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Die demokratische Legitimation des Gemeinsamen Bundesausschusses zu Entscheidungen nach § 135 Abs. 1 Satz 1 SGB V

Autor:innen:
Verlag:
 2009

Zusammenfassung

Der Gemeinsame Bundesausschuss gestaltet wesentlich den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung. Seine demokratische Legitimation wurde in der Vergangenheit intensiv und kontrovers diskutiert.

Der Autor hat die aktuelle Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zur demokratischen Legitimation eingehend ausgewertet und daraus ein neues, praxisgerechtes Legitimationsmodell für den Gemeinsamen Bundesausschuss nach dem SGB V entwickelt. Die bei dieser Betrachtung berücksichtigten, zahlreichen rechtlichen Parameter sind differenziert, objektivierbar und generalisierbar herausgearbeitet. Nicht zuletzt deshalb erweist sich die Arbeit auch für andere Verwaltungsformen außerhalb der klassischen, ministerial gesteuerten Verwaltung als aufschlussreich. Für diese „unkonventionellen“ Verwaltungstypen darf an der in ununterbrochenen Legitimationsketten verhafteten Dogmatik nicht mehr festgehalten werden. Die flexiblen verfassungsrechtlichen Vorgaben lassen es vielmehr zu, pragmatische Erwägungen in angemessener Weise zu berücksichtigen, wobei der Autor auf seine Erfahrungen als Sozialrichter zurückgreifen konnte.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2009
Copyrightjahr
2009
ISBN-Print
978-3-8329-4229-8
ISBN-Online
978-3-8452-1619-5
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Nomos Universitätsschriften - Recht
Band
623
Sprache
Deutsch
Seiten
300
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 12
    Autor:innen:
  2. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 13 - 14
    Autor:innen:
      1. Das Sachleistungsprinzip als tradiertes und elementares Strukturprinzip der gesetzlichen Krankenversicherung Kein Zugriff Seiten 15 - 17
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Die Rechtslage vor Inkrafttreten des SGB V Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Die Rechtslage nach Einführung des SGB V nach dem Gesetz Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Autor:innen:
          1. Die Rechtsprechung vor den "September-Urteilen" Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Autor:innen:
            1. Urteil vom 16. September 1997 - 1 RK 28/95 (BSGE 81, 54) Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Urteil vom 16. September 1997 - 1 RK 32/95 (BSGE 81, 73) Kein Zugriff
              Autor:innen:
    1. Leistungsrecht der gesetzlichen Krankenversicherung und Verfassungsrecht: Der Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 6. Dezember 2005 - 1 BvR 347/98, BVerfG SozR 4-2500 § 27 SGB V Nr. 5 = BVerfGE 115, 25 Kein Zugriff Seiten 26 - 27
      Autor:innen:
      1. Gang der Untersuchung Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. Zur Notwendigkeit einer Fokussierung auf § 135 Abs. 1 Satz 1 SGB V Kein Zugriff Seiten 29 - 29
        Autor:innen:
      1. Der medizinisch-sektorale Anwendungsbereich Kein Zugriff Seiten 30 - 30
        Autor:innen:
      2. Die „Methode“ Kein Zugriff Seiten 30 - 31
        Autor:innen:
      3. Zur Frage der „neuen“ Untersuchungs- oder Behandlungsmethode Kein Zugriff Seiten 31 - 32
        Autor:innen:
      1. Zur Maßgeblichkeit von § 135 Abs. 1 Satz 1 SGB V Kein Zugriff Seiten 32 - 34
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Die notwendige Kongruenz von Leistungsrecht und Leistungserbringungsrecht Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Konkretisierungsfähigkeit und -bedürftigkeit des Leistungsrechts Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Autor:innen:
          1. Offenheit des Leistungsrechts für normative Einwirkungen durch das Leistungserbringungsrecht Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Erweiterte Wirkung von § 135 Abs. 1 Satz 1 SGB V Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Die normative Konkurrenz von Leistungsrecht und § 135 Abs. 1 Satz 1 SGB V Kein Zugriff
            Autor:innen:
    1. Demokratieprinzip und demokratische Legitimation - Grundlegung Kein Zugriff Seiten 43 - 51
      Autor:innen:
      1. Konkretisierung des Gebots demokratischer Legitimation durch das Bundesverfassungsgericht Kein Zugriff Seiten 51 - 53
        Autor:innen:
      2. Legitimationsobjekt: Die Ausübung von Staatsgewalt Kein Zugriff Seiten 53 - 56
        Autor:innen:
      3. Legitimationssubjekt: Das Volk Kein Zugriff Seiten 56 - 59
        Autor:innen:
      1. Differenzierung nach dem von der Ausübung von Staatsgewalt betroffenen Personenkreis - subjektsbezogen Kein Zugriff Seiten 59 - 63
        Autor:innen:
      2. Differenzierung nach dem Gegenstand der Ausübung staatlicher Gewalt - objektsbezogen Kein Zugriff Seiten 63 - 65
        Autor:innen:
      3. Abzulehnende Differenzierungen Kein Zugriff Seiten 65 - 65
        Autor:innen:
      1. Unmittelbare Staatsverwaltung Kein Zugriff Seiten 65 - 80
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Kommunale Selbstverwaltung Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. Berufsrecht im weiteren Sinn Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Tarifautonomie im weitesten Sinn Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Sonstige Bereiche funktionaler Selbstverwaltung Kein Zugriff
            Autor:innen:
      1. Vorab: Zum Problem, ob Art. 20 Abs. 2 GG überhaupt für die funktional dezentralisierte Verwaltung gilt Kein Zugriff Seiten 98 - 100
        Autor:innen:
      2. Zur Frage, ob die Wasserverbands-Entscheidung Modellcharakter für die Tätigkeit des Bundesausschusses entfalten kann Kein Zugriff Seiten 100 - 103
        Autor:innen:
      3. Zur Fixierung des verfassungsrechtlich vorgegebenen Legitimationsniveaus Kein Zugriff Seiten 103 - 108
        Autor:innen:
      4. Autor:innen:
        1. Zur Frage, ob eine hinreichend dichte parlamentsgesetzliche Ermächtigung ein suffizientes Legitimationsniveau bewirken kann Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Die Lehre von der kollektiven personellen Legitimation als Gegenposition zur hier vertretenen Auffassung? Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Erforderliche Qualität eines Rechtfertigungsgrundes für eine Dezentralisation Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Zusammenfassung Kein Zugriff
          Autor:innen:
    2. Zur Terminologie: Gibt es im Rahmen der funktional dezentralisierten Verwaltung eine "demokratische Legitimation"? Kein Zugriff Seiten 123 - 126
      Autor:innen:
      1. Organisationsrechtliche Kategorisierung der Tätigkeit des Bundesausschusses Kein Zugriff Seiten 127 - 129
        Autor:innen:
      2. Zum legitimatorischen Einfluss von § 91 Abs. 9 SGB V Kein Zugriff Seiten 129 - 131
        Autor:innen:
      3. Zur Frage einer personellen demokratischen Legitimation des Bundesausschusses Kein Zugriff Seiten 131 - 133
        Autor:innen:
      4. Legitimatorische Besonderheiten im Vergleich zur unmittelbaren Staatsverwaltung im Bereich der sachlich-inhaltlichen Legitimation Kein Zugriff Seiten 133 - 133
        Autor:innen:
      5. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 133 - 134
        Autor:innen:
    1. Rechtscharakter der Entscheidung des Bundesausschusses über eine Untersuchungs- oder Behandlungsmethode Kein Zugriff Seiten 134 - 140
      Autor:innen:
      1. Zum Prüfungsaufbau: Gedankliche Gliederung nach Zulässigkeit der Aufgabenübertragung dem Grunde nach und der konkreten Struktur und Organisation des Bundesausschusses Kein Zugriff Seiten 140 - 142
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Art. 87 Abs. 2 Satz 1 GG Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Der Maßstab des Art. 9 Abs. 3 GG Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Art. 130 Abs. 3 GG Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Weitere Verfassungsrechtssätze Kein Zugriff
          Autor:innen:
        5. Autor:innen:
          1. Grundlegung Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Besondere Aufgabennähe als legitimationsspendende Qualität Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Besonderer Sachverstand als legitimationsspendende Qualität Kein Zugriff
            Autor:innen:
          4. Zusammenfassung zum Rechtfertigungskomplex „Effektivität“ Kein Zugriff
            Autor:innen:
        6. Autor:innen:
          1. Tradition hinsichtlich der rechtlichen Bewertung des Reichsausschusses als hermeneutische (interpretatorische) Rechtsfindungshilfe Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Tradition als Quelle für normative Aussagen im Grundgesetz Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Tradition als Ausdruck tatsächlicher Bewährung der Dezentralisation Kein Zugriff
            Autor:innen:
        7. Entlastung des Gesetzgebers Kein Zugriff
          Autor:innen:
        8. Weitere tragfähige Exemtionsgründe Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. Unmittelbare Betroffenheit eines großen Teils des Staatsvolks durch die Entscheidungen des Bundesausschusses Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Interessengegensätze bei der Entscheidung über neue Untersuchungs- und Behandlungsmethoden Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Autor:innen:
          1. Ministerialfreier Raum und Art. 65 Satz 2 GG Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Ergebnis für die Schaffung ministerialfreier Räume allgemein Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Folgerungen für die Aufgabe, über neue Untersuchungs- und Behandlungsmethoden zu entscheiden Kein Zugriff
            Autor:innen:
          4. Weiterer Regelungsgehalt von Art. 65 Satz 2 GG Kein Zugriff
            Autor:innen:
          5. Gesamtergebnis zum Problempunkt „Ministerialfreier Raum und Art. 65 Satz 2 GG als Einwendung“ Kein Zugriff
            Autor:innen:
        4. Qualität der rechtlichen Beeinträchtigung Betroffener Kein Zugriff
          Autor:innen:
        5. Politische Tragweite der Aufgabenstruktur Kein Zugriff
          Autor:innen:
      4. Autor:innen:
        1. Autor:innen:
          1. Zum Problem hinreichender normativer Vorgaben Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Autor:innen:
            1. Zum Problem der „Legitimationsverdünnung“ Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Das Zusammenwirken verschiedener Interessengruppen Kein Zugriff
              Autor:innen:
            3. Mitwirkung unparteiischer Mitglieder Kein Zugriff
              Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. Interessenlage im Bundesausschuss Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Besetzung des Bundesausschusses Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Zur Frage der Kompensation des festgestellten Legitimationsdefizits Kein Zugriff
            Autor:innen:
          4. Ergebnis Kein Zugriff
            Autor:innen:
      5. Autor:innen:
        1. Die paritätische Besetzung des Bundesausschusses Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Zum Erfordernis einer unmittelbaren Wahl der Mitglieder des Bundesausschusses durch die Betroffenen/Versicherten Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Zur Bedeutung der verwaltungsorganisatorischen Strukturen innerhalb der einzelnen Krankenkassen Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Die Beteiligung von Interessenvertretungen als Beteiligung der Versicherten Kein Zugriff
          Autor:innen:
        5. Erforderliche Stärke der Versichertenbeteiligung im Bundesausschuss Kein Zugriff
          Autor:innen:
        6. Weisungsfreiheit der Mitglieder des Bundesausschusses Kein Zugriff
          Autor:innen:
        7. Sonstige verfassungsrechtliche Anforderungen Kein Zugriff
          Autor:innen:
        8. Ergebnis Kein Zugriff
          Autor:innen:
  3. Zusammenfassung in Thesen Kein Zugriff Seiten 284 - 286
    Autor:innen:
  4. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 287 - 300
    Autor:innen:

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