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15 Jahre Panelstudie zur (Medien-)Sozialisation

Wie leben die Kinder von damals heute als junge Erwachsene?
Autor:innen:
Verlag:
 2021

Zusammenfassung

Das Buch zielt auf die Frage nach der Rolle von Medien in der Übergangsphase von Jugend ins Erwachsenenleben. Es schließt damit an die vorherigen Bände der (Medien-)Sozialisationsstudie bei sozial benachteiligten Kindern und ihren Familien an. Was ist aus den zu Beginn der Panelstudie 2005 ca. fünf Jahre alten Kindern geworden? Wie positionieren sich die jungen Menschen angesichts neuer gesellschaftlicher Herausforderungen und neuer Medienangebote im Privatleben und vor allem auch im Beruf heute? Wie sehen nunmehr ihre Handlungsoptionen, Handlungsentwürfe und Handlungskompetenzen als junge Erwachsene aus? Und wie geht es ihren engsten Bezugspersonen? Diesen Fragen geht das Buch auf Basis einer 7. Erhebungswelle 2020 nach.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2021
ISBN-Print
978-3-8487-8382-3
ISBN-Online
978-3-7489-2772-3
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Lebensweltbezogene Medienforschung: Angebote - Rezeption - Sozialisation
Band
10
Sprache
Deutsch
Seiten
318
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 1 - 18 Download Kapitel (PDF)
  2. Download Kapitel (PDF)
    1. 1.1 Praxeologische (Medien-)Sozialisationsforschung als Schlüssel zur Untersuchung des jungen Erwachsenalters
    2. 1.2 Sozialisation – ein lebenslanger Prozess
    3. 1.3 Lebensführung, sozialer Ort und feine Unterschiede in der Lebensbewältigung – drei analytische Konzepte zur Rekonstruktion (kommunikativer) Praktiken
      1. 1.4.1 Das Methodendesign der ersten sechs Erhebungsphasen
      2. 1.4.2 Das Erhebungsrepertoire in der siebten Erhebungsphase – Leitfadeninterviews über Telefon, WhatsApp-Call oder Skype
      3. 1.4.3 Auswertungsmethoden der Panel-Langzeitstudie
      4. 1.4.4 Zur Typenbildung
  3. Download Kapitel (PDF)
    1. 2.1 Kontextuelle Analyse und Familientypen
      1. 2.2.1 Olivia Fein (im Jahr 2016 15 Jahre alt) und ihre Mutter: Eine vielfältig schwer belastete Familie
      2. 2.2.2 Timo Landinger (20 Jahre alt) und seine Familie: Schwierigste sozio-emotionale und sozio-ökonomische Bedingungen belasten den Jungen und hemmen seine Entwicklung
      3. 2.2.3 Manfred Oblinger (21 Jahre alt) und seine Eltern: Vielfältige sozio-emotionale wie sozio-ökonomische Belastungen kennzeichnen die Familie, erst spät treten Verbesserungen ein
      4. 2.2.4 Viktoria Öllinger (bald 20 Jahre alt) und ihre Mutter: Die stark sozio-ökonomisch und sozio-emotional belastete Familie stabilisiert sich
      1. 2.3.1 Mario Hirtner (20 Jahre alt) und seine Mutter: Große sozio-ökonomische Herausforderungen nach einer zwischenzeitlichen Verbesserung und phasenweise sozio-emotionale Schwierigkeiten prägen das Fa...
      2. 2.3.2 Benedikt Holzner (20 Jahre alt): Ein Junge aus einer sozio-emotional stark belasteten Familie erhält staatliche Unterstützung und geht seinen Weg in die Selbstständigkeit
      3. 2.3.3 Isabelle Rohringer (21 Jahre alt) und ihre Mutter: Aufgewachsen in einem vor allem sozio-emotional belasteten Familienklima und nunmehr mit guten Chancen zu mehr Selbständigkeit
      4. 2.3.4 Alfons Weiss (19 Jahre alt) und seine Mutter: Sozio-ökonomischer Aufstieg kennzeichnet die Familie. Die sozio-emotionale Beziehung verschlechtert sich dramatisch und eskaliert
      1. 2.4.1 Amelie Aufbauer (20 Jahre alt) und ihre Mutter: Eine sozio-ökonomisch stark belastete Familie, die sich sozio-emotional mit den Jahren stabilisierte
      2. 2.4.2 Gregor Boll (21 Jahre alt) und seine Mutter: Sozio-emotionale Verwerfungen und die Trennung der Eltern führen zu einem erfolgreichen Neustart in Deutschland
      3. 2.4.3 Elisabeth Ebner (19 Jahre alt) und ihre Eltern: Eine trotz erheblich eingeschränkter Handlungsoptionen emotional stabile, den Alltag recht kompetent bewältigende Familie
      4. 2.4.4 Torsten Kaiser (20 Jahre alt) und seine Mutter: Sozio-emotionale Stabilität in der Familie kann zum Teil herausfordernde sozio-ökonomische Bedingungen kompensieren
      5. 2.4.5 Simone Stab (20 Jahre alt) und ihre Mutter: Eine sozio-ökonomisch stark belastete Familie, der es dennoch gelingt, ihren Alltag weitgehend zu meistern
      1. 2.5.1 Gudrun Dornbacher (19 Jahre alt) und ihre Eltern: Eine Familie, die den Aufstieg schafft und in einem guten Familienklima lebt
      2. 2.5.2 Erich Grubert (21 Jahre alt) und seine Eltern: Eine Patchwork-Familie festigt ihre sozio-emotionalen Beziehungsstrukturen und schafft sozio-ökonomische Sicherheit
      3. 2.5.3 Helmut Pfortner (19 Jahre alt) und seine Eltern: Weitestgehend stabile sozio-emotionale Beziehungen kennzeichnen die Familie, die zunächst herausfordernden sozio-ökonomischen Bedingungen bessern...
      4. 2.5.4 Susanne Scheib (21 Jahre alt) und ihre ehemals alleinerziehende Mutter: Eine junge Frau mit großem Zugewinn an Handlungsentwürfen und Handlungskompetenzen
      5. 2.5.5 Norbert Zarbl (20 Jahre alt) und seine Familie: In einer funktionalen Patchwork-Familie verbesserten sich die sozio-ökonomischen Bedingungen
  4. Download Kapitel (PDF)
    1. 3.1 Schule, Ausbildung, Studium und erste Arbeitsstelle – der Eintritt in die berufliche Zukunft
    2. 3.2 Beziehungen und Pläne für (den Ausbau von) Partnerschaften
    3. 3.3 Wohnbedingungen und Zukunftspläne
    4. 3.4 Mediengebrauch und Freizeitverhalten
    5. 3.5 Zwischenfazit: Die Lebensführung der jungen Erwachsenen
      1. 3.6.1 Typ 1: Massive sozio-ökonomische Probleme als multiple Deprivation: Die rundherum überforderten Familien (Landinger, Oblinger, Öllinger)
      2. 3.6.2 Typ2: Die sozio-ökonomisch nicht mehr bzw. wenig belasteten, aber wegen problematischer sozio-emotionaler Beziehungsstrukturen überforderten Familien (Hirtner, Holzner, Rohringer Weiss)
      3. 3.6.3 Typ 3: Die zwar sozio-ökonomisch, aber sozio-emotional weniger belasteten, relativ kompetenten Familien (Aufbauer, Boll, Ebner, Kaiser, Stab)
      4. 3.6.4 Typ 4: Keine belasteten sozio-ökonomischen Bedingungen mehr und unbelastete sozio-emotionale Beziehungsstrukturen – Die relativ kompetenten ›Aufsteiger‹ (Dornbacher, Grubert, Pfortner, Scheib, Z...
    6. 3.7 Veränderungen des Mediengebrauchs der Eltern
    7. 3.8 Fazit
  5. Download Kapitel (PDF)
      1. 4.1.1 Wahrnehmung und Perspektiven zum Thema Migration und Flucht – Erfahrungen in den ersten fünf Erhebungswellen (2005 bis 2014)
      2. 4.1.2 Der Alltag mit Geflüchteten in der sechsten Erhebungswelle – Themen in den Panelfamilien
      3. 4.1.3 Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Wahrnehmungen und Perspektiven zwischen Eltern und Kindern
      4. 4.1.4 Umgang mit Medien und Kritik an ihrer Berichterstattung
      5. 4.1.5 Wahrnehmung von Geflüchteten mit Blick auf die Familientypologie
        1. 4.1.6.1 Familien von Typ 1: Das Fallbeispiel Familie Öllinger
        2. 4.1.6.2 Familien von Typ 4: Das Fallbeispiel Familie Dornbacher
      6. 4.1.7 Zusammenfassung
      7. 4.1.8 Reflexion und Conclusio zu den Wahrnehmungen und Perspektiven auf Geflüchtete
      1. 4.2.1 Rahmung der Erhebung
      2. 4.2.2 Lebensweltliche Herausforderungen in der Pandemie
        1. 4.2.3.1 Fernsehen und öffentlich-rechtlicher Rundfunk
        2. 4.2.3.2 (Online-)Zeitungen mit besonderem Blick auf regionale Angebote
        3. 4.2.3.3 YouTube als wichtige Informationsplattform
        4. 4.2.3.4 Soziale Medien und ihre Risiken
        5. 4.2.3.5 Das Radio – ein Informationsmedium
        6. 4.2.3.6 Persönliche Informationsquellen
        7. 4.2.3.7 Informationsvermeidung und Kritik
    1. 4.3 Fazit zum Blick der Befragten auf gesellschaftliche Krisen
  6. Download Kapitel (PDF)
    1. 5.1 15 Jahre Panel-Langzeitstudie: Herausforderungen für die Forschung
      1. 5.2.1 „Nie jemand für eigene Wünsche interessiert“: Elternaussagen zur Langzeitstudie
      2. 5.2.2 „Es war vor allem auch mal was anderes“: Wie blicken die jungen Erwachsenen auf ihre Teilnahme an der Studie zurück?
    2. 5.3 Fazit
  7. Download Kapitel (PDF)
      1. 6.1.1 Ausgangspunkt und Ziele
      2. 6.1.2 Aufriss der theoretischen Fundierung
      3. 6.1.3 Zur methodischen Fundierung
      1. 6.2.1 Familie im Zentrum der Sozialisationskontexte von Kindern und Jugendlichen
      2. 6.2.2 Die jungen Erwachsenen und ihr Beziehungsnetzwerk
      3. 6.2.3 Relevanz individueller Passungen beim Einstieg ins Erwerbsleben der jungen Erwachsenen
    1. 6.3 Die jungen Erwachsenen und ihr Mediengebrauch
    2. 6.4 Gesellschaftliche Konsequenzen aus der Panel-Langzeitstudie
  8. 7 LiteraturverzeichnisSeiten 303 - 318 Download Kapitel (PDF)

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