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Monographie Kein Zugriff

Zensur im Internet

Der verfassungsrechtliche Schutz der digitalen Massenkommunikation
Autor:innen:
Verlag:
 2010

Zusammenfassung

Die Frage, welchen Schutz die Verfassung digitalen Publikationen im Internet zuteil werden lässt, muss bislang noch als ungeklärt bezeichnet werden. Anliegen der Untersuchung ist es daher, die für Art. 5 GG entwickelte Dogmatik kritisch auf ihre Tauglichkeit für die aus der gegenwärtigen Entwicklung zur Informationsgesellschaft erwachsenden Herausforderungen zu überprüfen. Die herrschende Interpretation des Schutzbereichs und der Schranken wird dabei in Zweifel gezogen. Schließlich wird mit Blick auf die Medienkonvergenz, aber auch auf die tatsächlich bestehenden, neuen Gefährdungslagen für die digitale Kommunikationsfreiheit ein neues, liberales Verständnis des Art. 5 GG vorgeschlagen.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2010
Copyrightjahr
2010
ISBN-Print
978-3-8329-5465-9
ISBN-Online
978-3-8452-2214-1
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Nomos Universitätsschriften - Recht
Band
671
Sprache
Deutsch
Seiten
266
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 6
    Autor:innen:
  2. Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 8
    Autor:innen:
  3. Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 9 - 16
    Autor:innen:
  4. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 17 - 23
    Autor:innen:
    1. Internet und Verfassungsrecht Kein Zugriff Seiten 24 - 28
      Autor:innen:
      1. Die Bedeutung der Kommunikationsfreiheiten für das demokratische Gemeinwesen Kein Zugriff Seiten 28 - 30
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Autor:innen:
          1. Das Persönlichkeitsrecht als Begriffsantipode zur Medienfreiheit Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Chancen und Risiken des »social web« Kein Zugriff
            Autor:innen:
        2. Privatisierte staatliche Internet-Zensur Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. Problemstellung: »chilling effects« und die hergebrachte Grundrechtsdogmatik Kein Zugriff Seiten 34 - 35
        Autor:innen:
      4. Gang der Ausarbeitung Kein Zugriff Seiten 35 - 36
        Autor:innen:
      1. Abgrenzung von Meinungsfreiheit und den speziellen Medienfreiheiten Kein Zugriff Seiten 37 - 38
        Autor:innen:
      2. Die Abgrenzung innerhalb der Medienfreiheiten Kein Zugriff Seiten 38 - 39
        Autor:innen:
      3. Das Verhältnis der Freiheiten von Kunst und Wissenschaft zur Meinungsfreiheit Kein Zugriff Seiten 39 - 40
        Autor:innen:
      4. Praktische Relevanz der Differenzierung innerhalb von Art. 5 GG Kein Zugriff Seiten 40 - 43
        Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Autor:innen:
          1. Funktionsweise der Datenübertragung im Internet Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Das TCP/IP-Schichtenmodell Kein Zugriff
            Autor:innen:
        2. Möglichkeiten auf Ebene der Anwendungsschicht Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Das »Web 2.0« als globale Speakers‘ Corner Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Das Internet zwischen Heterogenität und Monopolbildungstendenz Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Konvergente Übertragungswege und Märkte Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Konvergenz von Endgeräten und Dienstleistungsangeboten Kein Zugriff
          Autor:innen:
      1. Auf einfachgesetzlicher Ebene Kein Zugriff Seiten 55 - 56
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Autor:innen:
          1. Elemente des verfassungsrechtlichen Rundfunkbegriffs Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Das technische Element des Rundfunkbegriffs Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Autor:innen:
            1. Internet als massenhafte Individualkommunikation Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Zweck und Inhalt des Merkmals der Allgemeingerichtetheit Kein Zugriff
              Autor:innen:
            3. Ergebnis zur Allgemeingerichtetheit Kein Zugriff
              Autor:innen:
          4. Autor:innen:
            1. »Darbietung« als Merkmal des verfassungsrechtlichen Rundfunkbegriffs Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Das Internet als plurales und typischerweise symmetrisches Medium Kein Zugriff
              Autor:innen:
            3. Der Darbietungscharakter des Mediums »Internet« Kein Zugriff
              Autor:innen:
            4. Ergebnis zum Darbietungscharakter Kein Zugriff
              Autor:innen:
          5. Autor:innen:
            1. Individualisierender Maßstab Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Internationalität der Angebote als faktisches Regulierungshindernis Kein Zugriff
              Autor:innen:
            3. Ergebnis zur »Rundfunktheorie« Kein Zugriff
              Autor:innen:
        2. »Internetfreiheit« als eigenständiges Mediengrundrecht? Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Autor:innen:
          1. Online-Betätigung als Annex zu klassischen Betätigungsfeldern? Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Presseähnlichkeit als Kriterium für die Surrogatfunktion der neuen Medien? Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Auffangfunktion der Meinungsfreiheit? Kein Zugriff
            Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Internet als »Rundfunk« Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Internet als »Presse« Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Internet als Individualkommunikation Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Einheitlicher Schutzzweck auf negatorischer Ebene Kein Zugriff Seiten 98 - 100
        Autor:innen:
      3. Differenzierungen im positiven Status Kein Zugriff Seiten 100 - 102
        Autor:innen:
      4. Abgrenzung von Massen- und Individualkommunikation Kein Zugriff Seiten 102 - 103
        Autor:innen:
      5. Fallgruppen für die Grundrechtsfunktionen Kein Zugriff Seiten 103 - 105
        Autor:innen:
      6. Ergebnis zum sachlichen Grundrechtsschutz von Providern Kein Zugriff Seiten 105 - 106
        Autor:innen:
      1. Begriff des »Content-Providers« Kein Zugriff Seiten 107 - 109
        Autor:innen:
      2. Grundrechtsschutz des Content-Providers Kein Zugriff Seiten 109 - 111
        Autor:innen:
      1. Die Stellung des Access-Providers im Kommunikationsprozess Kein Zugriff Seiten 111 - 112
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Individual- und massenkommunikative Betätigung Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Access-Providing als »notwendige Hilfstätigkeit« Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Differenzierbarkeit nach Art der vermittelten Inhalte? Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Systematische Interpretation von Art. 5 Abs. 1 GG Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. Ergebnis zum Schutz des Access-Providers Kein Zugriff Seiten 116 - 116
        Autor:innen:
      1. Die »Düsseldorfer Sperrverfügungen« Kein Zugriff Seiten 117 - 121
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Das völkerrechtliche Interventionsverbot Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. Das Personalprinzip Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Das Weltrechtsprinzip Kein Zugriff
            Autor:innen:
        3. Ergebnis: Reichweite des nationalen Ordnungsrechts Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. Störerauswahl Kein Zugriff Seiten 129 - 130
        Autor:innen:
      4. Autor:innen:
        1. Grundrechte der Inhalteanbieter Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Kommunikationsgrundrechte des Access-Providers Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Informationsfreiheit der Rezipienten Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Zusammenfassung der betroffenen Kommunikationsgrundrechte Kein Zugriff
          Autor:innen:
      5. Autor:innen:
        1. Autor:innen:
          1. DNS-Poisoning Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. IP-Sperre Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Transparenter Proxyserver Kein Zugriff
            Autor:innen:
          4. »Deep Packet Inspection« Kein Zugriff
            Autor:innen:
          5. Hybride Ansätze Kein Zugriff
            Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. Relevanz einzelner Methoden im Hinblick auf Art. 10 GG Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Grundrechtsbindung des Access-Providers Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Ergebnis Kein Zugriff
            Autor:innen:
        3. Autor:innen:
          1. Legitimer Zweck Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Anforderungen an die Geeignetheit der Maßnahme Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Ergebnis Kein Zugriff
            Autor:innen:
        4. Ergebnis: Internet-Sperren und ihre Verhältnismäßigkeit Kein Zugriff
          Autor:innen:
      6. Zensurverbot, Art. 5 Abs. 1 Satz 3 GG Kein Zugriff Seiten 150 - 153
        Autor:innen:
      7. Zusammenfassung: Staatliche Eingriffe gegen Access-Provider Kein Zugriff Seiten 153 - 155
        Autor:innen:
      1. Content-Provider als Adressaten von § 59 Abs. 3 RStV Kein Zugriff Seiten 155 - 157
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. »Erforderliche Maßnahmen« nach § 59 Abs. 3 Satz 1 RStV Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. Untersagung und Sperrung als unterschiedliche Eingriffsmittel? Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Sperrung als Vollzugsmittel der Untersagung Kein Zugriff
            Autor:innen:
        3. Ergebnis: Eingriffsmittel gegen Content-Provider Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. Subsidiäre Eingriffsmittel und die Polizeifestigkeit der Äußerungsfreiheiten Kein Zugriff Seiten 161 - 163
        Autor:innen:
      4. Zusammenfassung: Staatliche Eingriffe gegen Content-Provider Kein Zugriff Seiten 163 - 164
        Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Autor:innen:
          1. Die »Arcor-Sperre« Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Autor:innen:
            1. Die einfachrechtliche Ausgangslage Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Haftung des Access-Providers als Täter oder Teilnehmer Kein Zugriff
              Autor:innen:
            3. Störerhaftung des Access-Providers Kein Zugriff
              Autor:innen:
          3. Ergebnis: Wettbewerbsrecht und Access-Provider Kein Zugriff
            Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. Der potenzielle Anwendungsbereich der Störerhaftung Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Störereigenschaft des Access-Providers Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Ergebnis zur Störerhaftung des Access-Providers Kein Zugriff
            Autor:innen:
        3. Zusammenfassung: Private Eingriffe gegen Access-Provider Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Der Fall »Freenet« Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. Der Grundsatz der Netzneutralität aus verfassungsrechtlicher Sicht Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Gefährdung der Netzneutralität als Ausgangslage Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Autor:innen:
            1. Typisierung des Access-Providing-Vertrags Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Das »kleine Fernmeldegeheimnis« als Schranke? Kein Zugriff
              Autor:innen:
        3. Einfachgesetzliche Zulässigkeit von Selbstregulierungsmaßnahmen Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. Verfassungsrechtliche Bewertung Kein Zugriff Seiten 184 - 187
        Autor:innen:
      4. Zusammenfassung: Private Bedrohungen der Kommunikationsfreiheit Kein Zugriff Seiten 187 - 189
        Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Haftung für »zu Eigen gemachte« Inhalte Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. Subsidiarität der Inanspruchnahme? Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Haftungsausschluss mangels Verschuldens? Kein Zugriff
            Autor:innen:
        3. Verschuldensunabhängige Störerhaftung des Content-Providers Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Definitive Verhinderung einer Kenntnisnahme Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Fehlende Archivierung und Dokumentation Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Erfordernis faktischer Präventivzensur durch die Kommunikationsmittler Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. Ergebnis: Rechtsunsicherheit als Kommunikationshemmnis Kein Zugriff Seiten 206 - 208
        Autor:innen:
      1. Staatliche Eingriffe Kein Zugriff Seiten 208 - 209
        Autor:innen:
      2. Private Eingriffe Kein Zugriff Seiten 209 - 210
        Autor:innen:
      3. Gesteigerte Zensuranfälligkeit der digitalen Kommunikation Kein Zugriff Seiten 210 - 210
        Autor:innen:
      4. Folgerungen Kein Zugriff Seiten 210 - 210
        Autor:innen:
      1. Weite des Wortlauts versus Minimierungstendenzen Kein Zugriff Seiten 211 - 214
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Autor:innen:
          1. Der Publikationszeitpunkt bei analogen und digitalen Medien Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Einwände gegen die Argumentation des BVerfG Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Ergebnis: keine Beschränkung auf die Vorzensur Kein Zugriff
            Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. Formelle Zensur als Verfahren der Inhaltskontrolle Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Der subjektivierende, materielle Zensurbegriff Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. »Lähmungseffekte« als Begründungsfigur Kein Zugriff
            Autor:innen:
          4. Einwände gegen den materiellen Zensurbegriff Kein Zugriff
            Autor:innen:
          5. Ergebnis Kein Zugriff
            Autor:innen:
        3. Autor:innen:
          1. Unterscheidung von Prävention und Repression Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Präventiver und repressiver Rechtsgüterschutz Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Der Staat des Grundgesetzes als »wehrhafte Demokratie« Kein Zugriff
            Autor:innen:
          4. Ergebnis Kein Zugriff
            Autor:innen:
        4. Relativität des Zensurverbots? Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. Zensurverbot als Verbot inhaltsbezogener Gefahrenabwehr Kein Zugriff Seiten 231 - 232
        Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Grundrechtsdrittwirkung im Allgemeinen Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. Das Zensurverbot als Wesensgehalt der Medienfreiheit Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Drittwirkung des Prinzips der Zensurfreiheit Kein Zugriff
            Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Die Verfahrensdimension der Grundrechte im Allgemeinen Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Das Zensurverbot als Verfahrensgarantie im Besonderen Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. Prinzipielle Ausstrahlungswirkung des Zensurverbots Kein Zugriff Seiten 241 - 242
        Autor:innen:
    1. Schutz vor privatisierter Zensur Kein Zugriff Seiten 242 - 244
      Autor:innen:
      1. Drittwirkungsdimension Kein Zugriff Seiten 244 - 245
        Autor:innen:
      2. Verfahrensdimension Kein Zugriff Seiten 245 - 245
        Autor:innen:
      3. Schutzpflichtendimension Kein Zugriff Seiten 245 - 246
        Autor:innen:
    1. Einheitliche Medienfreiheit Kein Zugriff Seiten 247 - 248
      Autor:innen:
    2. Neue Gefährdungslagen für die digitale Massenkommunikation Kein Zugriff Seiten 248 - 249
      Autor:innen:
    3. Zensurverbot und liberales Theorem Kein Zugriff Seiten 249 - 251
      Autor:innen:
    4. Thesen Kein Zugriff Seiten 251 - 252
      Autor:innen:
  5. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 253 - 266
    Autor:innen:

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