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Verfassungsunmittelbare Sperrklauseln auf Landesebene

Wahlrechtsgleichheit - Verfassungsrevision - Homogenität
Autor:innen:
Verlag:
 2015

Zusammenfassung

Die Rechtsprechung der Verfassungsgerichte in Deutschland zeichnet sich durch eine fundamentale Skepsis und Rigidität gegenüber wahlrechtlichen Sperrklauseln aus. Sie beruht auf einer historisch angreifbaren richterlichen Maßstabsetzung.

Die Studie lotet aus, ob der verfassungsändernde Gesetzgeber insbesondere auch auf Landesebene diese Rechtsprechung gegenstandslos machen könnte. Dabei werden Grundfragen der Maßstäbe der Wahlrechtsgleichheit, der Verfassungsänderung und der Homogenität aufgeworfen.

Sie kommt zu dem Ergebnis, dass verfassungsunmittelbare Sperrklauseln nicht gegen die verfassungsrechtlichen Grenzen der Verfassungsänderung verstoßen würden und dass der verfassungsändernde Gesetzgeber auf Bundes- und Landesebene insoweit vergleichbare Spielräume hat. Verfassungsrechtlich wäre z. B. die Einführung einer verfassungsunmittelbaren Sperrklausel für Kommunalwahlen in eine Landesverfassung ebenso möglich wie die Regelung einer Sperrklausel für Europawahlen im GG.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2015
ISBN-Print
978-3-8487-2598-4
ISBN-Online
978-3-8452-6687-9
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Düsseldorfer Rechtswissenschaftliche Schriften
Band
135
Sprache
Deutsch
Seiten
169
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 12
  2. I. Sperrklauseln als Thema der verfassungsändernden Gewalt Kein Zugriff Seiten 13 - 17
  3. II. Bestandsaufnahme zu den Texten deutscher Verfassungen Kein Zugriff Seiten 18 - 31
  4. III. Bestandsaufnahme der Rechtsprechung auf der Grundlage geltender Verfassungen in Deutschland Kein Zugriff Seiten 32 - 67
  5. IV. Bewertung der Rechtsprechung mit Blick auf deren Korrektur durch Verfassungsänderung Kein Zugriff Seiten 68 - 87
  6. V. Identitätsgrenzen einer Verfassungsänderung Kein Zugriff Seiten 88 - 106
  7. VI. Homogenitätsgrenze von Sperrklauseln auf Ebene des Landesverfassungsrechts Kein Zugriff Seiten 107 - 129
  8. VII. Anforderungen an die Gleichheit der Wahl i. S. d. Art. 28 Abs. 1 S. 2 GG in seiner Funktion als Homogenitätsgrenze landesverfassungsgesetzlicher Ausgestaltung Kein Zugriff Seiten 130 - 150
  9. VIII. Keine darüber hinausgehende Begrenzung des Landesverfassungsrechts durch die Chancengleichheit der Parteien nach Art. 21 GG Kein Zugriff Seiten 151 - 156
  10. IX. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 157 - 169

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