Verbraucherbegriff und Verbraucherwohlfahrt im europäischen und amerikanischen Kartellrecht
- Autor:innen:
- Reihe:
- Wirtschaftsrecht und Wirtschaftspolitik, Band 227
- Verlag:
- 2008
Zusammenfassung
Die Verbraucher und die Verbraucherwohlfahrt stehen zunehmend im Fokus der europäischen Wettbewerbspolitik und werden von der Europäischen Kommission, insbesondere auch im Zusammenhang mit dem "more economic approach", zur Begründung kartellrechtlicher Maßnahmen und Reformvorhaben herangezogen. Die genaue Bedeutung dieser Begriffe, ihre Herkunft und ihre Verwendung sind jedoch oft alles andere als eindeutig. Vor diesem Hintergrund analysiert die Arbeit die Konzepte des Verbrauchers und der Verbraucherwohlfahrt im Kontext des europäischen und amerikanischen Kartellrechts. Dabei werden auch die wohlfahrtsökonomischen und wettbewerbstheoretischen Grundlagen sowie verbraucherschutzrechtliche Bezüge berücksichtigt. Die Arbeit ordnet die verbraucherbezogene Neuausrichtung des europäischen Kartellrechts in einen wettbewerbspolitischen Kontext ein und bezieht in der Debatte über einen möglichen Paradigmenwechsel im bislang vom Wettbewerbsprinzip geprägten europäischen Wettbewerbsrecht Stellung.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2008
- ISBN-Print
- 978-3-8329-3891-8
- ISBN-Online
- 978-3-8452-1223-4
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Wirtschaftsrecht und Wirtschaftspolitik
- Band
- 227
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 260
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 4
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 5 - 11
- Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 12 - 14
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 15 - 18
- Historische Entwicklung Kein Zugriff Seiten 19 - 21
- Verbraucherpolitische Programme und Strategien der Kommission (1999 – 2001, 2002 – 2006, 2007 – 2013) mit Berichten und Stellungnahmen Kein Zugriff
- Berichte zur Wettbewerbspolitik Kein Zugriff
- Verbindungsbüro für Verbraucherfragen/Referat für Verbraucher Kein Zugriff
- Informationsmaterial für Verbraucher Kein Zugriff
- „Competition and Consumer Day“ Kein Zugriff
- Privatrechtliche Durchsetzung Kein Zugriff
- Zusammenfassung Kein Zugriff
- Organisatorische Änderungen Kein Zugriff
- Inhaltliche Veränderungen Kein Zugriff
- „More economic approach“ oder „new economic approach“? Kein Zugriff
- Verbindung zwischen den beiden Neuausrichtungen Kein Zugriff Seiten 37 - 38
- Definition Kein Zugriff Seiten 39 - 40
- Der Verbraucher als homo oeconomicus Kein Zugriff Seiten 40 - 41
- Allokative Effizienz Kein Zugriff
- Produktive Effizienz Kein Zugriff
- Dynamische Effizienz Kein Zugriff
- Transaktionseffizienz Kein Zugriff
- Verhältnis der verschiedenen Effizienzen Kein Zugriff
- „Consumer surplus“-Standard und „total surplus“-Standard Kein Zugriff
- „Consumer welfare“-Standard und „total welfare“-Standard Kein Zugriff
- Pareto- und Kaldor-Hicks-Ansatz Kein Zugriff
- Williamson „trade-off“-Modell und distributive Effekte Kein Zugriff
- Unmittelbarer „consumer welfare“-Standard und „long-term consumer welfare“-Standard Kein Zugriff
- „Balancing weights approach“ Kein Zugriff
- Begriffsdivergenzen Kein Zugriff
- Unterschiede zwischen einem „consumer surplus“-Standard und einem „total surplus“-Standard Kein Zugriff
- Unterschiede zwischen einem „consumer surplus“-Ansatz und einem „long-term consumer welfare“- oder „broad-term consumer welfare“-Ansatz Kein Zugriff
- Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 56 - 58
- Der soziologische Verbraucherbegriff Kein Zugriff Seiten 59 - 60
- Theoretische Grundlagen Kein Zugriff Seiten 61 - 63
- Historische Entwicklung Kein Zugriff Seiten 63 - 65
- Verfahren und Möglichkeiten der Durchsetzung Kein Zugriff Seiten 65 - 66
- Schutz beim Abschluss von Verträgen Kein Zugriff
- Produktsicherheit und Produkthaftung Kein Zugriff
- Schutz im Bereich der Finanzdienstleistungen Kein Zugriff
- Verbraucherleitbild und Verbraucherkonzept Kein Zugriff Seiten 68 - 68
- Historische Entwicklung Kein Zugriff Seiten 68 - 72
- Zielsetzungen im Bereich des gemeinschaftsrechtlichen Verbraucherschutzes Kein Zugriff Seiten 72 - 74
- Verbraucherbegriff Kein Zugriff Seiten 74 - 77
- Verbraucherleitbild und Verbraucherschutzkonzept Kein Zugriff Seiten 77 - 79
- Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 79 - 80
- Harvard School Kein Zugriff Seiten 81 - 83
- Ordoliberalismus Kein Zugriff Seiten 83 - 86
- Österreichische Schule Kein Zugriff Seiten 86 - 87
- Chicago School Kein Zugriff Seiten 87 - 95
- Post-Chicago School Kein Zugriff Seiten 95 - 98
- Liberal School Kein Zugriff Seiten 98 - 99
- Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 99 - 99
- Historische Entwicklung Kein Zugriff Seiten 99 - 102
- Gesetzliche Grundlagen Kein Zugriff Seiten 102 - 104
- Organisatorischer Aufbau und Zuständigkeiten Kein Zugriff
- Vollzugspraxis der 1960er-Jahre Kein Zugriff
- Richtungswechsel unter dem Einfluss der Chicago School Kein Zugriff
- Verbraucherbegriff Kein Zugriff
- Erneuter Richtungswechsel? Kein Zugriff
- Die verschiedenen Merger Guidelines Kein Zugriff
- Die tatsächliche Vollzugspraxis Kein Zugriff
- Merger Guidelines Kein Zugriff
- Commentary on the Horizontal Merger Guidelines Kein Zugriff
- Robinson-Patman Act Kein Zugriff
- Zusammenfassung Kein Zugriff
- Pre-Chicago Kein Zugriff
- Ausrichtung auf die Kriterien ökonomischer Effizienz Kein Zugriff
- „Total welfare“-Standard Kein Zugriff
- Zusammenfassung Kein Zugriff
- Post-Chicago Kein Zugriff
- Rechtsprechung der District Courts und der Berufungsgerichte Kein Zugriff Seiten 144 - 145
- Privatrechtliche Durchsetzung Kein Zugriff Seiten 145 - 147
- Stärkere Verbindung zwischen Kartellrecht und Verbraucherschutz Kein Zugriff Seiten 147 - 149
- Bisherige Bedeutung des Verbrauchers Kein Zugriff Seiten 149 - 151
- Art. 81 Abs. 1 EG Kein Zugriff
- Verschiedene Sprachfassungen im Vertrag Kein Zugriff
- Definition und Verwendung des Verbraucherbegriffs in den Leitlinien zur Anwendung von Art. 81 Abs. 3 EG Kein Zugriff
- Verbesserung der Warenerzeugung oder -verteilung oder Förderung des technischen oder wirtschaftlichen Fortschritts Kein Zugriff
- Gewinn Kein Zugriff
- Verbraucher als jeder Dritte Kein Zugriff
- Verbraucher in anderen Märkten Kein Zugriff
- Divergierende Verbraucherinteressen Kein Zugriff
- Anforderungen an das Merkmal der Weitergabe Kein Zugriff
- Rechtsprechung Kein Zugriff
- Zusammenfassung Kein Zugriff
- Historischer Kontext Kein Zugriff
- Neue Ausrichtung der Fusionskontrolle Kein Zugriff
- Verbraucherbegriff Kein Zugriff
- Bisherige Relevanz dieses Merkmals Kein Zugriff
- „Consumer welfare“ und die Interessen der Zwischen- und Endverbraucher Kein Zugriff
- Verbraucherbegriff Kein Zugriff
- Bisherige Kommissionspraxis Kein Zugriff
- „Consumer welfare“ und die Berücksichtigung des technischen und wirtschaftlichen Fortschritts Kein Zugriff
- Bisherige Anwendungs- und Rechtsprechungspraxis Kein Zugriff
- Neuausrichtung der Missbrauchskontrolle und „consumer welfare“ Kein Zugriff
- Art. 82 Abs. 2 lit. b EG Kein Zugriff
- Diskussionspapier der Kommission zu Behinderungsmissbräuchen Kein Zugriff
- Zusammenfassung Kein Zugriff
- Verbraucherbegriffe Kein Zugriff Seiten 221 - 222
- „Consumer welfare“ und Verbraucherschutz im klassischen Sinn Kein Zugriff Seiten 222 - 223
- Klassische Preistheorie Kein Zugriff
- Chicago School Kein Zugriff
- „Broad consumer welfare“- oder „long-term consumer welfare“-Ansatz Kein Zugriff
- Wettbewerblicher Ansatz Kein Zugriff Seiten 224 - 226
- Verbraucherschutz und Kartellrecht Kein Zugriff Seiten 226 - 227
- Verbraucherschutz und wirtschaftlicher „consumer welfare“-Ansatz Kein Zugriff Seiten 227 - 228
- Wettbewerblicher und wirtschaftlicher Ansatz Kein Zugriff Seiten 228 - 229
- Mehrdeutige Wortwahl der Kommission Kein Zugriff Seiten 229 - 233
- „Consumer welfare“ als Synonym für einen „more economic approach“ Kein Zugriff Seiten 233 - 234
- Richtungsentscheidung und normative Anknüpfung Kein Zugriff Seiten 234 - 236
- Vereinbarkeit mit der im Vertrag angelegten Ausrichtung des Kartellrechts Kein Zugriff Seiten 236 - 242
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 243 - 260





