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Kollektiver Rechtsschutz zugunsten geschädigter Kapitalanleger

Autor:innen:
Verlag:
 2007

Zusammenfassung

Ziel eines kollektiven Rechtsbehelfs zugunsten geschädigter Kapitalanleger ist es, gleichgerichtete Schadensersatzansprüche zu bündeln, um dadurch die prozessuale Durchsetzung effizienter zu gestalten. Im Unterschied zur Zweiparteienstruktur des Zivilprozesses soll ein Kläger den Prozess als Repräsentant, Vertreter oder Musterkläger für eine Vielzahl von Kapitalanlegern führen.

Die Autorin untersucht, inwieweit sich eine solche Kollektivwirkung in materiellrechtlicher, verfassungsrechtlicher und prozessualer Hinsicht in das deutsche Recht einfügen lässt. Ein Vergleich mit den Rechtsordnungen der USA, Englands und Frankreichs zeigt, dass die Reichweite der Kollektivwirkung in besonderem Maße von den jeweiligen rechtlichen Rahmenbedingungen abhängt. Im deutschen Recht setzen vor allem das Prinzip des rechtlichen Gehörs und der Dispositionsgrundsatz sowie das individuelle Konzept der kapitalmarktrechtlichen Haftung einer weitreichenden Kollektivwirkung Grenzen.

Vor dem Hintergrund der gewonnenen Erkenntnisse bewertet die Autorin schließlich das am 1. November 2005 in Kraft getretene Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz (KapMuG).


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2007
Copyrightjahr
2007
ISBN-Print
978-3-8329-2831-5
ISBN-Online
978-3-8452-0422-2
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Bank- und kapitalmarktrechtliche Schriften des Instituts für Bankrecht Köln
Band
30
Sprache
Deutsch
Seiten
236
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 12 Andrea Leufgen
  2. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 13 - 18 Andrea Leufgen
    1. Gegenstand der Untersuchung Kein Zugriff Seiten 19 - 23 Andrea Leufgen
    2. Gang der Darstellung Kein Zugriff Seiten 23 - 24 Andrea Leufgen
      1. Andrea Leufgen
        1. Interessengemeinschaften und -verbände Kein Zugriff Andrea Leufgen
        2. Funktion von Rechtsanwaltskanzleien Kein Zugriff Andrea Leufgen
      2. Andrea Leufgen
        1. Streitgenossenschaft Kein Zugriff Andrea Leufgen
        2. Andrea Leufgen
          1. Formlose Musterklage Kein Zugriff Andrea Leufgen
          2. Musterprozessvertrag Kein Zugriff Andrea Leufgen
        3. Treuhänderische Abtretung Kein Zugriff Andrea Leufgen
        4. Zusammenschluss als GbR Kein Zugriff Andrea Leufgen
      3. Andrea Leufgen
        1. Verbindung von Verfahren Kein Zugriff Andrea Leufgen
        2. Aussetzung und Ruhenlassen von Verfahren Kein Zugriff Andrea Leufgen
      1. Verbesserung des Rechtsschutzes für Anleger Kein Zugriff Seiten 39 - 40 Andrea Leufgen
      2. Ökonomische Nutzung von Justizressourcen/Verfahrenskonzentration Kein Zugriff Seiten 40 - 41 Andrea Leufgen
      3. Verhaltenssteuerung/Zivilklage als Stärkung der Finanzaufsicht Kein Zugriff Seiten 41 - 41 Andrea Leufgen
      4. Konkurrenzfähigkeit des Finanz- und Justizplatzes Deutschland Kein Zugriff Seiten 41 - 42 Andrea Leufgen
      1. Allgemeine Entwicklung des kollektiven Rechtsschutzes im deutschen Zivilprozess Kein Zugriff Seiten 42 - 45 Andrea Leufgen
      2. Andrea Leufgen
        1. Verwaltermodell vom Arbeitskreis Gesellschaftsrecht Kein Zugriff Andrea Leufgen
        2. Gruppenklagemodell von Hopt/Baetge Kein Zugriff Andrea Leufgen
        3. Gruppenklage sui generis von Stadler Kein Zugriff Andrea Leufgen
        4. Vertretermodell der Regierungskommission »Corporate Governance« Kein Zugriff Andrea Leufgen
        5. Bereichsspezifische Gruppenklage vom 64. Deutschen Juristentag Kein Zugriff Andrea Leufgen
        6. Deutsches Modell einer Class Action von Wilga Kein Zugriff Andrea Leufgen
        7. Gesetzesvorschlag zur Regelung von Verbands-, Muster, Sammel- und Gruppenklagen (GVMuG) von Micklitz/Stadler Kein Zugriff Andrea Leufgen
      3. Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz Kein Zugriff Seiten 56 - 57 Andrea Leufgen
    1. Ergebnis Kein Zugriff Seiten 57 - 58 Andrea Leufgen
      1. Andrea Leufgen
        1. Kurzbeschreibung der Class Action Kein Zugriff Andrea Leufgen
        2. Andrea Leufgen
          1. Rechtskultureller Hintergrund und der US-amerikanische Zivilprozess Kein Zugriff Andrea Leufgen
          2. Entwicklung des Instituts einer Class Action Kein Zugriff Andrea Leufgen
        3. Andrea Leufgen
          1. Hintergrund von Securities Actions Kein Zugriff Andrea Leufgen
          2. Andrea Leufgen
            1. Andrea Leufgen
              1. Rule 23 (a) (1) F.R.C.P.: Numerosity Kein Zugriff Andrea Leufgen
              2. Rule 23 (a) (2) F.R.C.P.: Commonality Kein Zugriff Andrea Leufgen
              3. Rule 23 (a) (3) F.R.C.P.: Typicality Kein Zugriff Andrea Leufgen
              4. Rule 23 (a) (4) F.R.C.P.: Adequacy of Representation Kein Zugriff Andrea Leufgen
            2. Fallgruppe nach Rule 23 (b) (3) F.R.C.P. Kein Zugriff Andrea Leufgen
          3. Ablauf des Verfahrens Kein Zugriff Andrea Leufgen
          4. Rechtsfolge und Beendigung der Class Action Kein Zugriff Andrea Leufgen
        4. Andrea Leufgen
          1. Erfahrungen mit der Class Action und Kritik Kein Zugriff Andrea Leufgen
          2. Änderungen durch den Private Securities Litigation Reform Act 1995 Kein Zugriff Andrea Leufgen
      2. Andrea Leufgen
        1. Andrea Leufgen
          1. Res Judicata und Collateral Estoppel Kein Zugriff Andrea Leufgen
          2. Bindungswirkung der Class Action und Repräsentationsgedanke Kein Zugriff Andrea Leufgen
        2. Beachtung des Due Process of Law Kein Zugriff Andrea Leufgen
        3. Andrea Leufgen
          1. Allgemeines Kein Zugriff Andrea Leufgen
          2. Haftungsbegründende Kausalität Kein Zugriff Andrea Leufgen
          3. Kollektive Schadensberechnung Kein Zugriff Andrea Leufgen
      3. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 81 - 82 Andrea Leufgen
      1. Voraussetzungen und Anwendbarkeit der Representative Action Kein Zugriff Seiten 82 - 84 Andrea Leufgen
      2. Restitution Order durch die Financial Services Authority Kein Zugriff Seiten 84 - 85 Andrea Leufgen
      3. Andrea Leufgen
        1. Hintergrund der Woolf-Reform Kein Zugriff Andrea Leufgen
        2. Grundkonzept des Group Litigation-Verfahrens Kein Zugriff Andrea Leufgen
        3. Voraussetzungen und Durchführung des Group Litigation-Verfahrens Kein Zugriff Andrea Leufgen
      4. Andrea Leufgen
        1. Flexibles Management unter Berücksichtigung der Einzelansprüche Kein Zugriff Andrea Leufgen
        2. Ermessen des Gerichts hinsichtlich der Reichweite der Bindungswirkung Kein Zugriff Andrea Leufgen
        3. Keine materiellrechtliche Standardisierung Kein Zugriff Andrea Leufgen
        4. Einschränkung der Verfahrensrechte Kein Zugriff Andrea Leufgen
      5. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 91 - 92 Andrea Leufgen
      1. Action civile als allgemeine Klageform Kein Zugriff Seiten 92 - 95 Andrea Leufgen
      2. Andrea Leufgen
        1. Action exercée dans l’intérêt collectif des investisseurs Kein Zugriff Andrea Leufgen
        2. Andrea Leufgen
          1. Voraussetzungen und Durchführung Kein Zugriff Andrea Leufgen
          2. Anwendungspraxis Kein Zugriff Andrea Leufgen
      3. Andrea Leufgen
        1. Kollektivwirkung bei der action exercée dans l’intérêt collectif des investisseurs Kein Zugriff Andrea Leufgen
        2. Kollektivwirkung bei der action en représentation conjointe Kein Zugriff Andrea Leufgen
      4. Neueste Reformbestrebungen in Richtung einer Class Action Kein Zugriff Seiten 101 - 101 Andrea Leufgen
      5. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 101 - 102 Andrea Leufgen
    1. Ergebnis Kein Zugriff Seiten 102 - 103 Andrea Leufgen
    1. Kollektivwirkung als Voraussetzung für eine effiziente und effektive Rechtsdurchsetzung Kein Zugriff Seiten 104 - 105 Andrea Leufgen
      1. Der Zweiparteienprozess – Mittel zur Durchsetzung individueller Ansprüche Kein Zugriff Seiten 105 - 106 Andrea Leufgen
      2. Andrea Leufgen
        1. Prospekthaftung nach §§ 44 ff. BörsG Kein Zugriff Andrea Leufgen
        2. Andrea Leufgen
          1. Haftung nach § 823 Abs. 2 BGB Kein Zugriff Andrea Leufgen
          2. Haftung nach § 826 BGB Kein Zugriff Andrea Leufgen
        3. Haftung nach §§ 37b, 37c WpHG Kein Zugriff Andrea Leufgen
        4. Geplante Haftungsnorm für fehlerhafte Kapitalmarktinformation Kein Zugriff Andrea Leufgen
        5. Ergebnis Kein Zugriff Andrea Leufgen
      3. Bedeutung für die Reichweite der Kollektivwirkung Kein Zugriff Seiten 125 - 126 Andrea Leufgen
      4. Andrea Leufgen
        1. Haftungsbegründende Kausalität Kein Zugriff Andrea Leufgen
        2. Schaden Kein Zugriff Andrea Leufgen
        3. Individuelles Haftungskonzept und unpersönliche Kapitalmärkte Kein Zugriff Andrea Leufgen
      1. Andrea Leufgen
        1. Inhalt und Funktion Kein Zugriff Andrea Leufgen
        2. Andrea Leufgen
          1. Andrea Leufgen
            1. Literaturstimmen Kein Zugriff Andrea Leufgen
            2. Eigene Stellungnahme Kein Zugriff Andrea Leufgen
          2. Verfahrensbeteiligung als Frage der Justizgewährung? Kein Zugriff Andrea Leufgen
      2. Andrea Leufgen
        1. Inhalt und verfassungsrechtliche Herleitung Kein Zugriff Andrea Leufgen
        2. Andrea Leufgen
          1. Andrea Leufgen
            1. Literaturstimmen Kein Zugriff Andrea Leufgen
            2. Eigene Stellungnahme Kein Zugriff Andrea Leufgen
          2. Antragsbindung Kein Zugriff Andrea Leufgen
          3. Ausschluss einer vorzeitigen Verfahrensbeendigung Kein Zugriff Andrea Leufgen
      3. Andrea Leufgen
        1. Inhalt und Abgrenzung Kein Zugriff Andrea Leufgen
        2. Anspruchsinhaber Kein Zugriff Andrea Leufgen
        3. Andrea Leufgen
          1. Gestaltungsspielraum des Gesetzgebers Kein Zugriff Andrea Leufgen
          2. Grenzen rechtlichen Gehörs Kein Zugriff Andrea Leufgen
          3. Andrea Leufgen
            1. Andrea Leufgen
              1. Andrea Leufgen
                1. Nebenintervention Kein Zugriff Andrea Leufgen
                2. Beiladung Kein Zugriff Andrea Leufgen
              2. Eignung für eine erleichterte Verfahrensdurchführung Kein Zugriff Andrea Leufgen
            2. Andrea Leufgen
              1. Zwangsvertretung und ratio legis von Art. 103 Abs. 1 GG Kein Zugriff Andrea Leufgen
              2. Andrea Leufgen
                1. Anwaltszwang Kein Zugriff Andrea Leufgen
                2. Gemeinsamer Vertreter im Spruchverfahren Kein Zugriff Andrea Leufgen
                3. Gesetzliche Prozessstandschaft Kein Zugriff Andrea Leufgen
                4. Verbandsklage als Sonderfall Kein Zugriff Andrea Leufgen
                5. Gemeinsamer Vertreter nach § 67a VwGO Kein Zugriff Andrea Leufgen
              3. Andrea Leufgen
                1. Mittelbare Einflussnahmemöglichkeit Kein Zugriff Andrea Leufgen
                2. Angemessenheit der Vertretung Kein Zugriff Andrea Leufgen
      4. Andrea Leufgen
        1. Inhalt und Funktion Kein Zugriff Andrea Leufgen
        2. Vorgaben für Verfahren mit Kollektivwirkung Kein Zugriff Andrea Leufgen
      5. Andrea Leufgen
        1. Inhalt und Funktion Kein Zugriff Andrea Leufgen
        2. Andrea Leufgen
          1. Einseitig begünstigende Kollektivwirkung Kein Zugriff Andrea Leufgen
          2. Auswahl eines Klägers Kein Zugriff Andrea Leufgen
    2. Ergebnis Kein Zugriff Seiten 173 - 174 Andrea Leufgen
    1. Mögliche Verfahrensvarianten Kein Zugriff Seiten 175 - 176 Andrea Leufgen
      1. Andrea Leufgen
        1. Formelle und materielle Rechtskraft Kein Zugriff Andrea Leufgen
        2. Andrea Leufgen
          1. Objektive Grenzen Kein Zugriff Andrea Leufgen
          2. Andrea Leufgen
            1. Grundsatz der Rechtskraftwirkung inter partes Kein Zugriff Andrea Leufgen
            2. Rechtskrafterstreckung auf Dritte Kein Zugriff Andrea Leufgen
        3. Kollektivwirkung als gesetzlich geregelte Rechtskrafterstreckung? Kein Zugriff Andrea Leufgen
      2. Sonderfall des § 11 UKlaG Kein Zugriff Seiten 181 - 182 Andrea Leufgen
      3. Interventionswirkung Kein Zugriff Seiten 182 - 184 Andrea Leufgen
      4. Gestaltungswirkung Kein Zugriff Seiten 184 - 184 Andrea Leufgen
      5. Innerprozessuale Bindungswirkung Kein Zugriff Seiten 184 - 186 Andrea Leufgen
      6. Bindung an die rechtliche Beurteilung bei zurückverweisenden Urteilen des Revisionsgerichts nach §§ 563 Abs. 2, 566 Abs. 8 Satz 1-3 ZPO Kein Zugriff Seiten 186 - 187 Andrea Leufgen
      1. Ablauf eines Musterverfahrens nach § 93a VwGO Kein Zugriff Seiten 187 - 189 Andrea Leufgen
      2. Bindungswirkung im Nachverfahren Kein Zugriff Seiten 189 - 190 Andrea Leufgen
      3. Besonderheiten im Vergleich zum Zivilprozess Kein Zugriff Seiten 190 - 191 Andrea Leufgen
    2. Ergebnis Kein Zugriff Seiten 191 - 191 Andrea Leufgen
      1. Einleitung des Musterverfahrens (Vorlageverfahren) Kein Zugriff Seiten 192 - 194 Andrea Leufgen
      2. Durchführung des Musterverfahrens Kein Zugriff Seiten 194 - 195 Andrea Leufgen
      3. Fortsetzung der Individualverfahren vor den Prozessgerichten Kein Zugriff Seiten 195 - 196 Andrea Leufgen
      1. Beachtung der materiellrechtlichen Vorgaben Kein Zugriff Seiten 196 - 198 Andrea Leufgen
      2. Andrea Leufgen
        1. Justizgewährungsanspruch Kein Zugriff Andrea Leufgen
        2. Dispositionsmaxime Kein Zugriff Andrea Leufgen
        3. Grundsatz des rechtlichen Gehörs Kein Zugriff Andrea Leufgen
        4. Beibringungsgrundsatz Kein Zugriff Andrea Leufgen
        5. Gleichheitssatz Kein Zugriff Andrea Leufgen
      3. Andrea Leufgen
        1. Verschiedene Regelungen in § 16 KapMuG Kein Zugriff Andrea Leufgen
        2. Andrea Leufgen
          1. Andrea Leufgen
            1. Objektive Grenzen Kein Zugriff Andrea Leufgen
            2. Subjektive Grenzen Kein Zugriff Andrea Leufgen
          2. Beiladungswirkung Kein Zugriff Andrea Leufgen
        3. Dogmatische Bewertung der Beiladungswirkung Kein Zugriff Andrea Leufgen
    1. Ergebnis Kein Zugriff Seiten 212 - 213 Andrea Leufgen
  3. Schlussbetrachtung Kein Zugriff Seiten 214 - 218 Andrea Leufgen
  4. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 219 - 236 Andrea Leufgen

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