, um zu prüfen, ob Sie einen Vollzugriff auf diese Publikation haben.
Monographie Kein Zugriff

Die Abgrenzung der Schadensarten und ihre Bedeutung

Autor:innen:
Verlag:
 2011

Zusammenfassung

Werden die Schadensarten nach der begangenen Pflichtverletzung oder nach der Art des eingetretenen Schadens abgegrenzt? Oder anschaulich formuliert: Ist der viel diskutierte „mangelbedingte Betriebsausfallschaden“ sofort oder erst nach Eintritt der Verzugsvoraussetzungen ersatzfähig?

Eines ist klar: Die komplizierte Unterscheidung nach Mangel- und Mangelfolgeschäden gibt es im „neuen“ Schuldrecht nicht mehr. Die Abgrenzung der drei Schadensarten, so der Autor, ist nun primär durch ein zeitliches Moment geprägt. Grund dafür ist der Vorrang des Erfüllungsanspruchs. Seine Abgrenzungsformel behauptet sich in einem umfangreichen Praxistest; verschiedene Fallkonstellationen werden interessen- und systemgerecht gelöst.


Publikation durchsuchen


Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2011
ISBN-Print
978-3-8329-6335-4
ISBN-Online
978-3-8452-2992-8
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Nomos Universitätsschriften - Recht
Band
725
Sprache
Deutsch
Seiten
247
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 16
  2. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 17 - 20
  3. Einführung Kein Zugriff Seiten 21 - 21
    1. Die Bedeutung des vertraglichen Schadensersatzrechts Kein Zugriff Seiten 21 - 22
    2. Die Schadensersatzregelungen des »neuen« Leistungsstörungsrechts Kein Zugriff Seiten 22 - 23
      1. Schadensersatz wegen Nichterfüllung nach »altem« Recht Kein Zugriff Seiten 23 - 25
      2. Die Verzugslösung Kein Zugriff Seiten 25 - 26
      3. Einfacher Schadensersatz nach § 280 Abs. 1 Kein Zugriff Seiten 26 - 27
      4. Differenzierende Ansicht: Unterscheidung nach dem Zeitpunkt des Eintritts des Schadens Kein Zugriff Seiten 27 - 27
    3. Gang der Darstellung Kein Zugriff Seiten 27 - 28
      1. Allgemeines Leistungsstörungsrecht Kein Zugriff Seiten 29 - 30
        1. Kaufrecht Kein Zugriff
        2. Werkvertragsrecht Kein Zugriff
      2. Systematik Kein Zugriff Seiten 36 - 36
      1. Die Rechtsfolgenebene: Drei Schadensarten und ihr Abgrenzungsbedarf Kein Zugriff Seiten 37 - 37
      2. Die Tatbestandsebene: Zentralbegriff der Pflichtverletzung Kein Zugriff Seiten 37 - 39
        1. Das Finden der Anspruchsnorm Kein Zugriff
        2. Die Unterscheidung nach Leistungsstörungen in den Standardwerken zum »neuen« Schuldrecht Kein Zugriff
          1. Die Ansicht von Grigoleit und Riehm Kein Zugriff
            1. Das tatbestandsorientierte System im »alten« Recht Kein Zugriff
            2. Das Umdenken der Schuldrechtskommission (1984-92) Kein Zugriff
            3. Die Kompromisslösung der Leistungsstörungskommission (2001) Kein Zugriff
            4. Folgerungen Kein Zugriff
          1. Die Interpretation des Verweises in den §§ 281 bis 283 auf die Voraussetzungen des § 280 Abs. 1 Kein Zugriff
          2. Die Eigenständigkeit von § 311 a Abs. 2 gegenüber § 280 Abs. 1 Kein Zugriff
          3. Der Verzicht auf die Pflichtverletzungsterminologie bei den Rücktrittsvorschriften Kein Zugriff
          4. Die dogmatische Schlüssigkeit von § 282 Kein Zugriff
        1. Stellungnahme ausgehend von der gesetzgeberischen Intention Kein Zugriff
        2. Die Anspruchsgrundlage für den Verzögerungsschaden und die Bedeutung von § 280 Abs. 2 Kein Zugriff
        3. Die Rechtsgrundverweisungen der §§ 437 Nr. 3, 634 Nr. 4 Kein Zugriff
      1. Begriff Kein Zugriff Seiten 57 - 58
        1. Verzögerung der Leistung Kein Zugriff
        2. Schlechtleistung Kein Zugriff
          1. Die Pflichtverletzung bei der anfänglichen Unmöglichkeit (§ 311a) Kein Zugriff
            1. Die Ansicht von Canaris Kein Zugriff
            2. Stellungnahme Kein Zugriff
        3. Die Verletzung einer Pflicht nach § 241 Abs. 2 Kein Zugriff
          1. Die Unterscheidung von Haupt- und Nebenleistungspflichten Kein Zugriff
          2. Die Unterscheidung von leistungs- und nicht leistungsbezogenen Nebenpflichten Kein Zugriff
        4. Prüfungsreihenfolge von Pflichtverletzungen Kein Zugriff
          1. Interessenlage als Ausgangspunkt Kein Zugriff
          2. Sicherung des Vorrangs des Erfüllungsanspruchs Kein Zugriff
            1. Ernsthafte und endgültige Erfüllungsverweigerung (§ 281 Abs. 2 Alt. 1) und besondere Umstände (§ 281 Abs. 2 Alt. 2) Kein Zugriff
            2. Spezielle kauf- und werkvertragliche Entbehrlichkeitsgründe (§§ 440, 636) Kein Zugriff
        1. Folgerungen Kein Zugriff
      2. Der Untergang des Erfüllungsanspruchs gem. § 281 Abs. 4 Kein Zugriff Seiten 87 - 89
      3. Zwischenergebnis Kein Zugriff Seiten 89 - 90
      1. Begriff Kein Zugriff Seiten 90 - 91
      2. Das Mahnungserfordernis in § 286 Abs. 1 Kein Zugriff Seiten 91 - 93
        1. Eingrenzung von der Tatbestandsseite Kein Zugriff
          1. Eingrenzung von der Rechtsfolgenseite Kein Zugriff
          2. Keine zeitlichen Überschneidungen mit dem Schadensersatz statt der Leistung Kein Zugriff
          3. Das Verhältnis von Mahnung und Fristsetzung nach § 281 Abs. 1 S. 1 Kein Zugriff
          4. Abgrenzung zum Schadensersatz statt der Leistung wegen Unmöglichkeit Kein Zugriff
        2. Zwischenergebnis Kein Zugriff
      1. Begriff Kein Zugriff Seiten 97 - 98
        1. Abgrenzung zum Verzögerungsschaden nach § 280 Abs. 1, 2 i. V. m. § 286 Kein Zugriff
        2. Abgrenzung zum Schadensersatz statt der Leistung Kein Zugriff
        3. Folgerung: Negative Abgrenzung Kein Zugriff
      2. Zwischenergebnis Kein Zugriff Seiten 100 - 101
        1. Leistungs- und Erfüllungsinteresse Kein Zugriff
        2. Integritätsinteresse Kein Zugriff
        1. Substanzausfallschäden Kein Zugriff
        2. Ertragsausfallschäden Kein Zugriff
        3. Integritätsschäden Kein Zugriff
        1. Erscheinungsformen Kein Zugriff
        2. Zuordnung zum Erfüllungsinteresse Kein Zugriff
        3. Keine Zuordnung zum Integritätsinteresse Kein Zugriff
        4. Abgrenzung zum Vertrauensschaden Kein Zugriff
        5. Zwischenergebnis Kein Zugriff
        1. Regelungsgegenstand Kein Zugriff
          1. Die Ansicht von Grigoleit und Riehm Kein Zugriff
          2. Stellungnahme Kein Zugriff
          1. Die Auffassung von P. Huber Kein Zugriff
          2. Stellungnahme Kein Zugriff
          1. Die Ansicht von Canaris, Grunewald und Schultz Kein Zugriff
            1. Vergleich mit der Formel von Grigoleit und Riehm Kein Zugriff
            2. Mangel-/Mangelfolgeschäden Kein Zugriff
            3. Aussage der Gesetzesbegründung Kein Zugriff
            4. Entgangener Gewinn nicht durch Nacherfüllung geschuldet Kein Zugriff
            5. Keine Bestimmung vom Mängelrecht ausgehend Kein Zugriff
            6. Die Wortumstellung von Schadensersatz wegen Nichterfüllung in Schadensersatz statt der Leistung Kein Zugriff
            7. Kausalität als entscheidendes Kriterium Kein Zugriff
        2. Zwischenergebnis Kein Zugriff
          1. Die Ansicht von Teichmann und Weidmann und Stellungnahme Kein Zugriff
          2. Die Ansicht von Grigoleit und Riehm Kein Zugriff
          3. Stellungnahme Kein Zugriff
          1. Schadensersatz statt der Leistung Kein Zugriff
          2. Anwendung des Verzugsregimes Kein Zugriff
          3. Entbehrlichkeit der Mahnung gem. § 286 Abs. 2 Nr. 4 Kein Zugriff
            1. Die maßgebliche Pflichtverletzung Kein Zugriff
            2. Der hypothetische Kausalverlauf Kein Zugriff
            3. Der Wille des Gesetzgebers Kein Zugriff
            4. Leer laufender Schutzzweck der Mahnung bei der Schlechtleistung Kein Zugriff
            5. Die frühere Rechtslage im Werkvertragsrecht Kein Zugriff
            6. Kein Unterlaufen des Rechts zur zweiten Andienung Kein Zugriff
            7. Die größere Gefährlichkeit der Schlechtleistung Kein Zugriff
            8. Das Verweisungsargument in §§ 437 Nr. 3, 634 Nr. 4 Kein Zugriff
            9. Widerspruch zum Unmöglichkeitsrecht? Kein Zugriff
            10. Nutzungsausfall vor Fälligkeit Kein Zugriff
            11. Schutzwürdigkeit durch § 254 Abs. 2 S. 1 Kein Zugriff
            12. Analoge Anwendung von § 286 Kein Zugriff
            13. Zwischenergebnis Kein Zugriff
          4. »Zweite« Pflichtverletzung: Verzug mit der Pflicht zur Nacherfüllung aus §§ 437 Nr. 1, 439 Kein Zugriff
          5. Praktische Konsequenzen Kein Zugriff
        1. Zwischenergebnis Kein Zugriff
          1. Die Ansicht von Teichmann und Weidmann Kein Zugriff
          2. Stellungnahme Kein Zugriff
          1. Die Ansicht von Recker Kein Zugriff
          2. Stellungnahme Kein Zugriff
        1. Integritätsschäden aufgrund einer Schlechtleistung Kein Zugriff
          1. Verletztes Interesse beim »Dachdecker-Fall« Kein Zugriff
          2. Die maßgebliche Pflichtverletzung Kein Zugriff
          3. Der Unterschied zur Schlechtleistung Kein Zugriff
        2. Folgerungen Kein Zugriff
      1. Zwischenergebnis Kein Zugriff Seiten 173 - 174
        1. Die Ansicht von St. Lorenz Kein Zugriff
          1. Vergleich mit der Formel von Grigoleit und Riehm Kein Zugriff
          2. Kritik: Schwierigkeiten bei der Bestimmung des endgültigen Ausbleibens Kein Zugriff
            1. Denkansatz von Medicus im »alten« Werkvertragsrecht Kein Zugriff
            2. Unmöglichkeit oder Unzumutbarkeit der Nacherfüllung Kein Zugriff
            3. Entbehrlichkeit der Nachfrist nach § 281 Abs. 2 oder § 440 Kein Zugriff
            4. Verhältnis zwischen Fristablauf und Geltendmachung von Schadensersatz statt der Leistung (§ 281 Abs. 4) Kein Zugriff
            5. Kein Nacherfüllungsanspruch in Verzögerungsfällen Kein Zugriff
            6. Störungsfreie Erbringung der Leistung bei § 282 Kein Zugriff
            7. Zusammenfassung: Endgültige Nichterbringung der Leistung Kein Zugriff
        1. Schäden, die durch (Nach-)Erfüllung beseitigt oder verhindert werden können Kein Zugriff
        2. Der Zeitpunkt des Ersatzverlangens Kein Zugriff
        3. Der letztmögliche Zeitpunkt der Leistung Kein Zugriff
          1. Die Kongruenz von letztmöglichem Zeitpunkt und endgültigem Nichterbringen der Leistung Kein Zugriff
          2. Die Schadensminderungspflicht nach Ablauf der Nachfrist Kein Zugriff
            1. Lösung nach der Abgrenzungsformel von St. Lorenz und Faust Kein Zugriff
            2. Der Weg über § 254 Abs. 2 S. 1 Kein Zugriff
            3. Die Zuordnung zum Schadensersatz statt der Leistung Kein Zugriff
            4. Die Berücksichtigung von Schadensposten in der herrschenden Abgrenzungsformel Kein Zugriff
            5. Eigener Ansatz: Die Erweiterung der Abgrenzungsformel um die tatsächliche Gewährung einer Nacherfüllungsmöglichkeit Kein Zugriff
          3. Nichtsetzen einer Nachfrist nach § 281 Abs. 1 S. 1 Kein Zugriff
          4. Die Reichweite des Nacherfüllungsanspruchs als Abgrenzungsmerkmal Kein Zugriff
          5. Keine Abgrenzung über die Nacherfüllung? Kein Zugriff
        4. Zwischenergebnis Kein Zugriff
        1. Abgrenzung und Umfang des Schadensersatzanspruchs Kein Zugriff
        2. Das Zurückdrängen der Einordnung nach Schadensposten, insbesondere der entgangene Gewinn Kein Zugriff
        1. Abgrenzung Kein Zugriff
          1. § 280 Abs. 1 als einzige Anspruchsgrundlage Kein Zugriff
            1. Reichweite des Erfüllungsinteresses nach »altem« Recht Kein Zugriff
            2. Alternativität zwischen Schadensersatz statt der Leistung und Aufwendungsersatz Kein Zugriff
            3. Lex-specialis-Grundsatz Kein Zugriff
            4. Inhalt der Schadensersatzpflicht nach § 249 Abs. 1 Kein Zugriff
            5. Integritätsschäden bei Nichtleistung Kein Zugriff
            6. Integritätsschäden bei anfänglicher Unmöglichkeit Kein Zugriff
          2. Folgerung: Endgültige Abkehr von der Abgrenzung zwischen Mangel- und Mangelfolgeschäden Kein Zugriff
        1. Integration in den Schadensersatz statt der Leistung Kein Zugriff
        2. Ablehnung einer Einbeziehung Kein Zugriff
        3. Stellungnahme Kein Zugriff
      1. Zwischenergebnis: Schäden in der Zeit Kein Zugriff Seiten 230 - 231
  4. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 232 - 238
  5. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 239 - 247

Ähnliche Veröffentlichungen

aus der Reihe "Nomos Universitätsschriften - Recht"
Cover des Buchs: Ansehen und Absetzen
Monographie Kein Zugriff
Jonathan Schramm
Ansehen und Absetzen
Cover des Buchs: Schuldrecht Allgemeiner Teil
Lehrbuch Kein Zugriff
Frank Weiler
Schuldrecht Allgemeiner Teil
Cover des Buchs: Virtuelle Gegenstände im digitalen Schuldrecht
Monographie Kein Zugriff
Andreas Daum
Virtuelle Gegenstände im digitalen Schuldrecht
Cover des Buchs: Rechtsverkehr mit vernetzten Sachen
Monographie Kein Zugriff
Luisa Schmidt
Rechtsverkehr mit vernetzten Sachen