, um zu prüfen, ob Sie einen Vollzugriff auf diese Publikation haben.
Monographie Kein Zugriff

Wollen und Lassen

Zur Ausdifferenzierung, Kritik und Rezeption des Willensparadigmas in der Philosophie Schellings
Autor:innen:
Verlag:
 16.03.2020

Zusammenfassung

Die Untersuchung analysiert erstmals umfassend die Entwicklung und den Stellenwert des Willenskonzepts im Werk F. W. J. Schellings. Zugleich wendet sie sich der Rezeption seines Willensdenkens durch M. Heidegger zu. Zum einen wird gezeigt, dass Schelling das Willensparadigma gegenüber der kantisch-fichteschen Tradition in entscheidender Weise ausdifferenziert. Zum anderen reflektiert Schelling, ähnlich wie Heidegger, auf die kritischen Potentiale des Voluntativen und macht als dessen Korrektiv Motive wie die Gelassenheit geltend, die dieses fundieren und relativieren.

Schlagworte


Publikation durchsuchen


Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2020
Erscheinungsdatum
16.03.2020
ISBN-Print
978-3-495-49112-6
ISBN-Online
978-3-495-82083-4
Verlag
Karl Alber, Baden-Baden
Reihe
Beiträge zur Schelling-Forschung
Band
10
Sprache
Deutsch
Seiten
472
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten I - XVI
    1. 1. Die unbeachtete Vielschichtigkeit von Schellings Willensphilosophie: Zur Diskussionslage Kein Zugriff
    2. 2. Zwischen Aufwertung und Kritik des Willens: Zu Thema und These der Untersuchung Kein Zugriff
    3. 3. Vorgehen und Aufbau der Untersuchung Kein Zugriff
    1. 1. Die Ausgangsbedingungen Schellings: Kants und Fichtes Aufwertung des Willensparadigmas sowie Spinozas Zurückweisung desselben Kein Zugriff
      1. 2.1. Die Zurückweisung des Willens angesichts eines spinozistisch überformten absoluten Ichs in Vom Ich als Princip der Philosophie Kein Zugriff
      2. 2.2. Die Endlichkeit und Tragik des Willens in den Briefen über Dogmatismus und Kriticismus Kein Zugriff
      3. 2.3. Die Ausweitung des Willensparadigmas in der Neuen Deduction des Naturrechts Kein Zugriff
      1. 3.1. Schellings Ausdifferenzierung des Willensparadigmas im Zuge seiner Besprechung von Kants und Reinholds Willenskonzeptionen Kein Zugriff
      2. 3.2. Die Problematik von Schellings Ausweitung und Ontologisierung des Willens in der Allgemeinen Uebersicht Kein Zugriff
      3. 3.3. Die Randständigkeit des Wollensbegriffes und die zunehmende Eigenständigkeit der Naturphilosophie in den Schriften von 1797 bis 1799 Kein Zugriff
      1. 4.1. Die unbewusste Produktion in der Natur als Vorform und Voraussetzung des Wollens Kein Zugriff
      2. 4.2. Der ›absolute Willensakt‹ als zweiter, verbürgter Anfang Kein Zugriff
      3. 4.3. Die partielle Zurücknahme des Wollens in der Genieproduktion und der Kunstanschauung Kein Zugriff
      1. 5.1. Die Zurückweisung des Wollens mit Blick auf die spinozistisch interpretierte ›absolute Identität‹ Kein Zugriff
      2. 5.2. Die Aufwertung des Wollens I: Zum Motiv des Tragischen ab 1802 Kein Zugriff
      3. 5.3. Die Aufwertung des Wollens II: Die Ontologisierung des Wollens in der Naturphilosophie ab 1806 Kein Zugriff
    2. 6. Systematische Überlegungen I: Schelling und die gegenwärtigen Debatten um Willensfreiheit Kein Zugriff
        1. 1.1.1. ›Wollen ist Urseyn‹: Die Unterscheidung von Wollen und Wille im Zuge der Dynamisierung der spinozistischen Substanz Kein Zugriff
        2. 1.1.2. Die Willenstriplizität in Gott: Die Auflösung der idealistischen Identifikation von Wille und Verstand Kein Zugriff
        3. 1.1.3. Die verkehrbare Willensdualität im Menschen: Zur Uminterpretation der kantischen ›intelligiblen Tat‹ Kein Zugriff
      1. 1.2. Die Tragik und Unfreiheit im Bösen: Zur Kritik bestimmter Wollensformen Kein Zugriff
      2. 1.3. Ungrund, Wollen und Liebe: Zur internen Spannung der Konzeption von 1809 Kein Zugriff
      1. 2.1. Der ›unbedingte‹ Einheitsgarant des Ganzen: Die überzeitliche Freiheit als ›nicht(s) wollender Wille‹ Kein Zugriff
        1. 2.2.1. Die Wirklichkeit des Wollens: Zur Struktur des ›ersten Anfangs‹ als ›Kontraktion‹ und unwillkürlicher, tragischer Akt Kein Zugriff
        2. 2.2.2. Die Tragik des Wollens: Die negative Zeiterfahrung einer ewigen Wiederkehr des Gleichen Kein Zugriff
        1. 2.3.1. Wirkliche Gegenwart als Resultat eines bewussten ›zweiten Anfangs‹: Zur Überwindung der ›ewigen Wiederkehr des Gleichen‹ Kein Zugriff
        2. 2.3.2. Die sich im Menschen realisierende ›ewige Freiheit‹: Zum Ineinandergreifen individueller und überindividueller Strukturen Kein Zugriff
      2. 2.4. Die Selbstdarstellung des Absoluten als Verneinung des ›Willens zum System‹ in den Weltaltern Kein Zugriff
    1. 3. Exkurs I: Die Puralisierung und Hierarchisierung der Willensformen bei Hegel Kein Zugriff
      1. 4.1. Das Systemprinzip: Gleichgültigkeit, Indifferenz, ruhender Wille Kein Zugriff
        1. 4.2.1. Das ›Wissenwollen‹ und die Verabsolutierung des Willensparadigmas im Falle des Menschen Kein Zugriff
        2. 4.2.2. Die immanente Tragik in der Selbstvermittlung des Absoluten als Vergegenständlichung von Freiheit Kein Zugriff
        1. 4.3.1. Die Auflösung des Widerstreites im Absoluten durch ›innere Überwindung‹ Kein Zugriff
        2. 4.3.2. Die ›Ekstase des Ich‹ und die Einsetzung des eigentlichen Subjekts Kein Zugriff
    2. 5. Exkurs II: Generelle Kritik des Wollens und Gelassenheit bei Schopenhauer Kein Zugriff
    3. 6. Systematische Überlegungen II: Pluralisierung, Negativität und Zeitlichkeit des Wollens Kein Zugriff
      1. 1.1. Die zufällige ›innere Tatsache‹ und das Wollen als Ursache vernünftiger Wirklichkeit Kein Zugriff
      2. 1.2. Der Wille als ›Herr des Seins‹ Kein Zugriff
      3. 1.3. Pluralisierung und Hierarchisierung im Wollen als der ›Materie, woraus alles gemacht ist‹ Kein Zugriff
        1. 2.1.1. Die Tragik des Vernunftwillens Kein Zugriff
        2. 2.1.2. Die Forderung nach einer gelassenen Vernunft und der Übergang zur positiven Philosophie Kein Zugriff
        1. 2.2.1. Vom unvordenklichen Sein zum Ursein als Wollen Kein Zugriff
        2. 2.2.2. Der endliche Wille als allein freier und die Kenosis Kein Zugriff
    1. 3. Systematische Überlegungen III: Schelling und der ›hermeneutische‹ Willensdiskurs Kein Zugriff
      1. 1.1. Die ontologische Unterordnung des Willensparadigmas unter die Struktur der Sorge Kein Zugriff
      2. 1.2. Das voluntative Moment in der Gewissens- und Entschlossenheitsanalyse: Das ›Gewissen-haben-Wollen‹ Kein Zugriff
      1. 2.1. Die Selbstheit als Sorge und das kantische Subjekt Kein Zugriff
      2. 2.2. Die Selbstzweckhaftigkeit des Subjekts und das ›Umwillen‹ des Daseins Kein Zugriff
      3. 2.3. Vom Wesen des Grundes und der ›umwillentliche Überstieg‹ im ›Willen‹ des Daseins Kein Zugriff
      4. 2.4. Von der produktiven Einbildungskraft zur ursprünglichen Zeitlichkeit Kein Zugriff
      1. 3.1. Die Umkehrung der drei Grundsätze und die Einbildungskraft bei Fichte Kein Zugriff
      2. 3.2. Die naturphilosophische Fundierung des Selbstbewusstseinsparadigmas bei Schelling Kein Zugriff
      1. 4.1. Die Frage nach dem ›Sein überhaupt‹: Der ›Ungrund‹ als Wollen Kein Zugriff
      2. 4.2. Wollen und Lassen Kein Zugriff
      1. 5.1. Heroische Tragik als Seinseröffnung: Zur Entdifferenzierung und Ausweitung des Willensbegriffes Kein Zugriff
      2. 5.2. Die in Hölderlin ›eingezeichnete‹ Pluralität von Wollen und ›Lassen‹ Kein Zugriff
      1. 6.1. Von der Willensfreiheit zur ›Teilhabe an der Freiheit‹ des ›Seyns‹: Die Kontinuität von Schellings Denken im notwendigen ›Scheitern‹ an der nicht fassbaren ›Sache‹ seines Denkens Kein Zugriff
      2. 6.2. Die interne Spannung in Schellings Freiheitsbegriffen und die ›Metaphysik des Bösen‹: Das ›Scheitern‹ jeder Philosophie Kein Zugriff
      3. 6.3. Der ›Wille zum System‹: Heideggers Kritik an Schellings ›Scheitern‹ hinsichtlich der ›Seyns‹-Frage Kein Zugriff
      1. 7.1. Die Kontinuität von Schelling zu Nietzsche: Der ›Wille zur Macht‹ als ›Sein des Seienden‹ und als ›Ent-schlossenheit‹ Kein Zugriff
      2. 7.2. Kritik des Willens: Die Verleugnung des ›zeithaften Wesens‹ des Seins in der ›Beständigkeit und Anwesenheit‹ Kein Zugriff
      1. 8.1. Vom ›existenziellen‹ zum ›existenzialen‹ Existenz- und Todesbegriff: Heideggers Kierkegaard-Referat von 1941 Kein Zugriff
      2. 8.2. ›Sein ist Wollen‹: Die Freiheitsschrift als ›Gipfel der Metaphysik des deutschen Idealismus‹ Kein Zugriff
    1. 9. ›Der lautere Wille, der weder will noch nicht will‹: Heideggers »Späte Bemerkungen und Aufzeichnungen« zu Schelling im Spiegel seines Gelassenheitsdenkens Kein Zugriff
    2. 10. Abschließende systematische Überlegungen: Das Potenzial und die Grenzen von Heideggers und Schellings Willensdiskursen Kein Zugriff
    1. 1. Primärliteratur Kein Zugriff
    2. 2. Forschungsliteratur Kein Zugriff
  2. Namensregister Kein Zugriff Seiten 463 - 466
  3. Sachregister Kein Zugriff Seiten 467 - 472

Ähnliche Veröffentlichungen

aus dem Schwerpunkt "Philosophie allgemein"
Cover des Buchs: Künstliche Intelligenz und smarte Maschinen
Monographie Kein Zugriff
Eduard Kaeser
Künstliche Intelligenz und smarte Maschinen
Cover der Ausgabe: Philosophisches Jahrbuch Jahrgang 132 (2025), Heft 2
Ausgabe Kein Zugriff
Philosophisches Jahrbuch
Jahrgang 132 (2025), Heft 2
Cover des Buchs: Helmut Schmidt und Karl Popper
Monographie Kein Zugriff
Thomas Stölzel
Helmut Schmidt und Karl Popper
Cover des Buchs: Die Offenbarung – von anderswoher
Monographie Kein Zugriff
Jean-Luc Marion
Die Offenbarung – von anderswoher
Cover des Buchs: Hirntod und Organtransplantation
Sammelband Kein Zugriff
Wolfgang Kröll, Walter Schaupp
Hirntod und Organtransplantation