Überprotektion durch Geistiges Eigentum?
Festschrift zum 10jährigen Jubiläum des Studiengangs "International Studies in Intellectual Property- Herausgeber:innen:
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- Reihe:
- Schriften zum geistigen Eigentum und zum Wettbewerbsrecht, Band 20
- Verlag:
- 2009
Zusammenfassung
Von der Notwendigkeit einer kritischen Reflektion bleibt das Recht des Geistigen Eigentums, das für eine Informations- und Wissensgesellschaft elementar ist, nicht unberührt. Die Interessengegensätze zwischen der allgemeinen Freiheit der Nutzung von Information und Wissen, dem Open Access, und der zweifellos bestehenden Notwendigkeit, die Anreiz- und Belohnungsfunktion für die Stimulation von Innovation durch geistiges Eigentum zu gewährleisten, müssen in eine stimmige Balance gebracht werden. Nachdem über Jahrzehnte der Ruf nach immer neuen Schutzrechten kritische Stimmen übertönte, schlägt das Pendel zurück und es stellt sich die Frage, ob nicht gerade unter dem Gesichtspunkt des Spannungsverhältnisses zwischen Geistigem Eigentum und Kartellrecht, einer sich abzeichnenden Überprotektion oder zum Teil sogar einem Missbrauch von Schutzrechten, Einhalt geboten werden muss. Der Schutz Geistigen Eigentums darf kein Selbstzweck sein, sondern muss sein Dasein immerfort selbst rechtfertigen und seine Grenzen stets hinterfragen, um nicht zum Auslaufmodell zu werden. Dazu trägt die vorliegende Festschrift bei, indem sie unter dem übergreifenden Thema "Überprotektion durch Geistiges Eigentum?" urheber-, marken-, wettbewerbs- und patentrechtliche Aspekte eines Zuviel an Schutz aufgreift.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2009
- Copyrightjahr
- 2009
- ISBN-Print
- 978-3-8329-4289-2
- ISBN-Online
- 978-3-8452-1597-6
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Schriften zum geistigen Eigentum und zum Wettbewerbsrecht
- Band
- 20
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 235
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 4
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 5 - 8Autor:innen:
- 10 Jahre – Rückblick und Ausblick Kein Zugriff Seiten 9 - 14Autor:innen:
- „One size fits all“ – Wie viel Einheitlichkeit verträgt das Urheberrecht? Kein Zugriff Seiten 15 - 32Autor:innen:
- Auswirkungen der Neufassung des § 51 UrhG auf die Zulässigkeit von Musikzitaten Kein Zugriff Seiten 33 - 56Autor:innen:
- Überprotektion im Prozessrecht – der Schadensersatzanspruch aus § 945 ZPO bei Vollziehung einer Einstweiligen Verfügung aus gem. § 50 MarkenG nichtigen Marken Kein Zugriff Seiten 57 - 72Autor:innen:
- Die (Re)monopolisierung gemeinfreier Werke durch das Markenrecht Kein Zugriff Seiten 73 - 88Autor:innen:
- Vom Sinn und Unsinn geistiger Eigentumsrechte an sprachüblichen Bezeichnungen für Großveranstaltungen – Markenrechtlicher Überprotektionismus versus wettbewerbsrechtliche Flexibilität Kein Zugriff Seiten 89 - 104Autor:innen:
- Tendance au protectionnisme excessif en matière d’indications géographiques – Le cas de la commune suisse de Champagne Kein Zugriff Seiten 105 - 128Autor:innen:
- Keine Erschöpfung im Online-Bereich: Überprotektionismus oder notwendige Differenzierung? Kein Zugriff Seiten 129 - 144Autor:innen: |
- Strafrechtlicher Schutz vor Produktpiraterie im europäischen Rahmen – Notwendige Harmonisierung oder grenzwertiger Protektionismus? Kein Zugriff Seiten 145 - 166Autor:innen:
- Grenzbeschlagnahme – ein zu scharfes Schwert? Kein Zugriff Seiten 167 - 180Autor:innen:
- Die Haftung für Auslandstaten Kein Zugriff Seiten 181 - 196Autor:innen:
- Die Insolvenz des Lizenzgebers in der Vertragsgestaltung – Status quo und Reform Kein Zugriff Seiten 197 - 212Autor:innen:
- Die „Haftetikett“-Entscheidung des BGH – Überprotektion des Arbeitnehmererfinders? Kein Zugriff Seiten 213 - 220Autor:innen:
- Umfang und Vollstreckung des Auskunftsanspruchs nach dem Vertrieb schutzrechtsverletzender und nicht-schutzrechtsverletzender Produkte Kein Zugriff Seiten 221 - 235Autor:innen:





