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Monographie Kein Zugriff

Die Leistungsträger

Führungskräfte im Wandel der Firmenkultur - eine Follow-up-Studie
Autor:innen:
Verlag:
 2008

Zusammenfassung

Die »beitragsorientierten Leistungsträger« – Fach- und Führungskräfte mit hoher intrinsischer Motivation – standen 1997 schon einmal im Zentrum einer Studie von Hermann Kotthoff. Zwölf Jahre später haben er und Alexandra Wagner dieselben Firmen ein zweites Mal aufgesucht und – soweit noch vor Ort – dieselben Personen befragt. Dazwischen liegt eine Epoche großer Umstrukturierungen im Zeichen von Globalisierung und »Shareholder value«. Wie hat sich die Arbeitssituation und -orientierung der Leistungsträger unterdessen verändert? Sind sie – wie in letzter Zeit häufig vermutet – zu »Intrapreneuren« oder »Arbeitskraftunternehmern« geworden? Geben sie ihr individuelles Interessenhandeln zugunsten einer kollektiven Orientierung auf? Die vielfach sehr überraschenden Ergebnisse zeigen, wie sehr das individuelle Arbeitserleben und die betrieblichen Sozialordnungen von den firmenspezifischen Entwicklungspfaden abhängen. Sie münden je unterschiedlich in eine »inspirierte« oder »anomische« Hochleistungskultur ein, führen in eine »brüchige soziale Identität« oder zum »virtuellen Unternehmen«. Die bisher als Einheit wahrgenommenen Fach- und Führungskräfte scheinen sich in Nur-Fachkräfte (»Wissensarbeiter«) und Führungskräfte (»High Potentials«) aufzuspalten. – [Die Erststudie – Hermann Kotthoff: Führungskräfte im Wandel der Firmenkultur. Quasi-Unternehmer oder Arbeitnehmer?, 2. Aufl. 2008, ISBN 978-3-89404-862-4 – ist nach wie vor lieferbar.]


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Bibliographische Angaben

Auflage
2/2008
Copyrightjahr
2008
ISBN-Print
978-3-8360-8693-6
ISBN-Online
978-3-8452-6884-2
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung (HBS)
Band
93
Sprache
Deutsch
Seiten
305
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 9
  2. Vorwort Kein Zugriff Seiten 10 - 11
  3. 1. Einleitung Kein Zugriff Seiten 12 - 19
  4. 2. Methode Kein Zugriff Seiten 20 - 29
    1. 3. Zur Historisierung des Arbeitserlebens: Die Rahmung der eigenen Erfahrung durch die Geschichte des Unternehmens Kein Zugriff Seiten 30 - 39
      1. 4.1 Die inspirierte Hochleistungskultur im Chemiekonzern Borussia Kein Zugriff
      2. 4.2 Die inspirierte Hochleistungskultur in der Zentrale der Credo-Bank Kein Zugriff
      3. 4.3 Exkurs I: Die industrialisierte Hochleistungskultur im Privatkundengeschäft der Credo-Bank Kein Zugriff
      1. 5.1 Die anomische Hochleistungskultur im Maschinenbauunternehmen Prinz-Constructa Kein Zugriff
      2. 5.2 Die anomische Hochleistungskultur bei Elektrum/Schienenverkehr Kein Zugriff
    2. 6. Muster III: Fusion und Übernahme oder: die brüchige soziale Identität. Der Fall Sanapharm Kein Zugriff Seiten 88 - 101
    3. 7. Muster IV: Das virtuelle Unternehmen: Prozesse der Marginalisierung. Der Fall des Ölmultis Minerva Kein Zugriff Seiten 102 - 117
    4. 8. Zusammenfassung und Überleitung zu Teil B Kein Zugriff Seiten 118 - 121
        1. 9.1.1 Steigende Nachfrage – abnehmendes Angebot an Aufstiegsmöglichkeiten Kein Zugriff
        2. 9.1.2 Karrierebiographische Portraits Kein Zugriff
        1. 9.2.1 Das Schicksal des Intrapreneurs Kein Zugriff
        2. 9.2.2 Beitragsorientierung heute Kein Zugriff
        1. 10.1.1 Steigende Leistungsanforderungen – hoher Leistungswille Kein Zugriff
        2. 10.1.2 Unterschiedliche Wahrnehmung der Leistungsanforderungen Kein Zugriff
        3. 10.1.3 Faktoren, die die Wahrnehmung der Leistungsanforderungen beeinflussen Kein Zugriff
        1. 10.2.1 Stellenwert der Arbeitszeit im Austauschverhältnis mit der Firma Kein Zugriff
        2. 10.2.2. Be- und entlastende Momente Kein Zugriff
        3. 10.2.3 Hohe Arbeitszeit-Kompetenz Kein Zugriff
      1. 10.3 Work-Life-Balance Kein Zugriff
      1. 11.1 Die Bedeutung des Mikroklimas im Arbeitserleben der Hochqualifizierten Kein Zugriff
      2. 11.2 Vorgesetzten-Mitarbeiter-Verhältnis Kein Zugriff
        1. 12.1.1 Die Praxis der Vergabe des Außertariflichen-Status Kein Zugriff
        2. 12.1.2 Das soziale Kapital des Außertariflichen-Status: ‚Etwas Besonderes’? Kein Zugriff
      1. 12.2 Eine neue Wahrnehmung der ökonomischen Zusammenhänge Kein Zugriff
        1. 12.3.1 Die Stärke der Identifikation Kein Zugriff
        2. 12.3.2 Dimensionen der Identifikation Kein Zugriff
        1. 13.1.1 Konkrete Erfahrungen ausschlaggebend Kein Zugriff
        2. 13.1.2 Selbstvertretung statt Stellvertretung Kein Zugriff
        3. 13.1.3 Perspektiven der Haltung zum Betriebsrat Kein Zugriff
        1. 13.2.1 Distanz zur Gewerkschaft Kein Zugriff
        2. 13.2.2 Die Minderheit der gewerkschaftsoffenen Hochqualifizierten Kein Zugriff
        3. 13.2.3 Perspektiven einer gewerkschaftlichen Interessenvertretung Kein Zugriff
      1. 14.1 Außertarifliche Beschäftigte – Ergebnisse des IAB-Betriebspanels Kein Zugriff
        1. 14.2.1 Analysemöglichkeiten des SOEP Kein Zugriff
        2. 14.2.2 Die Untersuchungsgruppe im Vergleich der Hochqualifizierten Kein Zugriff
        3. 14.2.3 Zusammenfassung des Vergleichs Kein Zugriff
    1. 15. Schluss Kein Zugriff Seiten 290 - 299
  5. Literatur Kein Zugriff Seiten 300 - 305

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