Feindstrafrecht
- Autor:innen:
- Reihe:
- Studien zum Strafrecht, Band 47
- Verlag:
- 29.07.2010
Zusammenfassung
Die Arbeit zieht eine Bilanz der weltweit außerordentlich heftig geführten Diskussion über das Feindstrafrecht. In Auseinandersetzung mit den wichtigsten für und gegen das Konzept angeführten Argumenten untersucht die Arbeit den Ertrag des Begriffs „Feindstrafrecht“ für die Strafrechtswissenschaft.
Über (vor allem gegen) das Feindstrafrecht ist viel geschrieben worden. Vorgehalten wurde ihm etwa die Nähe zu Carl Schmitt oder sogar zum Strafrecht des Nationalsozialismus, der Widerspruch zum Rechtsgüterschutzgedanken, die Tatsache, dass es schon begrifflich kein Recht sei, sowie die Unvereinbarkeit mit der Menschenwürde. Die vorliegende Untersuchung fragt nach der Berechtigung dieser und weiterer Argumente, wobei sie die im Ausland erfolgenden Stellungnahmen umfassend mitberücksichtigt. Der wissenschaftliche Ertrag des Konzepts wird anhand einer Unterscheidung zwischen einem deskriptiven, einem kritischen und einem affirmativen Verständnis des Begriffs beurteilt. Das deduktiv gewonnene negative Ergebnis wird anschließend induktiv durch Heranziehung ausgewählter Problemfelder bestätigt.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2010
- Erscheinungsdatum
- 29.07.2010
- ISBN-Print
- 978-3-8329-5799-5
- ISBN-Online
- 978-3-8452-2516-6
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Studien zum Strafrecht
- Band
- 47
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 98
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 10
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 11 - 12
- Die »Entdeckung« des Begriffs im Jahr 1985 Kein Zugriff Seiten 13 - 15
- Die späteren Stellungnahmen Kein Zugriff Seiten 15 - 18
- Beschreibung oder Rechtfertigung? Kein Zugriff Seiten 18 - 21
- Feindstrafrechtliche Aufklärung? Kein Zugriff Seiten 21 - 24
- Erbe Carl Schmitts? Kein Zugriff Seiten 24 - 27
- Erbe des Nationalsozialismus? Kein Zugriff Seiten 27 - 30
- Die Diskussion von 1985 bis kurz vor der Jahrtausendwende Kein Zugriff Seiten 31 - 32
- Die Diskussion während und nach der Jahrtausendwende Kein Zugriff Seiten 32 - 39
- Das Notwendigkeitsargument Kein Zugriff Seiten 39 - 41
- Normenschutz, Rechtsgut und Feindstrafrecht Kein Zugriff Seiten 41 - 42
- Das Argument aus dem Rechtsbegriff Kein Zugriff Seiten 42 - 43
- Das Argument aus dem Grundrecht auf Sicherheit Kein Zugriff Seiten 43 - 44
- Das Verwirkungsargument Kein Zugriff Seiten 44 - 46
- »Bloß« partielle Exklusion Kein Zugriff Seiten 46 - 48
- Drei Bedeutungen des Feindstrafrechts Kein Zugriff Seiten 49 - 50
- Feindstrafrecht als legitimatorisch-affirmativer Begriff Kein Zugriff Seiten 50 - 53
- Feindstrafrecht als deskriptiver Begriff Kein Zugriff Seiten 53 - 56
- Feindstrafrecht als denunziatorisch-kritischer Begriff Kein Zugriff Seiten 56 - 60
- Zwischenfazit Kein Zugriff Seiten 60 - 62
- Vorbemerkung Kein Zugriff Seiten 63 - 64
- Klimaschutzdelikte, insb. § 140 StGB Kein Zugriff Seiten 64 - 65
- Verbrechensvorbereitung (§ 30 StGB) Kein Zugriff Seiten 65 - 67
- Kriminalisierung der Bildung terr. Vereinigungen (§ 129a StGB) Kein Zugriff Seiten 67 - 68
- Die Untersuchungshaft (§ 112 ff. StPO) Kein Zugriff Seiten 68 - 70
- Zwangsweise körperliche Untersuchung beim Beschuldigten (§ 81a StPO) Kein Zugriff Seiten 70 - 73
- Einsatz verdeckter Ermittler (§ 110a StPO) Kein Zugriff Seiten 73 - 74
- Fazit Kein Zugriff Seiten 74 - 76
- Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 77 - 78
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 79 - 98





