Vorstands-Incentives bei Unternehmensübernahmen
Zur AGB-rechtlichen Kontrolle von Leistungsvorbehalten- Autor:innen:
- Reihe:
- Heidelberger Schriften zum Wirtschaftsrecht und Europarecht, Band 72
- Verlag:
- 2015
Zusammenfassung
Sonderzahlungen an Vorstandsmitglieder (u.a. Incentives) werden seit der Finanzkrise mit Argwohn betrachtet. Sie sind aber zur Auflösung des Interessenkonflikts zwischen Aktionären und Vorstand unerlässlich. Der Verfasser arbeitet in der vorliegenden Abhandlung erstmals umfassend heraus, dass die AGB-rechtliche Inhaltskontrolle je nach Gestaltung auch auf Incentive-Vereinbarungen, insbesondere auf damit verbundene Leistungsvorbehalte anwendbar ist. Im Rahmen der Abwägung der widerstreitenden Interessen stellt der Verfasser dar, dass Leistungsvorbehalte im freien Ermessen der Gesellschaft in das vertragliche Austauschverhältnis eingreifen und das Vorstandsmitglied unangemessen benachteiligen. Die zu Leistungsvorbehalten bei der Vergütung von Arbeitnehmern entwickelten Grundsätze sind dabei auch auf Vorstandsmitglieder anwendbar. Die Erkenntnisse der Abhandlung fließen schließlich in den Vorschlag eines zulässigen Leistungsvorbehalts für die Vertragsgestaltung in der Praxis ein.
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2015
- ISBN-Print
- 978-3-8487-1846-7
- ISBN-Online
- 978-3-8452-5853-9
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Heidelberger Schriften zum Wirtschaftsrecht und Europarecht
- Band
- 72
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 320
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 18
- Kapitel 1: Einführung Kein Zugriff Seiten 19 - 26
- Kapitel 2: Grundlagen zu Leistungsvorbehalten bei Incentive-Zahlungen an Vorstandsmitglieder Kein Zugriff Seiten 27 - 158
- Kapitel 3: AGB-rechtliche Inhaltskontrolle von Incentive-Zahlungen im Ermessen des Unternehmens Kein Zugriff Seiten 159 - 284
- Kapitel 4: Endergebnis Kein Zugriff Seiten 285 - 292
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 293 - 320





