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Rechtsfragen zur Resilienz maritimer Infrastrukturen

Herausgeber:innen:
Verlag:
 2025

Zusammenfassung

Die Beiträge dieses Bandes untersuchen die rechtlichen Aspekte der Resilienz maritimer Infrastrukturen. Diese wurde in den letzten Jahren wiederholt durch verschiedene Krisen herausgefordert. Von besonderer Bedeutung waren zuletzt der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine, die COVID-19-Pandemie und der Klimawandel. Der Band nähert sich dem Thema der Resilienz maritimer Infrastrukturen mit einer Bestandsaufnahme ihrer zentralen Elemente und Voraussetzungen. Anschließend werden die rechtlichen Dimensionen des Themas anhand einzelner Referenzgebiete eingehend analysiert und bewertet. Dabei wird deutlich, dass auch das Recht einen Beitrag zur Stärkung der Resilienz maritimer Infrastrukturen leisten kann. Wichtige Ansatzpunkte finden sich sowohl im überstaatlichen Recht als auch im nationalen Verwaltungs- und Privatrecht. Relevant sind beispielsweise die rechtliche Zulässigkeit und die rechtlichen Grenzen einzelner Resilienzmaßnahmen. Es zeigt sich aber auch die große Bedeutung der Verwaltungsorganisation, insbesondere ihrer rechtlich strukturierten Koordination und Kooperation.Mit Beiträgen vonDr. Moritz Brake | Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Peter Ehlers | PD Dr. Till Markus, LL.M.(Rotterdam) | Prof. Dr. Katharina Reiling | Dr. Philipp Reinhold | Dr.-Ing. habil. Frank Sill Torres | Dr. Michael Stadermann | Prof. Dr. Christian Tietje, LL.M. (Michigan)

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2025
ISBN-Print
978-3-7560-3039-2
ISBN-Online
978-3-7489-5349-4
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Studies in International Law of the Sea and Maritime Law - Internationales Seerecht und Seehandelsrecht
Band
18
Sprache
Deutsch
Seiten
171
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 1 - 8 Download Kapitel (PDF)
  2. Einleitung: Rechtsfragen der Resilienz maritimer InfrastrukturenSeiten 9 - 12 Katharina Reiling, Till Markus Download Kapitel (PDF)
  3. Frank Sill Torres Download Kapitel (PDF)
    1. A. Einleitung
    2. B. Maritime Kritische Infrastrukturen
      1. I. Bedrohungen
      2. II. Vulnerabilitäten
      1. I. Begriffsdefinition
        1. 1. Absorptionsfähigkeit
        2. 2. Wiederherstellungsfähigkeit
        3. 3. Anpassungsfähigkeit
        4. 4. Resilienzprinzipien
      2. III. Bewertung
      3. IV. Vergleich Risiko und Resilienz
      1. I. Multi-dimensionale Seeraumüberwachung
      2. II. Lagebewusstsein
      3. III. Schutzmaßnahmen
      4. IV. Systemische Ansätze
    3. F. Fazit
  4. Peter Ehlers Download Kapitel (PDF)
    1. A. Einführung
          1. a) Umfang der Schifffahrtsfreiheit
          2. b) Einschränkung durch Befugnisse in Bezug auf Anlagen
          3. c) Einbeziehung von ferngelenkten oder autonomen Drohnen
          4. d) Geltung für Unterwasserrohrleitungen und -kabel
          5. e) Geltung für Verdichterplattformen
        1. 2. Abwehrmaßnahmen mit unmittelbarem Bezug zu einer Anlage
        2. 3. Maßnahmen zur Ermittlung von Straftaten
        1. 1. Regelungen des SRÜ
        2. 2. Telegraphenkabel-Vertrag
      1. III. Befugnisse nach allgemeinen völkerrechtlichen Grundsätzen
      1. I. Ordnungsrechtliche Befugnis
        1. 1. Seeaufgabengesetz
        2. 2. Bundesberggesetz
        3. 3. Windenergie-auf-See-Gesetz und Seeanlagengesetz
        4. 4. Verfassungsrechtliche Zulässigkeit
        1. 1. Straftaten
        2. 2. Ordnungswidrigkeiten
    2. D. Verpflichtung des Betreibers
    3. E. Bewertung
  5. Michael Stadermann Download Kapitel (PDF)
        1. I. Seekabel als bedeutsame Infrastruktur
        2. II. Vulnerabilität der Infrastruktur Seekabel
        3. III. Aktualität der Thematik
        4. IV. Szenario und Rechtsgrundlagen
        1. I. Recht auf Selbstverteidigung gem. Art. 51 UN-Charta
        2. II. Das Gewaltverbot gem. Art. 2 Nr. 4 UN-Charta
        1. I. Internationaler Vertrag zum Schutze der unterseeischen Telegraphenkabel
          1. 1. Freiheit der Hohen See
          2. 2. Flaggenstaatsprinzip
          3. 3. Universelle Eingriffsrechte auf der Hohen See
        2. III. Notstand im Völkergewohnheitsrecht
      1. D. Zusammenfassung & Ausblick
  6. Christian Tietje, Philipp Reinhold Download Kapitel (PDF)
    1. A. Einleitung
    2. B. Völkerrechtlicher und rechtstatsächlicher Rahmen für Investitionen im Bereich maritimer Infrastrukturen
      1. I. Das europäische Investitionskontrollsystem
      2. II. Der Schutz maritimer Infrastrukturen durch die EU-Screening-Verordnung
        1. 1. Die Überprüfung von Investitionen im Bereich maritimer Infrastrukturen
        2. 2. Zusätzliche Eingriffsrechte nach Außenwirtschaftsgesetz und Energiesicherheitsgesetz
        3. 3. Schutz maritimer Infrastrukturen durch das deutsche Investitionskontrollrecht
      3. IV. Das Schutzniveau der Investitionskontrolle im europäischen Vergleich
    3. D. Notwendige Anpassungen des Investitionskontrollrechts zum effektiveren Schutz maritimer Infrastrukturen
    4. E. Ausblick
  7. Katharina Reiling Download Kapitel (PDF)
      1. I. Cybersicherheitsrecht als entgrenztes Sicherheitsrecht
      2. II. Maritime Cyberresilienz als Orchestrierungsproblem
      1. I. Seehäfen als transnationale Netzwerke
      2. II. Smart Ports
      3. III. Hafeninformationssystem (Port Community System)
      4. IV. Kritikalität von Hafeninfrastrukturen
      5. V. Cyberrisiken für Seehäfen
      1. I. Völkerrecht
      2. II. Selbstregulativer Bereich
        1. 1. US-Recht
        2. 2. Unionsrecht und deutsches Recht
      1. I. Gesamtrisikoanalyse im Seehafen
      2. II. Rezeption transnationaler maritimer Cyberresilienzstandards
      3. III. Transnationale hybride Kommunikationsnetzwerke
      4. IV. Recht als Anreizsetzer
      5. V. Vertrauen als Direktive
    1. E. Fazit
  8. Moritz Brake Download Kapitel (PDF)
    1. A. Einleitung
      1. I. Ein aufgeklärtes Verständnis von Sicherheit als Grundlage maritimer Sicherheit
      2. II. Maritime Sicherheit und disruptive Technologien
      3. III. Die Gewährleistung maritimer Sicherheit als nationales und internationales Interesse
    2. C. Gesamtstrategie
      1. I. Die zunehmende Bedeutung maritimer Sicherheit und die Rolle der Marine
      2. II. Ein zeitgemäßes Update der klassischen Marineaufgaben
      3. III. Von internationalem Krisenmanagement, über die maritime Dimension der Landes- und Bündnisverteidigung, zu umfassender maritimer Sicherheit und globaler Ocean Governance
    3. E. Der Schutz maritimer kritischer Infrastrukturen
    4. F. Fazit

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