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Monographie Kein Zugriff

Der kartellrechtlich relevante Markt

Prinzip - Konzeption - Methode
Autor:innen:
Verlag:
 2009

Zusammenfassung

Die Bestimmung des Marktes als Forum des Wettbewerbs ist so alt wie das Kartellrecht selbst und birgt doch immer noch Schwächen und Unschärfen. Auf völlig neue Weise und mit klarer Sprache und Struktur setzt sich der Autor anhand der Dreiteilung in Prinzipien, Konzeptionen und Methoden umfassend mit dem Markt auseinander und entwickelt auf dieser Grundlage das neue Reaktions-Indikations-Konzept zur Marktabgrenzung. Dieses vereint juristische und ökonomische Ansätze und gewährleistet eine kartellrechtliche Marktdefinition, die aus beiden Blickwinkeln überzeugt. Das wesentliche Kriterium des Reaktions-Indikations-Konzepts ist hierbei die Berücksichtigung sowohl der Reaktionen auf als auch der Ursachen für Substitutionsmöglichkeiten. Erst die Verknüpfung der Reaktionsebene mit der Indikationsebene wird dem für die Bestimmung des relevanten Marktes maßgeblichen Prinzip der Substituierbarkeit gerecht. Als Ergebnis des Reaktions-Indikations-Konzepts steht eine Definition des Marktes, die zwischen dem Kern-, Peripherie- und Außenbereich des Marktes unterscheidet und so eine verlässliche Marktdefinition ohne Vernachlässigung der graduellen Unterschiede von Marktbeziehungen ermöglicht.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2009
ISBN-Print
978-3-8329-4393-6
ISBN-Online
978-3-8452-1952-3
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Wirtschaftsrecht und Wirtschaftspolitik
Band
234
Sprache
Deutsch
Seiten
400
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 18
  2. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 19 - 20
  3. Einleitung Kein Zugriff Seiten 21 - 22
      1. Die dienende Funktion der Marktabgrenzung Kein Zugriff Seiten 23 - 25
      2. Marktmacht und Marktanteile Kein Zugriff Seiten 25 - 27
      1. Aus tatsächlichen Gründen entbehrliche Präzision der Marktabgrenzung Kein Zugriff Seiten 27 - 28
      2. Irrelevanz der Marktabgrenzung aufgrund direkter Marktmachtnachweise Kein Zugriff Seiten 28 - 33
      3. Das Problem willkürlich ausgeprägter Marktabgrenzung Kein Zugriff Seiten 33 - 34
      4. Alternative zur dezidierten Definition des Marktes in der US-amerikanischen Praxis Kein Zugriff Seiten 34 - 39
      5. Relevanz der Marktabgrenzung für eine systematische Analyse Kein Zugriff Seiten 39 - 41
      6. Bedeutung des relevanten Marktes im deutschen und europäischen Recht Kein Zugriff Seiten 41 - 44
      7. Trotz eigenständiger Marktabgrenzung keine isolierte Betrachtung Kein Zugriff Seiten 44 - 45
      8. Notwendigkeit der Marktabgrenzung Kein Zugriff Seiten 45 - 46
        1. Der Markt nach Cournot Kein Zugriff
        2. Das Idealbild des perfekten Marktes Kein Zugriff
        3. Der Markt als Inbegriff wirtschaftlicher Interaktion Kein Zugriff
        1. Marktgrenzen als imaginäre Grenzlinien Kein Zugriff
        2. Die Unbestimmtheit von Marktgrenzen Kein Zugriff
        1. Erfordernis eines spezifisch kartellrechtlichen Marktbegriffs Kein Zugriff
        2. Die Bedeutung von Marktmacht für den kartellrechtlichen Marktbegriff Kein Zugriff
        3. Bedeutung anbieterseitiger Einflüsse für den kartellrechtlichen Marktbegriff Kein Zugriff
        4. Das Prinzip des kleinsten Marktes Kein Zugriff
        5. Relativität der Marktabgrenzung Kein Zugriff
        1. Die sachliche Dimension des Marktes Kein Zugriff
        2. Die räumliche Dimension des Marktes – Bedürfnis nach räumlicher Abgrenzung Kein Zugriff
        3. Die zeitliche Dimension des Marktes Kein Zugriff
        4. Die funktionale Dimension des Marktes Kein Zugriff
        5. Einheitliche simultane Marktabgrenzung Kein Zugriff
      1. Das Prinzip der Substituierbarkeit im Verständnis Cournots und Marshalls Kein Zugriff Seiten 86 - 87
      2. Unzulänglichkeiten substantieller Homogenität im Industrie-Prinzip Kein Zugriff Seiten 87 - 91
      3. Bedeutung des Prinzips der Substituierbarkeit für homogene und differenzierte Güter Kein Zugriff Seiten 91 - 94
      4. Konsequenzen für die konzeptionelle Umsetzung Kein Zugriff Seiten 94 - 95
      1. Nachfrageseitige Substituierbarkeit Kein Zugriff Seiten 95 - 97
        1. Anbieterseitige Substituierbarkeit und potentieller Wettbewerb Kein Zugriff
        2. Einwände gegen die Berücksichtigung angebotsseitiger Substituierbarkeit Kein Zugriff
        3. Maßgeblichkeit anbieterseitiger Substituierbarkeit Kein Zugriff
          1. Projektion anbieterseitiger Substituierbarkeit auf die nachfrageseitige Substituierbarkeit – die Figur der „generellen Nachfrage“ Kein Zugriff
          2. Profitabilität einer hypothetischen Preiserhöhung als Abgrenzungskriterium Kein Zugriff
          3. Die Universalität der Angebotssubstituierbarkeit Kein Zugriff
          4. Produktions- und Angebotsumstellungsflexibilität Kein Zugriff
        4. Berücksichtigung der Angebotssubstituierbarkeit in der Entscheidungspraxis Kein Zugriff
      2. Konsequenzen für das Prinzip der Substituierbarkeit Kein Zugriff Seiten 123 - 124
        1. Der Fall United Brands – die „Toothless Fallacy“ Kein Zugriff
        2. Die Bedeutung der marginalen Marktsubjekte Kein Zugriff
        3. Durchschnittliche und verständige Marktsubjekte Kein Zugriff
        4. Hochdifferenzierte Märkte, Abnehmervorlieben und Markenbindung Kein Zugriff
      1. Preisdiskriminierung Kein Zugriff Seiten 135 - 139
      1. Kernbereich, Peripheriebereiche und Außenbereiche von Märkten Kein Zugriff Seiten 139 - 142
        1. Die Unterteilung des Gesamtmarktes in Teilmärkte Kein Zugriff
        2. Die Singularität des kartellrechtlich relevanten Marktes Kein Zugriff
        3. Die Figur des Totalmarktes Kein Zugriff
        4. Besinnung auf das mit der Marktabgrenzung verfolgte Ziel Kein Zugriff
      1. Substitutionsketten als mittelbare Substitutionsbeziehungen Kein Zugriff Seiten 151 - 152
      2. Die Berücksichtigung von Substitutionsketten in der Praxis der EU-Kommission Kein Zugriff Seiten 152 - 156
      3. Einzelne Märkte trotz bestehender Substitutionsketten Kein Zugriff Seiten 156 - 159
      4. Substitutionsketten im Lichte des Prinzips der Substituierbarkeit Kein Zugriff Seiten 159 - 160
      1. Produktbündelung Kein Zugriff Seiten 160 - 162
      2. Cluster-Märkte in der Entscheidungspraxis Kein Zugriff Seiten 162 - 165
      3. Cluster-Märkte als Märkte nicht substituierbarer Güter Kein Zugriff Seiten 165 - 166
      1. Komplementäre Güter Kein Zugriff Seiten 166 - 168
        1. Das Verhältnis von primären und sekundären Gütern zueinander Kein Zugriff
        2. Systemmärkte Kein Zugriff
        3. Konsequenzen für die Marktabgrenzung bei primären und sekundären Gütern Kein Zugriff
      1. Die Konzeption Robinsons Kein Zugriff Seiten 177 - 179
      2. Problempunkte des Substitutionslückenkonzepts Kein Zugriff Seiten 179 - 181
      1. Der größtmögliche vollkommene Markt als Elementarmarkt Kein Zugriff Seiten 181 - 183
      2. Kritik am Elementarmarktkonzept Kein Zugriff Seiten 183 - 185
      1. Das Bedarfsmarktkonzept Kein Zugriff Seiten 185 - 190
      2. Anwendung des Bedarfsmarktkonzepts in der Praxis Kein Zugriff Seiten 190 - 194
      3. Kritik am Bedarfsmarktkonzept / Konzept der funktionellen und reaktiven Austauschbarkeit Kein Zugriff Seiten 194 - 199
      1. Die Bezeichnung als hypothetischer Monopol-Test und als SSNIP-Test Kein Zugriff Seiten 199 - 201
      2. Konzeption des SSNIP-Tests Kein Zugriff Seiten 201 - 206
      3. Vorgehensweise beim SSNIP-Test Kein Zugriff Seiten 206 - 207
      4. Verhältnis des SSNIP-Tests zur direkten Bestimmung von Marktmacht Kein Zugriff Seiten 207 - 208
      5. Anwendung des SSNIP-Tests in der Praxis Kein Zugriff Seiten 208 - 211
        1. Profitabilität der Preiserhöhung und Gewinnmaximierung Kein Zugriff
        2. Profitabilitätsanalysen in der Praxis des europäischen Wettbewerbsrechts Kein Zugriff
          1. Anpassung des Maßstabs der Preiserhöhung Kein Zugriff
          2. Kriterien für eine signifikante Preiserhöhung Kein Zugriff
        1. Maßgebliche Zeitdauer Kein Zugriff
      6. Kritik am SSNIP-Test Kein Zugriff Seiten 222 - 226
        1. Der Trugschluss des US-Supreme Court Kein Zugriff
        2. Cellophane Fallacy als allgemeines Problem Kein Zugriff
        3. Wettbewerbspreis anstelle des Marktpreises Kein Zugriff
        4. Verzicht auf eine Abgrenzung des Marktes in Missbrauchsfällen Kein Zugriff
        5. Preisreduktionstests Kein Zugriff
        6. Analyse im Bewusstsein des Problems der Cellophane Fallacy Kein Zugriff
        7. Allgemeingültigkeit des Problems der Cellophane Fallacy Kein Zugriff
      1. Die Gleichgewichts-Betrachtung des FERM-Tests Kein Zugriff Seiten 244 - 247
      2. Probleme des FERM-Tests Kein Zugriff Seiten 247 - 248
      1. Ermittlung des relevanten Marktes aufgrund der wirtschaftlichen Planung der Anbieter Kein Zugriff Seiten 248 - 253
      2. Kritik am Konzept der Wirtschaftspläne Kein Zugriff Seiten 253 - 258
      1. Eigenpreiselastizität der Nachfrage Kein Zugriff Seiten 259 - 266
      2. Kreuzpreiselastizität Kein Zugriff Seiten 266 - 275
      3. Residual-Nachfrage-Elastizität Kein Zugriff Seiten 275 - 283
      4. Preiselastizitäten zur Erfassung des gesamten Wettbewerbs Kein Zugriff Seiten 283 - 285
      5. Fehlende Sensibilität für systemimmanente Fehlerquellen Kein Zugriff Seiten 285 - 287
      1. Die kritische Elastizität als Maßstab Kein Zugriff Seiten 287 - 290
      2. Probleme der Critical Demand Analysis Kein Zugriff Seiten 290 - 292
      1. Der „Critical Loss“ zur Bestimmung der Profitabilität einer Preiserhöhung Kein Zugriff Seiten 292 - 297
      2. Kritische Betrachtung der Bestimmung des Critical Loss Kein Zugriff Seiten 297 - 300
      3. Critical Loss und Actual Loss Kein Zugriff Seiten 300 - 306
      4. Bewertung der Critical Loss Analysis Kein Zugriff Seiten 306 - 308
      1. Preiskorrelationsanalyse Kein Zugriff Seiten 308 - 312
      2. Analyse der relativen Preisanpassung Kein Zugriff Seiten 312 - 312
      3. Stationaritätsanalyse Kein Zugriff Seiten 312 - 313
      4. Nivellierte Preise innerhalb der Similaritäts-Signifikanz-Analyse Kein Zugriff Seiten 313 - 314
      5. Probleme der Preisdatenanalysen Kein Zugriff Seiten 314 - 322
      1. Elzinga-Hogarty-Test Kein Zugriff Seiten 322 - 326
      2. Shrieves-Test Kein Zugriff Seiten 326 - 328
      3. Kritik an der Verwendung von Vertriebsdaten Kein Zugriff Seiten 328 - 333
      1. Wechselkosten als sachliche Transaktionshindernisse Kein Zugriff Seiten 333 - 336
        1. Begrenzung des Marktes aufgrund von Transportkosten als Absatzschranken Kein Zugriff
        2. Probleme der Transportkostenanalyse Kein Zugriff
      1. Interpretation signifikanter Marktveränderungen der Vergangenheit Kein Zugriff Seiten 341 - 342
      2. Schock-Analysen in der Entscheidungspraxis der EU-Kommission Kein Zugriff Seiten 342 - 344
      1. Ausprägungen von Verkehrsbefragungen Kein Zugriff Seiten 344 - 348
      2. Mögliche Verzerrungen aufgrund von Selbstbetroffenheit Kein Zugriff Seiten 348 - 350
      3. Befragungen über hypothetische Reaktionen Kein Zugriff Seiten 350 - 351
      4. Adressaten von Verkehrsbefragungen Kein Zugriff Seiten 351 - 354
    1. Die Figur des kartellrechtlich relevanten Marktes Kein Zugriff Seiten 355 - 357
      1. Der relevante Markt als Fundament der kartellrechtlichen Bewertung Kein Zugriff Seiten 357 - 357
      2. Notwendigkeit der Marktabgrenzung Kein Zugriff Seiten 357 - 358
      3. Der Markt als kartellrechtlich relevanter Markt Kein Zugriff Seiten 358 - 360
      4. Relativität der Marktabgrenzung Kein Zugriff Seiten 360 - 360
      5. Relativität des Marktes Kein Zugriff Seiten 360 - 361
      6. Die Dimensionen des Marktes Kein Zugriff Seiten 361 - 362
        1. Das zugrunde liegende Prinzip der Substituierbarkeit Kein Zugriff
        2. Nachfrageseitige und angebotsseitige Substituierbarkeit Kein Zugriff
      7. Die Bedeutung der marginalen Marktsubjekte Kein Zugriff Seiten 363 - 364
      8. Marktsegmente und Teilmärkte Kein Zugriff Seiten 364 - 365
      1. Das Substitutionslückenkonzept Kein Zugriff Seiten 365 - 365
      2. Das Elementarmarktkonzept Kein Zugriff Seiten 365 - 366
      3. Das Bedarfsmarktkonzept Kein Zugriff Seiten 366 - 367
      4. Der SSNIP-Test Kein Zugriff Seiten 367 - 368
      5. Der FERM-Test Kein Zugriff Seiten 368 - 368
      6. Das Wirtschaftsplankonzept Kein Zugriff Seiten 368 - 368
      1. Elastizitätsanalysen, Critical Demand Analysis und Critical Loss Analysis Kein Zugriff Seiten 368 - 370
      2. Preisdatenanalysen Kein Zugriff Seiten 370 - 371
      3. Vertriebsdatenanalysen Kein Zugriff Seiten 371 - 371
      4. Transaktionshindernisse Kein Zugriff Seiten 371 - 372
      5. Schock-Analyse Kein Zugriff Seiten 372 - 372
      6. Verkehrsbefragungen Kein Zugriff Seiten 372 - 373
      1. Ausgangspunkt Kein Zugriff Seiten 373 - 374
        1. Analyse des Substitutionsverhaltens – die Reaktionsebene Kein Zugriff
        2. Reduktion auf den Kernbereich Kein Zugriff
        3. Analyse der Substitutionsindikatoren – Indikationsebene Kein Zugriff
        4. Beschreibung des Peripheriebereichs des Marktes Kein Zugriff
      2. Schlussbemerkungen Kein Zugriff Seiten 377 - 378
  4. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 379 - 388
  5. Stichwortverzeichnis Kein Zugriff Seiten 389 - 400

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