
Denken in wechselseitiger Beziehung
Das Spectaculum relationaler Ansätze in der Erziehungswissenschaft- Herausgeber:innen:
- |
- Verlag:
- 2021
Zusammenfassung
Das Nachdenken über Relationalität und die Reflexion auf ein ›Denken in wechselseitiger Beziehung‹ hat in erziehungswissenschaftlichen Diskursen zunehmend Konjunktur und lässt vielfältige Entwicklungsrichtungen hervortreten. Die Vielfalt relationaler Theoriefiguren ist dabei schillernd und bezieht ihre Dynamik aus unterschiedlichen Traditionslinien und Rezeptionssträngen. Ohne Vollständigkeit anzustreben, zeigt sich bereits auf kategorialer Ebene eine spannungsreiche Pluralität begrifflicher Vorschläge, die ein ›Denken in wechselseitiger Beziehung‹ als Relationalität, Dialektik, Gegenwendigkeit, Komplementarität, Korrelation, Differenz oder Beziehung zu artikulieren versuchen.
Der Band hat sich zur Aufgabe gemacht, eine Sammlung der verstreuten Ansätze und der unterschiedlich ausgestalteten Konzeptualisierungen zusammenzuführen, um sie auf erkenntnistheoretischer Ebene produktiv miteinander ins Gespräch zu bringen. Die damit verfolgte Absicht, eine Debatte zum ›Denken in wechselseitiger Beziehung‹ in der Erziehungswissenschaft in Gang zu setzen und neue Hinsichten zu entwerfen, markiert darüber hinaus einen Einsatz, pädagogische Problemstellungen entschiedener in einen relationsphilosophischen Horizont zu stellen, um ihr damit neue Möglichkeiten der Reanimation und Entfaltung zu gönnen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2021
- ISBN-Print
- 978-3-7489-3124-9
- ISBN-Online
- 978-3-7489-3124-9
- Verlag
- Velbrück Wissenschaft, Weilerswist
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 360
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Denken in wechselseitiger Beziehung. Vielstimmigkeit und Vielseitigkeit relationalen Denkens Kein Zugriff Malte Ebner von Eschenbach, Ortfried Schäffter
- Ohne Selbst geht es nicht. Pragmatistische und phänomenologische Hinweise auf relationale Identitätsarbeit Kein Zugriff Seiten 29 - 49 Heiko Löwenstein
- Wissen und der homo connectus: Überlegungen zu einem Grundbegriff der Erziehungswissenschaft aus einer relationalen Perspektive Kein Zugriff Seiten 50 - 70 Iris Clemens
- Vom Mit-Werden zur Veränderung – Überlegungen zur bildungstheoretischen Bedeutung relationaler Transformation am Beispiel von Rassismuskritik Kein Zugriff Seiten 71 - 94 Kerstin Meißner
- Relationaler Konstruktivismus als Beitrag zu einer Relationalen Bildungs- und Erziehungswissenschaft. Epistemologische Grundlage und interaktionstheoretische Konsequenzen Kein Zugriff Seiten 95 - 126 Björn Kraus
- Paideia, Zeit und Beziehung. Bildung zwischen Paradoxie und metaphysischem Restproblem Kein Zugriff Seiten 127 - 149 Christoph von Wolzogen
- Denkfiguren des »Zwischen«. Epistemologische Objekte einer transdisziplinären Forschung zur Erwachsenenbildung Kein Zugriff Seiten 150 - 186 Ortfried Schäffter
- Gegenwendige Anverwandlung. Die Bedeutung der ›Relata‹ im Horizont relationaler Theorieentwicklung Kein Zugriff Seiten 187 - 213 Malte Ebner von Eschenbach
- Vermittlung als Relationsgefüge – Wissenschaftliche Weiterbildung als Transformative Wissenschaft Kein Zugriff Seiten 214 - 234 Carolin Alexander
- Relationalität und Resonanz. Eine Verhältnisbestimmung Kein Zugriff Seiten 235 - 258 Tobias Künkler
- Relationentheorien und ihre Bedeutung für die Pädagogikethik Kein Zugriff Seiten 259 - 285 Annedore Prengel
- Bildung als Korrelation von Sich-Bestimmen und Bestimmt-Werden Kein Zugriff Seiten 286 - 318 Norbert Meder
- Korrelationale und retorsive Grundlagen der Realdialektik. Eine Erörterung des Ansatzes der relationalen Medienpädagogik Kein Zugriff Seiten 319 - 338 Christian Swertz
- Relationstheorie ›under construction‹. Skizze einer historisch-epistemologischen Entwicklungsperspektive Kein Zugriff Malte Ebner von Eschenbach, Ortfried Schäffter
- den Autor:innen Kein Zugriff Seiten 353 - 360




