Failure by Design? Informelles Inkasso in der Europäischen Union
- Autor:innen:
- Reihe:
- Schriftenreihe des Instituts für Europäisches Wirtschafts- und Verbraucherrecht e.V., Band 47
- Verlag:
- 2026
Zusammenfassung
Das Buch bietet die erste umfassende Kritik an der Regulierung des informellen Inkassowesens durch die EU. Es zeichnet die Entwicklung von der historischen Selbsthilfe bis hin zur modernen privatisierten Vollstreckung nach und zeigt, wie regulatorische Lücken es ermöglicht haben, dass missbräuchliche Praktiken in den Mitgliedstaaten fortbestehen. Durch die Verbindung einer dogmatischen Analyse von EU-Richtlinien und der Rechtsprechung des EuGH mit empirischen Befunden wird dargelegt, dass die starke Finanzlobby dazu geführt hat, dass die EU-Regulierung Markteffizienz und Gläubigerinteressen über den Verbraucherschutz gestellt hat – mit der Folge, dass Millionen Menschen finanziellen und psychischen Schaden erlitten haben. Catalin Gabriel Stanescu lebt in Kopenhagen und forscht seit über fünfzehn Jahren auf fünf Kontinenten zum Thema Inkasso und hat dabei umfassende Expertise im Bereich des Verbraucherschutzes im Finanzwesen aufgebaut.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2026
- Copyrightjahr
- 2026
- ISBN-Print
- 978-3-7560-3520-5
- ISBN-Online
- 978-3-7489-6585-5
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Schriftenreihe des Instituts für Europäisches Wirtschafts- und Verbraucherrecht e.V.
- Band
- 47
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 349
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Widmung Kein Zugriff
- Hinweis zur deutschen Ausgabe Kein Zugriff
- Vorwort Kein Zugriff
- Danksagungen Kein Zugriff
- Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff
- 1.1. Stigmatisierung und Missbrauch: Die harte Realität der Schuldeneintreibung Kein Zugriff
- 1.2. Die fehlende Regulierungsaufsicht Kein Zugriff
- 1.3. Zwei entscheidende Momente Kein Zugriff
- 1.4. Die Aufdeckung der Diskrepanz: Ein absichtliches Scheitern Kein Zugriff
- 1.5.1. Das moralische Argument für die Rückzahlung von Schulden Kein Zugriff
- 1.5.2. Die strukturelle Macht der Industrie Kein Zugriff
- 1.5.3. Eigene Interessen der Staaten Kein Zugriff
- 1.6. Methodik und Grenzen Kein Zugriff
- 1.7. Straßenkarte Kein Zugriff
- 2.1.1. Von der körperlichen zur vermögensrechtlichen Zwangsvollstreckung (1850–1900) Kein Zugriff
- 2.1.2. Die Entstehung des modernen Inkassobüros (1900–1950) Kein Zugriff
- 2.1.3. Expansion in der Nachkriegszeit (1950–1990) Kein Zugriff
- 2.1.4. Das Zeitalter der Technologie und der neuen Geschäftsmodelle (1990–heute) Kein Zugriff
- 2.2. Geld und Kredit Kein Zugriff
- 2.3. Sicherheitsinteressen Kein Zugriff
- 2.4. Vollstreckung Kein Zugriff
- 2.5. Zusammenfassung Kein Zugriff
- 3.1. Abtretung von Forderungen Kein Zugriff
- 3.2.1. Die Mechanismen der Kommodifizierung Kein Zugriff
- 3.2.2. Schulden als handelbare Güter Kein Zugriff
- 3.2.3. Der Rechtsrahmen und die Beteiligung des Staates Kein Zugriff
- 3.3.1. Die Schlussanträge des Generalanwalts Kein Zugriff
- 3.3.2. Das Urteil des Gerichtshofs der Europäischen Union (EuGH) Kein Zugriff
- 3.3.3.1. Die rechtliche Perspektive: Das Wesen von rechtlichen Verpflichtungen und Verträgen Kein Zugriff
- 3.3.3.2. Die ethische Perspektive: Die Ethik der Finanztransaktionen Kein Zugriff
- 3.3.3.3. Die moralische Perspektive: Die Moralphilosophie der Schulden Kein Zugriff
- 3.3.3.4. Die soziale Perspektive: Gesellschaftliche Strukturen und Finanzsysteme Kein Zugriff
- 3.4. Zusammenfassung Kein Zugriff
- 4.1. Formelles versus informelles Inkasso Kein Zugriff
- 4.2. Missbräuchliche informelle Schuldeneintreibung Kein Zugriff
- 4.3.1. Die Solidität des Finanzsystems Kein Zugriff
- 4.3.2. Verantwortungsvolle Finanzen Kein Zugriff
- 4.3.3. Die Notwendigkeit einer Regulierung und ihre Auswirkungen Kein Zugriff
- 4.4. Zusammenfassung Kein Zugriff
- 5.1. Der Aufstieg der Verbraucherkreditmärkte in Europa (1980–2008) Kein Zugriff
- 5.2. Der Verbraucherkredit- und der Versorgungsmarkt Kein Zugriff
- 5.3. Die Auswirkungen von Verbraucherkrediten auf die europäischen Volkswirtschaften: Eine Analyse nach der Finanzkrise Kein Zugriff
- 5.4. Verbraucherkreditmärkte von der Finanzkrise bis heute Kein Zugriff
- 5.5. Rechnungen von Versorgungsunternehmen und Forderungen Kein Zugriff
- 5.6. Zusammenfassung Kein Zugriff
- 6.1. Suche nach Rechtsbehelfen gegen Überschuldung in einer kreditgetriebenen Gesellschaft Kein Zugriff
- 6.2.1. Überschuldung in der Europäischen Union nach der Finanzkrise: Das Profil eines Schuldners Kein Zugriff
- 6.2.2. Vorgeschlagene Maßnahmen für ein verantwortungsvolles Debitorenmanagement zur Vermeidung von Überschuldung Kein Zugriff
- 6.2.3. Politiken gegen Überschuldung: Lippenbekenntnisse Kein Zugriff
- 6.3. Verschärfung missbräuchlicher Praktiken der Industrie Kein Zugriff
- 6.4. Die Auswirkungen der Pandemie und Prognosen für die Zukunft Kein Zugriff
- 6.5. Überschuldung und Umgang mit Zahlungsrückständen: Die 2023-Empfehlungen für den Umgang mit Schuldnern Kein Zugriff
- Zusammenfassung Kein Zugriff
- 7.1. Der Markt für notleidende Kredite Kein Zugriff
- 7.2. Der Inkassomarkt Kein Zugriff
- 7.3. Zusammenfassung Kein Zugriff
- 8.1. Der regionale Verband: Die Föderation der europäischen nationalen Sammlervereinigungen Kein Zugriff
- 8.2. Nationale Verbände Kein Zugriff
- 8.3.1. Intrum Kein Zugriff
- 8.3.2. EOS Kein Zugriff
- 8.4. Zusammenfassung Kein Zugriff
- 9.1.1. Instrumentelle Macht Kein Zugriff
- 9.1.2. Strukturelle Macht Kein Zugriff
- 9.2.1. Die Dominanz der Lobbyarbeit der Industrie Kein Zugriff
- 9.2.2. Herausforderungen für die Reform Kein Zugriff
- 9.2.3. Advocacy-Bemühungen Kein Zugriff
- 9.2.4. Mitgliedstaaten als Vertreter der Industrie Kein Zugriff
- 9.3.1.1. Die Verbraucherkreditrichtlinie von 1987 Kein Zugriff
- 9.3.1.2. Besondere Bedenken hinsichtlich der Maßnahmen zur Eintreibung von Forderungen Kein Zugriff
- 9.3.2.1. Vorgeschlagene Maßnahmen gegen missbräuchliche Inkassopraktiken Kein Zugriff
- 9.3.2.2. Schutz persönlicher Daten und staatlich kontrollierte Kreditbüros Kein Zugriff
- 9.3.3. Der Widerstand der Finanzindustrie und ihre Lobbyarbeit gegen den Vorschlag Kein Zugriff
- 9.3.4. Ablehnung durch das Europäische Parlament Kein Zugriff
- 9.3.5. Nachwehen Kein Zugriff
- 9.4.1. Eine Bedrohung der Entscheidungsfindung im öffentlichen Interesse Kein Zugriff
- 9.4.2. Beispiel 1: Die European Central Bank Kein Zugriff
- 9.4.3. Beispiel 2: Die Generaldirektion für Finanzstabilität, Finanzdienstleistungen und Kapitalmarktunion Kein Zugriff
- 9.5.1. Überschneidende Interessen: Regulierung notleidender Kredite auf Ebene der Europäischen Union Kein Zugriff
- 9.5.2. Der Richtlinienvorschlag für Kreditdienstleister und Kreditkäufer: Harmonisierung der Übertragung notleidender Kredite und Verbesserung der Eintreibung von Forderungen Kein Zugriff
- 9.5.3. Der Wechsel vom Verbraucherschutz zur Finanzstabilität Kein Zugriff
- 9.5.4. Die Abänderungen des Europäischen Parlaments und der Vorstoß zur Regulierung des Inkassowesens Kein Zugriff
- 9.5.5. Widerstand der Industrie und erneute Regulierungsbemühungen Kein Zugriff
- 9.5.6. Die Ablehnung der Abänderungen des Europäischen Parlaments und der endgültige Kompromiss Kein Zugriff
- 9.5.7.1. Begründungen der Generaldirektion Finanzstabilität, Finanzdienstleistungen und Kapitalmarktunion Kein Zugriff
- 9.5.7.2. Infragestellung des Widerstands der Mitgliedstaaten Kein Zugriff
- 9.5.7.3. Der Mangel an politischem Willen und institutioneller Macht des Europäischen Parlaments Kein Zugriff
- 9.6. Zusammenfassung Kein Zugriff
- 10.1.1. Fallstudie: Gelvora Kein Zugriff
- 10.1.2. Gelvora: Die Auslegung der Richtlinien über unlautere Geschäftspraktiken durch den Gerichtshof der Europäischen Union zum informellen Inkasso Kein Zugriff
- 10.2.1. Das Fehlen informeller Inkassopraktiken in den Berichten und Mitteilungen der Europäischen Kommission Kein Zugriff
- 10.2.2. Die Aufnahme von informellen Inkassopraktiken in die Richtlinie über unlautere Geschäftspraktiken: Der Leitfaden 2016 Kein Zugriff
- 10.2.3. Bekräftigung der Notwendigkeit, gegen missbräuchliches Inkasso vorzugehen Kein Zugriff
- 10.3. Lehren und Auswirkungen auf den Verbraucherschutz Kein Zugriff
- 10.4. Zusammenfassung Kein Zugriff
- 11.1.1. Fallstudie: INKO Kein Zugriff
- 11.1.2.1. Inkassobüros als Kreditvermittler Kein Zugriff
- 11.1.2.2. Die Bedeutung des Begriffs „kostenlos“ in Schuldentilgungsplänen Kein Zugriff
- 11.1.3. Der Gerichtshof der Europäischen Union befreit Inkassobüros von zusätzlichen Verpflichtungen gegenüber den Verbrauchern Kein Zugriff
- 11.2.1. Kreditdienstleister und Kreditvermittler Kein Zugriff
- 11.2.2. Stundungsmaßnahmen und Inkasso Kein Zugriff
- 11.2.3. Schuldnerdatenbanken im Rahmen der Verbraucherkreditrichtlinie 2023 Kein Zugriff
- 11.3. Zusammenfassung Kein Zugriff
- 12.1.1. Fallstudie: Provident Polska – Können Verträge missbräuchliche Inkassopraktiken legalisieren? Kein Zugriff
- 12.1.2. Provident Polska 1: Fakten Kein Zugriff
- 12.1.3. Provident Polska 1: Die Position des vorlegenden nationalen Gerichts Kein Zugriff
- 12.1.4. Provident Polska 2: Fakten Kein Zugriff
- 12.1.5. Provident Polska 2: Die Position des vorlegenden nationalen Gerichts Kein Zugriff
- 12.1.6. Provident Polska 2: Der Standpunkt des Generalanwalts zum Zusammenhang zwischen missbräuchlichen Vertragsklauseln und formloser Forderungseinziehung Kein Zugriff
- 12.1.7. Provident Polska 2: Die Begründung und die Feststellungen des Gerichtshofs der Europäischen Union Kein Zugriff
- 12.2. Missbräuchliche Klauseln in Verbraucherdarlehensverträgen und informelle Schuldeneintreibung im Lichte der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Union Kein Zugriff
- 12.3. Analyse der Angemessenheit und Verhältnismäßigkeit der Verzugsentschädigung im Rahmen der Richtlinie über missbräuchliche Vertragsklauseln 2019 – Leitlinien Kein Zugriff
- 12.4. Zusammenfassung Kein Zugriff
- 13.1. Forderungseinzug und Datenschutz Kein Zugriff
- 13.2.1. Fallstudie: Schufa Kein Zugriff
- 13.2.2. Schufa: Die Analyse des Generalanwalts zu den Auswirkungen der Verarbeitung personenbezogener Daten durch Kreditbüros auf Schuldner Kein Zugriff
- 13.2.3. Eine existenzielle Bedrohung? Die Auswirkungen der Datenschutz-Grundverordnung und der Schufa auf die Inkassobranche Kein Zugriff
- 13.3. Der Weg in die Zukunft: Der Missbrauch personenbezogener Daten von Schuldnern im Lichte der allgemeinen Datenschutzverordnung und der Richtlinie über Kreditvermittler und Kreditkäufer Kein Zugriff
- 13.4. Zusammenfassung Kein Zugriff
- 14.1. Die Gründe für den Erlass der Richtlinie für Kreditvermittler und Kreditkäufer Kein Zugriff
- 14.2. Schutz des Finanzsystems, nicht des Verbrauchers Kein Zugriff
- 14.3. Förderung der Auslagerung von Schulden und Schaffung einer „Schuldnergesellschaft“ Kein Zugriff
- 14.4.1. Harmonisierung der Einreisebestimmungen Kein Zugriff
- 14.4.2. Stärkung der Marktfunktionalität Kein Zugriff
- 14.5.1. Verpflichtungen für Inkassobüros und Forderungskäufer Kein Zugriff
- 14.5.2. Transparenz und Rechenschaftspflicht Kein Zugriff
- 14.5.3. Weitere Bedenken hinsichtlich des Verbraucherschutzes Kein Zugriff
- 14.6. Zusammenfassung Kein Zugriff
- 15.1.1. Nichtvorhandensein von Archivmaterial Kein Zugriff
- 15.1.2. Verstoß gegen den verbindlichen Inhalt einer Outsourcing-Vereinbarung (Artikel 12) Kein Zugriff
- 15.1.3. Verletzung der Lizenzpflichten Kein Zugriff
- 15.1.4. Verstöße gegen Verhaltenspflichten gegenüber Kreditnehmern Kein Zugriff
- 15.2.1. Versäumnis, die vorgeschriebenen Informationen zu übermitteln Kein Zugriff
- 15.2.2. Nichtbestellung eines Unternehmens oder eines Kreditservicemitarbeiters zur Durchführung von Kreditservicetätigkeiten Kein Zugriff
- 15.2.3. Nichtbenennung eines Vertreters durch Kreditkäufer aus Nicht-EU-Ländern Kein Zugriff
- 15.2.4. Verstöße gegen Treu und Glauben und andere Verpflichtungen gegenüber Kreditnehmern Kein Zugriff
- 15.3.1. Schwerwiegende Gesetzesverstöße durch den Kreditdienstleister Kein Zugriff
- 15.3.2. Nichteinhaltung der für Kreditinstitute vorgeschriebenen Informationen Kein Zugriff
- 15.3.3. Versäumnis der Offenlegung von Pflichtinformationen durch beaufsichtigte Kredit- und Nichtkreditinstitute Kein Zugriff
- 15.4. Zusammenfassung Kein Zugriff
- 16.1.1.1. Die vertragliche Verknüpfung der Richtlinie über Kreditvermittler und Kreditkäufer Kein Zugriff
- 16.1.1.2. Rechtliche Implikationen und Verpflichtungen in Kreditbetreuungsverträgen Kein Zugriff
- 16.1.1.3. Auslagerung von Kreditabwicklungsaktivitäten und ihre Auswirkungen auf die Haftung Kein Zugriff
- 16.1.1.4. Aufzeichnungspflichten und Auswirkungen auf die Einhaltung der Vorschriften Kein Zugriff
- 16.1.1.5. Operative Fragen des Kreditnehmerschutzes Kein Zugriff
- 16.1.2.1. Das Erfordernis der Wirksamkeit Kein Zugriff
- 16.1.2.2. Das Gebot der Verhältnismäßigkeit Kein Zugriff
- 16.1.2.3. Das Erfordernis der Abschreckung Kein Zugriff
- 16.1.2.4. Verfahrensgarantien und Potenzial für Missbrauch Kein Zugriff
- 16.2.1. Inhaltliche Fragen Kein Zugriff
- 16.2.2. Institutionelle Fragen Kein Zugriff
- 16.2.3. Methodische Fragen Kein Zugriff
- 16.3. Zusammenfassung Kein Zugriff
- 17. Anstelle der Schlussfolgerung Kein Zugriff Seiten 313 - 328
- Zeitungsartikel und Webquellen Kein Zugriff
- Beiträge zu herausgegebenen Büchern Kein Zugriff
- EU-Rechtsvorschriften Kein Zugriff
- Nationale Gesetzgebung Kein Zugriff
- Bücher Kein Zugriff
- Berichte und Studien Kein Zugriff
- Artikel Kein Zugriff
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