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Gerechtigkeit als Thema der Rechtswissenschaft

Kontinuität und Wandel in intergenerationeller Betrachtung
Herausgeber:innen:
Verlag:
 2026

Zusammenfassung

Die Beiträge zu Ehren von Ute Sacksofsky, einer Pionierin der feministischen Rechtswissenschaft in Deutschland, nehmen ihr wissenschaftliches Werk zum Ausgangspunkt, setzen sich kritisch mit ihm auseinander und entwickeln es weiter. Die 14 Beiträge namhafter feministischer Juristinnen befassen sich in fünf Themenblöcken mit sich historisch wandelnden theoretischen und juristischen Verständnissen von Geschlecht, mit Fragen reproduktiver Gerechtigkeit, mit Bedingungen gleicher Religionsfreiheit am Beispiel von Kopftuchverboten, mit Wahlrechtsgleichheit in einem formellen und einem materialen Verständnis sowie mit juristischen Methoden.

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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2026
Copyrightjahr
2026
ISBN-Print
978-3-7560-3893-0
ISBN-Online
978-3-7489-6917-4
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Schriften zur Gleichstellung
Band
60
Sprache
Deutsch
Seiten
240
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 1 - 10 Download Kapitel (PDF)
  2. Würdigung von Ute SacksofskySeiten 11 - 12
    Autor:innen:
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  3. Festrede zu Ehren von Prof. Dr. Dr. h.c. Ute Sacksofsky, M.P.A. (Harvard), 4. April 2025Seiten 13 - 18
    Autor:innen:
    Download Kapitel (PDF)
  4. Autor:innen:
    Download Kapitel (PDF)
    1. 1. Geschlechtergerechtigkeit: Vom Körpergeschlecht zur geschlechtlichen Selbstbestimmung?
    2. 2. Reproduktive Freiheit und reproduktive Gerechtigkeit
    3. 3. Interreligiöse Gerechtigkeit: Religionsfreiheit in der pluralistischen Demokratie
    4. 4. Wahlrecht als Gerechtigkeitsfrage?
    5. 5. Gerechtigkeit durch Methode? Diskussion anhand von konkreten Beispielen
    1. Autor:innen:
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      1. A. Einführung
      2. B. Prekäre Realitäten – TIN-Personen in der Europäischen Union
      3. C. Personenstand: Unionsbürger*in? – Der Fall Mirin
      4. D. Datenschutz als Identitätsschutz? – Der Fall Deldits
      5. E. Mobilisierung der Gemeinschaftswerte? – Kommission vs. Ungarn
      6. F. Reaktionen und Ausblick
    2. Autor:innen:
      Download Kapitel (PDF)
        1. Körperfantasien
        2. Selbstbestimmungshürden
        1. Zuwachse an Selbstbestimmung
        2. Fortwirkendes Bild der „Genommenen“
        1. Internetbezogenes Äußerungsrecht
        2. Verfassungsdogmatik
    3. Geschlechtergerechtigkeit: Körper und Selbstbestimmung – Dissonante DiskurseSeiten 49 - 68
      Autor:innen:
      Download Kapitel (PDF)
    1. Autor:innen:
      Download Kapitel (PDF)
        1. I. Die Medikalisierung der Abtreibung
        2. II. Die Liberalisierung der Abtreibung
        1. I. Die Relevanz der Verfassungsverankerung
        2. II. Die Formulierung und der Standort in der Verfassung
    2. Autor:innen:
      Download Kapitel (PDF)
      1. A. Einleitung
      2. B. Historischer Hintergrund
        1. I. Die Freiheit, eine Schwängerung zu verweigern
          1. 1. Recht auf sexuelle Aufklärung
          2. 2. Zugang zu Empfängnisverhütungsmitteln
            1. a) Gewünschte Sterilisation
            2. b) Zwangssterilisation
          1. 1. Die Reformdebatte seit 1970
          2. 2. Die Reformdebatte im Rahmen der Deutschen Einigung
          3. 3. Aktuelle Debatten
        1. I. Reproduktionstechnologie als neue Herausforderung
          1. 1. Keine Vergleichbarkeit männlicher und weiblicher Keimzellen
          2. 2. Fremdnützige Abgabe von Keimzellen
          3. 3. Verbotene Kommerzialisierung?
          1. 1. Motive für Ersatzmutterschaften
          2. 2. Risiken der Ersatzmutterschaften
          3. 3. Gefahren der Kommerzialisierung von Ersatzmutterschaften
        1. I. Gleichberechtigung als Herausforderung
        2. II. Biologisierung der Gleichberechtigung
        3. III. Alte patriarchale Strukturen in neuen Formen
    1. Autor:innen:
      Download Kapitel (PDF)
      1. A. Ute Sacksofskys Zentralthese: Gleiche Religionsfreiheit
      2. B. Der Islam und insbesondere das Kopftuch
      3. C. Konkret: Ehrenamtliche Richterinnen
      4. D. Freiheit und Gleichheit
    2. Autor:innen:
      Download Kapitel (PDF)
      1. Autonomie und Religion im Spiegel des Rechts
      2. Bedingungen von Autonomie im Kontext der Religion
      3. Das eigene Leben leben: Bend It Like Beckham
      4. Zum Schluss
    1. Autor:innen:
      Download Kapitel (PDF)
      1. A. Einführung
          1. 1. Verfassungsrechtliche Ausgangslage
          2. 2. Der Volksbegriff als offener, normativer Begriff
          3. 3. Deliberation statt Exklusion: Habermas‘ diskurstheoretische Alternative
          4. 4. Ute Sacksofsky zeigt: Die Verfassung ist weniger exklusiv als gedacht
          5. 5. Der Volksbegriff der Zukunft: Funktional, inklusiv, realistisch
        1. II. Europa – Wenn Zugehörigkeit Grenzen überschreitet, aber weiterhin Millionen Stimmen fehlen
        2. III. Antidiskriminierungsrechtliche Perspektive – Wahlrechtsausschlüsse als strukturelle Diskriminierung
        3. IV. Warum wir ein neues Wahlrechtsdenken brauchen
      2. C. Fazit
    2. Autor:innen:
      Download Kapitel (PDF)
      1. A. Einleitung
        1. I. Materielles Gleichberechtigungsgebot
        2. II. Erstreckung auf die Sphäre des Politischen
        3. III. Realitätscheck in Bezug auf das Gleichberechtigungsziel
        1. I. Gleichberechtigung in der parlamentarischen Demokratie
        2. II. Streng formale Wahlrechtsgleichheit
        3. III. Relationale Wahlrechtsgleichheit
      2. D. Paritätsgesetze als Prüfstein relationaler Wahlrechtsgleichheit
      3. E. Fazit
    3. Autor:innen:
      Download Kapitel (PDF)
      1. A. Gerechtigkeit und Gleichheit
      2. B. Gerechtigkeit und Chancengleichheit
      3. C. Gerechtigkeit und Parität
    1. Autor:innen:
      Download Kapitel (PDF)
        1. I. Methode
        2. II. Methode in der Rechtswissenschaft
        3. III. Methodenwahl und Ergebnis
        1. I. Radbruch’sche Formel
        2. II. Deliberative Theorie
        3. III. Gemeinwohlfindung als Prozedere
        1. I. Standpunkt und Situiertheit
        2. II. Erfahrung, Macht und Recht
        3. III. Überlegungen zu einem feministisch-rechtswissenschaftlichen Ansatz von „Gerechtigkeit durch Methode“
        1. I. Materielle Gleichheit: Art. 3 Abs. 2 GG als Dominierungsverbot
        2. II. Relationale Freiheit
      1. E. Fazit
    2. Autor:innen:
      Download Kapitel (PDF)
      1. A. Einleitung
        1. I. Was macht klassistische Diskriminierungserfahrungen aus?
        2. II. Welche Bedeutung hat das Gleichheitsverständnis für die Sichtbarkeit klassistischer Benachteiligung im Recht?
        3. III. Welche Antworten vermag das Diskriminierungsverbot des Grundgesetzes auf klassistische Benachteiligung zu geben?
      2. C. Kann das Recht Klassismus auch wirksam adressieren?
    3. Autor:innen:
      Download Kapitel (PDF)
      1. A. Einleitung: Gerechtigkeit durch Methode?
      2. B. Sexualisierte Deepfakes als bildbasierte sexualisierte Gewalt
      3. C. Intimsphäre-Schutz als Schutz individualistisch isolierter Freiheitssphäre
      4. D. Relationale Grundrechtstheorie: Schutz relationaler Freiheit
        1. I. Von der Sphärentheorie zur Verfügungsbefugnis
        2. II. Von der isolierten Äußerungsbefugnis zum Schutz kommunikativer Interaktion
        3. III. Ergänzung durch gleichheitsrechtliche Perspektive
      5. F. Fazit: Relationale Grundrechtstheorie als Analysewerkzeug
    4. Autor:innen:
      Download Kapitel (PDF)
      1. A. Weg mit den Scheuklappen
      2. B. Keine Scheu vor klaren Worten
      3. C. Gnadenlos genau
      4. D. Fein und funny
      5. E. Wegweisend
  5. Verzeichnis der BeitragendenSeiten 239 - 240 Download Kapitel (PDF)

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