Unrecht Kein Zugriff José Antonio Caro John
        3. Die professionelle Adäquanz Kein Zugriff José Antonio Caro John
      1. Was bleibt vom ursprünglichen Regressverbot übrig? Kein Zugriff Seiten 49 - 53 José Antonio Caro John
      2. Auf dem Weg zu einer funktionalen Lehre des Regressverbots Kein Zugriff Seiten 53 - 56 José Antonio Caro John
      1. Einleitung Kein Zugriff Seiten 57 - 60 José Antonio Caro John
      2. José Antonio Caro John
        1. Der Verhaltensstandard Kein Zugriff José Antonio Caro John
        2. Problem der Außerachtlassung des Sozialen Kein Zugriff José Antonio Caro John
        3. Bloße Änderung der Äußerlichkeit von Gütern Kein Zugriff José Antonio Caro John
      3. José Antonio Caro John
        1. Das Subjekt der Zurechnung Kein Zugriff José Antonio Caro John
        2. Die Zurechnungsfähigkeit Kein Zugriff José Antonio Caro John
        3. Die Selbstverantwortung Kein Zugriff José Antonio Caro John
      4. José Antonio Caro John
        1. Die Normgeltung Kein Zugriff José Antonio Caro John
        2. Der überkommene Normbegriff Kein Zugriff José Antonio Caro John
        3. Die Norm als Verhaltenserwartung Kein Zugriff José Antonio Caro John
      5. José Antonio Caro John
        1. Grundlagen Kein Zugriff José Antonio Caro John
        2. Die normative Gemeinsamkeit Kein Zugriff José Antonio Caro John
      1. Einleitung Kein Zugriff Seiten 94 - 97 José Antonio Caro John
      2. José Antonio Caro John
        1. José Antonio Caro John
          1. Die Pflichtwidrigkeit Kein Zugriff José Antonio Caro John
          2. Die negative Rechtsbeziehung Kein Zugriff José Antonio Caro John
          3. Die Rolle der rechtstreuen Person Kein Zugriff José Antonio Caro John
          4. Die Rolle als Begrenzung einer Garantenstellung Kein Zugriff José Antonio Caro John
        2. José Antonio Caro John
          1. Der Bezug auf das Soziale Kein Zugriff José Antonio Caro John
          2. Sozialer Handlungskontext und Tatsituation Kein Zugriff José Antonio Caro John
          3. José Antonio Caro John
            1. José Antonio Caro John
              1. Strafrechtliche Normen Kein Zugriff José Antonio Caro John
              2. Sondernormen Kein Zugriff José Antonio Caro John
              3. Fazit Kein Zugriff José Antonio Caro John
            2. Nicht ausdrücklich normierte soziale Handlungskontexte Kein Zugriff José Antonio Caro John
            3. José Antonio Caro John
              1. Redefinition durch die gesellschaftliche Zurechnungspraxis Kein Zugriff José Antonio Caro John
              2. Redefinition durch die Erweiterung der Rollenkonturen Kein Zugriff José Antonio Caro John
        3. José Antonio Caro John
          1. Die stereotyp-sozialadäquate Rolle Kein Zugriff José Antonio Caro John
          2. Eigenschaften Kein Zugriff José Antonio Caro John
          3. Neutralität des Verhaltens Kein Zugriff José Antonio Caro John
        4. José Antonio Caro John
          1. José Antonio Caro John
            1. Das strafrechtlich relevante Subjektive Kein Zugriff José Antonio Caro John
            2. Die Personalisierung des Subjektiven Kein Zugriff José Antonio Caro John
          2. Die Straffreiheit beim Sonderwissen Kein Zugriff José Antonio Caro John
          3. Fragwürdigkeit der Bestrafung wegen Sonderwissens Kein Zugriff José Antonio Caro John
    1. Die Ausnahme wegen organisatorischer Sondergarantenpflichten Kein Zugriff Seiten 156 - 159 José Antonio Caro John
      1. Einleitung Kein Zugriff Seiten 159 - 162 José Antonio Caro John
      2. José Antonio Caro John
        1. José Antonio Caro John
          1. Die Mindestsolidarität als moralische Pflicht Kein Zugriff José Antonio Caro John
          2. Die mitmenschliche Solidarität Kein Zugriff José Antonio Caro John
          3. Mindestsolidaritätspflicht aus Reziprozität Kein Zugriff José Antonio Caro John
        2. José Antonio Caro John
          1. Überblick Kein Zugriff José Antonio Caro John
          2. José Antonio Caro John
            1. Die Person als Verwaltungshelfer Kein Zugriff José Antonio Caro John
            2. Aufrechterhaltung der Mindestsolidaritätspflicht Kein Zugriff José Antonio Caro John
            3. Konsequenz der Mindestsolidaritätspflicht: Keine Beteiligung Kein Zugriff José Antonio Caro John
            4. Fazit Kein Zugriff José Antonio Caro John
          3. Beteiligung trotz Verletzung von Solidaritätspflichten? Kein Zugriff José Antonio Caro John
      1. Das institutionelle Organisationsprinzip Kein Zugriff Seiten 187 - 190 José Antonio Caro John
      2. José Antonio Caro John
        1. Überblick Kein Zugriff José Antonio Caro John
        2. Abgrenzung der Verantwortungsbereiche Kein Zugriff José Antonio Caro John
  4. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 204 - 206 José Antonio Caro John
  5. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 207 - 222 José Antonio Caro John

Ähnliche Veröffentlichungen

aus der Reihe "Studien zum Strafrecht"