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Monographie Kein Zugriff

Die Dialektik der Emanzipation

Das Potential jüdischer Perspektiven für die politische Philosophie der Gegenwart
Autor:innen:
Verlag:
 2022

Zusammenfassung

In der politischen Philosophie nach der Shoah sind jüdische Perspektiven abwesend. Der allgegenwärtige Topos der jüdisch-christlichen Tradition verdeckt den historischen Ausschluss von Jüd*innen und Judentum aus Philosophie und Gesellschaft. Ausgehend von dieser Diagnose schlägt die Untersuchung eine Erneuerung jüdischer Perspektiven vor. Dafür wird die Erkenntnis- und Gesellschaftskritik des Vereins für Cultur und Wissenschaft der Juden (1819–1824) rekonstruiert. Diese zielte auf die gleichzeitige Überwindung von innerjüdischen Machtverhältnissen und gesamtgesellschaftlicher Dominanz der christlichen Mehrheit. Als Modell einer theorie- und gesellschaftsverändernden Praxis soll diese Kritik Anregungen für politisch-philosophische Debatten der Gegenwart geben.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2022
ISBN-Print
978-3-465-04561-8
ISBN-Online
978-3-465-14561-5
Verlag
Klostermann, Frankfurt am Main
Reihe
Klostermann Weiße Reihe
Band
8
Sprache
Deutsch
Seiten
346
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 12
      1. 1.1. Unbehagliche Leerstellen: Welchen Stellenwert habenj üdische Perspektiven in der politischen Philosophie? Kein Zugriff
      2. 1.2. Die Anwesenheit der Abwesenheit jüdischer Perspektiven nach der Shoah Kein Zugriff
      3. 1.3. Zur Anwesenheit der Abwesenheit in der fachwissenschaftlichen Gegenwart: Wie weiter? Kein Zugriff
      4. 1.4. Jüdische Perspektiven und Traditionen statt Jüdische Philosophie Kein Zugriff
      5. 1.5. Der Anfang der Wissenschaft des Judentums: Der Verein für Cultur und Wissenschaft der Juden Kein Zugriff
      6. 1.6. Der Verein für Cultur und Wissenschaft der Juden als Inspiration für politisch-philosophisches Nachdenken heute Kein Zugriff
      1. 2.1. Ziel der Untersuchung Kein Zugriff
      2. 2.2. Ausgangspunkt: Die Dialektik der Anwesenheit der Abwesenheit jüdischer Perspektiven Kein Zugriff
      3. 2.3. Systematische und historische Reflexionen zusammendenken Kein Zugriff
      4. 2.4. Denken in Fragmenten Kein Zugriff
      5. 2.5. Politische Philosophie als historisch situierte Erkenntnis- und Gesellschaftskritik: Methodische Überlegungen Kein Zugriff
      1. 3.1 Zeitgenössische politische Philosophien und ihre Bezüge auf jüdische Perspektiven. Eine Untersuchung der politischen Philosophien von Jürgen Habermas und Chantal Mouffe Kein Zugriff
      2. 3.2. Die Genese und Funktion des Begriffs der jüdisch-christlichen Tradition Kein Zugriff
      3. 3.3. Jüdische Perspektiven in der politischen Philosophie. Die Erkenntnis- und Gesellschaftskritik im Verein für Cultur und Wissenschaft der Juden Kein Zugriff
      4. 3.4. Schlussbetrachtung: Die Dialektik der Emanzipation. Gesellschaftskritische Perspektiven im Anschluss an die Culturvereinler*innen Kein Zugriff
      1. 1.1. Kritik der (Dialektik der) Aufklärung. Habermas’ philosophische Bezüge auf die Aufklärung Kein Zugriff
      2. 1.2. Grundbegriffe von Habermas’ politischer Philosophie Kein Zugriff
      3. 1.3. Die jüdisch-christliche Traditionslinie als Chiffre für die europäische Aufklärung und Moderne Kein Zugriff
      1. 2.1. Nicht die eine Aufklärung, sondern viele Aufklärungen. Mouffes Kritik am universalistischen Anspruch der westlich-europäischen Aufklärung Kein Zugriff
      2. 2.2. Grundbegriffe von Mouffes politischer Philosophie Kein Zugriff
      3. 2.3. Die jüdisch-christliche Tradition als Chiffre für einen westlich-europäischen Herrschaftsanspruch Kein Zugriff
    1. 3. Fazit: Jüdische Perspektiven als Leerstelle zeitgenössischer politischer Philosophien Kein Zugriff
      1. 1.1. Die Entstehung des Begriffs der jüdisch-christlichen Tradition in der protestantischen Theologie Kein Zugriff
      2. 1.2. Die Bedeutung der jüdisch-christlichen Tradition für die Konstruktion einer europäischen Identität im 19. Jahrhundert Kein Zugriff
      3. 1.3. Die Wendung des Begriffs gegen das Christentum Kein Zugriff
      4. 1.4. „Jüdisch-christlich“ als politisch-moralisches Ideal Kein Zugriff
      5. 1.5. Die jüdisch-christliche Tradition als kulturelles Ideal in Deutschland nach 1945 Kein Zugriff
    1. 2. Die jüdisch-christliche Tradition als Chiffre für die europäische Aufklärung und Moderne. Zur Begriffsverwendung in der politischen Philosophie der Gegenwart Kein Zugriff
    2. 3. Fazit: In der jüdisch-christlichen Tradition ist „jüdisch“ nur ein Token. Zur Notwendigkeit eines Perspektivenwechsels Kein Zugriff
      1. 1.1. Die Vorgeschichte des Culturvereins. Jüdische Perspektiven in Aufklärung und Moderne Kein Zugriff
      2. 1.2. Der Verein für Cultur und Wissenschaft der Juden. Eine historische Einführung Kein Zugriff
      3. 1.3. Ausblick: Eine Untersuchung der Philosophie der Culturvereinler*innen und ihrer Überlegungen zu Emanzipation Kein Zugriff
      4. 1.4. Aufbau der philosophischen Argumentation Kein Zugriff
      1. 2.1. Eduard Gans’ Zweite Rede als Präsident des Culturvereins Kein Zugriff
      2. 2.2. Immanuel Wolfs Aufsatz "Ueber den Begriff einer Wissenschaft des Judenthums" Kein Zugriff
      3. 2.3. Rekonstruktion der "Zweiten Rede" Kein Zugriff
      4. 2.4. Interpretation: Denken mit Hegel über Hegel hinaus Kein Zugriff
      5. 2.5. Fazit: Die Weiterentwicklung von Hegels Philosophie durch die Culturvereinler*innen Kein Zugriff
      6. 2.6. Rekonstruktion des Aufsatzes "Ueber den Begriff einer Wissenschaft des Judenthums" Kein Zugriff
      7. 2.7. Interpretation: Die Hintergründe und Grundlagen eines säkularen Verständnisses der Einheit der Vielheit im Ganzen Kein Zugriff
      1. 3.1. Zentrale Aspekte der Philosophie der Culturvereinler*innen Kein Zugriff
      2. 3.2. Ideengeschichtliche Kontextualisierung der Philosophie der Culturvereinler*innen. Von Hegel über Gans zu Marx Kein Zugriff
      3. 3.3. Das machtkritische Moment in der Idee der Einheit der Vielheit im Ganzen. Zum Potential des Nachdenkens aus marginalisierten jüdischen Perspektiven Kein Zugriff
      1. 1.1. Zeitgenössische politische Philosophien und ihre Bezüge auf jüdische Perspektiven. Eine Untersuchung der politischen Philosophien von Jürgen Habermas und Chantal Mouffe Kein Zugriff
      2. 1.2. Die Genese und Funktion des Begriffs der jüdisch-christlichen Tradition Kein Zugriff
      3. 1.3. Jüdische Perspektiven in der politischen Philosophie. Die Erkenntnis- und Gesellschaftskritik im Verein für Cultur und Wissenschaft der Juden Kein Zugriff
    1. 2. Die Erkenntnis- und Gesellschaftskritik der Culturvereinler*innen in Bezug auf Habermas’ und Mouffes politische Philosophien. Einheit der Vielheit im Ganzen vs. jüdisch-christliche Tradition Kein Zugriff
      1. 3.1. In Brüchen denken: Historische Reflexionen als Ausgangspunkt für politisches Philosophieren Kein Zugriff
      2. 3.2. Sichtbarkeit statt Unsichtbarkeit von Erkenntnisinteresse und Erkenntnissubjekt Kein Zugriff
      3. 3.3. Politisches Philosophieren vs. politische Philosophie. Offene Denkräume vs. geschlossene Theoriegebäude Kein Zugriff
      4. 3.4. (Jüdisches) Archiv vs. Kanon Kein Zugriff
  2. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 331 - 346

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