Politische Theorie und Digitalisierung
- Herausgeber:innen:
- |
- Reihe:
- Internationale Politische Theorie, Band 5
- Verlag:
- 2017
Zusammenfassung
Ist die Digitalisierung zu einer Bedrohung für die Demokratie mutiert, gar zu einer Gefahr für die Freiheit? Zeitdiagnosen, die eben dies behaupten, sind derzeit en vogue. Sie haben die utopische Literatur der 1990er Jahre abgelöst, die in der Digitalisierung die Lösung für sämtliche Probleme moderner Gesellschaften erblickte. Dieser Band wirft ein neues Licht auf die Debatte und fragt, wie sich das Phänomen der Digitalisierung politiktheoretisch erfassen lässt. Aus verschiedenen theoretischen Perspektiven nehmen die Beiträge des Bandes dazu die Vorannahmen und Setzungen der Digitalisierungs-Debatte in den Blick. Zugleich untersuchen sie, welche Herausforderungen der digitale Strukturwandel für zentrale Konzepte der politischen Theorie bedeutet, von Privatheit über Öffentlichkeit bis hin zur Demokratie. Wo bedarf unser theoretisches Vokabular Anpassungen, wie sind die Entwicklungen einzuordnen und zu bewerten?
Mit Beiträgen von
Andreas Antić, Carlos Becker, Daniel Kuchler, Magdalena Freudenschuß, Claudia Ritzi, Martin Schmetz, Verena Diersch, Luciano Floridi, Helen Nissenbaum, Finn Bruton, Daniel Jacob, Thorsten Thiel, Theresa Züger, Stefania Milan, Leonie Maria Tanczer
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2017
- Copyrightjahr
- 2017
- ISBN-Print
- 978-3-8487-3733-8
- ISBN-Online
- 978-3-8452-8046-2
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Internationale Politische Theorie
- Band
- 5
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 317
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Einleitung: Digitalisierung als politisches Phänomen Kein Zugriff Seiten 7 - 26Autor:innen: |
- Die digitale Klassengesellschaft Kein Zugriff Seiten 27 - 44Autor:innen:
- Privatheit und kommunikative Freiheit im Internet Kein Zugriff Seiten 45 - 82Autor:innen:
- Alte Sphären – neue Dimensionen. Die Politisierung von Privatheit im digitalen Zeitalter Kein Zugriff Seiten 83 - 112Autor:innen:
- »Das Recht auf Vergessenwerden« – Eine philosophische Betrachtung Kein Zugriff Seiten 113 - 138Autor:innen:
- Digitale Öffentlichkeiten im demokratischen Experimentalismus Kein Zugriff Seiten 139 - 160Autor:innen:
- Arendt, Macht und Information: Über die digitale Ermöglichung republikanischer Partizipation Kein Zugriff Seiten 161 - 188Autor:innen:
- Digitalisierung als Kontext politischen Handelns. Republikanische Perspektiven auf die digitale Transformation der Gegenwart Kein Zugriff Seiten 189 - 216Autor:innen:
- Digitalität und Handlungsfähigkeit: Interdependenz als Kategorie des Politischen Kein Zugriff Seiten 217 - 236Autor:innen:
- Politische und ethische Perspektiven auf die Verschleierung von Daten Kein Zugriff Seiten 237 - 264Autor:innen: |
- Sand im Getriebe der Informationsgesellschaft: Wie digitale Technologien die Paradigmen des Zivilen Ungehorsams herausfordern und verändern Kein Zugriff Seiten 265 - 296Autor:innen: | |
- Vom Cyberfrieden Kein Zugriff Seiten 297 - 312Autor:innen: |
- Hinweise zu den Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 313 - 316
- Textnachweise Kein Zugriff Seiten 317 - 317





