, um zu prüfen, ob Sie einen Vollzugriff auf diese Publikation haben.
Monographie Kein Zugriff

Die Berufung auf einen Verbotsirrtum als Schutzbehauptung

Gleichzeitig eine kritische Betrachtung der Verbotsirrtumsdogmatik
Autor:innen:
Verlag:
 2012

Zusammenfassung

Das Werk enthält eine Untersuchung der Verbotsirrtumsdogmatik mit dem Schwerpunkt auf einem besonderen, bislang wenig beachteten Problem: Der Möglichkeit der subjektiven Absicherung vor Strafverfolgung durch Inauftraggabe eines Rechtsgutachtens. Hat ein Täter nämlich vor seiner Tat einen Experten befragt und ist ihm dabei die Rechtmäßigkeit seines Vorhabens zugesichert worden, so ist sein Verbotsirrtum nach der Rechtsprechung regelmäßig als unvermeidbar zu bewerten. Dabei kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass Möglichkeiten für den Täter bestehen, das Ergebnis der Auskunft des Experten zu beeinflussen. Die Auseinandersetzung mit dieser Problematik wurde zum Anlass genommen, die gesamte Verbotsirrtumsdogmatik kritisch zu betrachten und insbesondere auch den Zusammenhang von Unschärfen im Strafrecht, dem verfassungsrechtlichen Bestimmtheitsgebot aus Art. 103 Abs. 2 GG und der in § 17 StGB geregelten Rechtsfigur des Verbotsirrtums zu untersuchen.


Publikation durchsuchen


Bibliographische Angaben

Auflage
1/2012
Copyrightjahr
2012
ISBN-Print
978-3-8329-7993-5
ISBN-Online
978-3-8452-4432-7
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Münsterische Beiträge zur Rechtswissenschaft - Neue Folge
Band
20
Sprache
Deutsch
Seiten
263
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 14
    Autor:innen:
  2. Einleitung Kein Zugriff Seiten 15 - 21
    Autor:innen:
    1. Das Schuldprinzip Kein Zugriff Seiten 22 - 24
      Autor:innen:
      1. Der psychologische Schuldbegriff Kein Zugriff Seiten 24 - 25
        Autor:innen:
      2. Der normative Schuldbegriff Kein Zugriff Seiten 25 - 27
        Autor:innen:
      3. Der funktionale Schuldbegriff Kein Zugriff Seiten 27 - 27
        Autor:innen:
      4. Die vermittelnde Ansicht Roxins Kein Zugriff Seiten 27 - 28
        Autor:innen:
      5. Wertung Kein Zugriff Seiten 28 - 29
        Autor:innen:
      1. Das römische Recht Kein Zugriff Seiten 29 - 31
        Autor:innen:
      2. Das germanische Recht Kein Zugriff Seiten 31 - 32
        Autor:innen:
      3. Das Mittelalter und die frühe Neuzeit Kein Zugriff Seiten 32 - 34
        Autor:innen:
      4. Das späte 18. und 19. Jahrhundert bis zur Reichsgründung 1871 Kein Zugriff Seiten 34 - 37
        Autor:innen:
      5. Das Kaiserreich und die Rechtsprechung des Reichsgerichts Kein Zugriff Seiten 37 - 40
        Autor:innen:
      6. Das 20. Jahrhundert Kein Zugriff Seiten 40 - 45
        Autor:innen:
      7. Autor:innen:
        1. Differenzierung zwischen natürlichen und »positivierten« Verboten Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Anknüpfung an Eigenschaften der Person Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Überschaubarkeit und Verständlichkeit der Strafrechtsordnung Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Beweisprobleme Kein Zugriff
          Autor:innen:
        5. Ergebnis Kein Zugriff
          Autor:innen:
    2. Der aktuelle Stand der Rechtsprechung zum Verbotsirrtum Kein Zugriff Seiten 53 - 58
      Autor:innen:
      1. Die beiden Arten des Verbotsirrtums Kein Zugriff Seiten 58 - 59
        Autor:innen:
      2. Irrtum des Auskunftsgebers und Irrtum des Auskunftssuchenden Kein Zugriff Seiten 59 - 60
        Autor:innen:
    3. Erkenntnisse aus dem ersten Kapitel: Zur Funktion des Verbotsirrtums oder warum die Regelung der Beachtlichkeit eines Verbotsirrtums in einer modernen Strafrechtsordnung nötig ist Kein Zugriff Seiten 60 - 62
      Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Autor:innen:
          1. barkeit der Unrechtseinsicht Kein Zugriff
            Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Autor:innen:
          1. Exkurs: Die Untreue – ein Tatbestand am Rande der Unbestimmtheit Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Verfassungsrechtliche Anforderungen an die Bestimmtheit von Strafgesetzen Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Zwischenergebnis Kein Zugriff
            Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. Die Anwendung von § 153a StPO Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Die Anwendung des Zweifelssatzes auf Rechtszweifel und die Vertretbarkeitslösung Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Die Anwendung von Art. 103 Abs. 2 GG analog Kein Zugriff
            Autor:innen:
          4. Das Modell der verbindlichen Auskunftserteilung durch staatliche Institutionen Kein Zugriff
            Autor:innen:
          5. Die Lösung über den Gedanken der Zumutbarkeit oder Vorwerfbarkeit Kein Zugriff
            Autor:innen:
          6. Die analoge Anwendung des § 17 StGB Kein Zugriff
            Autor:innen:
          7. Weitere Lösungen auf der Ebene der Schuld und Strafzumessung Kein Zugriff
            Autor:innen:
          8. Die direkte Anwendung von § 17 StGB Kein Zugriff
            Autor:innen:
          9. Ergebnis Kein Zugriff
            Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. Autor:innen:
          1. Die Theorie Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Autor:innen:
            1. Generelle Kritik Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Autor:innen:
              1. Kriterien für einen Verstoß gegen das aus Art. 103 Abs. 2 GG folgende Analogieverbot Kein Zugriff
                Autor:innen:
              2. Begriffliche Bedeutung von »Einsicht« Kein Zugriff
                Autor:innen:
              3. Begriffliche Bedeutung von »Bewusstsein« Kein Zugriff
                Autor:innen:
              4. Historie der Verwendung der Begriffe Kein Zugriff
                Autor:innen:
              5. Zwischenergebnis Kein Zugriff
                Autor:innen:
              6. Auslegung der wehrstrafrechtlichen Verbotsirrtumsvorschrift § 5 Abs. 1 WStG Kein Zugriff
                Autor:innen:
              7. Auslegung der ordnungswidrigkeitsrechtlichen Verbotsirrtumsvorschrift Kein Zugriff
                Autor:innen:
              8. Ist das Anerkenntnis des dolus eventualis ein Gegenargument? Kein Zugriff
                Autor:innen:
          3. Ergebnis Kein Zugriff
            Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. Autor:innen:
            1. Die Theorie Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Kritik Kein Zugriff
              Autor:innen:
          2. Autor:innen:
            1. Die Theorie Rudolphis Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. »Echte« Willenstheorien Kein Zugriff
              Autor:innen:
        3. Autor:innen:
          1. Die Theorie Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Kritik Kein Zugriff
            Autor:innen:
        4. Zwischenergebnis Kein Zugriff
          Autor:innen:
        5. Der Ansatz Stratenwerths Kein Zugriff
          Autor:innen:
        6. Autor:innen:
          1. Die »klassische« Wahrscheinlichkeitstheorie Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Autor:innen:
            1. Die Theorie Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Die Fälle objektiver Rechtsunklarheit Kein Zugriff
              Autor:innen:
            3. Kriminalpolitische und praktische Bedenken Kein Zugriff
              Autor:innen:
        7. Ergebnis Kein Zugriff
          Autor:innen:
      1. Generelle Anforderungen an die richterliche Überzeugung Kein Zugriff Seiten 147 - 149
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Autor:innen:
          1. Der Täter hatte Zweifel hinsichtlich der Rechtmäßigkeit Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Der Täter kannte die Rechtswidrigkeit ähnlicher Verhaltensweisen Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Sonstige Umstände, die objektiv Anlass zur Prüfung der Rechtslage gegeben hätten Kein Zugriff
            Autor:innen:
          4. Zwischenergebnis Kein Zugriff
            Autor:innen:
        2. Der Täter hat eine die Rechtswidrigkeit bejahende Rechtsauskunft eingeholt Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Autor:innen:
          1. Die Tatsache, dass der Täter überhaupt Auskunft eingeholt hat Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Der Inhalt der Rechtsauskunft Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Die Beziehung zwischen Täter und Experten Kein Zugriff
            Autor:innen:
          4. Die Person des Experten Kein Zugriff
            Autor:innen:
          5. Befragung weiterer Experten Kein Zugriff
            Autor:innen:
      3. Ergebnis Kein Zugriff Seiten 156 - 157
        Autor:innen:
    1. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 157 - 157
      Autor:innen:
      1. Der Gedanke der Vermeidbarkeit Kein Zugriff Seiten 158 - 161
        Autor:innen:
      2. Vermeidbarkeit und Schuldprinzip Kein Zugriff Seiten 161 - 162
        Autor:innen:
      3. Vermeidbarkeit und »bedingte« Unrechtseinsicht Kein Zugriff Seiten 162 - 164
        Autor:innen:
      4. Der Sinn einer Unterteilung in Kernbereich und Nebenbereich Kein Zugriff Seiten 164 - 169
        Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Autor:innen:
          1. Die Pflichtverletzungslehre Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Die subjektiv-psychologisierende Vermeidbarkeitslehre Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Die objektivierte Vermeidbarkeitslehre Kein Zugriff
            Autor:innen:
          4. Stellungnahme Kein Zugriff
            Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. Subjektiv Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Autor:innen:
            1. Rechtsgutverletzung Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Verstoß gegen die Sittenordnung Kein Zugriff
              Autor:innen:
            3. Widersprechende Auffassungen in gleichen oder ähnlichen Fällen Kein Zugriff
              Autor:innen:
            4. Sonderrechtlich geregelte Bereiche Kein Zugriff
              Autor:innen:
            5. Ergebnis Kein Zugriff
              Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Autor:innen:
          1. »Gewissensanspannung« als Oberbegriff für die Erkenntnismittel Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. »Gewissensanspannung« im engeren Sinn Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. »Gewissensanspannung« als eigene Reflexion der Rechtslage Kein Zugriff
            Autor:innen:
          4. Ergebnis Kein Zugriff
            Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. Nachdenken Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Erkundigung Kein Zugriff
            Autor:innen:
        3. Ergebnis Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. Grundsätzliches zum Umfang der Pflicht - die Frage der Zumutbarkeit Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Der Zusammenhang zwischen Anlass und Zumutbarkeit Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Weitere Aspekte der Zumutbarkeit Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Ergebnis Kein Zugriff
          Autor:innen:
      4. Autor:innen:
        1. Pflichtverletzungslehre Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Lehre von der hypothetischen Kausalität Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Zwischenergebnis Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Autor:innen:
          1. Das Abstellen auf die »tatsächliche« Auskunftsperson Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Die normative Ermittlung der Auskunft Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Autor:innen:
            1. Die Anwendbarkeit des Zweifelssatzes: Inwiefern sind hypothetische Kausalverläufe dem Zweifelssatz unterliegende Tatsachen? Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Freispruch schon bei Zweifeln, ob die unterlassene Erkundigung tatsächlich die Unrechtseinsicht hervorgerufen hätte oder Risikoerhöhungslehre? Kein Zugriff
              Autor:innen:
            3. Zwischenergebnis Kein Zugriff
              Autor:innen:
          4. Ergebnis Kein Zugriff
            Autor:innen:
      5. Zweifel nach durchgeführter Prüfung Kein Zugriff Seiten 203 - 206
        Autor:innen:
      6. Autor:innen:
        1. Die Rechtsprüfung ohne fremde Hilfe als Ausnahmefall Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. Autor:innen:
            1. Autor:innen:
              1. Objektivität Kein Zugriff
                Autor:innen:
              2. Sachkompetenz Kein Zugriff
                Autor:innen:
              3. Zwischenergebnis Kein Zugriff
                Autor:innen:
            2. Autor:innen:
              1. Rechtsanwälte Kein Zugriff
                Autor:innen:
              2. Syndizi Kein Zugriff
                Autor:innen:
              3. Hochschullehrer Kein Zugriff
                Autor:innen:
              4. Richter Kein Zugriff
                Autor:innen:
              5. Autor:innen:
                1. Staatsanwaltschaft Kein Zugriff
                  Autor:innen:
                2. Sonstige Behörden Kein Zugriff
                  Autor:innen:
                3. Das Sonderproblem der »behördlichen Duldung« Kein Zugriff
                  Autor:innen:
              6. Autor:innen:
                1. Generelles Kein Zugriff
                  Autor:innen:
                2. Das Sonderproblem der Vorgesetzten Kein Zugriff
                  Autor:innen:
              7. Jurastudenten Kein Zugriff
                Autor:innen:
              8. Ergebnis Kein Zugriff
                Autor:innen:
          2. Autor:innen:
            1. Identität von der Auskunft zugrundeliegendem und tatsächlichem Sachverhalt Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Objektivität der Auskunft Kein Zugriff
              Autor:innen:
            3. Umfang von Auskunft und der ihr zugrundeliegenden Prüfung Kein Zugriff
              Autor:innen:
          3. Subjektive Anforderungen an den Täter Kein Zugriff
            Autor:innen:
          4. Verbleibende persönliche Prüfungspflicht des Täters Kein Zugriff
            Autor:innen:
          5. Ergebnis Kein Zugriff
            Autor:innen:
      7. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 236 - 237
        Autor:innen:
  3. Übersicht: Vermeidbarkeit/Unvermeidbarkeit des Verbotsirrtums Kein Zugriff Seiten 238 - 238
    Autor:innen:
      1. Die Funktion von § 17 StGB Kein Zugriff Seiten 239 - 240
        Autor:innen:
      2. Abgrenzung von Verbotsirrtum und Unrechtseinsicht Kein Zugriff Seiten 240 - 242
        Autor:innen:
      3. Voraussetzungen der Vermeidbarkeit Kein Zugriff Seiten 242 - 243
        Autor:innen:
      4. Anforderungen an die Prüfung Kein Zugriff Seiten 243 - 245
        Autor:innen:
    1. Schlussbetrachtung Kein Zugriff Seiten 245 - 250
      Autor:innen:
  4. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 251 - 263
    Autor:innen:

Ähnliche Veröffentlichungen

aus der Reihe "Münsterische Beiträge zur Rechtswissenschaft - Neue Folge"