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Monographie Kein Zugriff

Legitimität durch Pluralität

Völkerrecht, maritime Migration und individuelle Rechtssubjektivität
Autor:innen:
Verlag:
 2020

Zusammenfassung

Ist die völkerrechtliche Ordnung und Praxis legitim? Ist dem demokratischen Prinzip auf völkerrechtlicher Ebene durch staatlichenKonsens Genüge getan? Dagegen argumentiert Kim Henningsen: Auch das Individuum müsse als Völkerrechtssubjekt im globalen Raum gesehen und gehört werden, es dürfe nicht länger als ausschließlich passiver Rechtsrezipient und Schutzbefohlener verstanden werden.

Zur Begründung der These wird die Normativität historischer Entwicklungen mithilfe Hannah Arendts neu durchdacht und zur Legitimationsfigur der Realisierung individueller Völkerrechtssubjektivität verdichtet. Diese wird schließlich auf das Rechtsfeld maritime Migration angewandt, um die normative Rechtfertigung der aktuellen Völkerrechtspraxis zu ergründen.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2020
ISBN-Print
978-3-8487-7702-0
ISBN-Online
978-3-7489-2095-3
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Internationale Politische Theorie
Band
9
Sprache
Deutsch
Seiten
345
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 20
    1. Aufbau der Arbeit Kein Zugriff
      1. 1.1.1 Positives Recht Kein Zugriff
      2. 1.1.2 Völkerrecht Kein Zugriff
      3. 1.1.3 Subjektives Internationales Recht bzw. Individualvölkerrecht Kein Zugriff
        1. 1.2.1.1 Gesellschaftsvertragstheorie, insbesondere nach T. Hobbes Kein Zugriff
        2. 1.2.1.2 Rechtspositive Theorie der Legitimität nach H. Kelsen Kein Zugriff
        3. 1.2.1.3 Soziologische Handlungstheorie und empirische Legitimität M. Webers Kein Zugriff
        4. 1.2.1.4 Diskurstheorie nach J. Habermas: Legitimität als zwangloser Konsens Kein Zugriff
        5. 1.2.1.5 Legitimität durch Verfahren: N. Luhmann Kein Zugriff
        1. 1.2.2.1 F. Scharpf: Die Kategorien der Input- und Output-Legitimität Kein Zugriff
        2. 1.2.2.2 Neue Modi der Governance und Legitimität Kein Zugriff
      1. 1.2.3 Zusammenfassung Kein Zugriff
      2. 1.2.4 Terminologische Vorüberlegungen: Legitimität als Konzept v. Konzeption Kein Zugriff
    1. 2.1 Methode und Ansatz der Arbeit Kein Zugriff
      1. 2.2.1 Institutionalisierte Machtgefälle Kein Zugriff
      2. 2.2.2 Repräsentationsdefizite Kein Zugriff
      3. 2.2.3 Anspruch-/Wirklichkeitsdilemma Kein Zugriff
      4. 2.2.4 Veraltete Regelungen Kein Zugriff
      5. 2.2.5 Krise durch Expansion Kein Zugriff
      6. 2.2.6 Ungesättigter Rechtsstatus für spezifische Subjekte Kein Zugriff
      7. 2.2.7 Zusammenfassung Kein Zugriff
        1. Exkurs nicht-ideale vs. ideale Theorie Kein Zugriff
      1. 2.3.2 Systematische Adäquatheit: Einbezug spezifischer Formmerkmale des Völkerrechts Kein Zugriff
            1. Individuum als Rechtsträger (1) Kein Zugriff
            2. Individuum als Klageberechtiger (2) Kein Zugriff
            3. Humanisierung des Völkerrechts (3) Kein Zugriff
            4. Konstitutionalisierung des Völkerrechts (4) Kein Zugriff
          1. 2.3.3.1.2 These 2: Das Prinzip der internationalen Strafverantwortlichkeit Kein Zugriff
            1. 1. Erstes kosmopolitisches Element: Existenz einer Globalgemeinschaft Kein Zugriff
            2. 2. Zweites kosmopolitisches Element: Gemeinsame Ziele der Gemeinschaft Kein Zugriff
            3. 3. Drittes kosmopolitisches Element: Universeller Basiskonsens Kein Zugriff
            4. 4. Viertes kosmopolitisches Element: Verantwortungsgemeinschaft Kein Zugriff
            5. 5. Fünftes kosmopolitisches Element: Konstitutionalisierung des Völkerrechts Kein Zugriff
          2. 2.3.3.1.4 Fazit Kein Zugriff
        1. 2.3.3.2 Der Einwand des Eurozentrismus Kein Zugriff
        2. 2.3.3.3 Der Begriff der Völkerrechtspersönlichkeit Kein Zugriff
      2. 2.3.4 Zusammenfassung Kein Zugriff
      1. 3.1.1 C. Pavel: Die geteilte Souveränität Kein Zugriff
      2. 3.1.2 A. Buchanan/R. Keohane: Die dynamische Konzeption Kein Zugriff
      3. 3.1.3 Prüfung der Adäquatheit Kein Zugriff
      1. 3.2.1 D. Archibugi/D. Held: Der institutionelle Kosmopolitismus Kein Zugriff
      2. 3.2.2 L. Cabrera: Der demokratische Weltstaat Kein Zugriff
      3. 3.2.3 Prüfung der Adäquatheit Kein Zugriff
      1. 3.3.1 R. Teitel: Die menschenrechtliche Mindestschwelle Kein Zugriff
      2. 3.3.2 A. Peters: Die Figur der internationalen Rechtspersönlichkeit Kein Zugriff
      3. 3.3.3 Prüfung der Adäquatheit Kein Zugriff
    1. 3.4 Zusammenfassung Kein Zugriff
    1. 4.1 Hannah Arendt und das Recht Kein Zugriff
      1. 4.2.1 These 1: Transformation und Wandel im Laufe der Zeit (S. Benhabib) Kein Zugriff
      2. 4.2.2 These 2: Kontinuität und narrativer Zusammenhang (D. Whitehall) Kein Zugriff
      1. 4.3.1 Das Prinzip der Pluralität und die Figur des Menschen unter Menschen Kein Zugriff
        1. 4.3.2.1 Die Arendtsche Kritik der Menschenrechte Kein Zugriff
        2. 4.3.2.2 Rekonstruktion des produktiven Potenzials der Menschenrechtsidee Kein Zugriff
        1. 4.3.3.1 Exkurs zur Schuld Kein Zugriff
        2. 4.3.3.2 Verantwortlichkeit als Brücke zwischen Vita Contemplativa und Vita Activa Kein Zugriff
        1. 4.3.4.1 Freisein und Handeln Kein Zugriff
        2. 4.3.4.2 Die Bühne der Welt Kein Zugriff
    2. 4.4 Zusammenfassung und Abgrenzung Kein Zugriff
      1. 5.1.1 Untergliederung der Völkerrechtspraxis Kein Zugriff
        1. 5.1.2.1 Undokumentierte, irreguläre Migration Kein Zugriff
        2. 5.1.2.2 Migration via Seewege Kein Zugriff
      2. 5.1.3 Geographischer Kontext der Fallstudie Kein Zugriff
      3. 5.1.4 Ziel der Fallstudie Kein Zugriff
      1. 5.2.1 ‚Hinter dem Horizont‘ – Rechtssubjektivität im Verborgenen? Kein Zugriff
        1. Wer ist Adressat? Kein Zugriff
        2. Objekt vs. Subjekt der Schutznorm? Kein Zugriff
      2. 5.2.3 Rechtspraxis als Täuschung – Rechtssubjektivität und politisches Handeln? Kein Zugriff
    1. 5.3 Jenseits des Anwendungsfalls und Zusammenfassung Kein Zugriff
    1. 6.1 Kosmopolitische Bildung und Information Kein Zugriff
    2. 6.2 Institutionalisierter Ziviler Ungehorsam Kein Zugriff
    3. 6.3 Artikulation experimenteller Rechtsetzung als soziale Protestbewegung Kein Zugriff
    4. 6.4 Zusammenfassung Kein Zugriff
  2. Fazit Kein Zugriff Seiten 316 - 318
  3. Literatur und Quellen Kein Zugriff Seiten 319 - 345

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