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Monographie Kein Zugriff

Die Hassrede in der verfassungsrechtlichen Diskussion

Ein Beitrag im Lichte des deutschen, des U.S.-amerikanischen und des griechischen Rechts
Autor:innen:
Verlag:
 2007

Zusammenfassung

Hassrede (oder „hate speech“) umfasst rhetorische Aggressivität gegen rassische, ethnische, religiöse, geschlechtliche oder andere gesellschaftliche Gruppen und deren Mitglieder. Sie ist von zunehmender Aktualität für multikulturelle Gesellschaften und deren Integrationsprobleme. Das Buch analysiert den unterschiedlichen Grad an Schutz, der Hassrede in den USA, Deutschland und Griechenland zukommt. Amerika schützt sie weitgehend, das Verbot greift erst beim Umschlag zur Tätlichkeit, beim „hate crime“. Deutschland verbietet Hassrede als Volksverhetzung sowie Kollektivbeleidigung. Griechenland steht Deutschland nahe. Hinter diesen Unterschieden verbergen sich strukturelle Divergenzen in der Dogmatik der Meinungsfreiheit und tiefgreifende Dispute über die Funktion von Meinungsfreiheit, über staatliche Neutralität und Demokratie und das Verhältnis von formaler zu materialer Verfassungslegitimität. Die Spannungen zwischen Meinungsfreiheit einerseits und persönlicher Ehre, Menschenwürde, Gleichheit und Sicherheit anderseits stehen im Vordergrund. Das Buch zieht einen staatstheoretischen Vergleich; rechtsphilosophische Argumente werden systematisch einbezogen.

Die Arbeit wurde mit dem Südwestmetall-Preis 2006 ausgezeichnet.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2007
Copyrightjahr
2007
ISBN-Print
978-3-8329-2354-9
ISBN-Online
978-3-8452-0058-3
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Beiträge zum ausländischen und vergleichenden öffentlichen Recht
Band
24
Sprache
Deutsch
Seiten
425
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 16
    Autor:innen:
    1. Verschiedene Definitionen der Hassrede Kein Zugriff Seiten 17 - 19
      Autor:innen:
    2. Definitionsmerkmale und Gesichtspunkte aus der Problematik der Hassrede Kein Zugriff Seiten 19 - 23
      Autor:innen:
    3. Überblick Kein Zugriff Seiten 23 - 28
      Autor:innen:
      1. Rein sprachliche und symbolische Meinungsäußerung Kein Zugriff Seiten 29 - 31
        Autor:innen:
      2. Werturteile und Tatsachen im Problemfeld der Hassrede Kein Zugriff Seiten 31 - 39
        Autor:innen:
      3. Geistigkeit und Materialität des Schadens aus der Hassrede Kein Zugriff Seiten 39 - 46
        Autor:innen:
      1. Abwägung sorientierte Eingriffsrechtfertigung Kein Zugriff Seiten 46 - 51
        Autor:innen:
      2. Kategorisierungsmethode Kein Zugriff Seiten 51 - 59
        Autor:innen:
      3. Ergebnis und Verifikation Kein Zugriff Seiten 59 - 65
        Autor:innen:
      1. Meinungsfreiheit als Wert Kein Zugriff Seiten 65 - 68
        Autor:innen:
      2. Redefreiheit als Befehl Kein Zugriff Seiten 68 - 74
        Autor:innen:
      3. Fazit Kein Zugriff Seiten 74 - 75
        Autor:innen:
      1. Zwei Gesetzesarten zum Verbot der Hassrede Kein Zugriff Seiten 75 - 76
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Die »allgemeinen Gesetze« als Schranke der Meinungsfreiheit unter der Weimarer Verfassung Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Die »allgemeinen Gesetze« als Schranke der Meinungsfreiheit im Grundgesetz Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Meinungsneutralität und die anderen Schranken der Meinungsfreiheit Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. »Content-neutral regulations of speech« Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. »Content-based regulations of speech« Kein Zugriff
          Autor:innen:
      4. Ergebnis: Formelle v. materielle Allgemeinheit und das Verbot der Hassrede Kein Zugriff Seiten 101 - 111
        Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Autor:innen:
          1. Was ist das, die Ehre? Ein Begriff zwischen Vergangenheit und Zukunft Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Die unterschiedlichen Ehrkulturen in Deutschland und in den Vereinigten Staaten Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Autor:innen:
            1. Der Ehrbegriff in Deutschland und Wege zu einem gleichheitsbezogenen Ehrverständnis Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Ehrbegriff in den Vereinigten Staaten? Kein Zugriff
              Autor:innen:
            3. Ergebnis Kein Zugriff
              Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. Die Werthaftigkeit der Meinungsfreiheit im Grundgesetz Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Die »firstness« der Redefreiheit im Grundrechtskatalog der Vereinigten Staaten Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Ergebnis und ein Beispiel: Strauß v. Falwell Kein Zugriff
            Autor:innen:
        3. Autor:innen:
          1. Autor:innen:
            1. §§ 185-187 StGB Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Autor:innen:
              1. Abwägungsregeln Kein Zugriff
                Autor:innen:
              2. Kompetenzregeln und Sinnermittlungsregeln Kein Zugriff
                Autor:innen:
              3. Verfahrensregeln des öffentlichen Diskurses Kein Zugriff
                Autor:innen:
          2. Autor:innen:
            1. Grundzüge des »defamation law« Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Das »libel law« nach seiner Konstitutionalisierung Kein Zugriff
              Autor:innen:
          3. Ergebnis Kein Zugriff
            Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Autor:innen:
          1. Die Konstruktion der Kollektivbeleidigung stricto sensu Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Autor:innen:
            1. Autor:innen:
              1. Richterliche Kriterien und Kritik aus innerer Perspektive Kein Zugriff
                Autor:innen:
              2. Äußere Kritik: Ein Einwand gegen die Grundlagen Kein Zugriff
                Autor:innen:
            2. Autor:innen:
              1. Kommentierte Darstellung Kein Zugriff
                Autor:innen:
              2. Reaktionen Kein Zugriff
                Autor:innen:
            3. Rekonstruktion und Bewertung der Rechtsprechung am Maßstab der Dreiteilung der Anerkennungs-, bzw. Achtungsansprüche Kein Zugriff
              Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. Schutz der Körperschaften des wirtschaftlichen Lebens und Ablehnung der »state libel«-Konzeption Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. »Libel« von Individuen als Mitglieder einer Gruppe Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Autor:innen:
            1. Beauharnais v. Illinois (1952) Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. »Group libel« heute: Der Streit um den Status der Beauharnais-Entscheidung Kein Zugriff
              Autor:innen:
        3. Autor:innen:
          1. Vergleichende Ergebnisse Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Das Verbot der Kollektivbeleidigung in der Debatte um den Kommunitarismus Kein Zugriff
            Autor:innen:
      1. Menschenwürdeangriff durch Meinungsäußerung oder Diskriminierung durch »conduct«? Kein Zugriff Seiten 216 - 217
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Die Gruppe im Gesetz: »Teile der Bevölkerung« Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Beschimpfen, böswillig verächtlich machen oder verleumden Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Autor:innen:
          1. Allgemein Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Die Menschenwürde als relationaler Anspruch und ihr Gleichheitsgehalt Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Der Menschenwürdeangriff als Angriff auf das biologische bzw. das soziale Lebensrecht: eine Untersuchung zum abstrakt-kollektiven und konkret individualistischen Schaden Kein Zugriff
            Autor:innen:
          4. Grenzen zwischen Menschenwürdeangriff und bloßer Diskriminierung? Der Fall der Zutrittsverbote Kein Zugriff
            Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. Zutrittsverbote, Vertragsfreiheit und »privacy« Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Diskriminierende Anzeigen Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. »Speech-Act Dichotomy«, »Speech-Act Theory« Kein Zugriff
          Autor:innen:
      4. Maxime der Antidiskriminierungsstrategien: Abwehr der Identifikationsgefahr oder nur des konkreten Schadens? Kein Zugriff Seiten 244 - 248
        Autor:innen:
      1. Einige theoretische Gesichtspunkte des Sicherheitsschutzes Kein Zugriff Seiten 248 - 250
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Autor:innen:
          1. Überblick über die Aufforderungs- und Bedrohungstatbestände als Kriminalisierungsmittel von Hassrede Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Autor:innen:
            1. Begriffsbestimmung und Kritik Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Hassrede als Aufstacheln zum Hass bzw. als Aufforderung zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen (§ 130 I Nr. 1 StGB) Kein Zugriff
              Autor:innen:
            3. Auschwitzleugnung: Wiederholung und Neues Kein Zugriff
              Autor:innen:
            4. Hassrede als Beschimpfung religiöser bzw. weltanschaulicher Bekenntnisse (§ 166 StGB) Kein Zugriff
              Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. Versammlungsschutz im Grundgesetz Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Autor:innen:
            1. Öffentliche Sicherheit und Ordnung als Schranken der Meinungs- bzw. der Versammlungsfreiheit Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Verfassungsanforderungen für die Gefahrenabwehr im Versammlungsrecht Kein Zugriff
              Autor:innen:
          3. Der neue § 15 Abs. 2 VersG Kein Zugriff
            Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. Autor:innen:
          1. Reichweite und Kritik Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. »Hate speech codes« für die Universitäten Kein Zugriff
            Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. Die Holmessche Version des Tests der klaren und gegenwärtigen Gefahr Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Der Beitrag von Learned Hand und Justice Brandeis zur Aufklärung des Tests der klaren und gegenwärtigen Gefahr Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Der heutige Standard für das Verbot subversiver Rede: Brandenburg v. Ohio Kein Zugriff
            Autor:innen:
        3. Autor:innen:
          1. Leitlinien der Inhaltsbestimmung der »true threats« ohne eine klare Definition des Begriffs: Watts v. United States (1969) und NAACP v. Claiborne Hardware Co. (1982) Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Die »true threats« in der Schwebe zwischen objektiven und subjektiven Maßstäben Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. »Pro-Life«-Extremisten im Cyberspace: »True Threats« gegen Frauenärzte? Kein Zugriff
            Autor:innen:
          4. Ausweg durch Virginia v. Black (2003): Das Holzkreuz in Brand (wieder) in der Diskussion Kein Zugriff
            Autor:innen:
        4. Rückblick: Abgrenzungsvorschlag Kein Zugriff
          Autor:innen:
      4. Autor:innen:
        1. Sicherheit als Grundbedingung der Autonomie oder der »Glücklichkeit«? Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Demokratie statt Sicherheit? Kein Zugriff
          Autor:innen:
    1. Die griechische Rechtsordnung Kein Zugriff Seiten 341 - 341
      Autor:innen:
    2. Überblick Kein Zugriff Seiten 341 - 344
      Autor:innen:
    3. Das System der kommunikativen Freiheiten in der griechischen Verfassung Kein Zugriff Seiten 344 - 349
      Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Deutung des allgemeinen Gesetzesvorbehaltes als Vorbehalt der allgemeinen Gesetze Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Werden die Gesetze zum Schutz der persönlichen Ehre und der öffentlichen Ordnung vom allgemeinen Gesetzesvorbehalt gedeckt? Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Schranken für die vorbehaltlosen Freiheiten des Art. 16 I grV? Kein Zugriff Seiten 353 - 356
        Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Die ethische oder geistige Identität als rechtliches Gut einer natürlichen Person und nicht einer kollektiven Existenz Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. Die klare Feststellbarkeit der Zugehörigkeit zu einer Gruppe Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Die Eingrenzbarkeit der Herabwürdigung in einem bestimmten Sachverhalt Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Die klare Feststellbarkeit der Zugehörigkeit zu einer Gruppe in neuem Licht: Die Herausforderungen des kulturellen Pluralismus Kein Zugriff
            Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Der Bedarf nach einer verfassungskonformen Auslegung der öffentlichen Ordnung Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Der Schutz der öffentlichen Ordnung im griechischen Strafgesetzbuch Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Maßstäbe zur Konkretisierung der Gefahr aus der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte im Bereich der Hassrede Kein Zugriff
          Autor:innen:
    4. Rückblick Kein Zugriff Seiten 376 - 377
      Autor:innen:
  2. Schlussbetrachtung Kein Zugriff Seiten 378 - 388
    Autor:innen:
  3. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 389 - 425
    Autor:innen:

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