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Wettbewerb auf digitalen Märkten

Herausgeber:innen:
Verlag:
 2025

Zusammenfassung

Das Werk behandelt grundlegend einige der drängendsten Fragen betreffend den Wettbewerb auf digitalen Märkten aus juristischer und ökonomischer Sicht. Neben einem u.a. von GAin Juliane Kokott verfassten Überblick über die aktuelle Rechtsprechung der Unionsgerichte zum Missbrauchsverbot widmet sich das interdisziplinäre Autorenteam der Analyse ökonomischer Ansätze in der Rechtsprechung, der Subsumtion verstärkt auf Digitalmärkten beobachteter Verhaltensweisen unter das Kartell- und Missbrauchsverbot (algorithmische Kollusion, Tarifverhandlungen von Plattformarbeitern, Abwerben von Mitarbeitern, Selbstbevorzugung), der Marktstrukturkontrolle (Killer Acquisitions, § 32f GWB) sowie der Regulierung großer Digitalplattformen (§ 19a GWB, Digital Markets Act).Mit Beiträgen vonJun.-Prof. Dr. Tabea Bauermeister | Dr. Björn Christian Becker | Prof. Dr. Oliver Budzinski | Ass.-Prof. Dr. Sophia Gaenssle | Jun.-Prof. Dr. Jan-Frederick Göhsl | Ass.-Prof. Dr. Lena Hornkohl | Prof. Dr. Dr. Dres. h.c. Juliane Kokott | PD Dr. Daniel Könen | PD Dr. Carsten König | Prof. Dr. Sarah Legner | Jun.-Prof. Dr. Juliane Mendelsohn | Prof. Dr. Tristan Rohner | Ass.-Prof. Maria José Schmidt-Kessen | Mariya Serafimova | Dr. Annika Stöhr

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2025
ISBN-Print
978-3-7560-1889-5
ISBN-Online
978-3-7489-4781-3
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Wirtschaftsrecht und Wirtschaftspolitik
Band
323
Sprache
Deutsch
Seiten
384
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 1 - 10 Download Kapitel (PDF)
    1. Juliane Kokott, Mariya Serafimova Download Kapitel (PDF)
      1. I. Einleitung
      2. II. Zur Haftung von Unternehmen mit Marktmacht im Rahmen der wirtschaftlichen Einheit
      3. III. Zur Stärkung der Verteidigungsrechte von Unternehmen mit Marktmacht
      4. IV. Zur effektiven Durchsetzung der Wettbewerbsregeln
      5. V. Ausblick – auf dem Weg zu einem Paradigmenwechsel?
    2. Carsten König Download Kapitel (PDF)
      1. I. Einleitung
        1. 1. Grundsätze
        2. 2. Bronner-Kriterien in Google Shopping
        3. 3. Kritik
        1. 1. Grundsätze
        2. 2. Sonderfall Produktkopplung?
        3. 3. Kritik
        1. 1. Grundsätze
        2. 2. Versäumnisse in Google Android
        3. 3. Konsequenzen
      2. V. Fazit
    1. Sarah Legner Download Kapitel (PDF)
      1. I. Einleitung
          1. a) Vereinbarung
          2. b) Aufeinander abgestimmte Verhaltensweise
        1. 2. Implizite Kollusion
        1. 1. Zum Begriffsverständnis von Algorithmen
        2. 2. Algorithmen als Hilfsmittel für Kollusion
          1. a) Algorithmische explizite Kollusion
          2. b) Algorithmische implizite Kollision
        3. 4. Ergebnis
        1. 1. Schutzlücken
        2. 2. Verhinderung von impliziter Kollusion?
          1. a) Vollständiges Verbot impliziter Kollusion
          2. b) Effektbezogene Bewertung von Kollusion
        3. 4. Konkretisierung des Selbständigkeitspostulats im Algorithmenkontext
      2. V. Zusammenfassung
    2. Maria José Schmidt-Kessen Download Kapitel (PDF)
      1. I. Einleitung
      2. II. Reaktionen der EU-Kommission auf die Transformation traditioneller Arbeitsverhältnisse
        1. 1. Ausnahmen und Rechtfertigung der Wettbewerbsbeschränkung im Rahmen des Artikels 101 AEUV
        2. 2. Leitlinien der EU Kommission zur Anwendung des Wettbewerbsrechts der EU auf Tarifverträge über die Arbeitsbedingungen von Solo-Selbstständigen
      3. IV. Verbleibende offene Fragen
      4. V. Fazit
    3. Björn Christian Becker Download Kapitel (PDF)
      1. I. Einleitung
        1. 1. Terminologie
        2. 2. Exkurs: Direct hiring und Fusionskontrolle
        1. 1. Verstärkung von Monopsonmacht auf dem Arbeitsmarkt durch acqui-hire
        2. 2. Bei langfristiger Betrachtung: gleiche Effekte durch direct hiring
        3. 3. Spezialisierte Arbeitsmärkte im digitalen Sektor
        4. 4. Berücksichtigung wettbewerblicher Gefahren durch das Abwerben von Arbeitnehmern auch im Rahmen des DMA und § 19a GWB?
          1. a) Maßstab
          2. b) Insbesondere: talent hoarding und preemption effect
          1. a) „Reine Beschränkungen“: Abwerbung nicht benötigter Mitarbeiter
          2. b) As-efficient-competitor-Test bzgl. des gezahlten Gehalts
            1. aa) Rückgriff auf lauterkeitsrechtliche Grundsätze: Unlautere gezielte Behinderung i.S.d. § 4 Nr. 4 UWG
            2. bb) Ausnutzen eines Vertrauensverhältnisses, insb. laufende Verhandlungen
            3. cc) Kollusion, insbesondere Verleiten zum Vertragsbruch
            4. dd) „Putsch- oder handstreichartiges“ Abwerben
          1. a) Verletzung von Geschäftsgeheimnissen und missbräuchlicher Einsatz von Schutzrechten
            1. aa) Wettbewerbliche Auswirkungen der Rechtsverstöße
            2. bb) Kausalität
        1. 1. Direct hiring als Marktstrukturveränderung
        2. 2. Marktstrukturveränderungen durch Mitarbeiterabwerbung in der Praxis
        3. 3. Überblick über das Konzept des Marktstrukturmissbrauchs
        4. 4. Effektive Kontrolle oder Mindestmaß an Einflussnahme
          1. a) Strenge Voraussetzungen nach der Rechtsprechung
            1. aa) Keine Kompensation der Shareholder des Zielunternehmens
            2. bb) Direct hiring als Killer Acquisition
            3. cc) Mögliche Effizienzvorteile als gegen einen Missbrauch sprechende Abwägungspunkte
          2. c) Einbeziehung auch des Arbeitsmarkts
          3. d) Modifikation des Tatbestandsmerkmals „wesentliche Beeinträchtigung des Wettbewerbs“?
        5. 6. Insbesondere: „Sanierungsfusion“ (failing company defence)
        1. 1. Abwerben von Mitarbeitern als Damoklesschwert über Verkaufsverhandlungen
        2. 2. Ausbeutungsmissbrauch auf dem Akquisitionsmarkt
        3. 3. Zusätzlicher Behinderungseffekt auf dem Produkt- und Arbeitsmarkt
        4. 4. Zusätzlicher Ausbeutungseffekt zu Lasten der Arbeitnehmer
      2. VII. Ergebnis
    4. Lena Hornkohl Download Kapitel (PDF)
      1. I. Einleitung
      2. II. Terminologische und methodische Grundlagen
        1. 1. Ausbeutungsdiskriminierung
        2. 2. Behinderungsdiskriminierung auf der primären Ebene
          1. a) Praxis vor Google Shopping
            1. aa) Allgemeiner Gleichbehandlungsgrundsatz und Diskriminierungsmissbrauch
            2. bb) Spezifische Umstände des Einzelfalls und Ausschlusseffekte erforderlich
            3. cc) Keine Unerlässlichkeit
        1. 1. Diskriminierungsmissbrauch und allgemeiner Gleichbehandlungsgrundsatz
        2. 2. Schadenstheorie: Wann ist eine Diskriminierung ein Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung?
      3. V. Fazit
      4. VI. Zusammenfassung
    1. Daniel Könen Download Kapitel (PDF)
        1. 1. Funktion der Fusionskontroll-Schwellenwerte
        2. 2. Fusion als Exit-Strategie von Start-ups
        3. 3. Funktionsversagen des Systems fester Schwellenwerte
      1. II. Der Stellenwert von Killer-Akquisitionen und Böhmermann
        1. 1. Erweiterung des fusionskontrollrechtlichen Instrumentenkastens
          1. a) Kerngehalt der Regelung des § 32f Abs. 2 GWB
          2. b) Schwellenwerte für eine Anmeldeverfügung
          3. c) Verhältnismäßigkeit der Gesamtbestimmung des § 32f GWB
          4. d) Eingriffsintensität des Instrumentenkastens des § 32f GWB
          5. e) Ressourcen des Bundeskartellamtes
          1. a) EuGH – Towercast (C-449/21)
          2. b) Hintergrund der Continental Can-Doktrin
          3. c) Durchsetzung des Wettbewerbsrechts unterhalb der FKVO-Schwellenwerte
          4. d) Das SIEC-Erheblichkeitskriterium
          5. e) Zwischenergebnis
          1. a) Erwerb häufig in einem frühen Stadium „aufkeimenden“ Wettbewerbs
          2. b) Strategie zur Beseitigung von Wettbewerb
      2. V. Thesen
    2. Tristan Rohner Download Kapitel (PDF)
      1. I. Missbrauchsunabhängige Entflechtung
        1. 1. Mehrstufiges Verfahren
        2. 2. Hohe Voraussetzungen der Entflechtung
        3. 3. Wettbewerbsstörung als zentrale Voraussetzung
        1. 1. Marktmacht: Horizontale Entflechtung
          1. a) Wettbewerbliche Probleme in digitalen Ökosystemen
          2. b) Beispiel: Google AdTech
          3. c) Entflechtung statt Einzelmaßnahmen
          4. d) Milderes Mittel: „Interne“ Entflechtung
          1. a) Konkurrenz zum Kartellrecht
          2. b) Sperrwirkung des DMA
          3. c) Auflösen der Konkurrenz
        1. 2. Kein nationaler Alleingang
        1. 1. Eine “fall back option”
        2. 2. Internationaler Diskurs
        3. 3. Lernprozesse
      2. V. Fazit
    1. Annika Stöhr, Juliane Mendelsohn Download Kapitel (PDF)
      1. I. Einleitung
      2. II. Ziele und Genese
        1. 1. Meta
        2. 2. Alphabet
        3. 3. Amazon
        4. 4. Apple
        5. 5. Microsoft
          1. a) Die Verfahren nach Abs. 1
          2. b) Die Kriterien des Abs. 1
          3. c) Zwischenfazit
        1. 2. Stufe 2
        2. 3. Die Rechtsnatur des § 19a GWB
      3. V. Verhältnis zum DMA und Fazit
    2. Sophia Gaenssle, Oliver Budzinski, Annika Stöhr Download Kapitel (PDF)
      1. I. Erforderlichkeit von Vorselektion und Empfehlungssystemen im digitalen Raum
          1. a) Arten der Filterung und personalisierte Daten
          2. b) Algorithmen mit Erfahrungs- bzw. Vertrauensgutcharakter
          1. a) Präferenzen der Anbieter und Intermediäre
          2. b) Marktmacht und Gatekeeping Power
        1. 1. Datenbasierte Such- und Empfehlungssysteme als Gatekeeper (DMA)
        2. 2. Transparenzregulierung und Nutzerautonomie (DSA)
      2. IV. Wirtschaftspolitische Empfehlungen und Ausblick
    3. Jan-Frederick Göhsl Download Kapitel (PDF)
      1. I. Einleitung
      2. II. Verfahrensgrundsätze
        1. 1. Grundsätze und erste Benennungsentscheidungen
        2. 2. Diensteabgrenzung als wesentliche Vorfrage
        3. 3. Praktische Schwierigkeiten bei der Berechnung der „aktiven“ Nutzer
        4. 4. Widerlegung der Vermutungsregelungen (Art. 3 Abs. 5 DMA)
        1. 1. Konkretisierung als Vorschaltverfahren bei unklarer Rechtslage
        2. 2. Anreizwirkungen auf einen Torwächter
        3. 3. Wortlaut und Systematik sprechen nicht zwingend für Konkretisierung von Amts wegen
        1. 1. Keine Beweislastumkehr in Art. 8 Abs. 1 S. 1 DMA
        2. 2. Einrichtung einer Compliance-Funktion (Art. 28 DMA)
      3. VI. Fazit
    4. Tabea Bauermeister Download Kapitel (PDF)
      1. I. Einleitung
      2. II. Begriffsverständnis und Untersuchungsgegenstand
      3. III. Hinweise innerhalb des DMA
        1. 1. Die Anfänge: Von Van Gend en Loos bis Guérin automobiles
        2. 2. Die zentralen Säulen: Courage und Muñoz
        3. 3. Zurückhaltung: Von Faccini Dori bis TÜV Rheinland
        4. 4. Zwischenbetrachtung
        5. 5. Neue Impulse: Mercedes Benz?
        6. 6. Zur Anspruchsbefugnis: Kone und Mercedes Benz
        1. 1. Der DMA als Verordnung
        2. 2. Handlungsspielräume der Kommission
        3. 3. Keine kompensatorische Wirkung des DMA?
        4. 4. Anspruchsbefugnis
      4. VI. Zusammenfassende Thesen
  2. Verzeichnis der Autorinnen und AutorenSeiten 383 - 384 Download Kapitel (PDF)

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