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Monographie Kein Zugriff

Schlechte Unendlichkeit

Zu einer Schlüsselfigur und ihrer Kritik in der Philosophie des Deutschen Idealismus
Autor:innen:
Verlag:
 12.07.2016

Zusammenfassung

Das systematische Problem »schlechter Unendlichkeit«, als dessen Überwindung die hegelsche Philosophie angetreten ist und das als solches weit über seinen Ursprung im Deutschen Idealismus hinausgeht, wird in dieser Arbeit rekonstruiert. Bereits bei Hegel bleibt die Beschreibung dieser Figur eines scheiternden affirmativen Selbstbezugs im Verstandesdenken nicht auf ihre logische Struktur beschränkt, ihre ganze Tragweite zeigt sich erst in der kritischen Anwendung auf die ethische Dimension des moralischen Sollens und die ästhetische Tradition des Erhabenen. In der Kritik Schellings und Kierkegaards findet jene Figur wiederum eine Anwendung auf ihren Urheber: Nicht nur würde Hegel an einer wirklichen Lösung dieses Problems scheitern. sein Modell einer wahren Unendlichkeit, damit auch sein geschichtliches Denken als solches, sei das Ende einer wahren Ethik und der eigenen Berechtigung des Einzelnen in seiner wirklichen Existenz.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2016
Erscheinungsdatum
12.07.2016
ISBN-Print
978-3-495-48712-9
ISBN-Online
978-3-495-80823-8
Verlag
Karl Alber, Baden-Baden
Reihe
Beiträge zur Schelling-Forschung
Band
6
Sprache
Deutsch
Seiten
304
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 12
  2. Einleitung Kein Zugriff Seiten 13 - 22
        1. I.1.1.1. Versuch einer ersten allgemeinen Einordnung: Aktual wirkliche und potentielle Unendlichkeit Kein Zugriff
        2. I.1.1.2. Hegels kritische Auseinandersetzung mit Spinoza Kein Zugriff
        3. I.1.1.3. Schillers Briefe über die ästhetische Erziehung des Menschen Kein Zugriff
        1. I.1.2.1. Entstehung des unendlichen Progresses schlechter Unendlichkeit aus einem inneren Widerspruch der Reflexion Kein Zugriff
        2. I.1.2.2. Kritik der fichteschen Philosophie Kein Zugriff
        3. I.1.2.3. Fortsetzung der Fichtekritik im Naturrechts-Aufsatz im Hinblick auf Hegels Tragödienmodell Kein Zugriff
      1. I.2.1. Einheit der Widersprüche im System Kein Zugriff
        1. I.2.2.1. Zweifel und Verzweiflung Kein Zugriff
        2. I.2.2.2. Erste Stufe des Selbstbewusstseins: Herrschaft und Knechtschaft Kein Zugriff
        3. I.2.2.3. Der antike Skeptizismus Kein Zugriff
        1. I.2.3.1. Das unglückliche Bewusstsein und seine vorläufige Versöhnung im abstrakten Begriff der Vernunft Kein Zugriff
        2. I.2.3.2. Erfüllung des abstrakten Vernunftbegriffs in der Sittlichkeit Kein Zugriff
        3. I.2.3.3. Urszene der Moralität: Der tragische Gegensatz in der Antigone im Unterschied zu Ödipus Kein Zugriff
          1. I.2.3.4.1. Selbstermächtigung des einzelnen Subjekts als alleiniger Wesenheit Kein Zugriff
          2. I.2.3.4.2. Ich = Ich als Wechsel des unglücklichen Bewusstseins mit sich selbst Kein Zugriff
      1. I.3.1. Der Anfang mit dem reinen Sein Kein Zugriff
      2. I.3.2. Unterscheidung von Verstand und Vernunft in der Logik des Daseins (im Kontext der hegelschen Spinozakritik) Kein Zugriff
        1. I.3.3.1. Ewige Vergänglichkeit des &s_a1l;Etwas&s_a1r; in seiner Bestimmung als Seiendes Kein Zugriff
        2. I.3.3.2. Wahre und schlechte Unendlichkeit Kein Zugriff
        3. I.3.3.3. Hegels Kritik an Kant und Fichte Kein Zugriff
      1. I.4.1. Das Erhabene als Pathos der Gegenwartslosigkeit Kein Zugriff
        1. I.4.2.1. Das Schöne als Ideal Kein Zugriff
        2. I.4.2.2. Unendlicher Anspruch christlicher Einzelheit Kein Zugriff
        1. I.4.3.1. Prosa der Welt Kein Zugriff
        2. I.4.3.2. Verfehlung der Einzelheit in der Romantik Kein Zugriff
      1. II.1.1. Erschließung der Welt und des Willens als ihrer inneren Wirklichkeit aus der Tatsache der Freiheit Kein Zugriff
      2. II.1.2. Wahre und scheinbare Zeit Kein Zugriff
      1. II.2.1 Dialektischer Fortschritt im Scheitern der Philosophie als Wissenschaft Kein Zugriff
      2. II.2.2. Hegel als Episode Kein Zugriff
      3. II.2.3. Unmöglichkeit einer Vermittlung der Positionen Hegels und Schellings Kein Zugriff
      1. II.3.1. Dialektik des Seins als Wille Kein Zugriff
      2. II.3.2. Potenzenlehre Kein Zugriff
      3. II.3.3. Die Philosophie der Offenbarung 1841/42 Kein Zugriff
      4. II.3.4. Die Überwindung der scheinbaren Zeit des Kronos als erzählte Vergangenheit im Mythos Kein Zugriff
      1. III.1.1. Kierkegaards Position zu Hegel Kein Zugriff
      2. III.1.2. Die Philosophischen Brocken Kein Zugriff
      1. III.2.1. Die Hegelkritik der Abschließenden unwissenschaftlichen Nachschrift Kein Zugriff
      2. III.2.2. Das Problem des Übergangs in Der Begriff Angst Kein Zugriff
      3. III.2.3. Ästhetisches Existieren Kein Zugriff
    1. III.3. Die Wiederholung Kein Zugriff
    2. III.4. Exkurs: Vergleich der Wiederholung Kierkegaards mit der ewigen Wiederkunft Nietzsches (als gelingender Wiederholung im Ästhetischen) Kein Zugriff
    1. IV.1. Dialektische Logik des Kapitals Kein Zugriff
    2. IV.2. Die List der Vernunft in der marxschen Geschichtsphilosophie (am Beispiel des 24. Kapitels des Kapitals) Kein Zugriff
    3. IV.3. Wiederholung der Hegelkritik Schellings und Kierkegaards (nach ihrer praktischen Seite) in der Marxkritik Benjamins Kein Zugriff
    4. IV.4. Schlussbemerkungen Kein Zugriff
      1. a) Hegel: Kein Zugriff
      2. b) Kant: Kein Zugriff
      3. c) Kierkegaard: Kein Zugriff
      4. d) Nietzsche: Kein Zugriff
      5. e) Schelling: Kein Zugriff
      6. f) Weitere Siglen: Kein Zugriff
      7. g) Weitere Quellen: Kein Zugriff
    1. 2. Sekundärliteratur Kein Zugriff
  3. Namensregister Kein Zugriff Seiten 293 - 296
  4. Sachregister Kein Zugriff Seiten 297 - 304

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