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Monographie Kein Zugriff

Affektregulierung, Mentalisierung und die Entwicklung des Selbst

Autor:innen:
Verlag:
 2023

Zusammenfassung

»Nur alle 10 bis 15 Jahre erscheint ein Buch, das so innovativ ist wie dieses.«

Martin Dornes

»Das neue Fonagy-Buch wird ein neuer Daniel Stern!«

Lotte Köhler

Dieses Buch ist eine groß angelegte Synthese, in der es um das spannungsreiche Gegen- und Miteinander der Psychoanalyse und der Bindungstheorie geht. Es gelingt, eine Brücke zwischen den beiden Disziplinen zu schlagen, indem die Autoren das Bindungskonzept neu beleuchten. Es geht nicht mehr nur um die Herstellung von Bindung an sich, sondern darum, das Kind durch sichere Beziehungen der Art auszustatten, daß es das Verstehen mentaler Zustände im Anderen und im Selbst entwickelt. Das Konzept der Mentalisierung wird so zum zentralen Punkt für das menschliche Funktionieren im sozialen Umfeld.

Unter Mentalisierung wird die Fähigkeit verstanden, auf das Verhalten eines anderen Menschen - angemessen - zu reagieren. Vereinfacht ausgedrückt befähigt Mentalisierung also, anderer Leute Gedanken und Gefühle zu »lesen«. Diese Fähigkeit entwickelt sich beim Säugling dann, wenn die Mutter seine Affektäußerungen aufnimmt und sie ihm durch ihre Mimik »widerspiegelt«. Durch diese Spiegelung erkennt das Kind seine eigenen Affekte. Menschen mit schweren Psychopathologien - das hat die Arbeitsgruppe um Fonagy festgestellt - fehlt diese Fähigkeit. Die Entwicklung einer stabilen Persönlichkeit hängt also von einer funktionierenden Beziehung mit der Mutter ab.

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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2023
Copyrightjahr
2023
ISBN-Print
978-3-608-96271-0
ISBN-Online
978-3-608-20671-5
Verlag
Klett-Cotta, Stuttgart
Sprache
Deutsch
Seiten
573
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
  2. Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 28
        1. Das psychoanalytische Konzept der Reflexionsfunktion Kein Zugriff
        2. Theorien über die Entwicklung der Mentalisierung Kein Zugriff
        1. Der »teleologische« Standpunkt Kein Zugriff
        2. Koordinierung der Repräsentationen Kein Zugriff
      1. Reflexionsfunktion und Bindungssicherheit der Mutter Kein Zugriff
      2. Bindungsmuster im Säuglingsalter Kein Zugriff
      3. Das Bindungssystem als Determinante späterer interpersonaler Beziehungen Kein Zugriff
      4. Bindungssicherheit des Kindes und Reflexionsfunktion Kein Zugriff
      5. Die Implikationen der Reflexionsfunktion für die Entwicklung des Selbst Kein Zugriff
      6. Die anomale Entwicklung der Reflexionsfunktion Kein Zugriff
      1. Einleitung Kein Zugriff
      2. Philosophische Perspektiven Kein Zugriff
      3. Psychologische Perspektiven Kein Zugriff
      4. Neurowissenschaftliche Perspektiven Kein Zugriff
      5. Psychoanalytische Perspektiven Kein Zugriff
      6. Bindungstheoretische Perspektiven Kein Zugriff
      7. Eine integrierte Sichtweise von Affekten und Affektregulierung Kein Zugriff
      1. Einleitung Kein Zugriff
        1. Die Ergebnisse der Verhaltensgenetik Kein Zugriff
        2. Was spricht für die Genetik? Kein Zugriff
        1. Wie Erfahrungen die Expression des Genotyps beeinflussen Kein Zugriff
        2. Die Genese eines Bewertungsmechanismus Kein Zugriff
        1. Belege für den interpersonalen Interpretationsmechanismus Kein Zugriff
      2. Die neuro-anatomische Grundlage des IIM-a und IIM-c Kein Zugriff
      3. Klinische Implikationen Kein Zugriff
      4. Schlußfolgerungen Kein Zugriff
      1. Emotionale Entwicklung unter dem Blickwinkel einer Theorie des Mentalen Kein Zugriff
      2. Auf Nachahmung beruhende Zuschreibung emotionaler Zustände: die Meltzoff-Gopnik-Hypothese Kein Zugriff
      3. Anfängliche Sensibilität für innere contra äußere Stimuli Kein Zugriff
      4. Die emotionale Entwicklung im ersten Lebensjahr Kein Zugriff
      5. Verschiedene Ebenen der Repräsentation von Selbstzuständen: automatische versus kontrollierte Prozesse Kein Zugriff
      6. Das soziale Biofeedbackmodell der mütterlichen Affektspiegelung Kein Zugriff
      7. Das Modul der Kontingenzentdeckung: Kontingenzanalyse und -maximierung im Säuglingsalter Kein Zugriff
        1. Differenzierung des Selbst Kein Zugriff
        2. Orientierung auf soziale Objekte Kein Zugriff
      8. Kontingenzentdeckung als Mechanismus, der dem BiofeedbackTraining und der mütterlichen Affektspiegelung zugrunde liegt Kein Zugriff
      9. Mütterliche Affektspiegelung und die Online-Regulierung von Gefühlszuständen Kein Zugriff
      10. Die repräsentationalen Konsequenzen der mütterlichen Affektspiegelung: Die »Markierungs«hypothese Kein Zugriff
      11. »Affektabstimmung« unter dem Blickwinkel der Theorie des sozialen Biofeedbacks Kein Zugriff
      12. Meltzoffs und Gopniks »Wie-ich«-Hypothese Kein Zugriff
      13. Die »Fast-wie-ich-aber-nicht-genau-wie-ich«-Hypothese Kein Zugriff
      14. Implikationen für Entwicklungspathologie und therapeutische Interventionen Kein Zugriff
        1. Deviante Stile der Affektspiegelung Kein Zugriff
      15. Affektspiegelung als Mechanismus der therapeutischen Intervention Kein Zugriff
      16. Schluß Kein Zugriff
      1. Einführung: Die Entwicklung einer Theorie des Mentalen und das frühe Verstehen des Selbst als Akteur Kein Zugriff
      2. Die frühe Entwicklung des Selbst als »physischer Akteur« Kein Zugriff
      3. Frühes Verständnis des Selbst als »sozialer Akteur« Kein Zugriff
        1. Dissoziation 1: Intaktes teleologisches Verstehen in Verbindung mit einer unzulänglichen Theorie des Mentalen bei autistischen K Kein Zugriff
        2. Dissoziation 2: Differentielles Auftauchen von teleologisch – aber nicht mentalistisch – gestützten Fertigkeiten der gemeinsamen Kein Zugriff
        1. Entwicklung des Selbstkonzepts im zweiten Lebensjahr Kein Zugriff
        1. Das Auftauchen des autobiographischen Selbst Kein Zugriff
      4. Implikationen für die Entwicklungspsychopathologie Kein Zugriff
      1. Das Konzept der psychischen Realität Kein Zugriff
      2. Der Wert einer entwicklungsbezogenen Perspektive Kein Zugriff
        1. Das Erleben der psychischen Realität im Modus der »psychischen Äquivalenz« Kein Zugriff
        2. Das Erleben der psychischen Realität im »Als-ob«-Modus Kein Zugriff
        3. Die Integration dualer Erfahrungsmodi: mentalisieren lernen Kein Zugriff
      3. Die Rolle des Anderen bei der Entwicklung der Mentalisierungsfähigkeit Kein Zugriff
        1. Psychoanalytische Konzeptualisierung Kein Zugriff
        2. Rebecca und ihre Analyse: das Spiel und das Selbst Kein Zugriff
      4. Ein Entwicklungsmodell der frühen Objektbeziehungen und des Auftauchens psychischer Realität Kein Zugriff
      1. Einleitung Kein Zugriff
      2. »Markierte Externalisierungen« und affektive Selbstregulierung Kein Zugriff
      3. Biologische und soziale Determinanten des affektregulierenden Gebrauchs »markierter Externalisierungen« Kein Zugriff
        1. Traumatisierendes »Realitätsspiel«: das Funktionieren auf der Ebene der psychischen Äquivalenz Kein Zugriff
      4. Die Entwicklung des Als-ob-Modus: das affektregulierende Potential von Markiertheit und Als-ob-Spiel Kein Zugriff
      5. Diskussion Kein Zugriff
      6. Schluß Kein Zugriff
      1. Einleitung Kein Zugriff
      2. Theorie der Selbstentwicklung Kein Zugriff
      3. Separation als primäre Aufgabe der Adoleszenz Kein Zugriff
        1. Diskussion Kein Zugriff
        1. Diskussion Kein Zugriff
      1. Persönlichkeitsstörung, Bindungssystem und die Verzerrung interpersonaler Beziehungen Kein Zugriff
      2. Bindungserfahrungen als Determinanten der sozial-kognitiven Fähigkeiten Kein Zugriff
      3. Bindung und normale Selbstentwicklung Kein Zugriff
      4. Ein transgenerationelles Modell der Persönlichkeitsstörung Kein Zugriff
      5. Die Folgen von Mißbrauch und Mißhandlung für die Reflexionsfunktion Kein Zugriff
      6. Persönlichkeitsstörung und Mentalisierungsdefizit Kein Zugriff
      7. Desorganisierte Bindung und Persönlichkeitsstörung Kein Zugriff
      8. Symptomatik der Borderline-Persönlichkeitsstörung Kein Zugriff
      9. Grenzen des hier entwickelten Modells Kein Zugriff
      10. Psychotherapie und Mentalisierung Kein Zugriff
      1. Einleitung: Die normale Entwicklung der psychischen Realität Kein Zugriff
      2. Die Verhinderung der Integration von Äquivalenzund Als-ob-Modus durch das Trauma Kein Zugriff
      3. Die Rigidität von Beziehungsmustern und die Petrifizierung von Repräsentationssystemen Kein Zugriff
      4. Selbstdestruktivität und dysfunktionelle psychische Realität – klinisches Beispiel: »Emma« Kein Zugriff
        1. Der Gebrauch des Körpers als Kanal für unverarbeitete mentale Zustände Kein Zugriff
        2. Implikationen für den analytischen Prozeß Kein Zugriff
        3. Technische Implikationen Kein Zugriff
        1. Das fremde Selbst Kein Zugriff
        2. Psychische Äquivalenz und gewalttätiges Agieren Kein Zugriff
        3. Behandlungstechnische Implikationen: zwischen psychischer Äquivalenz und Als-ob-Modus Kein Zugriff
      1. Das Konzept der mentalisierten Affektivität Kein Zugriff
      2. Die Elemente der mentalisierten Affektivität Kein Zugriff
        1. »Teresa« Kein Zugriff
        2. Diskussion Kein Zugriff
        3. »Bennie« Kein Zugriff
        4. Diskussion Kein Zugriff
        5. »Scott« Kein Zugriff
        6. Diskussion Kein Zugriff
        7. »Rob« Kein Zugriff
        8. Diskussion Kein Zugriff
      3. Schlußbetrachtung Kein Zugriff
    1. Mentale Modelle und Abläufe Kein Zugriff
    2. Das Objekt im Kern des Selbst Kein Zugriff
    3. Überlegungen zu pathologischen Entwicklungen Kein Zugriff
    4. Psychotherapie und Mentalisierung Kein Zugriff
  3. Literatur Kein Zugriff Seiten 481 - 538
  4. Autorenregister Kein Zugriff Seiten 539 - 552
  5. Sachregister Kein Zugriff Seiten 553 - 570
  6. Zu den Autoren Kein Zugriff Seiten 571 - 572

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