Grenzüberschreitende Produktverantwortung
Zum prozeduralen Recht zwischenbetrieblicher Risikobewältigung- Autor:innen:
- Reihe:
- Umweltrechtliche Studien - Studies on Environmental Law, Band 40
- Verlag:
- 2010
Zusammenfassung
Das europäische Umweltrecht steht vor der Herausforderung, Produktrisiken in arbeitsteiligen und grenzüberschreitenden Wertschöpfungsketten vorsorgend zu bewältigen. In der interdisziplinär angelegten Arbeit wird das Potential von Unternehmensnetzwerken für eine indirekte Regulierung von Chemikalien in Konsumgütern untersucht.
Dafür werden in einem empirischen Kapitel Unternehmensstandards im Bereich des Gefahrstoffmanagements in der Lieferkette analysiert. Ausgehend von einer Theorie der Selbstregulierung im Unternehmensnetzwerk wird daraufhin die Eignung rechtlicher Instrumente für die Kontextsteuerung von Netzwerken bewertet. Untersucht werden die Prinzipien der Produktverantwortung, die Rolle abfallrechtlicher Grundpflichten und die neuartigen Informationspflichten und Kooperationsmöglichkeiten zwischen Herstellern und Anwendern von Stoffen im reformierten europäischen Chemikalienrecht (REACH). Vor dem Hintergrund grenzüberschreitender Produktrisiken kommt dem öffentlichen Recht die neue Aufgabe zu, komplexe Formen des gesellschaftlichen Zusammenwirkens zur Risikobewältigung anzuregen und auszugestalten.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2010
- ISBN-Print
- 978-3-8329-5007-1
- ISBN-Online
- 978-3-8452-2128-1
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Umweltrechtliche Studien - Studies on Environmental Law
- Band
- 40
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 276
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 10
- Belastete Muttermilch Kein Zugriff Seiten 11 - 17
- Elektronikschrott in Ostasien Kein Zugriff Seiten 17 - 20
- Bleihaltiges Spielzeug aus China Kein Zugriff Seiten 20 - 22
- Lösungsmittel in der Halbleiter-Produktion Kein Zugriff Seiten 22 - 25
- Mobilität von Produkten und Produktionsstätten Kein Zugriff Seiten 25 - 32
- Ungewissheit von Umwelt- und Gesundheitsschäden Kein Zugriff Seiten 32 - 34
- Komplexität von Risikoentscheidungen Kein Zugriff Seiten 34 - 36
- Fragmentierung der Wertschöpfungskette Kein Zugriff Seiten 36 - 40
- Normbildungsprozesse in Produktionsnetzwerken Kein Zugriff Seiten 40 - 47
- Gang der Untersuchung Kein Zugriff Seiten 47 - 48
- Forschungsfrage und Fallauswahl Kein Zugriff Seiten 49 - 51
- Unternehmensstandards Kein Zugriff
- Interviews Kein Zugriff
- Eigenständiger normativer Charakter Kein Zugriff Seiten 57 - 61
- Bezugnahme auf staatliche Rechtsnormen Kein Zugriff
- Polybromierte Diphenylether (PBDE) Kein Zugriff
- Blei Kein Zugriff
- Kurzkettige Chlorparaffine (SCCP) Kein Zugriff
- Polychlorierte Naphthalene Kein Zugriff
- Allgemeine Relevanz von Produktionsstandards Kein Zugriff
- Spezialfall ozonschädigende Substanzen Kein Zugriff
- Vorwegnahme staatlicher Anforderungen Kein Zugriff
- Freiwillige Standards für Problemstoffe Kein Zugriff
- Überobligatorische prozedurale Anforderungen Kein Zugriff
- Interorganisationale Aspekte der Unternehmensstandards Kein Zugriff Seiten 76 - 78
- Regulative und ökonomische Kontextfaktoren Kein Zugriff Seiten 78 - 86
- Auswahl der Geschäftspartner Kein Zugriff
- Produktbeobachtung Kein Zugriff
- Instruktion Kein Zugriff
- Import Kein Zugriff
- Entsorgung Kein Zugriff
- Kooperationspflichten Kein Zugriff
- Kontrollpflichten Kein Zugriff
- Verantwortung für Produktionsrisiken Kein Zugriff
- Zusammenfassung der empirischen Ergebnisse Kein Zugriff Seiten 98 - 99
- Entfesselung der ökonomischen und technischen Rationalität Kein Zugriff Seiten 100 - 109
- Einbettung der globalen Wirtschaft in informelle Institutionen Kein Zugriff Seiten 109 - 116
- Funktionale Binnendifferenzierung im Unternehmen Kein Zugriff Seiten 116 - 126
- Institutionalisierung von Nachhaltigkeit Kein Zugriff Seiten 126 - 135
- Produktverantwortung in anonymen Märkten? Kein Zugriff Seiten 135 - 141
- Wirtschaftssoziologische Netzwerktheorien Kein Zugriff Seiten 141 - 142
- Normemergenz im Unternehmensnetzwerk Kein Zugriff Seiten 142 - 145
- Staatliche Legitimation transnationaler Produktstandards Kein Zugriff Seiten 145 - 153
- Rolle der Konsumenten Kein Zugriff
- Legitimation durch zivilgesellschaftliche Akteure Kein Zugriff
- Zwischen Skandalisierung und Technokratie Kein Zugriff
- Die Rolle staatlicher Regulierung Kein Zugriff Seiten 157 - 158
- Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 158 - 159
- Ökologischer Schaden und Kausalitätsnachweis Kein Zugriff
- Verantwortungsteilung und Kontingenz individueller Zurechnung Kein Zugriff
- Risikovorsorge Kein Zugriff
- Vorsorge und Integration des Lebenszyklus Kein Zugriff
- Produktverantwortung und Kooperationsprinzip Kein Zugriff Seiten 197 - 200
- Erweiterter Adressatenkreis im produktbezogenen Umweltrecht Kein Zugriff
- Verhältnis der Rechtsmaterien Kein Zugriff
- Unvereinbarkeit mit einem positivistischen Rechtsverständnis Kein Zugriff
- Kontextbedingungen der Konkretisierung Kein Zugriff
- Konkretisierung der Grundpflichten Kein Zugriff
- Haftungsrechtliche Verkehrspflichten im Produktionsnetzwerk Kein Zugriff
- Horizontale Pflichten Kein Zugriff
- Feedback-Schleife in der Lieferkette nach REACH Kein Zugriff
- Kooperation und Wettbewerb Kein Zugriff
- Effektivität des Umweltvölkerrechts Kein Zugriff Seiten 236 - 244
- Transnationale Verantwortung des Staates Kein Zugriff Seiten 244 - 249
- Thesen zur Produktverantwortung Kein Zugriff Seiten 249 - 250
- Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 251 - 256
- Anhang: Liste der Unternehmensstandards Kein Zugriff Seiten 257 - 258
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 259 - 276





