Gleichberechtigung und Demokratie, Gleichberechtigung in der Demokratie
(Rechts-)Wissenschaftliche Annäherungen- Herausgeber:innen:
- |
- Reihe:
- Schriften zur Gleichstellung, Band 49
- Verlag:
- 2019
Zusammenfassung
Der Tagungsband nimmt das Thema verbindlicher, an das Geschlecht gebundener Quoten in Parlamenten, staatlichen Wahlgremien und Bundesgerichten auf. Ein Jahrhundert nach Einführung des Frauenwahlrechts in Deutschland sucht die Politik nach Mitteln, um den Anteil von Frauen in diesen Institutionen und Gremien wirksam zu steigern. Verbindliche Quoten nach dem Geschlecht folgen einerseits dem verfassungs- und völkerrechtlichen Ziel der Herstellung tatsächlicher Gleichberechtigung. Sie erfordern andererseits eine Konkretisierung des Demokratieprinzips und die Klärung seiner Zuordnung zum Gleichstellungsziel. Dieser Thematik widmete sich eine in Kooperation mit dem Deutschen Juristinnenbund veranstaltete interdisziplinäre Tagung in Hamburg. Der Tagungsband versteht sich als wissenschaftlicher Beitrag zur Debatte um die Förderung von tatsächlicher Gleichberechtigung mittels Quoten und zum vertieften Verständnis der Idee demokratischer Repräsentation und Legitimation. Mit Beiträgen von Sigrid Boysen, Brun-Otto Bryde, Pascale Cancik, Silke R. Laskowski, Ulrike Lembke, Anna Katharina Mangold, Hans-Jürgen Papier, Stephan Rixen, Gary S. Schaal, Astrid Wallrabenstein, Joachim Wieland
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2019
- Copyrightjahr
- 2019
- ISBN-Print
- 978-3-8487-5887-6
- ISBN-Online
- 978-3-7489-0018-4
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Schriften zur Gleichstellung
- Band
- 49
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 250
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Einführung Kein Zugriff Seiten 9 - 16Autor:innen: |
- Autor:innen:
- 1. Demokratie als Staatsform der Gleichheit Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Vorgeschichte: Frauenstimmrecht Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- a) Internationale Diffusion Kein ZugriffAutor:innen:
- b) Wahlsystem Kein ZugriffAutor:innen:
- c) Gleichstellung und Demokratie Kein ZugriffAutor:innen:
- 4. Schluss Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- I. Gleichheitsrecht und Gesetzgeber Kein ZugriffAutor:innen:
- II. Gleichheit und Demokratie oder Gleichheit versus Demokratie Kein ZugriffAutor:innen:
- III. Zur gegenwärtigen Relevanz der Debatte Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Problemaufriss Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Politische Gleichheit aus der Sicht der BürgerInnen Kein ZugriffAutor:innen:
- 3. Quotierte und aktivierende politische Beteiligungsformate auf lokaler Ebene Kein ZugriffAutor:innen:
- 4. Demokratietheoretische Diskussion quotierter Beteiligungsverfahren auf lokalpolitischer Ebene Kein ZugriffAutor:innen:
- 5. Fazit Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- I. Parität als verfassungsrechtliches und verfassungspolitisches Problem Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Demokratie: Zwischen Verfassungsprinzip und nicht abschließendem Regelungsdetail Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Art. 38 Abs. 1 GG: Garantie individueller politischer Selbstbestimmung Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Geschlechterbinarität und Art. 3 Abs. 2 GG: Konkurrierende Gleichstellungsaufträge in der Multigeschlechterwelt Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Geschlechtervielfalt und -indifferenz: Was bleibt vom differenzfeministischen Design des Art. 3 Abs. 2 S. 2 GG übrig? Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- a) Das Wahlrecht als Thema der Verfassungskommission? Kein ZugriffAutor:innen:
- b) Hinwirken und Fördern – Gleichstellung als Staatsziel Kein ZugriffAutor:innen:
- c) Pflicht zur Wirkungsmaximierung insbesondere kraft EU-Rechts? Kein ZugriffAutor:innen:
- d) Die Wirkungsschwäche von Art. 3 Abs. 2 S. 2 GG als bewusste Entscheidung des Verfassungsänderungsgesetzgebers Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Einschränkung der Freiheit der Wahl – keine Rechtfertigung durch Art. 3 Abs. 2 S. 2 GG Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- a) Quasi-ständestaatlicher Irrweg Kein ZugriffAutor:innen:
- b) Diversität und soziale Gleichheit: die blinden Flecke der Paritätsforderung Kein ZugriffAutor:innen:
- c) Whataboutism? Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- a) Änderungen des Parteienrechts ohne Verletzung von Art. 38 Abs. 1 GG Kein ZugriffAutor:innen:
- b) Politische Partizipation (auch) von Frauen sichern, insb. durch Neugestaltung des Verhältnisses von Erwerbs- und Sorgearbeit Kein ZugriffAutor:innen:
- V. Resümee Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- I. Einleitung und Problemstellung Kein ZugriffAutor:innen:
- II. Demokratische Gleichheit in der Europäischen Union Kein ZugriffAutor:innen:
- III. Internationale Gewährleistungen politischer Gleichberechtigung Kein ZugriffAutor:innen:
- IV. Politische Gleichberechtigung und Postkonflikt-Governance Kein ZugriffAutor:innen:
- V. Schluss Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Autor:innen:
- I. Direkte Demokratie: Athen als Ideal Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Repräsentation des Volkes: Identitäre Repräsentation Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Repräsentation der Nation: Identitätsrepräsentation Kein ZugriffAutor:innen:
- 3. Repräsentation als Stellvertretung: Plurale Repräsentation Kein ZugriffAutor:innen:
- III. Konkrete Ausgestaltung von Repräsentationsmodellen: Entscheidungsfindung unter Bedingungen des Pluralismus Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- I. Gerechtigkeit und materiale Gleichheit Kein ZugriffAutor:innen:
- II. Diversität von Lebensrealitäten Kein ZugriffAutor:innen:
- III. Symbolische Repräsentation Kein ZugriffAutor:innen:
- IV. Implementierung Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- I. Essentialismus Kein ZugriffAutor:innen:
- II. Intersektionalität Kein ZugriffAutor:innen:
- III. Fazit: Politische Entscheidungsnotwendigkeit Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- I. Einleitung Kein ZugriffAutor:innen:
- II. Passives Wahlrecht von Frauen – Fehlende Chancengleichheit von Kandidatinnen in Nominierungsverfahren Kein ZugriffAutor:innen:
- III. Unterrepräsentanz von Frauen – Qualitätsmängel politischer Entscheidungen Kein ZugriffAutor:innen:
- IV. Paritätisches Wahlrecht – Stärkung und Sicherung der Demokratie Kein ZugriffAutor:innen:
- V. Paritätisches Wahlrecht – Stärkung der Parteienverantwortung Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Verfassungsrechtlich legitimierte Gründe Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Verhältnismäßigkeit und Gebotenheit Kein ZugriffAutor:innen:
- VII. Vorbild Frankreich Kein ZugriffAutor:innen:
- VIII. Rechtspolitische Entwicklungen Kein ZugriffAutor:innen:
- IX. Fazit und Ausblick Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- I. Problemaufriss Kein ZugriffAutor:innen:
- II. Verfassungsrechtsprechung Kein ZugriffAutor:innen:
- III. Meinungsstreit Kein ZugriffAutor:innen:
- IV. Repräsentative Demokratie Kein ZugriffAutor:innen:
- V. Ergebnis Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- I. Einleitung Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Legitimation der Regelsetzer Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Legitimation der Entscheider Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Autor:innen:
- a) Hierarchische Legitimation Kein ZugriffAutor:innen:
- b) Wettbewerb Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- a) Identische Legitimation Kein ZugriffAutor:innen:
- b) Autonome Legitimation Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Das elitäre Narrativ: Bürger – Versammeln – Agora – Ermitteln – Gemeinwohl Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Das nationale Narrativ: Volk – Bestellen – Vertretung – Kennen – Wille Kein ZugriffAutor:innen:
- 3. Das diskursive Narrativ: Ideen – Äußern – Parlament – Reden – Konsens Kein ZugriffAutor:innen:
- 4. Das repräsentative Narrativ: Interessen – Geltend machen – Forum – Verhandeln – Einigung Kein ZugriffAutor:innen:
- 5. Das paritätische Narrativ: Klassen – Anerkennen – Rat – Fordern – Ausgleich Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Frauenquoten und Gleichheit – Parität und Egalität Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Frauenquoten und Anerkennung – zwei Vorstellungen von Repräsentanz Kein ZugriffAutor:innen:
- 3. Frauenquoten und Kommunismus Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Ungleichbehandlung Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- a) Legitimer Zweck Kein ZugriffAutor:innen:
- b) Geeignetheit und Erforderlichkeit Kein ZugriffAutor:innen:
- c) Angemessenheit und starre Frauenquoten Kein ZugriffAutor:innen:
- d) Art. 3 Abs. 2 Satz 2 GG als Rechtfertigungsgrund Kein ZugriffAutor:innen:
- 3. Zwischenergebnis im Hinblick auf Art. 3 Abs. 3 GG Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Anwendbarkeit dieser Vorschrift Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Verhältnis zu Art. 3 Abs. 2 GG Kein ZugriffAutor:innen:
- 3. Zwischenergebnis im Hinblick auf Art. 33 Abs. 2 GG Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Anwendbarkeit Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Vereinbarkeit mit Art. 3 Abs. 1 GG (Wahlrechtsgleichheit) Kein ZugriffAutor:innen:
- IV. Ergebnis Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Autor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Der Richterwahlausschuss Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Das Verfahren der Berufung von Bundesrichter*innen Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Das Bundesverfassungsgericht zur „Modifikation“ von Art. 33 Abs. 2 GG Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Das „legitimationsverstärkende Wahlelement“ bei der Berufung von Bundesrichter*innen Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Der Gleichstellungsauftrag aus Art. 3 Abs. 2 S. 2 GG Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Gleichstellungsauftrag und Leistungsprinzip Kein ZugriffAutor:innen:
- 3. Gleichstellungsauftrag und Wahlelement Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- I. Der tatsächliche Ablauf der Wahlen zu den Bundesgerichten Kein ZugriffAutor:innen:
- II. Reformdiskussionen um die Wahlen zu den Bundesgerichten Kein ZugriffAutor:innen:
- III. Insbesondere: Reformvorschläge mit dem Ziel der Frauenförderung Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- I. Bundesrichterwahlen im Parlamentarischen Rat: Nationalsozialistische Vergangenheit und Demokratie-Kompatibilität der Justiz Kein ZugriffAutor:innen:
- II. Die Gegenwart hat eine lange Vergangenheit: Der Richter ist keine Frau Kein ZugriffAutor:innen:
- III. Der Gleichstellungsauftrag und die Bundesgerichte Kein ZugriffAutor:innen:
- D. Abschließende Überlegungen Kein ZugriffAutor:innen:
- Zu den Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 249 - 250





