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Monographie Kein Zugriff

Politik gut beraten?

Lernprozesse in deutschen Gesundheitsreformen
Autor:innen:
Verlag:
 2014

Zusammenfassung

Lernt Politik von der Wissenschaft? Das Veränderungspotential von Politikberatung beschäftigt Forscher, Berater und Politiker gleichermaßen. Der Autor geht der Frage nach, ob wissenschaftliche Empfehlungen tatsächlich politischen Wandel auslösten oder lediglich der nachträglichen Legitimation längst getroffener Entscheidungen dienten. Am Beispiel der deutschen Gesundheitspolitik analysiert er, unter welchen Bedingungen Policy-Lernprozesse durch wissenschaftliche Beratung angestoßen werden konnten. Im Fokus der Studie steht der Einfluss von Sachverständigenräten, Ad-hoc-Gremien wie die Rürup-Kommission sowie parteinaher Think Tanks auf die großen Gesundheitsreformen nach der Jahrtausendwende. Eine wichtige Quelle bilden dabei insgesamt 23 Experteninterviews, die der Autor mit oftmals namhaften Vertretern aus Politik und Wissenschaft geführt hat.

An die Analyse der Gesundheitsreformen schließt sich eine Diskussion über Reformoptionen für die Organisation von Beratung an.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2014
Copyrightjahr
2014
ISBN-Print
978-3-8487-1095-9
ISBN-Online
978-3-8452-5201-8
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Kommunikation in Politik und Wirtschaft
Band
9
Sprache
Deutsch
Seiten
416
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 4
    Autor:innen:
  2. Vorwort Kein Zugriff Seiten 5 - 12
    Autor:innen:
  3. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 13 - 14
    Autor:innen:
    1. Fragestellung und Begründung Kein Zugriff Seiten 15 - 21
      Autor:innen:
    2. Aufbau und methodische Herangehensweise Kein Zugriff Seiten 21 - 31
      Autor:innen:
      1. Ideen in der Policy-Forschung Kein Zugriff Seiten 31 - 34
        Autor:innen:
      2. Lernen in der Policy-Forschung Kein Zugriff Seiten 34 - 38
        Autor:innen:
      3. Methodologische Probleme des Lernbegriffs Kein Zugriff Seiten 38 - 40
        Autor:innen:
      4. Lernen und Ziele in der Gesundheitspolitik Kein Zugriff Seiten 40 - 45
        Autor:innen:
    1. Traditionelle Politikberatungsmodelle: Dezisionismus, Technokratie und Pragmatismus Kein Zugriff Seiten 46 - 53
      Autor:innen:
    2. Einbindung der Öffentlichkeit: Vom dualistischen zum tripolaren Modell? Kein Zugriff Seiten 53 - 58
      Autor:innen:
    3. Erfolgreiche Politikberatung trotz unterschiedlicher Imperative? Kein Zugriff Seiten 58 - 61
      Autor:innen:
    4. Die Funktionserwartungen der Politik an wissenschaftliche Beratung Kein Zugriff Seiten 61 - 65
      Autor:innen:
    1. Ein System hoher Strukturkonstanz Kein Zugriff Seiten 66 - 71
      Autor:innen:
    2. Ein konservativer Prototyp Kein Zugriff Seiten 71 - 74
      Autor:innen:
    3. Phasen der Gesundheitspolitik im Nachkriegsdeutschland Kein Zugriff Seiten 74 - 75
      Autor:innen:
    4. Vom GSG zur Gesundheitsreform 2000 Kein Zugriff Seiten 75 - 81
      Autor:innen:
    1. Wissenschaftliche Beratung – Versuch einer Standortbestimmung Kein Zugriff Seiten 82 - 84
      Autor:innen:
    2. Politikberatung, Politikerberatung oder Beratung der Öffentlichkeit? Kein Zugriff Seiten 84 - 86
      Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Die Rürup-Kommission Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Die Herzog-Kommission der CDU Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Die Projektgruppe Bürgerversicherung der SPD Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. Die politischen Stiftungen als Think Tanks Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Beratung durch parteinahe Think Tanks in Deutschland Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Die Friedrich-Ebert-Stiftung als Beratungsagentur Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Die Konrad-Adenauer-Stiftung als Beratungsagentur Kein Zugriff
          Autor:innen:
    1. Inhaltliche Dimension: Programm oder Management? Kein Zugriff Seiten 139 - 142
      Autor:innen:
    2. Politische Akteurskonstellation Kein Zugriff Seiten 142 - 144
      Autor:innen:
    3. Wissenschaftliche Akteurskonstellation Kein Zugriff Seiten 144 - 146
      Autor:innen:
    4. Dimension des Politikfelds Kein Zugriff Seiten 146 - 147
      Autor:innen:
      1. SPD: Mehr Effizienz und Qualität Kein Zugriff Seiten 148 - 151
        Autor:innen:
      2. Grüne: Qualität, Solidarität und Finanzierbarkeit unter den Vorzeichen der Standortdebatte Kein Zugriff Seiten 151 - 152
        Autor:innen:
      3. CDU/CSU: Finanzierbarkeit im Mittelpunkt Kein Zugriff Seiten 152 - 154
        Autor:innen:
      4. FDP: Weniger Solidarität und mehr Markt Kein Zugriff Seiten 154 - 157
        Autor:innen:
      1. Von der Modernisierung des Gesundheitssystems zur Modernisierung der GKV Kein Zugriff Seiten 157 - 159
        Autor:innen:
      2. Die Rahmenbedingungen des GMG Kein Zugriff Seiten 159 - 162
        Autor:innen:
      3. Die Vorbereitungen für das GMG Kein Zugriff Seiten 162 - 166
        Autor:innen:
      1. Der Stamm des Y-Modells Kein Zugriff Seiten 166 - 170
        Autor:innen:
      2. Das Bürgerversicherungsmodell der Rürup-Kommission Kein Zugriff Seiten 170 - 171
        Autor:innen:
      3. Das Gesundheitsprämienmodell der Rürup-Kommission Kein Zugriff Seiten 171 - 172
        Autor:innen:
      4. Die Kommissionsvorschläge als natürliche Gegenpole? Kein Zugriff Seiten 172 - 177
        Autor:innen:
    1. Beratung der parteinahen Stiftungen im Vorfeld des GMG Kein Zugriff Seiten 177 - 182
      Autor:innen:
      1. Das Gutachten 2000/2001 Kein Zugriff Seiten 182 - 188
        Autor:innen:
      2. Das Gutachten 2003 Kein Zugriff Seiten 188 - 192
        Autor:innen:
      1. Die Zielmarke wird gesetzt Kein Zugriff Seiten 192 - 197
        Autor:innen:
      2. Die Konsenssuche mit der Opposition Kein Zugriff Seiten 197 - 200
        Autor:innen:
      1. Strukturreformen auf der Kippe Kein Zugriff Seiten 200 - 208
        Autor:innen:
      2. Zuzahlungselemente Kein Zugriff Seiten 208 - 211
        Autor:innen:
      3. Umfinanzierung von Leistungen Kein Zugriff Seiten 211 - 216
        Autor:innen:
      4. Der Sachverständigenrat bleibt erhalten – ein reflexiver Lernprozess? Kein Zugriff Seiten 216 - 219
        Autor:innen:
      1. Programmatische Orientierung vor der Bundestagswahl 2002 Kein Zugriff Seiten 219 - 221
        Autor:innen:
      2. Nach der Bundestagswahl: Rürup und Agenda 2010 Kein Zugriff Seiten 221 - 225
        Autor:innen:
      3. Verhandlungsphase Kein Zugriff Seiten 225 - 227
        Autor:innen:
      4. Folgen des Gesetzes Kein Zugriff Seiten 227 - 230
        Autor:innen:
      1. SPD: Fokussierung auf die Bürgerversicherung Kein Zugriff Seiten 231 - 233
        Autor:innen:
      2. CDU/CSU: Neues System mit Kopfpauschalen Kein Zugriff Seiten 233 - 235
        Autor:innen:
      3. FDP: Freiheit und Wettbewerb sollen Vorfahrt für Arbeit sichern Kein Zugriff Seiten 235 - 236
        Autor:innen:
      4. Bündnis 90/ Die Grünen: Eine für alle Kein Zugriff Seiten 236 - 237
        Autor:innen:
      1. Die Empfehlungen der Herzog-Kommission Kein Zugriff Seiten 237 - 240
        Autor:innen:
      2. Dem Systemwechsel den Schrecken nehmen – vom Leipziger Parteitag bis zum Unions-Kompromiss Kein Zugriff Seiten 240 - 245
        Autor:innen:
    1. Die Ergebnisse der Projektgruppe Bürgerversicherung der SPD Kein Zugriff Seiten 245 - 249
      Autor:innen:
      1. Die Ziele des GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetzes Kein Zugriff Seiten 249 - 251
        Autor:innen:
      2. Konzepte auf dem Weg zum Gesundheitsfonds Kein Zugriff Seiten 251 - 258
        Autor:innen:
      3. Die Koalition legt sich fest Kein Zugriff Seiten 258 - 259
        Autor:innen:
      4. Autor:innen:
        1. Wissenschaftliche Expertise zur Überforderungsklausel Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Der Konflikt um die Konvergenzklausel Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Eklat bei der Ausgestaltung des Risikostrukturausgleichs Kein Zugriff
          Autor:innen:
    2. Trotz Zweifeln zum Gesetz Kein Zugriff Seiten 272 - 276
      Autor:innen:
    3. Die Reaktionen auf das GKV-WSG Kein Zugriff Seiten 276 - 281
      Autor:innen:
      1. Vier Phasen der Politikberatung im Rahmen der Gesundheitsreform 2007 Kein Zugriff Seiten 281 - 282
        Autor:innen:
      2. Erste Phase: Die programmatische Neuorientierung Kein Zugriff Seiten 282 - 287
        Autor:innen:
      3. Zweite Phase: Konsenssuche in der Großen Koalition Kein Zugriff Seiten 287 - 291
        Autor:innen:
      4. Dritte Phase: Politikberatung im Gesetzgebungsprozess des GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetzes Kein Zugriff Seiten 291 - 294
        Autor:innen:
      5. Vierte Phase: Evaluation und programmatische Auswirkung Kein Zugriff Seiten 294 - 294
        Autor:innen:
      1. CDU/CSU: Betonung der Finanzierbarkeit bei ambivalenter Zielhierarchie Kein Zugriff Seiten 295 - 297
        Autor:innen:
      2. FDP: Privat vor Staat Kein Zugriff Seiten 297 - 298
        Autor:innen:
      3. SPD: Bürgersozialversicherung als Leitbild Kein Zugriff Seiten 298 - 299
        Autor:innen:
      4. Bündnis90/Die Grünen: Qualität, Solidarität und Wachstum Kein Zugriff Seiten 299 - 301
        Autor:innen:
    1. Gesundheit unter Schwarz-Gelb – das GKV-FinG und das AMNOG Kein Zugriff Seiten 301 - 304
      Autor:innen:
    2. Die Rahmenbedingungen von GKV-FinG und AMNOG Kein Zugriff Seiten 304 - 308
      Autor:innen:
    3. Gutachten der Sachverständigenräte im Vorfeld des GKV-FinG Kein Zugriff Seiten 308 - 313
      Autor:innen:
    4. Schwarz-gelbe Weichenstellungen in der Gesundheitspolitik der 17. Wahlperiode Kein Zugriff Seiten 313 - 321
      Autor:innen:
      1. SPD – ein modifiziertes Bürgerversicherungskonzept Kein Zugriff Seiten 321 - 328
        Autor:innen:
      2. Die Grüne Bürgerversicherung Kein Zugriff Seiten 328 - 332
        Autor:innen:
      3. Die Bürgerversicherungsmodelle von SPD und Grünen im Vergleich Kein Zugriff Seiten 332 - 336
        Autor:innen:
      1. Abstriche an Reformen trotz schwarz-gelber Mehrheit Kein Zugriff Seiten 336 - 342
        Autor:innen:
      2. SPD und Grüne: Wissenschaftliche Ideen politisch handhabbar machen Kein Zugriff Seiten 342 - 344
        Autor:innen:
    1. Lernkonzepte oder Machttheorien – ein Konflikt? Kein Zugriff Seiten 345 - 349
      Autor:innen:
    2. Unschärfen des Lernbegriffs mindern Kein Zugriff Seiten 349 - 353
      Autor:innen:
      1. Differente Zielhierarchien wirken negativ auf Lernprozesse Kein Zugriff Seiten 353 - 357
        Autor:innen:
      2. Keine Entwertung der gesundheitspolitischen Programmatik Kein Zugriff Seiten 357 - 360
        Autor:innen:
      3. Organisationsform und Öffentlichkeitsbezug wirken auf Beratungserfolg Kein Zugriff Seiten 360 - 368
        Autor:innen:
      4. Politikfeldbedingte Pfadabhängigkeiten hemmen und fördern Policy-Lernprozesse zugleich Kein Zugriff Seiten 368 - 370
        Autor:innen:
  4. Ausblick – Wie könnte Beratung ‚besser‘ gelingen? Kein Zugriff Seiten 371 - 382
    Autor:innen:
  5. Primärquellen und Dokumente Kein Zugriff Seiten 383 - 394
    Autor:innen:
  6. Literatur Kein Zugriff Seiten 395 - 414
    Autor:innen:
  7. Interviewte Personen Kein Zugriff Seiten 415 - 416
    Autor:innen:

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