Das erlaubte Kausieren verbotener Taten - Regressverbot
- Autor:innen:
- Reihe:
- Studien zum Strafrecht, Band 11
- Verlag:
- 17.07.2007
Zusammenfassung
Wann Förderungsverhalten zu einem fremden Delikt nicht die Voraussetzungen strafbarer Beteiligung erfüllt, wird gegenwärtig kontrovers diskutiert. Der Autor interpretiert diese praxisrelevante Zurechnungsfrage als Abgrenzung der Verantwortungsbereiche anhand der objektiven Bedeutung des sozialen Kontakts. Die Grenzziehung erfolgt daher durch Aufzeigen objektiver Kriterien: Ein Verhalten, dessen Bedeutung in seinem konkreten sozialen Kontext auf eine stereotyp-sozialadäquate Semantik verweist, ist strafrechtlich „neutral“ und keine Beteiligung (Regressverbot). Die strafrechtliche Zurechnung reagiert also auf die Anonymität und Komplexität sozialer Kontakte dadurch, dass die gesellschaftlich praktizierten Bedingungen, welche ein Förderungsverhalten – ohne Rekurs auf das Subjektive – als erlaubt riskant kennzeichnen, im Vorfeld der positivierten Beteiligungsregelung der §§ 25 ff. StGB Berücksichtigung finden. Die entwickelten Grundsätze werden anhand von Fallbeispielen verdeutlicht.
Der Autor war mehrere Jahre Gastwissenschaftler am Rechtsphilosophischen Seminar der Universität Bonn und ist nun als Universitätsdozent für Strafrecht und Rechtsanwalt in Lima (Peru) tätig.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2007
- Erscheinungsdatum
- 17.07.2007
- ISBN-Print
- 978-3-8329-2667-0
- ISBN-Online
- 978-3-8452-0304-1
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Studien zum Strafrecht
- Band
- 11
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 222
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 12
- Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 13 - 14
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 15 - 19
- Die Äquivalenztheorie Kein Zugriff Seiten 20 - 26
- Die Lehre von der Unterbrechung des Kausalzusammenhangs Kein Zugriff Seiten 26 - 30
- Die Franksche Formulierung des Regressverbots Kein Zugriff Seiten 30 - 32
- Die Handlung als vom Willen beherrschbares Tun Kein Zugriff
- Die Steuerbarkeit des gesetzten Kausalverlaufs Kein Zugriff
- Der subjektiv eindeutig deliktische Sinnbezug Kein Zugriff
- Der objektiv eindeutig deliktische Sinnbezug Kein Zugriff
- Die Solidarisierung mit fremdem Unrecht Kein Zugriff
- Die professionelle Adäquanz Kein Zugriff
- Was bleibt vom ursprünglichen Regressverbot übrig? Kein Zugriff Seiten 49 - 53
- Auf dem Weg zu einer funktionalen Lehre des Regressverbots Kein Zugriff Seiten 53 - 56
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 57 - 60
- Der Verhaltensstandard Kein Zugriff
- Problem der Außerachtlassung des Sozialen Kein Zugriff
- Bloße Änderung der Äußerlichkeit von Gütern Kein Zugriff
- Das Subjekt der Zurechnung Kein Zugriff
- Die Zurechnungsfähigkeit Kein Zugriff
- Die Selbstverantwortung Kein Zugriff
- Die Normgeltung Kein Zugriff
- Der überkommene Normbegriff Kein Zugriff
- Die Norm als Verhaltenserwartung Kein Zugriff
- Grundlagen Kein Zugriff
- Die normative Gemeinsamkeit Kein Zugriff
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 94 - 97
- Die Pflichtwidrigkeit Kein Zugriff
- Die negative Rechtsbeziehung Kein Zugriff
- Die Rolle der rechtstreuen Person Kein Zugriff
- Die Rolle als Begrenzung einer Garantenstellung Kein Zugriff
- Der Bezug auf das Soziale Kein Zugriff
- Sozialer Handlungskontext und Tatsituation Kein Zugriff
- Strafrechtliche Normen Kein Zugriff
- Sondernormen Kein Zugriff
- Fazit Kein Zugriff
- Nicht ausdrücklich normierte soziale Handlungskontexte Kein Zugriff
- Redefinition durch die gesellschaftliche Zurechnungspraxis Kein Zugriff
- Redefinition durch die Erweiterung der Rollenkonturen Kein Zugriff
- Die stereotyp-sozialadäquate Rolle Kein Zugriff
- Eigenschaften Kein Zugriff
- Neutralität des Verhaltens Kein Zugriff
- Das strafrechtlich relevante Subjektive Kein Zugriff
- Die Personalisierung des Subjektiven Kein Zugriff
- Die Straffreiheit beim Sonderwissen Kein Zugriff
- Fragwürdigkeit der Bestrafung wegen Sonderwissens Kein Zugriff
- Die Ausnahme wegen organisatorischer Sondergarantenpflichten Kein Zugriff Seiten 156 - 159
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 159 - 162
- Die Mindestsolidarität als moralische Pflicht Kein Zugriff
- Die mitmenschliche Solidarität Kein Zugriff
- Mindestsolidaritätspflicht aus Reziprozität Kein Zugriff
- Überblick Kein Zugriff
- Die Person als Verwaltungshelfer Kein Zugriff
- Aufrechterhaltung der Mindestsolidaritätspflicht Kein Zugriff
- Konsequenz der Mindestsolidaritätspflicht: Keine Beteiligung Kein Zugriff
- Fazit Kein Zugriff
- Beteiligung trotz Verletzung von Solidaritätspflichten? Kein Zugriff
- Das institutionelle Organisationsprinzip Kein Zugriff Seiten 187 - 190
- Überblick Kein Zugriff
- Abgrenzung der Verantwortungsbereiche Kein Zugriff
- Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 204 - 206
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 207 - 222





