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Sexuelle Bildung in der Kinder- und Jugendhilfe

Die Bedeutung von Vertrauenskonzepten Jugendlicher für das Sprechen über Sexualität in pädagogischen Kontexten
Autor:innen:
Verlag:
 2020

Zusammenfassung

Sexuelle Bildungsangebote in der Jugendhilfe sind notwendig – und für das Sprechen über Sexualität ist Vertrauen die Basis. Torsten Linke zeigt auf, wie eine vertrauensvolle Arbeitsbeziehung im sozialpädagogischen Alltag entsteht und welche Anforderungen sich hierdurch an pädagogische Fachkräfte ergeben. Denn ein professioneller Umgang mit Sexualität und sexualisierter Gewalt in diesem Arbeitsbereich ist für eine angemessene Begleitung von Jugendlichen in ihrer Entwicklung unverzichtbar. Über Interviews gewonnene empirische Ergebnisse liefern dabei wertvolle Einblicke in die Interessen und Bedürfnisse der Jugendlichen und offenbaren zugleich deren Vulnerabilität in dieser Lebensphase. Daraus ableitend entwickelt Linke für Praxis wie Wissenschaft gleichermaßen relevante Gedanken zu Vertrauenskonzepten.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2020
ISBN-Print
978-3-8379-2944-7
ISBN-Online
978-3-8379-7681-6
Verlag
Psychosozial-Verlag, Gießen
Reihe
Angewandte Sexualwissenschaft
Sprache
Deutsch
Seiten
491
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 1 - 12 Download Kapitel (PDF)
    1. Download Kapitel (PDF)
      1. 1.1 Einführende Überlegungen und Ausgangslage zum Untersuchungsanliegen
      2. 1.2 Fragestellung, Vorgehen und Gliederung der Arbeit
      3. 1.3 Einfluss des persönlichen Vorverständnisses und Vorwissens auf das Untersuchungsanliegen
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        1. 2.1.1 Historischer Zugang I: Von der Jugendfürsorge zur Jugendhilfe
        2. 2.1.2 Historischer Zugang II: Von der Jugendpflege zur Jugendarbeit
        3. 2.1.3 Grundlegende strukturelle Bedingungen
        4. 2.1.4 Begriffsbestimmung
          1. 2.1.5.1 Kinder- und Jugendarbeit
          2. 2.1.5.2 Hilfen zur Erziehung
          3. 2.1.5.3 Konzepte der Jugendhilfe unter einer sozialräumlichen und adressat_innenorientierten Perspektive
        5. 2.1.6 Spezielle und aktuelle Herausforderungen an Jugendhilfe
        1. 2.2.1 Studien zu Jugendsexualität – ein Überblick
        2. 2.2.2 Jugendsexualität – Einordnung und aktuelle Entwicklungen
        3. 2.2.3 Prävalenz und Risikofaktoren zu sexualisierter Gewalt bei Jugendlichen
      1. 2.3 Zusammenfassung
    2. Download Kapitel (PDF)
        1. 3.1.1 Bildung, Erziehung und Sozialisation – begriffliche Einordnungen und Abgrenzungen
        2. 3.1.2 Bildung – Annäherung an einen Begriff
        3. 3.1.3 Die Einbindung des Emanzipationsgedankens in Bildungskonzepte
        4. 3.1.4 Bildung als Prozess – Herausforderung für Jugendliche und die Jugendhilfe
        1. 3.2.1 Bildung und Soziale Arbeit
        2. 3.2.2 Strukturelle Benachteiligungen: Zusammenhänge zwischen Bildung, familiären Bedingungen und sozioökonomischer Situation
        3. 3.2.3 Bildung in der Jugendarbeit
        4. 3.2.4 Partizipation – Möglichkeiten der (offenen) Kinder- und Jugendarbeit
        1. 3.3.1 Intersektionalität – Entstehung und Begriff
        2. 3.3.2 Intersektionalität – Modelle und Konzepte
        3. 3.3.3 Intersektionalität in der (Bildungs-)Arbeit mit Jugendlichen
        1. 3.4.1 Sexuelle Bildung
        2. 3.4.2 Sexualerziehung, Sexualaufklärung, Sexualpädagogik, sexuelle Bildung – begriffliche Einordnung
        3. 3.4.3 Sexuelle Bildung als Querschnittsaufgabe
        4. 3.4.4 Sexuelle Bildung als Bestandteil der Jugendhilfe
        5. 3.4.5 Anforderungen an die Professionalität in pädagogischen Beziehungen
        6. 3.4.6 Sexuelle Bildung und Prävention sexualisierter Gewalt
      1. 3.5 Zusammenfassung: Sexuelle Bildung als Herausforderung für die Jugendhilfe
    1. Download Kapitel (PDF)
        1. 4.1.1 Erkenntnisinteresse und Forschungsfragen im Kontext forschungsmethodischer Überlegungen
        2. 4.1.2 Überlegungen zu einem qualitativen Forschungsansatz
        3. 4.1.3 Forschungsethische Abwägungen
        4. 4.1.4 Die Grounded Theory: Forschungsstil und Methode
        1. 4.2.1 Interviews als Form der Datenerhebung
        2. 4.2.2 Das teilstrukturierte Interview
        3. 4.2.3 Auswahl der Stichprobe und theoretisches Sampling
        4. 4.2.4 Feldzugang
        5. 4.2.5 Übersicht der Interviews
        1. 4.3.1 Die Codierverfahren der Grounded Theory
          1. 4.3.2.1 Exemplarische Beschreibung der Bildung von Codes und Kategorien
          2. 4.3.2.2 Kontrastierung von Codes und Kategorien
          3. 4.3.2.3 Einordnung in ein paradigmatisches Modell
          4. 4.3.2.4 »Darauf kann man zählen«
          5. 4.3.2.5 Kommunikation über sexuelle Themen
        1. 4.4.1 Die Bedeutung von (Selbst-)Reflexivität in der Grounded Theory
        2. 4.4.2 Reflexion zum Feldzugang
        3. 4.4.3 Vertrauen in der Interviewsituation
        4. 4.4.4 Reflexion einer Interviewsituation
        5. 4.4.5 Umgang mit Fragen der Anonymisierung und Pseudonymisierung
        6. 4.4.6 Reflexion zum Unbehagen im Umgang mit Fragen der Anonymisierung und Pseudonymisierung
      1. 4.5 Zusammenfassung
    1. Download Kapitel (PDF)
      1. 5.1 Überblick und Beschreibung zum Modell
          1. 5.2.1.1 Pubertät und Adoleszenz
          2. 5.2.1.2 Seelische und emotionale Herausforderungen
          3. 5.2.1.3 Erfahrungen mit Übergriffen
        1. 5.2.2 Erfahrungsraum Jugend
        2. 5.2.3 Jugend als Zeit besonderer Vulnerabilität
        3. 5.2.4 Salutogenese und Resilienz: Ressourcen für die Bewältigung von Herausforderungen am Beispiel sexualisierter Gewalt
        4. 5.2.5 Zusammenfassung
          1. 5.3.1.1 Lebenswelt Familie
          2. 5.3.1.2 Lebenswelt Peergroup: Ressource und Risiko
          3. 5.3.1.3 Lebenswelt Schule: Lernort für das Leben und Ort der Diskriminierung
          4. 5.3.1.4 Lebenswelt Jugendhilfe und Jugendarbeit
        1. 5.3.2 Verlässliche Beziehungen
        2. 5.3.3 Zusammenfassung
        1. 5.4.1 Vertrauen
        2. 5.4.2 Vertrauensvorschuss
        3. 5.4.3 Kommunikation über sexuelle Themen im Kontext der Lebenswelt
        4. 5.4.4 Intervenierende Bedingungen der Kommunikation über sexuelle Themen
        5. 5.4.5 Zusammenfassung
        1. 5.5.1 Formale Bildung zu Sexualität
        2. 5.5.2 Non-formale Bildungsangebote zu Sexualität
        3. 5.5.3 Informelle Bildung im sozialpädagogischen Kontext
        4. 5.5.4 Zusammenfassung
        1. 5.6.1 Fall 1: Jona
        2. 5.6.2 Fall 2: Luca
        3. 5.6.3 Fall 3: Dominique
      2. 5.7 Zusammenfassung in Bezug auf die Forschungsfragen
    1. Download Kapitel (PDF)
      1. 6.1 Theoretische Umkreisungen
      2. 6.2 Vertrauen als Kategorie in sozialwissenschaftlichen Studien
      3. 6.3 Vertrauen im Kontext der Offenlegung sexualisierter Gewalt
      4. 6.4 Einbindung empirischer Ergebnisse
        1. 6.5.1 Überlegungen zu einer Theorie des Vertrauenskonzeptes
        2. 6.5.2 Salutogenetisch orientiertes Modell zu Vertrauen als Ressource im Kontext der Entwicklung von Resilienz und Vulnerabilität
    2. 7 Professionalität in sozialpädagogischen und erzieherischen BeziehungenSeiten 421 - 434 Download Kapitel (PDF)
    3. Download Kapitel (PDF)
      1. 8.1 Schlussbetrachtungen zu einem Konzept sexueller Bildung
      2. 8.2 Fazit
  2. LiteraturSeiten 445 - 472 Download Kapitel (PDF)
    1. 1 Normen- und WertekreisSeiten 473 - 483 Download Kapitel (PDF)
    2. 2 GrabbelsackSeiten 484 - 491 Download Kapitel (PDF)

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